Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
Die unheilige Vorsehung.
- Kategorie: Sozialarbeit
- 11. Juni 2005
- Lenz Rossbach
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"Die Kraft, die die Welt voranbringt, gründet in dem, was schwer ist oder was wir böse nennen oder schlimm. Die Herausforderung, die zu Neuem zwingt, kommt aus dem Negativen, aus dem, was ich lieber weghaben oder ausklammern möchte. Wenn ich mich daher vor dem Negativen oder dem Sündigen oder dem Kämpferischen drücke, verliere ich vielleicht gerade das, was ich behalten will, nämlich mein Leben, meine Freiheit, meine Größe, meine Würde. Nur wer sich auch mit den dunklen Kräften verbündet und sich ihnen stellt und ihnen zustimmt, der ist verbunden mit den Wurzeln und den Quellen seiner Kraft. Solche Menschen sind mehr als gut oder böse. Sie sind im Einklang mit dem Kosmos und dem Ganzen. Sie wissen, daß das Schlimme mehr ist als nur zum Licht der Schatten. Es ist der Grund, aus dem das Große wächst. Das Gute ist erst seine Frucht." Man würde diese Sätze gern als massiven Unfug abtun. Aber Hellingers Predigten sind weltweit ausverkauft, und ungehemmt liefert er sein Eso-Raunen, seine Menschenverachtung, seine politischen Obszönitäten an Tausende von Gläubigen. Widersprochen wird allenfalls dem Therapeuten, und das nur selten. Und ungestört in diesem Helfer-Gewand geht ein politischer Giftmischer um.
Link zum Artikel (PDF): "Die unheilige Vorsehung.". Klicken Sie bitte hier.
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