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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Beiträge anderer Webseiten

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
03. August 2011
Nora Langenbacher, Britta Schellenberg (Hg.)
414 Zugriffe

Die (von der Friedrich Ebert Stiftung  veröffentlichte und vermutlich auch finanzierte) Studie enthält Strukturanalysen der radikalen Rechten in 13 Ländern Europas (darunter auch Norwegen). Die Analysen gehen außerdem der Frage nach, ob rechtsextreme Akteure mit ihren demagogischen Strategien Erfolg haben, und wie diese Strategien  im einzelnen beschaffen sind. Schließlich wird die Frage gestellt, welche Schritte  zur Erhaltung eine demokratischen Europas, das die "minima moralia" nicht (ganz) aus den Augen verliert, erforderlich sind.

Die Studie enthält u. a. auch eine Analyse der Entwicklung der Fortschrittspartei in Norwegen (S.299 ff). Ihr gehörte der norwegische Rechtsterrorist Behring-Breivik eine Zeitlang an.

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Ein Musterexemplar von linkem Antisemitismus /Antizionismus

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
03. August 2011
Partrick Gensing
200 Zugriffe

Mutmaßliches Linke-Mitglied posiert mit Waffen und droht gegen Zionisten

 


"Der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn hat in der Jungle World seine Vorwürfe gegen die Linkspartei erneuert. Salzborn weist den Vorwurf, seine Studie über den antizionistischen Antisemitismus in der Linkspartei sei unwissenschaftlich, als unsubstanziell zurück. Zudem könnte die Linkspartei erneut in Erklärungsnot geraten, wenn man sich eines ihrer mutmaßlichen Mitglieder aus Bayern anschaut. Es geht um einen Mann, der in der Parteispitze bereits bekannt ist – und auf Bildern offenbar mit Waffen hantiert und offen gegen Zionisten droht." (Gensing)
Doch bekanntlich gibt es laut Gysi, für den die Partei immer in der Wahrheit ist, in der Linkspartei keinen "echten" Antisemitismus, sondern nur berechtigte links-deutsche Israelkritik, die manchmal nur etwas zu heftig ausfällt.

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In Treue fest

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
19. Juli 2011
Liza
208 Zugriffe

Neue  Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung unter 1.010 Erwachsenen in den Autonomie-gebieten, durchgeführt vom Institut Stanley Greenbergs in Kooperation mit dem in der Westbank ansässigen Palestinian Center for Public Opinion (PCPO), belegen, dass die palästinensische Bevölkerung dem unversöhnlichen Kurs ihrer Herrschenden, der auf die Auslöschung Israels und gegebenenfalls auf die Liquidierung der dort lebenden Juden abstellt, mit großer Mehrheit zustimmt.  So stimmen 73% der arabisch-palästinensischen Bevölkerung mit dem auch in der Charta der Hamas zu findenden Hadith überein, in dem es heißt: "Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!" (http://bit.ly/qvx41n). Nahezu eben so viele (72%) glauben auch der palästinensisch-völkischen Propaganda, die die mehrtausendjährige Geschichte der Juden in Jerusalem und dem umgebenden Land (den historischen Staaten Juda und Israel ) verleugnen und die Geschichte zu einem jüdischen Lügenmärchen (Mythos), wie auch die Shoa es sei, erklären.

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Hagen Rether – Der Jürgen Klopp der deutschen Ideologie

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
28. Mai 2011
Gruppe Morgenthau
404 Zugriffe

Dokumentation eines Flugblatts der Gruppe Morgenthau zum heutigen Auftritt des Kabarettisten Hagen Rether in der Frankfurter Alten Oper.

 

"Am heutigen Sonnabend lädt sich die Frankfurter Kulturszene (...) eine ganz besonders hässliche Figur des politischen Kabaretts in die Alte Oper. Hagen Rethers Programm verspricht „Liebe“ und liefert doch nur den wenig sublimierten Hass auf alles, was der deutschen Gemütslage wider-strebt. (...)   
Rether beherrscht die Kunst, gelangweilte Deutsche für einige Momente in aufgeschreckte Deutsche zu verwandeln. Dabei bekommt das Publikum nur Bekanntes – das eigene Leben im Schnelldurchlauf: dumm rumsitzen und an den richtigen Stellen lachen. Die richtigen Stellen, das sind die, die jedem Trottel im Publikum deutlich machen, wer der Feind ist."
Als "das getreue Abbild des Wutbürgers, in dem es rumort, der aber nicht weiß, was da warum in ihm rumort und gegen wen oder was seine Wut sich zu richten hätte" gleicht der deutsche Spaßmacher von seiner Funktion her der des  fanatischen politischen Scharfmachers: "Beide demonstrieren Identität. Sie verkörpern die Instanz, die es dem Publikum qua Identifikation erlaubt, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und die Wut an der gesellschaftlich produzierten Malaise an anderen abzureagieren." (aus dem Flugblatt der Gruppe Morgenthau)

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Antisemitismus und Antizionismus in der Linken

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
19. Mai 2011
Stefan Grigat
794 Zugriffe

Schwerpunkte:

1.    Linke Klassiker, ihr Umgang mit Antisemitismus, ihr Verhältnis zum Judentum

2.  Die sich auf diese Klassiker berufende traditionelle Arbeiter(innen)bewegung sowie die inzwischen selbst historische "neue Linke".

3.  das Verhältnis von Antisemitismus und Antizionismus und das Verhältnis der Linken zum israelischen Staat

4.   struktureller Antisemitismus: Affinitäten verkürzter oder auch falscher linker Kapitalismuskritik zu antisemitischen Ressentiments.

Heinz Gess

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Kommentare (1)

Die Transformation des Interesses an den Juden

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
25. April 2011
Henryk M Broder
568 Zugriffe

Interview mit Henryk M. Broder über den Antisemitismus der linksdeutschen MdB Inge Höger (Linkspartei)

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Unsere Islamkritik

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
28. März 2011
Manuel Störmer
289 Zugriffe

Mehr Islamkritik würde Muslimen eher helfen

 

Doch bei aller Komplexität des Themas ist eigentlich festzustellen, dass die Islamkritik Rätsels Lösung wäre. Je weniger der Islam toleriert und gelobt wird, um Muslimen zu helfen, desto eher entschärft man den Konflikt. Denn die Islamisten zählen darauf, dass Muslime sich von der Restbevölkerung abgrenzen und sich über ihre Religion definieren, während es viel besser wäre, die Religion in die Privatsphäre zu verbannen, um die Muslime daher sensibler für Islamkritik zu machen, ohne dass sie persönlich angegriffen sind. Nur durch Kritik an ihren Glaubensinhalten wird ihre Religion etwas angepasster an die moderne Welt, auch wenn das bedeuten muss, Teile ihres Glaubensverständnisses einfach zu ignorieren, wie man das auch im Christentum bereits tut. Denn je mehr man über den eigentlichen Islam aufklären will, desto größer wird eher das Misstrauen gegenüber Muslime, da die Urtexte des Islam wie Koran und Hadithe eine klare Sprache sprechen
Und was besonders wichtig ist: Im Gegensatz zum Antisemitismus, wo man Juden nur antisemitische Legenden und Verschwörungen nachsagte, sind terroristische Akte unter dem Banner des Islam Faktum, auch wenn viele Muslime diese als Verschwörungstheorien abtun wollen. Daher gibt es so etwas wie "Islamfeindlichkeit" im negativen Sinne eigentlich nicht, lediglich Pauschalisierungen der Menschen hinter der etikettierten Religion, die auf gewöhnlichen Vorurteilen und Sündenbockprinzipien beruhen und kaum etwas mit dem Islam selbst, sondern den Menschen dahinter zu tun haben. Die meisten Tendenzen haben dort also eher rassistische oder xenophobe Tendenzen, wo der Islam nur als Aufhänger gilt.

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Es gibt keinen Dritten Weg ...

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
09. Januar 2011
Christian Stock
224 Zugriffe

zwischen dem Universalismus der Menschenrechte und dem postmodernen Relativiamus
angeblicher kulktureller Identitäten

 

"Wurde die universale Geltung von Menschenrechten im kolonialen Zeitalter durch die Kolonialherren blockiert, so gelang dies im Postkolonia­lismus mühelos auch vielen Befreiungsbewegungen oder ihren Verfallsprodukten, und zwar mittels einer partikularistischen Ethnopolitik, bei der die jeweils eigene Ethnie oder der eigene Clan über alle anderen herrschte. In einigen Fällen radikalisierten postkoloniale Regimes die ethnizistischen Spaltungen, die im Kolonialismus angelegt waren, sogar bis hin zum Genozid, wie etwa in Ruanda. Und welche Abgründe postkolonialer Antiimperialismus bergen kann, das demonstrieren derzeit beispielsweise Robert Mugabe in Zimbabwe und Ahmadinejad im Iran. "

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Martin Klocke zu A. Grosser: Gratwanderung zwischen "Israelkritik" und Antisemitismus

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
22. Dezember 2010
Martin Kloke
246 Zugriffe

 

Kaum ein Thema hat eine derartige mediale Präsenz und wird aus allen politischen Richtungen kritisch beäugt, wie das Themenfeld Israel – Nahostkonflikt. Im Besonderen die Kritik an Israel wird sehr emotional und einseitig geführt. Das Verhältnis von Antisemitismus und Antizionismus bzw. die Unterscheidbarkeit legitimer Israelkritik von antisemitischer ist nicht nur in der Antisemitismusforschung ein viel diskutiertes Thema. Entsprechend lautet die Kardinalsfrage: Wann wird Israelkritik antisemitisch?

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Antisemitische und nicht antisemitische Israelkritik

Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
22. Dezember 2010
Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber
265 Zugriffe
Nach Auschwitz gibt es in Deutschland so gut wie keine offen ausgesprochene Judenfeindschaft mehr, dafür aber eine um so heftigere, nie endende "Israelkritik". Hinter ihr versteckt sich, wie ungezählte Beispiel belegen, der alte Hass auf Juden.  Was vor Auschwitz "der Jude" war, ist nach Auschwitz "Israel". Es ist zum Juden unter den Staaten gemacht worden.  Nicht "die Juden sind unser Unglück" lautet die antisemitische Parole heute, sondern "Israel ist unser Unglück", "die größte Gefahr für den Weltfrieden". Israelkritik fungiert als Rationalisierung des Antisemitismus.

Kritiker diese Auffassung wenden dagegen ein, dass diese Feststellung nur ein Instrument Israels bzw. seiner Freunde oder seiner Lobby sei, die israelische Politik gegen berechtigte Kritik zu immunisieren. Denn ohne Zweifel gebe es auch berechtigte, nicht antisemitisch motivierte Kritik an der Politik Israels. Sie laufe aber stets Gefahr, von den Anhängern der zuvor genannten Auffassung als rationalisierter, versteckter Antisemitismus abgetan zu werden. 

Um an dieser Stelle weiter zu kommnen und den Dialog mit Kritikern Israels, die keine anti- semitischen Motive haben, ohne Besorgnis vor Antisemitismus führen zu können, braucht es differenzierte, trennscharfe Kriterien zur Unterscheidung von antisemitischer und nicht antisemitischer Israelkritik. Solche Kriterien entwickelt Pfahl-Traughber dankenswerter Weise in dem nachfolgenden Essay.

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