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Geschrieben von: Heinz Gess und Hartmut Krauss
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Donnerstag, 25. März 2010 um 20:05 Uhr |
Unterschriftenaktion wider die Hetzkampagne gegen Islamkritik
Erkärung zur Wiedereinstellung des Gegenaufrufs nach der Landtagswahl in NRW
Ich habe angekündigt, den Gegenaufruf gegen die Propaganda „Rassisten
sind eine Gefahr, nicht Muslime“ - im Klartext "Muslime können keine
Rassisten/Antisemiten und deshalb auch keine Gefahr sein" - nach der Wahl in NRW wieder freizustellen. Die Freistellung ist nun erfolgt.
Am 19. März 2010 veröffentlichte
Pro Asyl, die Abteilung Migrations- und
Antirassismuspolitik des DGB – Bundesvorstandes und der „Interkulturelle Rat
in Deutschland“ den Aufruf „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“. Der Aufruf warnt vor „populistischen und rassistischen
Kampagnen (…), die auf dem Rücken von Muslimen die demokratische Ordnung
unterwandern und die Grundrechte beschneiden wollen“. Zu diesem Zweck schürten
die angeblichen Rassisten „verbreitete Ängste vor Terrorismus (und) Sorgen um
die Erhaltung der kulturellen Identität“ als auch um „die Bewahrung emanzipatorischer
Errungenschaften und Freiheitsrechte“. Während „konservative Kräfte“ im Lager
der ‚populistischen Rassisten’ die
Angst vor der Bewahrung der kulturellen Identität umtriebe, sorgten sich „Liberale“
und „Linke“ im Lager der Rassisten um die menschliche Emanzipation und die
Bewahrung des in dieser Hinsicht schon Erreichten. Beide spielten dabei
zusammen und machten sich gemeinsam „die ablehnenden Einstellungen gegenüber
Muslimen“ zunutze, um „die demokratische Ordnung zu unterwandern“. Um diesen „antirassistischen Kampagnen“ den
Riegel vorzuschieben, müssten aufgeklärte Anti-Rassisten sich den Kampagnen
gegen den Bau von Minaretten und gegen die Burka entgegenstellen sowie für
„das Recht auf Selbstbestimmung der Frau und das Recht, seine Religion im Rahmen
der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit ungehindert zu leben und
religiöse Bauwerke zu errichten“ einsetzen. Soweit der Aufruf, der von
bundesweit bekannten Sprachrohren der deutschen Meinungsmacheindustrie in
Sachen Islam (ismus-)Apologie
unterschrieben wurde. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Montag, 02. Oktober 2006 um 14:57 Uhr |
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nun ergänzt um einen Artikel über die Mordrohungen gegen Ekin Deligoez, dem letzten Opfer (s. S. 7 f)
"Ihr gehört in den Ofen - und Bomben auf Jerusalem" So bedroht ein Deutscher, der sich der "linken Szene" zurechnet, die kommunistische "Initiative verteidigt Israel" (Kiel). Mit ernst zu nehnmenden Morddrohungen sind auch die Herausgeber der Internetseite "typoscript,net" konfrontiert, die sich durch ihr beherztes Eintreten für den jüdischen Staat, scharfsinnige Islamkritik und Kritik an der apathischen deutschen Mentalität auszeichnete. Die Herausgeber haben sich daraufhin entschlossen, typoscript.net zu schließen. Sie wollen keine "Märtyrer" werden. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 12. März 2005 um 15:15 Uhr |
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Auch Rainer Langhans möchte die »dumme Aufklärung« der 68er, die »gegen den sogenannten >Einbruch des Irrationalen< Dämme baut« und deshalb »als antifaschistisches Syndrom einfach nur lächerlich« ist, endlich loswerden. Aber er sieht in den frühen achtziger Jahren dazu noch keine Chance. Deshalb schweigt er »erst mal lange darüber« und deutet in Büchern nur »vorsichtig« etwas an. 1989, im Jahr der deutschen Einheit, hält er dann die Zeit für gekommen, um einen Vorstoß zu wagen, und bekennt in der »Tageszeitung« (TAZ), daß es nun an der Zeit sei, die bloß »negative Faschismustheorie der 68er« über Bord zu werfen und endlich »eine positive [zu] entwickeln«, »nicht im Sinne dieses braven ausgrenzenden Antifaschismus, sondern im Sinne einer Weiterentwicklung dessen, was da von Hitler versucht wurde. |
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Geschrieben von: Mario Möller
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Mittwoch, 04. Oktober 2006 um 09:37 Uhr |
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Die Anti-Rechts-Kampagnen basieren auf einem Verfolgungs- und Strafbedürfnis, welches zur Erbmasse des Nationalsozialismus gehört und in quasi entnazifizierter Form in die Nachkriegsordnung transformiert wurde. Die Entwicklung hin zum entfesselten Wahn der Deutschen im Nationalsozialismus wird im Folgenden nochmals näher betrachtet. Dies wird zur Klärung beitragen, warum der Aufstand der Anständigen und jede ähnlich gelagerte Massenkampagne gegen Rechts nichts anderes ist, als eine volksfrontartige Erbauungs- und Modernisierungsbewegung für Deutschland.
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Geschrieben von: Martin Blumentritt
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Sonntag, 05. März 2006 um 11:16 Uhr |
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Anlässlich des Films "Dresden", der am 5. und 6. März 2006 zur besten Sendezeit vom ZDF ausgestrahlt wird empfehle ich Ihnen den Aufsatz von Martin Blumentrtt sehr zur Lektüre.
Martin Blumentritt beginnt mit einem Erfahrungsbericht aus Dresden: "Als ich im Februar des Jahres 2004 in Dresden ein Vortrag zum Thema Dresden hielt, mußte ein halbes Dutzend Mannschaftswagen der Polizei die Veranstaltung schützen und nach der Hälfte mußte ich kurz den Vortrag unterbrechen, damit ein Teil des Publikums gegen Neonazis einige schlagkräftige Argumente anbringen konnten. |
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Geschrieben von: Clemens Heni
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Freitag, 13. April 2007 um 11:23 Uhr |
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oder "Günther Oettinger war nie Mitglied der NSDAP Adorno und Horkheimer sind laut Filbinger und seinem Ziehsohn, dem Burschenschaftler und Deutschchristen Oettinger für "Pornographie und Perversion" verantwortlich. Beide hätten sie die Forschung "beeinträchtigt" und zu "Exzessen" angeheizt. Das hört sich nun wirklich an, als spräche die NPD oder irgendeine offen neonationalsozialistische oder auch neu-rechte Organisation! Filbinger möchte keine "Demokratisierung", er möchte lieber einen autoritären Staat wie damals den Nationalsozialismus, dem er so brav gedient hat als Jurist. Er hetzt im gleichen Duktus gegen Liberalität und Aufklärung, Juden und Kommunisten, wie es sein Bund Neudeutschland und viele andere schon zu Weimarer Zeiten getan haben, um dem Nationalsozialismus den Boden zu bereiten und die Demokratie zu zerstören. |
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Geschrieben von: Matthias Kuentzel
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Dienstag, 29. März 2005 um 08:21 Uhr |
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"Nennen wir's Faschismus ohne Duce oder Führer", schlug im März 2004, unmittelbar nach dem Terroranschlag von Madrid, der Herausgeber der Zeit, Josef Joffe, vor. "Den Europäern fällt es schwer, in den Spiegel des Islamo-Faschismus zu blicken und darin die Fratze der eigenen Geschichte auszumachen." Im Taumel der Ignoranz, der dem Massaker von Madrid folgte, war diese Kritik am europäischen Appeasement ein Lichtblick. Joffe sprach vom "religiös verbrämte[n] Neofaschismus" und stellte zutreffend fest: "Wer den Tod mehr liebt". Mit der Bezeichnung "Islamo-Faschismus" wollte Joffe agitieren, also seiner Warnung vor dem Appeasement Nachdruck verleihen. Inhaltlich blieb bei ihm die Verbindung zwischen Faschismus und Islamismus diffus. Das Schlagwort vom Islamo-Faschismus ist aber nicht nur ungenau, sondern indem er die islamistische Rebellion unter eine Chiffre subsumiert, die am vertrauten Europa klebt, wird die Spezifik islamistischer Ideologie und Praxis geradezu verharmlost und das schier Unbegreifliche dieser Bewegung "die Absolutheit des religiösen Wahns oder die Archaik der weiblichen Unterjochung" semantisch zum Verschwinden gebracht. |
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Geschrieben von: zusammengestellt von Heinz Gess
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Sonntag, 09. März 2008 um 12:01 Uhr |
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Teil :1 Raddatz: Aus Dialog ist Kultur-Kolchose geworden Interview von PI mit dem Orientalisten Raddatz über die vom Bundesinnenministerium und der Herbert-Quandt-Stiftung veranstaltete angebliche Fachkonferenz zum Thema "Das Islambild in Deutschland: Alte Stereotype, neue Feindbilder?"
Raddatz: "Die gestrige Vorstellung (bildet) den Prototyp für die mediale Kulturpräsentation, die sich zu einer Art entspannter Polit-Dressur entwickelt hat. Was die Akteure "Dialog" nennen, stellt sich eher als Monolog dar, dessen Klischees nicht ohne Wirkung auf das öffentliche Bewusstsein geblieben sind. Schon das Motto "Islambild in Deutschland - alte Stereotype, neue Feindbilder" bildet für sich bereits eines der Super-Klischees, die sich in allerlei Varianten, aber deckungsgleich durch die letzten vier Jahrzehnte ziehen. |
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Geschrieben von: Peter Bierl
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Donnerstag, 10. Januar 2008 um 12:17 Uhr |
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"Die "Ökologisch-Demokratische Partei" (ÖDP) feierte 2007 ihr 25-jähriges Bestehen. Die Partei, die in Bayern ihren Schwerpunkt hat, präsentiert sich als wertkonservative Kraft der gesellschaftlichen Mitte. Von den ökofaschistischen Positionen ihres Gründers und Übervaters Herbert Gruhl (1921-1993) hat sich die ÖDP in den vergangenen Jahren weitgehend verabschiedet, ohne dass die grünbraune Vergangenheit kritisch aufgearbeitet worden wäre." "Die ÖDP kooperiert mit dem französischen "Mouvement Ecologiste Independant" (MEI), dessen Vorsitzender Antoine Waechter ist. |
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Die neue Barbarei
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| 1988 mal gelesen. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Mittwoch, 20. Februar 2008 um 09:32 Uhr |
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In Italien tobt sich derzeit einmal mehr der Antisemitismus aus, und seine Adepten demonstrieren dabei neuerlich den Variantenreichtum des Judenhasses: Italienische Neonazis haben auf einer Internetseite eine "schwarze Liste" mit den Namen von 162 Hochschullehrern veröffentlicht, denen sie vorwerfen, jüdisch zu sein und Israel zu unterstützen. Unterdessen ziehen Linke mit Unterstützung arabischer Schriftsteller gegen die Einladung israelischer Schriftsteller zur Turiner Buchmesse zu Felde.
Zu den von der neonazistischen Rechten ins Visier genommenen Dozenten gehört auch Donatella Di Cesare. Sie ist Professorin für Sprachphilosophie an der Sapienza, der größten Universität Europas in Rom. Außerdem lehrt sie Jüdische Philosophie am Collegio Rabbinico Italiana der Hebräischen Universität Jerusalem. |
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Geschrieben von: Herbert Rätz
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Freitag, 12. Juni 2009 um 19:01 Uhr |
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Durch die Mitte stramm Rechts Herbert Rätz gibt zunächst einen Überblick über die gegenwärtige Esoterikszene, Dann folgt ein interessanter geschichtlicher Abriss der Esoterik, in dem die Verschränkung der Esoterik mit der deutsch-völkischen Ideologie und Ihre Anfälligkeit für die Ideologie des NS deutlich wird. Schließlich geht Rätz der Frage der Rechtslastigkeit esoterischen Denkens in heutiger Zeit nach. Die Ausstellung zu Esoterik und Rechtsextremismus "Religion der Reinheit" samt Begleittexten gibt es " hier (713.49 KB) ". |
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Geschrieben von: Liza
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Dienstag, 26. September 2006 um 19:36 Uhr |
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Ein Sieg für die Feinde der Freiheit und die Partei des deutschen Sozialismus typoskript.net war vielen Feinden der Freiheit ein Dorn im Auge: den Adepten einer Friedensmacht Deutschland, den Antiimperialisten von links und rechts, den Anhängern des Kritischen Dialogs mit dem Islamismus, den Terrorverstehern, den Palästinafreunden, den Bush-Hassern und den Antisemiten jedweder Couleur. Sie alle haben nun einen Grund zum Feiern: typoskript.net ist seit gestern offline - "um aktuelle wie ehemalige Autoren und insbesondere deren Freunde und Familien zu schützen, wo nur das Schweigen Schutz wenigstens suggeriert", wie die Betreiber des Projektes mitteilen. Es ist die bittere Konsequenz aus der Tatsache, dass es im postnazistischen Deutschland so etwas wie eine kritische Masse nicht gibt und die wenigen, die sich dem Kampf gegen die Feinde der Freiheit verschrieben haben, auf Unterstützung kaum zählen können - und auf so etwas wie Schutz, sei es intellektuellen, sei es ganz handfesten, schon gleich gar nicht. |
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Geschrieben von: Harry Waibel
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Freitag, 05. Februar 2010 um 08:56 Uhr |
Erst kürzlich habe ich davon erfahren, dass Ihr Doktorvater, der Historiker Karl Bosl (1908-1993), Mitglied in verschiedenen nationalsozialistischen Organisationen, z. B. in der NSDAP (seit 1933) und im NS-Lehrerbund war. Die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht. Es bleibt ein Gefühl der Bitterkeit zurück. Denn ich sehe mich von Ihnen getäuscht, komme mir wie ein Betrogener vor. Ich habe seinerzeit bei Ihnen studiert und promoviert, weil ich Sie für einen überzeugten Kämpfer gegen den Antisemitismus in jeder Form und einen kritischen Aufklärer hielt, der sich nicht scheut, die negative Wahrheit über die nationalsozialistischen Verbrechen, die dazu motivierende Ideologie und die gesellschaftlichen Verhältnisse zu sagen, die Menschen so zurichten, dass sie zu derartigen Untaten in der Lage sind. Selbstverständlich gehören zu einer derart unerschrockenen, kritischen Forschung der Wille und der Mut, die Täter und ihre bedingungslos mitmachenden Helfer, die in der Nachkriegszeit Profit aus dem Unrecht schlugen, beim Namen zu nennen. Vermutlich können Sie sich gar nicht vorstellen, wie tief enttäuscht ich war, als ich nun erfahren musste, dass das alles vermutlich falsch war und Ihre Selbstdarstellung nur eine Jahrzehnte lange deutsche Inszenierung und Rationalisierung, die willigen Helfern und Mitmachern wie Bosl Schutz gewährte. Denn Bosl war offensichtlich ein überzeugter Nazi, der der verbrecherischen Sache von 1933 bis zu ihrer endgültigen Niederlage die Stange hielt. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 19. Dezember 2009 um 05:35 Uhr |
Reflexionen über Kommentare aus dem deutschen Mainstream zur Kritik am Berliner Gebetsraumurteil (Teil 1)
Gliederung: Helm ab zum Gebet! (S. 1) Rassismus, der "über muslimische Leichen geht" (S. 8) Erdogan oder "Verbrechen wider die Menschheit" (S. 18)
"Die Verkehrung ist vollkommen. In der Nazizeit geschah gerade das Gegenteil von dem, wofür die Petition streitet. In der Nazi-Phase der deutschen Geschichte wurde die Trennung des politischen Gemeinwesens von der bürgerlichen Gesellschaft und Weltanschauung (in diesem Fall der NS Ideologie) völlig aufgehoben. Die Aufhebung dieser Trennung bei Beibehaltung der kapitalistischen Produktionsweise ist konstitutiv für den totalitären Nazifaschismus. Der Islamismus hat mit dieser totalitären Herrschaftsform gemeinsam, dass er diese Trennung ebenfalls und selbstverständlich auch unter Beibehaltung der kapitalistischen Produktionsweise abschaffen will. Es ist also genau umgekehrt als der Kritiker der Petition dem Leser suggerieren will: Nicht die Petition fällt in die Epoche des NS zurück, sondern wenn überhaupt jemand und irgendetwas zurückfällt, dann jene islamischen Kräfte, die dieses Urteil durchgesetzt haben, die deutsche Justiz, die, weil sie offensichtlich nicht weiß, was sie tut, nicht in der Lage ist, das Grundgesetz zu verteidigen, und „Linke“, die diese Entwicklung zur Wehrlosigkeit der Demokraten unterstützen, indem sie beherzten Demokraten vorwerfen, sie katapultierten sich in die Nazizeit zurück. |
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Geschrieben von: Vokmar Woelk, Heinz Gess
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Donnerstag, 13. August 2009 um 07:44 Uhr |
Bundesverwaltungsgericht bestätigt Verbot von "Collegium Humanum" und "Bauernhilfe"
Gewiss werden Sie sich als Leser des Kritiknetzes an der FH daran erinnern, auf welche Widerstände meine Bemühungen gestoßen sind, über die Vorgänge, die zur Berufung des Alt- und Neo-Nazis Werner Haverbeck an die FH Bielefeld (1972), an der Haverbeck bis 1979 gelehrt hat, und in diesem Zusammenhang über sein politisches Netzwerk in den siebziger Jahren in Bielefeld, Ostwestfalen und darüberhinaus auf Landes- und Bundesebene aufzuklären, geführt haben. Jegliche wahreitsorientierte Aufklärung in dieser Sache wurde von der FH, dem zuständigen Ministerium in NRW, politischen Organisationen, Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Einrichtungen, die mit Haverbeck im Bunde waren, verhindert. Man mauert, deckt zu, verharmlost, rechtfertigt, nimmt aus vermeintlichem Selbstschutz den Neo-Nazi in Schutz, verschiebt, wehrt ab und verhindert aktiv jegliche Aufklärung, wie es schlimmer nicht geht, indes das betroffene Kollegium des Fachbereichs Sozialwesen, dem am meisten an der Aufklärung gelegen sein müsste, sich blind und taub stellt und die Sache konformistisch, der Richtlinie von oben folgend, als "Personalangelegenheit Gess" abtut. Nun hat sich die Auseinandersetzung um die von Haverbeck gegründeten neofaschistischen "Vereine" und seine abgrundtiefe antisemitische, kultur- relativistische Ideologie mit unverkennbar eliminatorischen Zügen aber weiterentwickelt: Die Vereine wurden im Frühjahr verboten. In den letzten Wochen wurde die Klage gegen das Verbot der "Vereine" vor dem Bundesver- waltungsgericht verhandelt. Sie ging verloren und Wetzel-Haverbeck und den von Haverbeck gegründeten "Vereinen" wurde vom Gericht höchst- richterlich nochmals bestätigt, dass sie verfasssungswidrig sind und nationalsozialistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet haben und das, unverbesserlich wie eh und je, immer noch tun. |
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Geschrieben von: Volker Weiß
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Dienstag, 23. Juni 2009 um 07:49 Uhr |
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In der Auseinandersetzung mit der Protestbewegung gegen die Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschadszum iranischen Präsidenten hat das Regime in Teheran Rückendeckung seitens der deutschen Rechten erhalten. Das ist wenig verwunderlich, denn die islamische Republik Iran erfreut sich dort diverser Sympathien. Sie gilt als eine gegen die Zumutungen des Westens gefeite Bastion nationaler und kultureller Souveränität. |
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Geschrieben von: Evelyn Finger
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Sonntag, 31. August 2008 um 14:15 Uhr |
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"Der Günter Grass des FAZ -Interviews, der dem prominenten Schriftsteller mitunter seltsam unähnlich scheint, schreckt nicht davor zurück, die deutschen Konzentrationslager mit dem amerikanischen Alltagsrassismus in einen kruden moralischen Zusammenhang zu bringen. In der Kriegsgefangenschaft, erzählt Grass, sei er erstmals mit »diesen Verbrechen«, gemeint sind die Morde in den Konzentrationslagern, konfrontiert gewesen und habe gleichzeitig sehen müssen, »wie in den amerikanischen Kasernen die Weißen die in getrennten Baracken untergebrachten Schwarzen als Nigger beschimpften«. Auf Grass scheint alles gleich schockierend gewirkt zu haben: die Konzentrationslager und die Kasernen. Der deutsche Faschismus und der amerikanische Rassismus. Wenn ein Großschriftsteller sich zu einem Großouting anschickt, aber doch den Mut gleich wieder verliert, dann verschmilzt alles Unrecht, alle Niedertracht dieser Welt zu einem undurchdringlichen Schuldzusammenhang, in dem der Einzelne keine Rolle mehr spielt. |
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Sonntag, 01. Oktober 2006 um 16:33 Uhr |
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Islamkrtik wird mit dem Tode bestraft. Zwei weitere Morddrohungen
"Ihr gehört in den Ofen" und "Bomben auf Jerusalem!" - so bedroht ein Deutscher, der sich der "linken Szene" zurechnet, die Mitglieder der kommunistischen "Initiative, verteidigt Israel" (Kiel) Er droht mit Mord. In Frankreich wird derweil der Lehrer Robert Redeker, der in der Zeitung "le Figaro" einen islamkritischen Artikel veröffentlichte, von der antisemitischen islamischen Organisation Al Qaida mit dem Tode bedroht. Die französischen Medien finden das kaum noch der Rede wert. Sie neigen dazu, dem Autor selbst die Schuld an der Verfogung zu geben, die ihn trifft. Er wusste ja Bescheid und hätte den Mund halten können.
Mit beiden Vorfällen und den Reaktionen darauf setze ich mich in dem Aufsatz auseinander. Heinz Gess
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