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Kultur, Literatur, Musik


"Esma's Geheimnis-Grbavica" PDF Drucken E-Mail
655 mal gelesen.
Geschrieben von: Assia Maria Harwazinski   
Freitag, 24. April 2009 um 19:42 Uhr

Ein Film über die Nachwirkung des Unausgesprochenen im Jugoslawien-Krieg der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. - von Jasmila Zbanic / Bosnien-Herzegovina

Jasmila Zbanic beschreibt ihr Motiv,diese Geschichte zu verfilmen, so:
„…Als Teenager war ich hauptsächlich an Sex interessiert, oder mehr noch am Reden über Sex, am Träumen von Sex als größte Erfüllung der Liebe. Aber 1992 war plötzlich alles anders, und ich begriff auf einmal, dass ich mich in einem Krieg befand,n dem Sex als Kriegsstrategie benutzt wurde, um Frauen zu erniedrigen und damit die Vernichtung einer ethnischen Gruppe herbeizuführen. Während des Krieges wurden in Bosnien 20.000 Frauen systematisch vergewaltigt.

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Quälgeister der Schuldabwehr PDF Drucken E-Mail
1458 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Sonntag, 31. August 2008 um 09:44 Uhr
Wie von den Sprachrohren Deutschlands mit der Antisemitismuskritik umgegangen wird

Statt eines Vorspanns die Gliederung:

I. Judenhass und kollektive Zwangsneurose

II. Quälgeister der Schuldabwehr in Aktion

II.1 Hecht-Galinski und die FAZ

II.2 Bielefelder Rumpelstilzchen im Mainstream, eine FH-Leitung, die sich das Geschäft mit den Herren der Region nicht verderben lassen will, und die FAZ

III. Der "flexible Mensch" oder " der narzisstisch-manipulative Charaktertypus" als moderne Variante der gegenwärtigen Vergangenheit in ihrer Dämmerung
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Wenn falsche Projektion von Politik ergriffen wird - Ein kleiner Ausflug in die Welt des Justus Wertmüller (Bahamas) PDF Drucken E-Mail
2039 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Freitag, 15. August 2008 um 17:26 Uhr

Im vorigen Jahr gab es eine Auseinandersetzung zwischen mir und Lenhard wegen eines Artikels in Bahamas Nr. 52 (S.41 ff). In ihm hatte die Bahamas-Redaktion gegen das Kritiknetz und mich als seinen Herausgeber in übelster Weise gehetzt, es unter anderem für "obskur" erklärt und zur typisch "jüdischen Kritik" abwertet, der sie die angeblich emanzipatorische Kritik der Bahamas entgegenstellte. Ich schrieb als Replik auf diese Hetze zwei Artikel, die ich nun neu wieder veröffentliche, nachdem ich sie rund ein Jahr lang vom Netz genommen hatte. Es handelt sich um die beiden Artikel:
"Bahamas Intrigantentum als Politik" und
"Rettende Kritik gegen Intrigantentum als Politik"

Auf diese Artikel reagierte Lenhard von der GWG Köln mit einem der abscheulichsten und gemeinsten Hetzartikel, die mir seit langem untergekommen sind.
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Innergesellschaftliche Außergesellschaftlichkeit - Zwei Jahrzehnte Veräußerung der Bedürfnisse: Raven, Techno und Designerdrogen PDF Drucken E-Mail
1723 mal gelesen.
Geschrieben von: Mirko Maschewsky   
Samstag, 22. Dezember 2007 um 17:13 Uhr
Der Autor setzt sich mit dem ihm eigenen, nicht verleugneten Hedonismus kritisch mit Raven, Techno und Designerdrogen auseinander und kommmt, was Designerdrogen und Techno angeht zu folgenden Ergebnissen:
Designerdrogen:
"Aber das notwendige Interesse des Staates und der System reproduzierenden Kräfte ist auch, dass eine innergesellschaftliche Außergesellschaftlichkeit nicht praktiziert wird. Denn das Konsumieren von Designerdrogen springt über das Maß hinaus, das an kultureller Reproduktion der Arbeitskraft nötig ist. Aus der Sicht des Staates und des Kapitals könnte der Konsum von Drogen daher die Qualität der Ware Arbeitskraft in Gefahr bringen. Deswegen bekämpft der Staat, zumindest in der Gegenwart, als oberster Garant der Ware Arbeitskraft, den Drogenkonsum als subversiv.
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Mit dem Zweiten schielt man besser PDF Drucken E-Mail
1996 mal gelesen.
Geschrieben von: Henryk Broder   
Donnerstag, 13. September 2007 um 12:56 Uhr
Über Okkultismus und wahnhafte Halbbildung im deutschen Fernsehen

Zur "Dokumentation" des 09. 11. im ZDF


Die Dummheit, mit welcher der Kulturmarkt rechnet, wird durch ihn selbst reproduziert und verstärkt. Frisch-fröhlliche Verbreitung von "Bildung" unter den herrschenden Bedingungen eins mit ihrer Vernichtung. Die Attitüde ist die des Verfügens, Mitredenkönnens, als Fachmann sich Gebärdens, Dazugehörens. Um diese Atiittüde zu befriedigen lässt das ZDF abstimmen, wer den Massenmord an den über 3000 Menschen in New York geplant und durchgeführt haben könnte: die sonst wegen ihrer Inkompetenz verlachte, in solchen Sachen aber wahnsiinnig tüchtige Bush-Regierung, die Administration ohne Wissen der Regierung oder vielleicht doch Al-Kaida? Den Leuten soll so demonstriert werden, dass sie nach der geschwätzigen ZDF-Dokumentation, die Sensationsgier und Wichtigtuerei bediente, dazugehören und mitreden können, ihre kompetente "aufgeklärte" Meinung geschätzt wird.
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"SCHNITTMENGEN" zwischen dem ISLAMISMUS und der NPD. - - Etwas mehr Kopftuch auch für deutsche Mädel PDF Drucken E-Mail
1692 mal gelesen.
Geschrieben von: Volker Weiss   
Dienstag, 28. August 2007 um 17:00 Uhr
Rosenbergs Erben: Rechtsextremistische Vordenker erwägen ein taktisches Bündnis zwischen NPD und Islamisten
Im Hinblick auf ihre herrschaftsideologischen Grundinhalte und -strukturen (autoritär-hierarchisches und repressives Gesellschaftsmodell, aggressive Feindschaft gegenüber der 'Kultur der Aufklärung', rigider Patriarchalismus, Judenfeindlichkeit etc. stimmen Rechtskonservatismus und Islam sowie ihre radikalisierten Spezialformen: Neofaschismus (Rechtsextremismus) und Islamismus überein. In beiden Fällen handelt es sich um jeweils kulturspezifische Varianten von totalitärem Herrschaftsstreben: Zum einen auf der Basis von kulturrelativistischem- völkischem Gedankengut, zum anderen auf der Basis einer 'ganzheitlichen' Religion der Unterwerfung von innen her. Vor dem Hintergrund dieser 'wesensmäßigen' Übereinstimmung - die viel Platz lässt für taktische Allianzen - konkurrieren dann beide um Dominanz.
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Aporien der Identitokratie PDF Drucken E-Mail
1628 mal gelesen.
Geschrieben von: Rachid Boutayeb   
Sonntag, 01. April 2007 um 15:24 Uhr
Rachid Boutayeb kritisiert in diesem Artikel die in der arabischen Welt viel diskutierten Bücher von Hassan Hanafi "Die Wissenschaft des Okzidentalismus" und Taha Abdrahman "Das arabische Recht auf philosophische Differenz" als "modernen" arabischen Diskurs, der von einem miserablen, unhistorischen Kult der (kollektiven) Identität beherrscht ist. Bedroht wird die arabische Identität in diesem miesen Diskurs von der sogenannten "Politik der Judaisierung der Weltphilosophie.", ein anderes Wort für die"jüdische Weltverschwörung ". Selbstverständlich ist das gemeinsame Hassobjekt der beiden "modernen" arabischen Autoren und lindkseutschen Anitiimperialisten, der Zionismus, nach dieser Identitätsphilosophie", die sich als ihr Gegenteil. nämlich als Bewahrung der Differenz, verkauft, für ihre Protagonisten ein Produkt der weltweiten"Judaisierung der Philosophie" .
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Der Begriff des Glücks bei Adorno PDF Drucken E-Mail
5248 mal gelesen.
Geschrieben von: Rufus Sona   
Mittwoch, 04. Oktober 2006 um 15:22 Uhr
48 400 000 Seiten auf Deutsch findet man bei Google zum Stichwort "Glück"; in den Gesammelten Schriften Adornos sind es gerade mal 523 Fundstellen.
Ob sich gut dreißig Jahre nach dem Erscheinen dieser Schriften unsere Glücksmöglichkeiten dank Internet und allgemeiner Produktivkraftsteigerung auch nur annähernd in dem Maß vervielfacht haben, wie das diese Zahlen suggerieren, muss bezweifelt werden.
Aber was hat man sich unter "Glücksmöglichkeiten" eigentlich genau vorzustellen oder unter "Glück" ganz allgemein? Und warum sollte ausgerechnet Adornos Werk nicht nur eine brauchbare Quelle zum Thema sondern der Glücksbegriff in ihm geradezu zentral sein?

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Die Darstellung des Krieges der Hisbollah gegen Israel in ARD und ZDF PDF Drucken E-Mail
2552 mal gelesen.
Geschrieben von: Media Tenor   
Mittwoch, 16. August 2006 um 10:20 Uhr
Eine Medienanalyse des unabhängigen Instituts "Medien Tenor" mit aufschlussreichen Ergebnissen über die Berichterstattung jener Medien, die sich schon so massiv an der Kampagne "Du bist Deutschland" beteiligt haben.

Summa summarum lässt sich feststellen:
"ARD UND ZDF INFORMIEREN MIT EINSEITIGER PERSPEKTIVE: "Die Anti-Israeli-Position während des aktuellen Libanon-Krieges steht im Kontext mit einer jahrelangen negativen Darstellung Israels im allgemeinen sowie der demokratisch gewählten Regierung im besonderen sowohl bei ARD als auch ZDF. Spätestens seit den Wahlen, bei denen Israel den Sozialdemokraten keine Mehrheit mehr gab, sind in den TV Nachrichten von ARD und ZDF die Ereignisse auf Terror und Gewalt reduziert - Ereignisse mit Nachrichtenwert aus Kultur, Wissenschaft, Religion etc. werden dem Publikum in Deutschland kaum noch präsentiert.
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Dialektik des Schweigens. Überlegungen zu einer kritischen Literaturwissenschaft PDF Drucken E-Mail
2257 mal gelesen.
Geschrieben von: Friedemann Vogel   
Mittwoch, 03. Mai 2006 um 15:30 Uhr

Die schöpferische Kraft literarischer Texte liegt nicht in ihrer spezifischen Medialität, sondern in ihrer Möglichkeit zur gesellschaftlichen Revolutionierung. Sie liegt im Aufbrechen bisheriger Diskurse, Denkmuster und Realitätsdefinitionen.



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Das Ringen des Werts PDF Drucken E-Mail
2688 mal gelesen.
Geschrieben von: Daniel Sanin   
Mittwoch, 12. April 2006 um 16:21 Uhr
einige Überlegungen zur Symbolik von "Der Herr der Ringe"

Vor unseren Augen wird nichts weniger inszeniert als das Schicksal der Welt: der letzte Kampf zwischen Gut und Böse, der Verderben oder Frieden bringen wird. Das männliche Emanationszentrum wird dabei verleugnet, das Außen, das Andere wird zur Quelle der Angst, zur Bedrohung, die in dieser Verkehrung vernichtet werden muss, um der eigenen Vernichtung zuvor zu kommen. Hieraus ergibt sich auch zwangsläufig die schlichte Notwendigkeit, die Alternativlosigkeit dessen, was getan werden muss: töten und vernichten ohne Rücksicht auf Verluste. Die versteckte Quelle des Unheils wird zu dessen 'Heil' und somit muss es ein Hobbit sein, der die letzte Aufgabe verrichtet, zum Wohle aller, denn die Hobbits sind - als eigenständige Subjekte - jene mit dem einzig 'richtigen' Verhältnis zur Natur und zur Welt (s.o.). Das 'Rezept' der Geschichte ('Geschichte' ist nun im doppelten Sinne verständlich: als Historie und als Erzählung) lautet also: Am hobbitschen Wesen soll die Welt genesen.
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Wider die Kulkturpessimisten dieser Welt. Zur Freiheit gehören Witz und Respektlosigkeit PDF Drucken E-Mail
2416 mal gelesen.
Geschrieben von: Maxeiner, Miersch   
Samstag, 11. Februar 2006 um 15:26 Uhr
Für die Kulturpessimisten im Westen ist die erzwungene Zensur einer Witzzeichnung nicht der Aufregung wert. Das Wesen der Freiheit wohne in höheren Sphären - weit über dem Streit um ein paar mittelmäßige Cartoons. Doch Lachen über die Mächtigen, über Ideologien und auch über Religion ist der Ursprung aller anderen Freiheiten. Die ungehinderte Publikation der dänischen Karikaturen ist keine Marginalie, sondern vielleicht der wichtigste Prüfstein für die Glaubwürdigkeit des Westens seit der Fatwa gegen Salman Rushdie. Damals gaben viele zu bedenken, daß Rushdie mit "Satanische Verse" irgendwie übertrieben habe. So, wie jetzt Bill Clinton die Mohammed-Cartoons "beschämend" findet

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F.C.F., Der Kanzler oder die Göringcollection PDF Drucken E-Mail
2784 mal gelesen.
Geschrieben von: Andreas Arndstedt   
Sonntag, 05. Februar 2006 um 08:39 Uhr
In der letzten Woche erhielt ich folgen Brief von Svenja Reinke (Hebbeltheater, Berlin)
Sehr geehrter Herr Gess,
Letztendlich auch durch Ihre engagiert-faire Berichterstattung (siehe Webside Kritiknetz 2004.) wurde die Diskussion um die Eröffnung der umstrittenen Flickausstellung im Hamburger Bahnhof erneut öffentlich geführt.
Der in Berlin lebende Autor und Schauspieler Andreas Arnstedt hat dieses Thema zu einem Theaterstück verarbeitet: "F.C.F., Der Kanzler oder die Göringcollection" welches am 04.02.2006 im Hebbeltheater Berlin durch den Schauspieler Mathieu Carrière gelesen wird.
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No Occupied Paradise - Oder: Wie man mit Geschicktsklitterung Zensur betreibt PDF Drucken E-Mail
2735 mal gelesen.
Geschrieben von: Klaus Blees und Heinz Gess)   
Freitag, 16. Dezember 2005 um 13:30 Uhr
Ich veröffentliche hier den Artikel "No Occupied Paradise" von Klaus Blees. Der Artikel wurde vom verantwortlichen Redakteur des  "Kritischen" Trierer Jahrbuchs (katz) Helmut Schwickerath mit folgender demagogischen Begründung abgelehnt: "Ich will Dich vorwarnen: Du bist im neuen Jahrbuch leider nicht vertreten. Die so genannte Filmkritik habe ich gecancelt, weil es keine Filmkritik war sondern die schon bekannte Lobhudelei auf Israel mit gleichzeitiger Hetze gegen die Palästinenser. (...)" Und an anderer Stelle schreibt er: "Blees lieferte einen Beitrag für das KATZ-Jahrbuch ab, der [...] mit Hilfe von Geschichtsklitterung das Lied vom guten Israeli und bösen Palästinenser singt. Dafür bietet dasJahrbuch kein Forum" "katz" steht als Akronym für "Kleine andere Trierer Zeitung" und hat seit einigen Jahren die Nachfolge des gleichnamigen, früher monatlich erschienenen alternativen Stadtmagazins angetreten.
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Kubus des Anstoßes. Kunst im Keim erstickt PDF Drucken E-Mail
3132 mal gelesen.
Geschrieben von: Ingeborg de Vries   
Mittwoch, 15. Juni 2005 um 18:42 Uhr
Die Aufgabe der Kunst liegt auch in der Verstörung oder in der Provokation. Kunst verstört, indem sie eine Wahrheit zur Sprache oder ins Bild bringt, die verdrängt wird. Das hat der Kubus des Anstoßes in Venedig offenkundig getan. Die Reaktion erfolgte prompt. Verbot der Kunst, politische Zensur. Die Verstörung durch Kunst ist in Venedig nicht mehr möglich. Eine niederschmetternde Entscheidung der italienischen Regierung gegen die Kunst und gegen die Freiheit. Devoter geht es kaum noch. Eine Geste freiwilliger Unterwerfung und des vorauseilenden Gehorsams dem möglichen Terror gegenüber, der sich auf die Verletzung angeblicher religiöser Gefühle beruft. Die Wahrheit der Kunst - in Venedig hat sie kein Recht mehr - jedenfalls nicht, wenn Bin Ladens religiöse Gefühle verstört werden könnten.
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Kulturindustrie - Aufklärung als Massenbetrug PDF Drucken E-Mail
4599 mal gelesen.
Geschrieben von: Max Horkheimer, Th. W. Adorno   
Dienstag, 05. April 2005 um 13:45 Uhr
Max Horkheimer/ Theodor W. Adorno (1947/1948) Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Zitiert nach der Reprint-Ausgabe: Amsterdam: Querido-Verlag, Auszüge: S. 144-198.

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Paradise Now:'Nur eines kann eure Erlösung sein: der Untergang.'(Wagner) PDF Drucken E-Mail
3422 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Freitag, 25. März 2005 um 13:35 Uhr
1. Die Juden tauchen im Film Paradise Now als Menschen, als Individuen, die ein Angesicht haben, gar nicht auf, sondern nur als schemenhafte Gestalten, nur als "Abstraktionen". Der Mord gilt diesen "Abstraktionen". So sehr werden die Mörder und die Filmemacher von ihren Abstraktionen beherrscht, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind, die Juden als Menschen, die mit ihren Abstraktionen nicht identisch sind, wahrzunehmen. So sehr sind die Djihadisten gefangen in ihrer Welt der Abstraktionen, dass sie sich selbst als die Vollstrecker des Wortes und Willens Gottes vorkommen, die mit diesem Willen durch die Auslöschung der Juden als letzten Akt der Reinigung identisch werden. Die reine Identität mit "dem Wort" aber ist nicht lebbar. Die "reine Identität" ist der Tod. Auf sie hin zu leben ist das "Sein zum Tode" (Heidegger).
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Kafka und Beckett aus der Sicht der Theorie von A.Miller. Eine Notiz PDF Drucken E-Mail
3063 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Freitag, 11. März 2005 um 17:22 Uhr
Brav bis in den Tod, heißt bei Miller, zu Kafka. Die "Bravheit zum Tode" habe ihren dauerhaften Ursprung in familiären Kindheitserfahrungen. Alle Schriften Kafkas seien Ausdruck solcher Bravheit, seien Ausdruck sowohl der ihr zugrunde liegenden Struktur als auch des Leidens daran, wiederholen das Traumatische endlos, in dem vergeblichen Versuch, sich davon zu befreien.

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König Drosselbart. Kritik des Frauenbilds der analytischen Psychologie PDF Drucken E-Mail
3289 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Freitag, 11. März 2005 um 13:55 Uhr
Wenig abgewinnen kann ich dem Lagerdenken der Autorin Ursula Baumgardt und ihrem Versuch, ihre eigene Kritik an Jung als schulinterne Kritik gegen andere fremde Kritik abzugrenzen und sie dem »eigenen Lager« als Abwehr gegen vermeintlich bloß negative Fremdkritik schmackhaft zu machen. Kritik, die »aus den eigenen Reihen stammt« (S. 16), ist weder von vornherein »fruchtbarer [...] zur Erneuerung« (S. 17), noch haben Jungianer einen privilegierten Erkenntniszugang zur »verstehenden Grundlage« und zum »Ganzen« (S. 16). Ebensowenig läßt sich »Kritik, die nicht aus den eigenen Reihen stammt,« als »Kritik um ihrer selbst willen« (S. 16) abqualifizieren.
Heinz Gess
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A.Miller und die Kritische Theorie der Gesellschaft PDF Drucken E-Mail
3277 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Donnerstag, 10. März 2005 um 16:38 Uhr
1.Kritische Überlegungen zu Millers „Erklärungen“ der RAF Wie man mit richtigen Hinweisen auf Falsches das Richtige am Falschen vergessen machen kann - Familie und Befreiung
2. Kafka und Becket aus Alices Millers Sicht -eine Notiz
3. Kritik der antipädagogischen Kritik der Vorstellung vom "vernünftigen Allgemeinen" (A.Miller)

Link zum Artikel (PDF): "A.Miller und die Kritische Theorie der Gesellschaft". Klicken Sie bitte hier.
 
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