Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105
Sozialarbeit
Schuld, Fehler, Mangel - und der Platz des Vaters
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Donnerstag, 16. September 2010 08:11
- Geschrieben von Heinfried Duncker, Astrid Ambrosi
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Der Beitrag zeigt mögliche Wege auf, die die Rückkehr zu einer menschenschlächterischen Konzeption der menschlichen Existenz, wie es die Naziideologie war, verhindern.
Der französische Rechtsphilosoph Legendre geht in seinen Analysen davon aus, dass die Naziideologie n i c h t spezifisch an Deutschland gebunden ist und dass sie auch nicht durch die Prozesse von Nürnberg endgültig besiegt wurde. Die Analyse, die Niklas Frank von der Geschichte seiner Eltern gibt, zeigt die Entstehung der menschenschlächterischen Gesinnung und ihre jederzeit mögliche Wiederkehr auf.
In diesem Sinne wird unter Rückgriff auf Niklas Franks Beschreibungen im folgendem Beitrag eine kritische Position gegenüber bestimmten Positionen der Psychiatrie und dem Sicherheitsdenken dargestellt. Den Beschreibungen von Niklas Frank über seinen Vater und seine Mutter können wir Hinweise entnehmen, die uns helfen können, ein Wiederaufkeimen nationalsozialistischer Ideen zu vermeiden. Hierbei geht es insbesondere um die von ihm beschriebene Objektbeziehungsqualität, mit der Frage, ob der andere als Objekt der Lust begehrt wird oder des Besitzes. Verbleibt der andere in einer Position des begehrten Subjektes oder wird er entsubjektiviert und ein Ding der Begierde.
Die Langeweile der Anderen
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Samstag, 16. Januar 2010 04:47
- Geschrieben von Silvia Debusmann
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Der Langeweile lässt sich der Stachel des Leids ziehen. Dazu braucht es "nur" Gelassenheit in dem Sinne, wie der Jude Jesus sie anempfahl, als er sagte: "Sehet die Blumen auf dem Felde in all ihrer Pracht. Sie säeen nicht, sie ernten nicht, und doch sind sie schöner als ihr in eurer Sorge um euch selbst." Wem es gelingt, etwas von dieser Einstellung in seinem Leben zu realisieren und das Gefühl der Langeweile im stetigen Wechsel des Kommens und Gehens zu tolerieren, bei dem verschwindet ihr "apokalyptischer Charakter" (Debusmann). Gerade das gelassene Nicht-Widerstehen führt zum Ende des Unbehagens. Einfach innehalten, nicht gewaltsame Vermeidungsstrategien verfolgen, keine krampfhaften Fluchttendenzen entwickeln, keine spontanen Kampfansagen aussprechen, keine sinnlosen Ersatzbefriedigungen anvisieren, keiner fatalistischen Kapitulation frönen, sondern lernen, im ruhigen, unaufsässigen, augenblicklichen Nicht-Tun der Dinge harren, die da (wieder) kommen und (auch) gehen.
Der Rupturbegriff in der Psychopathologie und seine Folgen
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Montag, 06. Juli 2009 16:21
- Geschrieben von Heinfried Duncker
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Der Beitrag setzt sich mit der Geschichte der deutschen Psychiatrie auseinander. Hierbei wird insbesondere auf die Folgen hingewiesen, die der mit der Heidelberger Schule verbundene Begriff der Ruptur nach sich zieht. Die Folgen werden sowohl beleuchtet für die Fragen, die sich mit der Schuldfähigkeit und der Steuerungsfähigkeit verbinden, als auch für die, die sich gegenüber einem integrativen sozialpsychiatrischen Versorgungsansatz stellen.
Die therapeutische Gutmenschenpraxis als ideologische Praxis und Emanzipationsersatz in Warenform
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Sonntag, 07. Dezember 2008 13:17
- Geschrieben von Initiative Sozialistisches Forum, Joachim Bruhn, Wolfgang Pohrt, Achim Szepanski, Heinz Gess
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Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt der herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist Opium des Volkes. Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertals, dessen Heiligenschein die Religion ist." (Marx, MEW 1, S. 378 ff.)
Jeder dieser Sätze lässt sich ohne Abstriche auf die therapeutische Gutmenschenpraxis im Allgemeinen und jede ihrer Varianten im Besonderen beziehen. Man setze an Stelle von "Religion" in dem obigen Zitat "therapeutische Gutmenschenpraxis, "New Age"; "humanistische Psychologie", "transpersonale Psychologie" oder "analytische Tiefenpsychologe" und erhält wieder neue wahre Sätze und dieselbe richtige Kritik.
Bielefelder Mobbingkultur (Teil I); ein Interview dazu (Teil II)
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Sonntag, 17. August 2008 16:04
- Geschrieben von Castollux, Heinz Gess
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Castollux hat mit Prof. Dr. Heinz Gess ein Kurzinterview geführt, das näheren Einblick in die Entwicklung an der FH Bielefeld während der letzten Wochen vermittelt.
Bernd Dahlenburg
Der Fall Marco in den Fängen zwischen Politik und Medien
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Donnerstag, 28. Februar 2008 12:06
- Geschrieben von Peter Moritz
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Dass jenseits der verordneten Anteilnahme und Betroffenheit auch eine andere Sicht auf den Fall Marco möglich, ja im Sinne einer kritischen Betrachtung des medien-politischen Geschehens notwendig ist (cui bono?), artikuliert sich in den folgenden Reflexionen.
Aus akuellem Anlass - erneute Vertagung des Prozesses gegen Marco in der Türkei - hat Sandra Heine heute, am 16.07.2008, einen Kommentar zum Artikel verfasst.
Peter Moritz
Design statt Sein
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Dienstag, 19. Juni 2007 18:05
- Geschrieben von Heinz Gess
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Link zum Artikel (PDF): "Design statt Sein". Klicken Sie bitte hier.
Grenzen der Aufklärung.Deutscher Sozialstaat und seine linken Supporter
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Montag, 20. Februar 2006 19:02
- Geschrieben von Mario Möller
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Heinz Gess
Gebrauchswertversprechen eines postmodernen Fundamentalisten
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Samstag, 11. Juni 2005 17:43
- Geschrieben von Heiner Keupp
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Rechte Ordnungen. Bert Hellinger - ein kryptofaschistischer Therapeut
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Samstag, 11. Juni 2005 16:29
- Geschrieben von Klaus Weber
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Die unheilige Vorsehung.
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Samstag, 11. Juni 2005 08:49
- Geschrieben von Lenz Rossbach
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Gesundheit als Symptomfreiheit. Eine Kritik
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Freitag, 15. April 2005 09:35
- Geschrieben von Heinz Gess
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Fordern und Fördern
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Donnerstag, 14. April 2005 17:49
- Geschrieben von Galuske
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Mit Zwang zur Arbeitsmarktintegration?
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Donnerstag, 14. April 2005 13:51
- Geschrieben von Völker
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Projekt sozialpädagogische Familienhilfe. Beschreibung und Kritik
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Samstag, 12. März 2005 08:45
- Geschrieben von Heinz Gess
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1. Teil: Konzeption
1.Familienhilfe - eine Konzeption
2.Leitfaden zur Dokumentation der Arbeit des Familienhelfers
3.Versuch einer Typologie der Familien
4.Mütterarbeit in der Familie
2. Teil: Einige Überlegungen zum Problem der sozialen Kontrolle durch Familienhilfe
1.Die präventive Familienhilfe -entmündigende Bedürfnisbefriedigung?
2. Die Definitionsmacht der Familienhilfe
3. Familienhilfe als Überwachungseinrichtung
3.1.Methodik der Familienhilfe = Technik der instituionellen sozialen Kontrolle?
3.2.Funktionsbestimmung der Techniken
3.3.Laisierungsstrategien als willkommenes Mittel der Zugriffsmöglichkeit?
Kindesmissbrauch, patriarchale Gewalt und ihre falsche Versöhnung im kollektiven
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- Kategorie: Sozialarbeit
- Veröffentlicht am Freitag, 11. März 2005 16:29
- Geschrieben von Heinz Gess
- Zugriffe: 3776
a) Micha Brumlik, C. G. Jung zur Einführung, Hamburg: Junius 1993, 166 S.
b) Ursula Baumgardt, König Drosselbart und C. G. Jungs Frauenbild. Kritische Gedanken zu Anima und Animus, Olten: Walter Verlag 1987 (2. Aufl. 1988), 156 S.
c) Renate Höfer, Die Hiobsbotschaft C. G. Jungs. Folgen sexuellen Mißbrauchs, Lüneburg: zu Klampen 1993, 423 S.
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