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Hochschul- und Bildungspolitik
Wer war Werner Haverbeck (Heinz Gess) - Protest gegen Nazis und ihre heimlichen Sympathisanten an der Hochschule (Anonyme Gruppe Studierender) PDF Drucken E-Mail
9090 mal gelesen.
Geschrieben von: (1) Heinz Gess (2) anonyme Guppe Studierender am FB Sozialwesen der FH Bielefeld   
Mittwoch, 18. Juni 2008 um 18:47 Uhr
Sehr geehrte Leser(innen) des Kritiknetzes,

am Montag, dem 06. 06. 08 wurde in den Räumen des Fachbereichs der FH Bielefeld und der angrenzenden Mensa der FH ein Protestschreiben verteilt, das eine Gruppe Studierender an der FH Bielefeld, die aus guten Gründen anonym bleiben möchte, verfasst hat. In diesem Schreiben heißt es:
"Uns ist durch den Artikel "Grün-braune Liebe zur Natur. Die NSDAP als "grüne Partei' und die Lücken der Naturschutzforschung" von Peter Bierl und Clemens Heni (in Hg.www. Kritiknetz.de: http://www.kritiknetz.de/?position=artikel&aid=409) bekannt geworden, dass der rechtsextreme Werner Georg Haverbeck in den 70iger Jahren als Professor für Sozialwissenschaften an der FH Bielefeld lehrte und dort in allen Ehren pensioniert wurde. Herr Haverbeck war ein hochrangiger Nazi.
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Die "reine Israelkritik" und der Fachbereich Sozialwesen PDF Drucken E-Mail
5827 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Montag, 02. Mai 2005 um 09:57 Uhr
Dass sie als "Schutzschilde" Saddams, Jassins, Arafats und "der Ihren" auch Massenmörder schützen, wollen sie nicht wahrhaben. Davon gibt es in unserem Fachbereich sehr viele. Sie nennen sich Pazifisten, finden den Dalai Lama und den Buddhismus als ganzen oder manchmal auch bestimmte Richtungen des Christentums attraktiv, mögen die transpersonale oder humanistische Psychologie, verehren Capra und sein "systemisches Denken" - das moderne "Haus der Knechtschaft" - und halten dieses Denken allen Ernstes für die moderne Form der kritischen Theorie. Sie finden auch einen Juden sympathisch, nämlich Martin Buber – und das, weil es in seinen Schriften so friedlich zugeht und er die Unmittelbarkeit, das "Du", "die Begegnung" etc., so sehr betont, dass das zum Selbszweck gewordene vermittelnde Abstrakte dabei ganz aus dem Blick gerät.
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Thesen zur Kritik der autoritären, kapitalförmigen Transformation der Hochschule im "New Age" PDF Drucken E-Mail
5635 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Mittwoch, 24. September 2008 um 16:19 Uhr
Gliederung

I. Das Hochschulfreiheitsgesetz

1. Liquidierung der Hochschulmitglieder als politische Subjekte
2. Hochschule als kapitalförmiger Betrieb
3. Antidemokratische Gängelung
4. zwei zentrale Funktionen: (a) die Produktion von Wissenswaren durch Forschung,
(b)die Produktion von verwertbarem Humankapital durch die Lehre
5. substanzlose Demokratie ohne Demokraten
6. Folgen für die Geistes- und Sozialwissenschaften

II. New Age: Die Transformation der Hochschule im gesellschaftlichen
Zusammenhang
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Kommentare (1)
Hochschulpraxis in der Kritik. - Warum und wie die Hochschulreform nach dem "Hochschulfreiheitsgesetz" (NRW) Unfreiheit fördert und kritische Aufklärung erschwert - - am Beispiel des Alt- und Neo-Nazis Werner Georg Haverbeck PDF Drucken E-Mail
4243 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Montag, 11. August 2008 um 12:48 Uhr
Wieder einmal haben der FH -Verwaltung Bielefeld und deren ausführendem Organ, dem Rektorat, ein Artikel, den ich im Kritiknetz veröffentlicht habe, und mein Vorspann dazu nicht gefallen. Wieder einmal meinten sie, die Fachhochschule vor der Kritik "schützen" zu müssen, als handle es sich bei der FH um einen Kindergarten, nicht aber um eine wissenschaftliche Community selbstverantwortlicher Wissenschaftler, die in Freiheit forschen und lehren und deren Lebenselixier der öffentliche Disput - das Argument und Gegenargument - ist. Soviel sollte doch auch im Rektorat  der hiesigen Fachhochschule aus der wissenschaftstheoretischen Diskussion der Nachkriegszeit, die ihre produktivste Phase in den sechziger und frühen siebziger Jahren hatte, gelernt haben, nämlich dass Wissenschaft nicht mit dem Führerprinzip oder dem Kommunikationsmedium Macht (Luhmann) vereinbar ist, sondern ein intersubjektives, sich in Kritik und Gegenkritik vollziehendes Erkenntnisunternehmen ist, das an der Leitidee der Wahrheit orientiert ist und dass eine wissenschaftliche Community dementsprechend nur so gut sein kann, wie sie den an der Leitidee der Wahrheit durch Kritik und Gegenkritik ausgerichteten Diskurs pflegt und dadurch den Erkenntnisfortschritt fördert, nicht aber jene verteufelt, die herrschende Meinungen, eingefahrene Gedankenformen, lieb gewordene Gewohnheiten mit trefflichen Argumenten in Frage stellen und Selbstdarstellungen, die bekanntlich eher der Eindrucksmanipulation als der Wahrheit dienen, auch dann nicht fraglos respektieren, wenn es die Selbstdarstellung der "eigenen" Hochschule ist.
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Ohne Leitbild und ohne "coporate identity" PDF Drucken E-Mail
3472 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Donnerstag, 10. März 2005 um 19:02 Uhr
Hochschullehrer, die Leitbilder vermitteln wollen, die Erfahrungswissenschaften in den Dienst solcher vorab aufgestellter Leitbilder stellen und von "ihren" Studenten mit der Autorität ihres Lehramtes dasselbe erwarten, verfehlen ihre Aufgabe. Sie werden zu Gurus, Pseudotheologen, Mandarinen, Weltanschauungs-apologeten, Hirten der Herde, Führern. Wer verbindliche Leitbilder fordert, verwechselt das Lehramt an der Hochschule mit dem der katholischen Kirche oder islamischen Moschee. Dort wird von den Lehramtsinhabern erwartet, dass sie ein festgeschriebenes Leitbild vermitteln, das fachlich-objektive Wissen als ancilla theologiae in den Dienst des festgeschriebenen Leitbildes stellen und jeden Versuch unterlassen, die Leitbilder im Lichte des fortgeschrittenen fachlich-objektiven Wissens der radikalen Kritik zu unterziehen, die für das Leitbild und seine Entwickler, Verwalter und Vermittler, die mit ihrem Leit-Bild leiten oder führen wollen, nicht »positiv« und »aufbauend« ist, sondern negativ, weil sie das Leitbild destruieren.
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Brief der Lehrer der Rütlischule aus Neukölln an den Berliner Bildungssenator PDF Drucken E-Mail
3422 mal gelesen.
Geschrieben von: Neuköllner Lehrer   
Mittwoch, 05. April 2006 um 08:21 Uhr
Die Lehrer der Rütli-Hauptschule im Berliner Problembezirk Neukölln haben in einem Brief einen Hilferuf an die Berliner Senatsverwaltung gesandt, mit Bitte um Weiterleitung an den Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD), das Abgeordnetenhaus, den Migrationsbeauftragten und weitere Verantwortliche. Er war auf einer Gesamtkonferenz der Lehrer einstimmig angenommen worden.

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Für ungegängelte Wissenschaft - Kritik des autoritären Evaluationsverfahrens aus dem Geist der kapitalförmigen, autoritären Transformation der Hochschule ("Hochschulfreiheitsgesetz") PDF Drucken E-Mail
2974 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess,   
Donnerstag, 25. September 2008 um 19:55 Uhr
Gliederung:

Protest

Evaluation als Kontroll- und Disziplinarinstrument

Selektionskriterien der autoritären Evaluation

Evaluation als Kontroll- und Disziplinarinstrument

Widerspruch gegen die Reduktion auf bloß instrumentelles Wissen

Gegenwehr ist möglich

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Nicht Schweigen zur Anpassung. PDF Drucken E-Mail
2617 mal gelesen.
Geschrieben von: AG Gegenhegemonie   
Sonntag, 19. Juni 2005 um 13:05 Uhr
Es gibt deutliche Zeichen dafür, dass kritische Ansätze aus dem akademischen Bereich herausgedrängt werden.
Uni-Leitung, Ministerien und ProfessorInnen unternehmen große Anstrengung, um den Sprung von gesellschaftskritischen NachwuchswissenschaftlerInnen auf die derzeit frei werdenden Lehrstühle zu verhindern. Das verweist auf ein Spezifikum der Rolle kritischer Wissenschaften im deutschen akademischen Kontext. Vergleicht man die lokale Situation mit der in anderen Ländern, dann fallen signifikante Unterschiede auf. Im gesamten englischsprachigen Raum nehmen beispielsweise die Ansätze der Frankfurter Schule einen wichtigen Platz ein. Texte von Theodor W. Adorno oder Max Horkheimer sind Bestandteil jedes Readers zur Einführung in die Kultur- und Sozialwissenschaften. Mit breitem Unverständnis wird dem entsprechend die Eliminierung dieser Theorietradition dort zur Kenntnis genommen.
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Kritik der autoritären, neoliberalen Studienreform PDF Drucken E-Mail
2580 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Samstag, 14. Juni 2008 um 10:31 Uhr
Am Dienstag, dem 10. 06 2008, werden in Düsseldorf Studierende aus allen Hochschulen des Bundeslandes NRW gegen die neoliberale Studienreform protestieren. Sie protestieren zu allererst, aber nicht allein gegen die Studiengebühren, sondern gegen eine Reform, die sie als politische Subjekte liquidieren will. Denn die Studiengebühren sind Bestandteil der in all ihren Komponenten autoritären, die Studierenden und Hochschullehrer gängelnden und von oben herab disziplinierenden Studienreform. Sie können überhaupt nur als Komponente dieser Hochschulreform richtig verstanden werden. Diese ist wiederum Teil des neoliberalen, autoritären Regimes, das Freiheit verspricht, aber damit nur die Anarchie des Marktes meint, die die Disziplin der Fabrik als der Verwertungsstätte des Kapitals erzwingt. Diese Form der Disziplinierung wird durch die Unterstellung der Hochschulen unter die so genannten "Naturgesetze des freien Marktes" nun auch den Hochschulen aufgezwungen.
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Bildung ist keine Ware. Kritische Anmerkungen zu einer politischen Parole PDF Drucken E-Mail
2549 mal gelesen.
Geschrieben von: Gerhard Stapelfeldt   
Donnerstag, 28. Februar 2008 um 15:59 Uhr

"Bildung ist keine Ware!" Unter diesem Slogan protestierten seit 2002 Studierende gegen den kapitalkonformen Umbau der Hamburger Universität, der zu einer organisatorischen Umstrukturierung nach dem Vorbild von Aktiengesellschaften geführt hat und der inhaltlich mit einer dramatischen Reduzierung der Geisteswissenschaften bis zum Jahre 2012 einhergeht.

Dazu stellt Gerhard Stapelfeldt fest:
1. Der Protest unter diesem Slogan ist politisch-ökonomisch naiv.
2. Der Protest ist harmlos und hilflos.
"Er suggeriert. Wenn es gelingt, die Hamburger Politik zu verhindern, wird die Verwandlung von Wissen in eine Ware verhindert. Es scheint, als ob es gelte, eine bis vor kurzem heile Bildungswelt nur zu bewahren." Aber "das Wissen ist längst eine Ware, die Bildung ist längst untergegangen - das haben Kulturkritiker wie Friedrich Nietzsche bereits am Ende des 19. Jahrhunderts beklagt."
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Für die ungegängelte Wissenschaft - Kritik des autoritären Evaluationsverfahrens aus dem Geist der kapitalförmigen, autoritären Transformation der Hochschule ("Hochschulfreiheitsgesetz") - PDF Drucken E-Mail
2397 mal gelesen.
Geschrieben von: Gruppe ungegängelte Wissenschaft zusammen mit Gruppe ungegängelte Wissenschaft zusammen mit Heinz Gess   
Donnerstag, 22. Mai 2008 um 10:38 Uhr

Gliederung des Essays
Protest
Evaluation als Kontroll- und Disziplinarinstrument
Selektionskriterien der autoritären Evaluation
Widerspruch gegen die Reduktion auf bloß instrumentelles Wissen
Gegenwehr ist möglich

Die Freiheit der Wissenschaft und die Möglichkeit zur ungegängelten Erfahrung ist die unerlässliche Voraussetzung jeder Kritik. Diese Voraussetzung wird durch das neue Hochschulgesetz NRW stark beschädigt.
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Massive Zensur gegen das Kritiknetz an der FH Bielefeld PDF Drucken E-Mail
2139 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Montag, 04. Juni 2007 um 19:14 Uhr
Wie das Grundrecht der Freiheit der Kritik an einer deutschen Provinzhochschule mit Füßen getreten wird

Der Rechtsstaat steht in Bielefeld - für alle Bürger sichtbar - seit Wochen auf dem Kopf. Deutsche Christen von echtem Schrot und Korn geben sich als "heilige Krieger" aus, die Gott mehr gehorchen als den Menschen, legitimieren damit seit zehn Wochen die widerrechtliche Besetzung des Gebäudes, das ihnen nicht gehört, verhindern, dass es der jüdischen Gemeinde übergeben werden kann, um zur Synagoge umgebaut zu werden, und die Justiz schaut diesem Treiben wohlwollend untätig zu, während die hiesige Presse sich beeilt, die Rechtsbrecher als Helden des Widerstandes gegen bloße "formaldemokratische Verfahren' und ihrer Agenten erscheinen zu lassen. Die Justiz existiert einfach nicht, wenn es darum geht, gegen die widerrechtliche Besetzung einzuschreiten.
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"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt." - Oder: - Wie mit einem Angriff auf die Freiheit der wissenschaftlichen Kritik und autoritäres Verhalten der Hochschulleitung umzugehen wäre, wenn die Intention auf Freiheit nicht allzu tief beschädigt ist. PDF Drucken E-Mail
2048 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Dienstag, 25. September 2007 um 10:08 Uhr
Eine Auseindersetzung mit der Hochschulpolitik dieserTage an einem konkreten Fall von grundsätzlicher Bedeutung. Sie gewährt Einblicke in den Verfall dessen, was einmal die Freiheit der wissenschaftlichen Kritik genannt wurde. Daher besonders empfehlenswert zu lesen für Lehrer und Forscher an Hochschulen.

Der konkrete Fall:
Die Auffassung der Rektorin der Fachhochschule Bielefeld, meine Veröffentlichungen im Kritiknetz seien eine reine Privatangelegenheit, ist grundfalsch. Sie stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Freiheit der wissenschaftlichen Kritik dar, soll die freie Forschung nicht zum Exekutivorgan von Verwaltung und Wirtschaft verkommen. Freie Forschung und Lehre, die an der Leitidee der Wahrheit ausgerichtet ist, die nicht immer mit dem im Einklang ist, was im gegebenen, ungerechten Ganzen für die spezifisch kapitalistische Akkumulation nützlich ist, braucht unabdingbar den Raum freier Kritik und Gegenkritik, der gegen alle Übergriffe von Wirtschaft und Verwaltung (auch der Hochschulbürokratie) abzusichern ist.
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Kritik der neoliberalen Zerstörung der Universität PDF Drucken E-Mail
1688 mal gelesen.
Geschrieben von: Gerhard Stapelfeldt   
Sonntag, 29. November 2009 um 10:57 Uhr
zwei Reden (mit Vorwort) :
- gehalten am 24.11.2009 in Leipzig auf Einladung des StudentInnenrates der Universität Leipzig auf der Demonstration von Studierenden aus dem gesamten Bundesgebiet aus Anlaß der Tagung der Hochschul-Rektorenkonferenz in Leipzig und des Abschlusses des ‚Bologna-Prozesses’;
- gehalten am 27.11.2009 auf Einladung des Fachschaftsrates Psychologie der Universität Hamburg zu öffentlichen Vorlesungen in der Hamburger Innenstadt aus Anlaß der Solidaritäts-Aktionen mit den Studierenden-Protesten in Österreich sowie der massiven Kritik gegen die Wahl von Dieter Lenzen – der sich an der FU Berlin den Ruf eines autoritär-‚wirtschaftsfreundlichen’ Hochschulmanagers erworben hat – zum neuen Präsidenten der Universität Hamburg.
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Die politische Welt der deutschen Philisters von rechts und links - Über deutsche Läuterung und Schuldabwehr. Eine Philippika gegen eine gut gemeinte Ansprache eines Israelfreundes PDF Drucken E-Mail
1634 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Freitag, 26. September 2008 um 16:45 Uhr
Gliederung:

Richtiges und Achtenswertes in der Rede des typischen deutschen Israelfreundes.

Antisemitischer Affekt unter Bedingungen der Tabuisierung des Antisemitismus. Deutsche Vergangenheitsbewältigung.

Die Welt des deutschen Philisters von rechts und "neoliberal"

Die Welt des deutschen Philisters von links

Postfaschistische Volksgemeinschaft auf demokratisch

Israels Kampf ist der Kampf "freier geistiger und politischer Wesen" (Marx).

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Kid Crisis & The Imploring Tears. School Shootings und andere Amokläufe PDF Drucken E-Mail
1527 mal gelesen.
Geschrieben von: Georg Seeßlen   
Freitag, 24. April 2009 um 19:00 Uhr

Georg Seeßlen liest den Amoklauf - School Shooting - als Metapher und als Symptom der traumatischen Gesellschaft. Er ist die schreckliche Spur der gesellschaftlichen Gleichgültigkeit, Kälte und Verlassenheit der Menschen. Daran versagen Glaube und Aufklärung. Der Kritische Theoretiker nennt das Versagen "Dialektik der Aufklärung". Der Gläubige hört den Papst in Auschwitz klagen: "Gott, warum hast du geschwiegen?" und fühlt sich an den Unschuldigen erinnert, der am Kreuze aufstöhnte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen". In den Amokläufen kommt für einen Moment die ganze Verzweiflung des Menschen zum Ausdruck, der weder sich noch das System versteht, in dem er lebt.

 

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Wandel politischer Orientierungen und gesellschaftlicher Werte der Studierenden - Studierendensurvey: Entwicklungen zwischen 1983 und 2007 PDF Drucken E-Mail
1404 mal gelesen.
Geschrieben von: Tino Bargel   
Samstag, 14. März 2009 um 19:46 Uhr
Sevice des Kritiknetzes:

Die Untersuchung der AG Hochschulforschung der Konstanzer Sozialwissenschaftler hat erschreckende Ergebnisse gebracht, was die politischen Einstellungen deutscher Studierender angeht. Danach sind deutsche Studierende mehrheitlich politisch "teilnahmslos" und "labil". Die vom Staat und Kapital gegen den Willen der allermeisten Hochschullehrer, aber auch ohne deren Gegenwehr durchgesetzten Hochschulreformen und "Sachzwänge" an den Hochschulen zeigen also die von mir im Kritiknetz schon seit langem prognostizierten Wirkungen. Sie sind sogar noch erschreckender, als ich es erwartet habe.
Zur Erinnerung: Studierende werden durch das Hochschulreformgesetz, das sich in NRW zynischerweise Hochschulfreiheitsgesetz nennt, indes doch nur die Freiheit des Kapitals gemeint ist, Lehre und Forschung der Erfordernissen der Kapitalakkumulation restlos unterzuordnen, in der Lehre ausschließlich auf ihr Dasein als kleine Bourgeois vorbereitet und darauf reduziert.
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Das Schweigen der Lämmer. - Zur Hochschule neuen Typs. Ein Bielefelder Professor soll nicht reden, weil er die Wahrheit sagt PDF Drucken E-Mail
1243 mal gelesen.
Geschrieben von: Silvia Bose (WDR), Projekt   
Montag, 01. September 2008 um 15:18 Uhr
Ein Video des Projekts "politische Bildung" an der FH-Biefefeld zum Maulkorberlass und Disziplinarverfahren des Hoschschulvatikans gegen Prof. Dr. Heinz Gess - in Verbindung mit dem Hörfunkbeitrag von Silvia Bose in WDR 5 "Der Professor schweigt".

Zur Hochschule neuen Typs:
Nichts fürchtet die Wissenschaft mehr als den Liebesentzug durch die Wirtschaft. Um attraktiver zu bleiben als die Konkurrenz, arbeitet die Hochschule der Zukunft schon heute hart an ihrem Image. Kritiker sind ihr verhasst, vor allem solche aus dem eigenen Haus. Manchmal werden Akademiker mit abweichender Meinung sogar eingeschüchtert. Wer das nicht glaubt, blicke staunend nach Bielefeld, denn die dortige Fachhochschule hat ein Disziplinarverfahren gegen einen ihrer Professoren eingeleitet, weil er die FH öffentlich kritisierte.
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Die Studierendenrevolte (anno 2009) PDF Drucken E-Mail
1197 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Donnerstag, 17. Dezember 2009 um 20:54 Uhr
Eine Antwort auf eine Kritik der Revolte in einem offenen Brief  - mit einigen Vorschlägen, was zu tun und was besser zu lassen ist 

Man verkennt meines Erachtens das politische Geschäft hierzulande, wenn man mutmaßt, zwischen der simulierten Zustimmung der Politiker, Wirtschaftsbosse und Hochschulleitungen, die vor Ort zum Teil mit sehr rigiden, autoritären Methoden gegen den Protest der streikenden Studentenschaft vorgehen, während ihre politischen Vertreter in Kameras lächeln und Verständnis für den Protest bekunden, gäbe es einen Zusammenhang dergestalt, dass die Konzentration des studentischen Protests auf das “egoistische  Privatinteresse“ überhaupt erst die Zustimmung all dieser Damen und Herren zum studentischen Protest gegen das, was diese Damen und Herren doch selbst angerichtet haben, möglich gemacht habe. Die Herstellung eines solchen Zusammenhanges halte ich für eine bloße Konstruktion, eine Erfindung, und eine falsche dazu.
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Bildung am Gängelband der Zertifizierung. - Zur Konjunktur der professionell gemanagten Bildungsmisere PDF Drucken E-Mail
1126 mal gelesen.
Geschrieben von: Peter Moritz   
Montag, 19. Mai 2008 um 16:40 Uhr
Über die neueste Zauberformel des positivistischen Konstruktivismus und wie sie sich in der allerneuesten Studienreform auswirkt

In den "Wirtschaftswissenschaften", die der autoritären Ideologie des Marktes restlos verfallen sind und die Freiheit nur noch als Freiheit des Kapitals kennen, heißt es schon lange in Ausschreibungstexten: "Professur für Schlüsselqualifikation / Human Ressource Management mit dem Schwerpunkt Management Skills and Competencies" - und so weiter und so fort. Nun aber haben auch die Pädagogik und ihre Teildisziplinen wie die Sozialpädagogik, die Medienpädagogik und Mediensoziologie in beflissenem Konformismus sich diesen Jargon zueigen gemacht. Es ist die Rede von "Diversity Management", von "Coaching und Informationsmanagement", "Ressourcen orientierter Therapie", "Ressourcen- und Self-Management", "systemischer Therapie und systemischem Management", "medial-sozialer Professionalisierung", "medial-virtuellen Lehr- und Lernumgebungen", "medial-ökonomischer Transformation", "systemischer Transformation der corporate identity .Derartige Neuerungen stutzen das Individuum und die Wissenschaft "zum bloßen Anhängsel ökonomischer Leitkategorien zurück" (Peter Moritz).
 
Mit dieser Entwickung setzt sich Peter Moritz kritisch auseinander.
Heinz Gess
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