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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Ottmar Mareis
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Mittwoch, 25. November 2009 um 10:28 Uhr |
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Ottmar Mareis veröffentlicht in diesem sehr lesenswerten Essay erstmalig Vorstudien zu einer Ideologiekritik der Theorie der „reflexiven Modernisierung“. Im Mittelpunkt der Kritik stehen die 68er Jürgen Habermas, Heiner Keupp und Ulrich Beck. Statt eines Kommentars möchte ich dieses Mal ein Zitat aus dem Text bringen, das sehr schön deutlich macht, worum es Ottmar Mareis (u.a.) geht:
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Subjektmarxismus
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Richard Albrecht
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Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 16:48 Uhr |
Man(n) kann den populären SOZI-Marxismus à la Lafontaine oder den akademischen FU-Marxismus à la Altvater modulgerecht nachplappern, wie die Studien- und Prüfungsordnung es befiehlt – oder sich nach gründlicher Lektüre ein eigenes wohlbegründetes Urteil bilden. Dazu empfiehlt es sich einige Texte gründlich zu lesen, die Karl Marx anders und besser verstehen als der populäre SOZI-Marxismus und der konformistische, akademische Modulmarxismus. Zu diesen Texten gehört der folgende Text von Richard Albrecht. Albrecht gibt darin eine sehr dichte Zusammenfassung seines Verständnisses von Marx, die vortrefflich sagt, warauf es ankommt.
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 17:32 Uhr |
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Referrat des Aufsatzes von Horkheimers Aussatz "traditionelle und kritische Theorie" (1937) mit Kommentierungen und kritischen Anmerkungen. Der Aufsatz formuliert das Programm der kritischen Theorie der Gesellschaft und grenzt es von der traditionellen Theoriebildung in den Sozialwissenschaften ab.
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 11:20 Uhr |
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Referat und Kommentare zu Horkheimers Schrift: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft", in ders., Ges. Schriften, Bd.6, Franfurt/M. 1991
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Max Horkheimer; Theodor W. Adorno
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Mittwoch, 06. Juli 2005 um 08:37 Uhr |
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Mit dem Individuum sind daher nicht auch seine psychologischen Determinanten, seit je schon die innernenschlichen Agenturen der falschen Gesellschaft, verschwunden. Aber die Charaktertypen finden jetzt im Aufriß des Machtbetriebs ihre genaue Stelle. Ihr Wirkungs- wie ihr Reibungskoeffizient sind einkalkuliert. Das Ticket selbst ist ein Zahnrad. Was am psychologischen Mechanismus von je zwanghaft, unfrei und irrational war, ist präzis darauf eingepaßt. Das reaktionäre Ticket, das den Antisemitismus enthält, ist dem destruktiv-konventionellen Syndrom angemessen. Sie reagieren nicht sowohl ursprünglich gegen die Juden, als daß sie eine Triebrichtung ausgebildet haben, die erst durch das Ticket das adäquate Objekt der Verfolgung empfängt. Die erfahrungsmäßigen »Elemente des Antisemitismus« außer Kraft gesetzt durch den Erfahrungsverlust, der im Ticketdenken sich anzeigt, werden vom Ticket nochmals mobilisiert. |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Montag, 14. März 2005 um 10:46 Uhr |
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Das Projekt der Kritischen Theorie beginnt nach dem Verständnis, das Horkheimer und Marcuse (1937) und die anderen Mitarbeiter des Frankfurter Instituts davon haben, spätestens mit der "Kritik der politischen Ökonomie" von Karl Marx. An deren Begriff von Kritik ist ihr Begriff der immanent verfahrenden, dialektischen Kritik gebildet. Aus ihr übernimmt die KT auch die zu ihrem Paradigmakern gehörende Überzeugung, dass - erstens die Warenform als "die Grundform der historisch gegebenen Warenwirtschaft die inneren und äußeren Gegensätze der Epoche in sich schließt, sie in verschärfter Form stets auf neue zeitigt und nach einer Periode des Aufstiegs, der Entfaltung menschlicher Kräfte, der Emanzipation des Individuums, nach einer ungeheuren Ausbreitung der menschlichen Macht über die Natur schließlich die weitere Entwicklung hemmt und die Menschheit einer neuen Barbarei zutreibt". |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 16:21 Uhr |
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Kritik an der Ontologie will auf keine andere Ontologie hinaus, auch auf keine des Nichtontologischen. Sie setzte sonst ein anderes als das schlechthin Erste; diesmal nicht die absolute Identität, Sein, den Begriff, sondern das Nichtidentische, Seiende, die Faktizität. Damit hypostasierte sie den Begriff des Nichtidentischen und handelte dem zuwider, was er meint." (Adorno)
"Denken braucht sich an seiner eigenen Gesetzlichkeit nicht genug sein zu lassen; es vermag gegen sich selber zu denken, ohne sich preiszugeben; wäre eine Definition von Dialektik möglich, so wäre das als eine solche vorzuschlagen. Die Armatur des Denkens muß ihm nicht angewachsen bleiben; es reicht weit genug noch die Totalität seines logischen Anspruchs als Verblendung zu durchschauen.« (Adorno)
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 19:25 Uhr |
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Referat und Kommentare zum Ausatz von Max Horkheimer: Materialismus und Metaphysik
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 11:33 Uhr |
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Herbert Marcuse: Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung. Referat mit Kritik und Kommentaren.
Der Kampf gegen den (Neo-)liberalismus wird durchgängig als ein Kampf "der Linken" angesehen, obgleich, wo immer auch die "Kulturrevolution von rechts" (Benoist) ausgerufen wird, stets der Liberalismus als Hauptfeind gilt. Die "neue Rechte" Europas hat schon seit den achtziger Jahren den (Neo-)Liberalismus und mit ihm die USA und Israel zum Hauptfeind erklärt; nicht anders als der Islamismus, das arabisch-islamische Pendant zur "neuen Rechten" in Europa. Um sich davon zu überzeugen, genügt es, die Schriften Benoists, insbesondere sein Manifest "die entscheidenden Jahre - zur Erkenntnis des Hauptfeindes" zu Kennntis zu nehmen. Die "neue Rechte" weiß auch seit langem, wer ihr 'organischer Verbündeter' in diesem Kampf gegen den Liberalismus ist. |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 19. Februar 2005 um 15:56 Uhr |
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Die Menschen machen ihre Geschichte selbst« (Grundrisse, 79), schreibt Marx und setzt dann fort, »aber bis jetzt nicht mit Gesamtwillen, nach einem Gesamtplan«; nicht als Produkt frei vergesellschafteter Menschen, »deren gesellschaftliche Verhältnisse als ihre eignen, gemeinschaftlichen Beziehungen auch ihrer eigenen gemeinschaftlichen Kontrolle unterworfen sind« (Grundrisse,79), sondern im Rahmen von Gesellschaftsformationen, worin der Produktionsprozess die Menschen, »der Mensch aber noch nicht den Produktionsprozess bemeistert« (23, 95); ihre eigene Gesellschaftlichkeit, ihr eigenes kollektives Zusammenwirken den Menschen entfremdet und auf übergeordnete entfremdete Mächte verlagert ist, die sie beherrschen und zur Reproduktion des Ganzen mitsamt seiner herrschaftlichen Anordnung einspannen; die gesellschaftliche Bewegung ihnen als Resultat »übermächtiger, sie willenlos beherrschender Naturgesetze« erscheint, die »sich ihnen gegenüber als blinde Notwendigkeit geltend machen« (MEW 25, 839), als "naturgeschichtlicher Prozeß", "den Gesetze lenken, die nicht nur vom Willen, dem Bewußtsein und der Absicht der Menschen unabhängig sind, sondern vielmehr umgekehrt deren Wollen, Bewußtsein und Absichten bestimmen. |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Theodor W. Adorno Vorwort: Heinz Gess
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Dienstag, 28. August 2007 um 18:35 Uhr |
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Vorwort: Okkultismus und Esoterik als alternativer Selbstmord
Die Kardinalsünde des Okkultismus ist die Kontamination von Geist und Dasein, das selber zum Attribut des Geistes wird. Dieser ist im Dasein entsprungen, als Organ, sich am Leben zu erhalten. Indem jedoch Dasein im Geist sich reflektiert, wird er zugleich ein anderes. Das Daseiende negiert sich als Eingedenken seiner selbst. Solche Negation ist das Element des Geistes. Ihm selber wiederum positive Existenz, wäre es auch höherer Ordnung, zuzuschreiben, lieferte ihn an das aus, wogegen er steht. Die spätere bürgerliche Ideologie hatte ihn nochmals zu dem gemacht, was er dem Präanimismus war, einem Ansichseienden, nach dem Maße der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, des Bruches zwischen physischer und geistiger Arbeit, der planenden Herrschaft über jene. |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 08:58 Uhr |
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Differenzen im Paradigmenkern der Kritischen Theorie von Horkheimer und Adorno und Adornos Anthropologie (nach Stefan Breuer)
Die Depotenzierung der kritischen Theorie. Über Jürgen Habermas' Theorie des kommunikativen Handelns (nach Stefan Breuer) |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Dienstag, 07. Februar 2006 um 10:24 Uhr |
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Heute (18.02.06) las ich in der Tageszeitung, Günther Grass sei zu der bemerkenswerten Erkenntnis gekommen, dass die Mohammed-Karikaturen in der konservativen Tageszeitung Jyllands-Posten ihn "an die berühmte Zeitung der Nazi-Zeit, den Stürmer", erinnern. Dort, meint er, "wurden antisemitische Karikaturen desselben Stils veröffentlicht" Nun sind aber die Karikaturen im Jyland-Posten alles andere als antisemitisch, wie ich in meinem Artikel zeige. Sie denunzieren vielmehr eine schlechte, marode Herrschaftsform, die in islamischen Ländern verbreitet ist und sich religiös legitimiert. Diese marode Herrschaft, deren Führer einst mit Nazis paktierten, - nicht die dänische Zeitung - produziert in den von ihr kontrollierten arabischen Medien Tag für Tag antisemitische Hetzkarikaturen, wie sie im Stürmer üblich waren (s.mein Artikel), ohne dass Grass in schlechter deutscher Tradition je ein Wort darüber verloren hätte. |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Sonntag, 26. März 2006 um 14:11 Uhr |
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Der mit den Wölfen heult: Über die deutsche Kumpanei mit dem Isamismus Teil 2
Gliederung: 1. Oberste Maximen des deutschen Mainstreams 2. Minima moralia und die angebliche Militarisierung des Denkens
Was man so Mitläufertum nennt, war primär Geschäftsinteresse: dass man seinen eigenen Vorteil vor allem anderen wahrnimmt, und um sich nur ja nicht zu gefährden, sich nicht den Mund verbrennt. Das ist ein allgemeines Gesetz des Bestehenden. Das Schweigen unter dem Terror war nur dessen Konsequenz. Die Kälte der gesellschaftlichen Monade, des isolierten Konkurrenten, war als Inbegriff gegen das Schicksal der anderen die Voraussetzung dafür, dass nur ganz wenige sich regten. Das wissen die Folterknechte; auch darauf machen sie stets erneut die Probe. (Adorno)
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Mittwoch, 20. Februar 2008 um 08:27 Uhr |
"Sozialismus: das ist die Brücke von links nach rechts" schreibt Goebbels 1929 und begründet diese Richtschnur seiner politischen Propaganda in der Wendezeit zwischen 1929 und 1934 im Wesentlichen mit den beiden folgenden Argumenten:
1. Der Sozialismus ist "der diametrale Gegenpol zum Judentum, das die Inkarnation des Hasses darstellt" . Das Prinzip des Judentums, das in seiner modernen Form als nationaler oder - noch gefährlicher - als kultureller Zionismus auftritt, sei: "Du sollst alle Völker fressen!" Diesem Prinzip des imperialistischen "Völkermordes" hat der Sozialismus laut Joseph Goebbels "den Krieg angesagt" . Deshalb musste das Judentum bzw. der Zionismus den Sozialismus beseitigen.
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Hans-Ernst Schiller
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Donnerstag, 28. April 2005 um 18:51 Uhr |
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Die Individualisierungsthese, die in Ulrich Becks Buch Risikogesellschaft formuliert wurde, ist mittlerweile in die Jahre gekommen und die Diskussion darüber ist etwas ruhiger geworden. Gleichwohl zeigt ein Blick auf die sozialwissenschaftlichen und sozialphilosophischen Publikationen, dass das Thema keineswegs „durch“ ist. Das kann auch gar nicht sein, denn das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft ist ein Kernthema der Sozialphilosophie (wahrscheinlich ihr zentrales Thema überhaupt) und die gesellschaftlichen Prozesse, auf welche die Individualisierungstheorie der 80 er Jahre gemünzt war, sind noch nicht abgeschlossen, ihre Tendenz ist nicht umgekehrt.
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Peter Pott
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Samstag, 20. September 2008 um 15:28 Uhr |
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Ein Beitrag zur historischen Anthropologie im modernen Kapitalismus
Gliederung Die getaufte Nymphe. Über Narziss Das Kreuz mit der Technik Die Gestalt des Arbeiters als Kunstwerk Frauenpower statt Mannschaftsgeist L'art pour l'art Wo Männer und Frauen als Humankapital fungieren. sind sie Kapital, das zum "Kapital des Unternehmens" passend ist; oder sie sind eben nicht. Sie sind auf keinen Fall als Subjekte gefragt, sondern sind entweder Daimler, Bertelsmann, Flick, also Deutschland, und "verantwortungsvoll' stets darauf bedacht weitere passende Humankapitale ausfindig zu machen, dem Unternehmenskapital zuzuführen und andere unpassende auszusondern - oder sie gelten nichts. Dazu gehört nach Peter Pott der postmoderne "Big Brother". Er unterscheidet sich vom alten Big Brother, der die reale Subsumtion der Arbeitskraft unter das Kapital unter den Bedingungen der Fließbandproduktion organisierte und kontrollierte, dadurch, dass der "der alte Big Brother sich dem Einschluss, der Integration" widmete. |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Ottmar Mareis
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Donnerstag, 28. Februar 2008 um 16:26 Uhr |
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oder Identität und der sense of coherence als postmoderne Ideologieprojekte
Inhalt:
1. Identity is the very devil oder ist Keupp noch zu retten?
2. Der sense of coherence (SOC) oder theoretisch moralisches Desaster
3. Theoretischer Bankrott, Fortsetzung
"Nichts ist zarter als die Vergangenheit Rühre sie an wie glühend Eisen; denn sie wird dir sogleich beweisen, du lebst auch in heißer Zeit." J.W.G .
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Joachim Bruhn
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Samstag, 12. Mai 2007 um 11:26 Uhr |
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Die Konstellation, die der Materialismus im Denken Adornos (unter tätiger Beihilfe Alfred Sohn-Rethels), in den "Drei Studien zu Hegel" und in der "Negativen Dialektik" etwa, erreicht, läßt den Widerspruch von Subjekt und Objekt, von Methode und Gegenstand, von Nominalismus und Ontologie durchsichtig werden als die nur logische Antinomie, die innerhalb ihrer selbst so wenig zu entscheiden ist wie der von Gebrauchswert und Tauschwert, von Ware und Geld, von Lohnarbeit und Kapital. Diese Antwort auf die Pleite der Novemberrevolution überschreitet Lukács "Geschichte und Klassenbewußtsein" und Korschs "Marxismus und Philosophie", indem der Widerspruch als die manifeste Darstellung eines die Antinomie im selben Akt setzenden wie in ihr verschwindenden Unwesens rekonstruiert wird, eines Unwesens, das in sich selbst die Logik aufhebt, weil es deren gesellschaftliche Geltung doch installiert. |
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Kritische Theorie der Gesellschaft -
Kritische Theorie
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Geschrieben von: Elmar Altvater
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Sonntag, 13. Januar 2008 um 17:52 Uhr |
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Die universalgeschichtliche Diagnose der Gegenwart als Geschichte der longue durée (Fernand Braudel) des globalen Kapitalismus seit der industriellen Revolution fördert eine politisch außerordentlich relevante Paradoxie zu Tage. Das Wachstum in der Zeit und die Expansion im Raum der kapitalistischen Produktionsweise geraten an Grenzen, und gleichzeitig scheint die Überwindung dieser Grenzen immer dringlicher. Sie ist sogar in den normativen Katalog der "good governance" aufgenommen. Regierungshandeln wird danach bewertet, welche Wachstumsraten es hervorzaubern kann. Diese Paradoxie kann nicht mehr mit immanenter oder mit Ideologiekritik aufgelöst werden. Dazu bedarf es der materialistischen Kritik, die mit den Denkformen die gesellschaftlichen Verhältnisse ...
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