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Religionskritik


Islamismus - Vorauseilende Unterwerfung PDF Drucken E-Mail
898 mal gelesen.
Geschrieben von: Thierry Chervel   
Samstag, 07. Februar 2009 um 18:20 Uhr
20 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie: Der Islamismus hat den Westen fester im Griff denn je. Den linken Intellektuellen sei Dank.
Gastkommentar:
Umwertung aller Werte oder Entstellung zur Kenntlichkeit? Die Linke hat in der Auseinandersetzung mit dem Islamismus ihre Prinzipien aufgegeben. Sie stand für Loslösung von Sitte und Tradition, aber im Islam setzt sie sie im Namen von Multikulti wieder ins Recht. Sie ist stolz, die Frauenrechte erkämpft zu haben, aber im Islam toleriert sie Kopftücher, arrangierte Ehen und prügelnde Männer. Sie stand für Gleichheit der Rechte, nun plädiert sie für ein Recht auf Differenz - und damit für eine Differenz der Rechte. Sie proklamierte die Freiheit des Worts und gerät beim Islam in hüstelnde Verlegenheit.
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Plaudern aus dem Nähstübchen. - Eine Kritik der ideologische Praxis des Fachbereichs Sozialwesen PDF Drucken E-Mail
1236 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Mittwoch, 26. November 2008 um 17:11 Uhr
Korreferat zu Heiner A. Ritzmann: "Wiedergeburt der Totenkopftheologie im Schrifttum Eugen Drewermann"
Was die von der Kollegin konstatierte außergewöhnliche Liebe Drewermanns zu den Menschen' angeht, so möchte ich dazu bemerken: Sie ist keine, sondern sie ist der in narzisstische Selbstliebe verkehrte Hass gegen den "richtigen Menschen' (Adorno), der wirklich noch Nächste hat, die er liebt, und eine lebendige Mitwelt, die er bewahrt. In ihr inszeniert sich die bürgerliche Kälte und Gleichgültigkeit gegen das Schicksal der anderen, insbesondere das der Juden, als kalte all-eine Liebe, die niemanden beim Namen kennt. Sie ist "Liebe" unter Absehung vom wirklichen Menschen, "Liebe", die nicht den Nächsten liebt, weil sie keinen Nächsten hat, den sie lieben könnte, sondern die in allen und jedem immer nur dasselbe Abstraktum liebt: die Projektion ihres eigenen idealen Größenselbst.
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Plädoyer für die kopftuchfreie Schule PDF Drucken E-Mail
758 mal gelesen.
Geschrieben von: Thomas Maul   
Samstag, 08. November 2008 um 11:13 Uhr
Ich habe kürzlich im Kritiknetz eine "Petition für eine kopftuchfreie Schule" und gegen den obrigkeitsstaatlichen Rüffel des Direktors der Anne Frank Schule (Düsseldorf) eingestellt, der diese Schule aus guten Gründen zur kopftuchfreien Zone erklären wollte.
Hierzu nun das Plädoyer von Thomas Maul fürdie "kopftiuchfreie Schule":
Thoma Maul begründet in seinem Beitrag, warum er ein Kopftuchverbot für Schülerinnen oder  Lehrerinnen "nicht nur für eine von vielen nötigen, sondern für die entscheidende integrations- und frauenpolitische Maßnahme unserer Zeit halte, die zugleich sinnvolle sicherheits- und einwanderungspolitische Effekte nach innen sowie politische Signalwirkung im Kampf gegen den Islamismus nach außen zeitigen würde." (Th. Maul) Zudem entkräftet er Bedenken gegen ein Kopftuchverbot, wie sie etwa Günter Wallraff äüßert, der meint,  ein staatliches Verbot würde immer auch die Falschen treffen, weil Kopftuch nicht gleich Kopftuch sei.
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Petition an den Landtag von NRW für eine Kopftuchfreie Schule PDF Drucken E-Mail
838 mal gelesen.
Geschrieben von: Gabi Schmidt, Edward von Roy   
Mittwoch, 05. November 2008 um 13:17 Uhr

Erst kürzlich wurde der Direktor der Düsseldorfer Anne-Frank-Realschule im Auftrag der Schulministerin Barbara Sommer von der Bezirksregierung Düsseldorf wegen des von ihm ausgesprochenen schulinternen Verbots von Kopfbedeckungen gerüffelt. Der Rüffel der Ministerin berücksichtigte die guten pädagogischen Argumente des Schuldirektors für seine Maßnahme nicht. Ministerin und die Bezirksregierung tun vielmehr so, als gebe es solche Gründe, während das Verbot des Direktors in Wahrheit doch die politische Emanzipation des Staates von der Religion und damit die bürgerlichen Grundrechte aller an dieser öffentlichen Bildungseinrichtung Lehrenden und Lernenden gegen Weltanschauungszwang und religiösen Dogmatismus schützt. Ist es Kuschen vor der Macht, die die grundgesetzlich festgeschriebene Emanzipation des Staates von Religion und Geschlecht bekämpft, oder ist es eher so, dass die Ministerin von der politischen Emanzipation, der Trennung von privatbürgerlicher Gesellschaft (bourgeois) und Staatswesen (citoyen), zu dem auch das öffentliche Schulwesen gehört, nichts weiß? Schlimmer noch: Ist der Ministerin Sommer der erreichte Stand der (politischen) Emanzipation vielleicht sogar so gleichgültig, dass sie ihren obrigkeitsstaatlichen Rüffel des Direktors allen Ernstes für einen Ausdruck vorbildlicher interkultureller Toleranz hält?
Es ist anders als die Ministerin wähnt: "Das Tragen dieses ideologisch aufgeladenen islamischen Konfliktstoffes Kopftuch behindert daher einen fairen, gleichberechtigten Umgang miteinander.
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Zivilisationssymptom Dalai Lama. PDF Drucken E-Mail
1249 mal gelesen.
Geschrieben von: HUmmel Antifa   
Freitag, 24. Oktober 2008 um 12:18 Uhr
Eine Kritik der bornierten Herrschaftsreligion des Dalai Lama und jener Zivilisation(smüden), deren geistloser Geist sich in den "Weisheiten" des Dalai Lama wiedererkennt. Nicht "Ozean der Weisheit", sondern Tümpel der Dialektik der Aufklärung, ideologischer Wegbereiter des negativen Umschlags des Kapitalismus in die autoritäre Herrschaft, ein approbierter Weiser und Gütiger von heutzutage, "bloße Spielart der Führerpropaganda" - das ist der Dalai Lama. (Adorno, Zum Verhältnis von Soziologie und Psychologie, in: Soziologische Schriften I, Bd. 8 der ges. Schriften, S. 68).
Der Dalai-Lama-Kult ist praktizierte, wahnhafte Halbbildung zivilisationsmüder Spießbürger. Sie spricht die Verdinglichung aus, sanktioniert sie und bringt sie den ihrer selbst entfremdeten, atomisierten Menschen ohne Mitwelt scheinhaft nahe. Sie simuliert trügerische Ersatzerfahrung anstelle der zerfallenen und bietet Ersatzbefriedigung an, wo die ersehnte wirkliche scheitert.
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Die zentrale "Botschaft" des sudanesischen Reformers Mahmud MuhammadTaha in der von ihm konzipierten "Zweiten Botschaft des Islam" PDF Drucken E-Mail
771 mal gelesen.
Geschrieben von: Assia Harwazinski   
Dienstag, 22. Juli 2008 um 16:26 Uhr
Der sudanesische Reformer Mahmud Muhammad Taha wurde unter Präsident Numeiri am 18. Januar 1985 hingerichtet. Der Vorwurf lautete Abfall vom wahren Glauben, nach dem islamischen Religionsrecht ein todeswürdiges Verbrechen.
Tahas Verbrechen bestand in einer eindringlichen, scharfsinnigen Auseinandersetzung mit den koranischen heiligen Texten. In ihr kam Taha zu Schlüssen, die die Forderung nach politischer Emanzipation des Glaubens vom Staat und umgekehrt einschließen. Dies freilich nicht durch Übernahme von Gedankengängen, die den Schriftern äußerlich sind, sondern durch eine konsequente inner-religiös-philosophische Argumentation bei gleichzeitiger Wahrung des Glaubens und grundsätzlichen Aufrechterhaltung des Gottes-Begriffs. Er stellt den heiligen Grundlagentext radikal in Frage, behält ihn aber zugleich grundsätzlich bei.
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"Fitna" (Zwietracht) - über Geerd Wilders islamkritischen Kurzfilim PDF Drucken E-Mail
1206 mal gelesen.
Geschrieben von: Hartmut Krauss   
Montag, 07. April 2008 um 18:11 Uhr
mit einer Auseinandersetzung mit Kommentaren zum Kurzfilm in den deutschen Medien
Hartmut Kraus schreibt: "Der Film von Geert Wilders ist in seiner recht einfachen Machart weder manipulativ (tatsachenentstellend) noch demagogisch (aufhetzend-diffamierend). Vielmehr stellt er schlicht und ergreifend objektive Bedeutungen (zu Gewalt aufrufende und Gewalt legitimierende Aussagen des Korans), sich darauf beziehende Ausschnitte aus "radikalislamischen" Predigten/Reden und Bilder von Gewalttaten im Namen des Islam in einen begründungs- und handlungslogisch konsequenten Zusammenhang. Deshalb stellt sich eigentlich nur folgende Frage: Sieht man diesen handlungslogisch konsistenten Zusammenhang, nimmt man ihn zur Grundlage einer kritischen Urteilsbildung und zieht daraus entsprechende Schlussfolgerungen? Oder negiert man diesen Zusammenhang unter Zuhilfenahme ideologischer Abwehrmechanismen, um eine kritische Urteilsbildung und entsprechende Schlussfolgerungen aus unterschiedlichen opportunistischen Gründen zu vermeiden?"
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Muslime in Deutschland: (Des-)Integration, religiöse Bindung, weltanschaulich-politische Orientierung und islamistische Radikalisierungspotentiale. PDF Drucken E-Mail
1446 mal gelesen.
Geschrieben von: Hartmut Krauss   
Sonntag, 02. März 2008 um 12:59 Uhr
Kritische Darstellung und Kommentierung der Studie des Bundesministeriums des Inneren.
Ich habe im Kritiknetz, unmittelbar nachdem die Studie des Innenministeriums der BRD über "Muslime in Deutschland" herausgekommen war, eine kritische Stellungnahme zur Studie unter dem Titel "Muslime in Deutschland und das Versagen der deutschen Politik" veröffentlicht.
Hartmut Krauss hat sich die Zeit genommen, die Studie des Innenministeriums sehr eingehend im Detail zu untersuchen und legt nun eine ausführliche und gekonnte Kritik vor, die meine damalige Kritik vollauf bestätigt und weiterführt. Ich empfehle sie den Lesern des Kritiknetzes sehr zur Lektüre - am besten gemeinsam mit dem von mir verfassten Essay.
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Pädogogik der runden Ecken PDF Drucken E-Mail
1792 mal gelesen.
Geschrieben von: Peter Bierl   
Mittwoch, 12. September 2007 um 12:45 Uhr
Über Okkultismus in der Pädagogik

Kleine Klassen, kein Notendruck und eine motivierte Lehrerschaft - Waldorfschulen stehen in dem Ruf, Schüler individuell fördern zu können. Doch die verkappten Religionsschulen verfolgen bis heute die Idee der Antimoderne:
Karma und Reinkarnation, Temperamente, Phrenologie, Zahlenmagie und Geisterglauben ergeben die anthroposophische Menschenkunde. Diese Menschenkunde ist Erkenntnis und "moralische Gesinnung" und für Lehrer ein "Mittel der Selbsterziehung", ihr sind alle Waldorfschulen verpflichtet. Die "Treue zur erkannten Wahrheit verbindet die Lehrerkonferenz zur Schicksals- und Lebensgemeinschaft", verkündete Heinz Zimmermann, Leiter der Pädagogischen Sektion am Goetheanum in Dornach, dem weltweiten Hauptquartier der Anthroposophen.
Die Versicherung, Waldorfschulen seien keine Weltanschauungsschulen, ist eine reine Schutzbehauptung.
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Der Verrat der Linksdeutschen an der Idee des freien gesellschaftlichen Individuums, der Emanzipatin von der Religion und der Emanzipsation der Frau PDF Drucken E-Mail
2117 mal gelesen.
Geschrieben von: Ayaan Hirsi Ali   
Mittwoch, 01. November 2006 um 11:04 Uhr
"Bin Laden beruft sich zu Recht auf die Religion. Das ist kein Missbrauch" Darum müssen wir die Religion ändern. Aber "Die Linken wagen es nicht, den Islam zu kritisieren"

"Ich unterscheide grundsätzlich zwischen der Philosophie des Islam und den Muslimen. Ich rede nicht über die Muslime, sondern über die Religion. Und da steht für mich fest, daß der Islam mit der liberalen Gesellschaft, wie sie sich im Gefolge der Aufklärung herausgebildet hat, nicht vereinbar ist. Wenn man diese Feststellung für plausibel hält, dann ist es nur richtig, die Muslime auch damit zu konfrontieren.

Ich glaube, Bin Laden beruft sich zu Recht auf die Religion. So wurde uns der Islam überliefert. Jeder Schüler lernt, daß Islam die Unterwerfung unter den Willen Gottes bedeutet. Dann wird er fragen: Wo finde ich denn den Willen Gottes? Dann stößt er auf Koran und Hadith.
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Die globale Offensive des Religiösen - Eine Gefahr für Frieden, Demokratie und freiheitliche Lebenskultur PDF Drucken E-Mail
3498 mal gelesen.
Geschrieben von: Hartmut Krauss   
Freitag, 17. März 2006 um 12:34 Uhr
Die Wiederbelebung des Religiösen als antiemanzipatorischer Angriff auf die kulturelle Moderne

Hartmut Krauss schreibt am Ende seiner Religionskritik:

"So finden sich bei Meslier bereits alle wesentlichen Leitorientierungen der säkular-humanistischen 'Ethik des Unglaubens':
a) der moralische Imperativ der Leidensminderung in Verbindung mit der Bedeutsamkeit des "gewöhnlichen Lebens"[7] sowie dem Ideal des allgemeinen Wohlwollens;
b) der Leitgedanke des freien, sich selbst bestimmenden Subjekts, wobei 'Freiheit' sowohl negativ als Abstreifung kosmischer Vorherbestimmung (göttlicher Vorsehung) als auch positiv durch Erschließung der Kräfte der desengagierten (objektivierenden) Vernunft wie der schöpferischen Einbildungskraft definiert wird; sowie...
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Ein ungeheures Lächeln PDF Drucken E-Mail
4259 mal gelesen.
Geschrieben von: Marcus Hammerschmidt   
Montag, 27. Februar 2006 um 13:57 Uhr
Glaubt man den vielen Hobbytibetologen in Deutschland und weltweit, dann sind die Chinesen schuld. Während die chinesische Präsenz im heutigen Tibet unterschiedslos als übel, böse und schlecht verdammt wird, erscheint das "alte Tibet", womit Tibet bis 1950 gemeint ist, als ein Paradies der Friedfertigkeit, des ökologischen Bewußtseins und der spirituellen Reife. Der jahrhundertealte Einfluß des Buddhismus, so die westlichen Tibetfreunde, habe Tibet zu einer einzigen Weihestätte der humanen Perfektion geläutert, und wären die Chinesen nicht mit brutaler Gewalt über das derart gebenedeite Völkchen der Tibeter hergefallen, hätte es auch weiterhin seine segensreichen Wirkungen entfalten können. Die Phantasien über ein wundersames Shangrila über den Wolken, bewohnt von lauter lächelnden, friedfertigen Buddhisten, finden ihren zentralen Fluchtpunkt in der Person des Dalai Lama, der in einer nichtendenwollenden Welttournee die Öffentlichkeit über die Lage in Tibet "aufklärt".
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Ein Requiem für Atafeh Rajabi PDF Drucken E-Mail
2977 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Freitag, 11. März 2005 um 15:48 Uhr
Ein Kartell des Schweigens und Mittuns aus Geschäftsinteresse - that's Germany. Adorno hat in seinem Aufsatz "Erziehung nach Auschwitz" diese Mentalität hart kritisiert. Er sieht in ihr eine Voraussetzung des Wirkens der Folterknechte im Faschismus und schreibt: "Was man so Mitläufertum" nennt, war primär Geschäftsinteresse: dass man seinen Vorteil vor allen anderen wahrnimmt und, um nur ja sich nicht zu gefährden, sich nicht den Mund verbrennt. Das ist ein allgemeines Gesetz des Bestehenden. Das Schweigen unter dem Terror [und zum Terror - HG] nur dessen Konsequenz.
Im August dieses Jahres wurde die 16jährige Atafeh Rajabi im Iran nach der Schariagesetzgebung "rechtmäßig" erhängt, weil sie "sexuelle Beziehungen" gehabt hat. Der Richter, der das schamlose Schandurteil sprach, meinte, dass Mädchen müsse "wahnsinnig" gewesen sein. Anders konnte er sich die Tat nicht erklären. Vor drei Jahrhunderten hätte man das im "alten Europa" noch ähnlich gesehen, aber vielleicht eher als  "Besessenheit durch den Teufel" diagnostiziert.
Heinz Gess
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