Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105
Kritische Theorie
Geist der Utopie
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Dienstag, 05. März 2013 18:50
- Geschrieben von Gerhard Stapelfeldt
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Würdigung und Kritik des gleichnamigen Buches von Ernst Bloch
Gerhard Stapelfeldt legt im folgenden Essay dar, dass Blochs "Geist der Utopie" zwei Seiten hat. Auf der einen Seite (1) ist es eine vehemente Kritik des verdinglichten gesellschaftlichen Kosmos instrumenteller Vernunft, die in gewisser Weise vorwegnimmt, was rund ein Jahrzehnt später im Frankfurter Institut für Sozialforschung zum Programm der "Kritischen Theorie der Gesellschaft" wird. Diese Seite würdigt Stapelfeldt sehr ausführlich. Auf der anderen Seite (2) bleibt die Kritik Blochs durch die Form ihrer Durchführung aber auch dem von ihr Kritisierten wesentlich verhaftet. Sie durchdringt es nicht in immanenter Kritik, sondern setzt sich ihr nur äußerlich-dogmatisch entgegen. Insofern verfehlt sie den Anspruch, den die dialektische, historisch-materialistische Kritik der in sich widersprüchlichen gesellschaftlichen Faktizität als Selbstverständigung der Bewegung der Emanzipation an sich stellen muss.
Versuche über Un-Wirklichkeit
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Freitag, 28. Dezember 2012 10:59
- Geschrieben von Gerhardt Stapelfeldt
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Wie der neoliberale Fetischismus sich zu einer imaginären Welt verdoppelt und dadurch das Land Utopia besetzt
Solange die Menschen ihre Geschichte ohne Bewusstsein und bewussten Willen machen, glauben sie sich mythologischen, religiösen und metaphysischen (Schicksals-) Mächten als herrschenden Subjekten der Geschichte unterworfen und fetischisieren sie zur eigentlichen Realität hinter der Welt des bloßen Scheins.
In der folgenden Studie „Versuche über Unwirklichkeit“ stellt Stapelfeldt dar, dass die neueste Gestalt dieses imaginierten, unwirklichen kollektiven Unbewussten „das Gesellschaftlich-Imaginäre“ ist. Er bestimmt es als ‚Welt des Denkens, das sich absolut gegen das Nicht-denken verselbständigt wähnt, seine Genese nicht zu erinnern vermag und sich absolute Herrschaft’ anmasst, als „Welt der losgelassenen Omnipotenzphantasie“ des totalitären, „rationalisierten, von Göttern gereinigten Fetischismus“. (Stapelfeldt, S. 2) Das geschieht in mehreren Schritten. Zunächst stellt er kurz die Entwicklung von der bürgerlichen Aufklärung (liberalistische Epoche) bis zur Implementation des Neoliberalismus als Reaktion auf die Krise des staatsinterventionistischen Kapitalismus und auf das sich abzeichnende ökologische Krisenszenario (Club of Rome, Grenzen des Wachstums) dar.
Implementiert in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts setzte sich der postmoderne Neoliberalismus alsbald gegen den bis dahin dominierenden Staats-interventionismus durch und wurde in den 90er Jahren unter wechselnden Labeln zum herrschenden ökonomischen und kulturellen ideologischen Code der sich zur Totalität aufspreizenden Marktgesellschaft: ökonomisch unter dem Label „Globalisierung“, kulturell unter den Labeln „Postmoderne“ oder „New Age“, psychologisch als „transpersonale“ („humanistische“) Psychologie“ und soziologisch als „Systemtheorie“. Seine ideologische Attraktivität besteht darin, dass er „die endliche Basis der Kapitalakkumulation zu überwinden“ und somit „einen krisenfreien Kapitalismus zu konstituieren“ (a.a.O., S. 8) verspricht. Das soll mit Hilfe dreier Technologien möglich werden: Biotechnologie, Informationstechnologie, Reaktortechnologie oder Öko-Technologie als funktional äquivalente, aber weniger risikoreiche Alternativen zur Atomtechnologie. Im Resultat führte die Anwendung dieser Technologien zur Konstitution einer „ent-stofflichten, imaginären Gesellschaftswelt“ des total verselbständigten Tauschwerts (a.a.O., S. 7), d. h. eines „Zustandes der vollendeten Verdinglichung der Welt“, in dem es „keine Natur mehr gibt“. (Adorno, GS 11, S. 285). In dieser Welt scheinen Gesellschaft und Natur „in einem imaginär-entstofflichten Kosmos“ verschmolzen. „Ökonomisch scheint der Wert der Waren absolut verselbständigt, so dass die Selbstbeziehung des Werts als Kapital durch kein Nichtidentisches vermittelt ist.“ (a.a. O., S. 8)
Der Aufstieg des Individuums in der Renaissance. Religiöse Rationalisierung, die Freiheit des Christenmenschen und der frühbürgerliche Judenhass
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Samstag, 22. Dezember 2012 11:02
- Geschrieben von Gerhard Stapelfeldt
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Stapelfeldt erläutert in der folgenden Abhandlung zunächst den historischen Kontext der religiösen Individualisierung im späten Mittelalter. Sie war danach Folge des Zerfalls des mittelalterlichen, religiös gestützten Mythos der Welteinheit infolge einer Krisenkonstellation von Katastrophen. Die Krise führte ökonomisch zum Übergang von der alten Ökonomie der Hauswirtschaft zur Chrematistik, d. h. zum Kapitalismus in Form des Kaufmanns- und Verlagskapitalismus. Der Fortgang der Ware-Geld-Ware-Tausch zum Geld-Ware-Geld-Tausch und damit die Erhebung des Geldes zum Selbstzweck wirtschaftlichen Handelns bedeutete philosophisch, dass der am Tausch gewonnene Logos Selbständigkeit und Identität erlangte – allerdings erst in Gestalt Gottes - und sich die Vorstellung des Individuums als des innerlich freien selbständigen Menschen in unmittelbarer Einheit mit dem Logos (Gott), dem Identisch-Allgemeinen, ausbildete. „Es konstituierte sich in Form der metaphysischen Identität“ (S. 4)
Horkheimer und Adorno: Differenzen im Paradigmakern der Kritischen Theorie
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Sonntag, 29. April 2012 18:13
- Geschrieben von Stefan Breuer
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Dass die kritische Theorie keine durchgängige Einheit ist, ist bekannt, (...) "Kaum thematisiert wurde bisher jedoch, daß es nicht nur Unterschiede zwischen dem frühen und dem späten Werk der kritischen Theorie gibt, sondern unterschiedliche Versionen des ’Paradigmakerns‘ selbst, die auf divergierende Theorieabsichten der beiden Hauptexponenten zurückzuführen sind: Max Horkheimers und Theodor W. Adornos. Damit soll weder behauptet werden, daß diese Divergenzen bewußt ausgetragen wurden, noch daß sie das gemeinsame Werk in Frage stellen: die ’Dialektik der Aufklärung‘ ist das Ergebnis einer theoretischen Allianz, die eine weitgehende Übereinstimmung der Grundüberzeugungen voraussetzt. Dennoch gehen die Diskurse Horkheimers und Adornos in dieser Übereinstimmung nicht auf; sie überschneiden sich nur in einem Teilbereich, während sie im übrigen abweichende, mitunter konträr entgegengesetzte Erkenntnisziele verfolgen." (Breuer)
Stefan Breuer vergleicht in der folgenden Studie die Differenzen von Horkheimer und Adorno und leuchtet durch die Profilierung der Differrenzen einige Seiten der kritischen Theorie genauer aus, als es bis dato geschehen war.
Heinz Gess
Standortbestimmung der kritischen Theorie der Gesellschaft
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 17:06
- Geschrieben von Lars Heitmann alias Lars Meyer
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über Adorno, Luhmann und Habermas
Luhmann und Sohn-Rethel
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 13:41
- Geschrieben von Bernd Ternes
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Der Aufsatz hat Luhmanns Systembegrifflichkeit zum Gegenstand der kritischen Reflexion.
Der Autor will durch Bezugnahme auf die an Marx geschulte Erkenntnistheorie Sohn-Rethels Erkenntnis klar machen, warum die Systemtheorie Luhmanns unannehmbar ist. (Heinz Gess)
Telosrealisation oder Selbsterzeugung der menschlichen Gattung?
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 11:01
- Geschrieben von Peter Ruben, Camilla Warnke
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Bemerkungen zu G. Lukács' Konzept der „Ontologie des gesellschaftlichen Seins"
Aus dem Artikel von Ruben und Warnke(1): "Zweifellos betrachtet Georg Lukács die kategoriale Bestimmung der Arbeit als das Schlüsselproblem in der Untersuchung der gesellschaftlichen Bewegung und Entwicklung. In seiner „Ontologie des gesellschaftlichen Seins“ jedenfalls versucht er, eben diese Position zu realisieren – und zwar in bemerkenswerter Selbstkorrektur seines einst in „Geschichte und Klassenbewußtsein“ vertretenen Standpunktes. Diese Selbstkorrektur bezieht sich expressis verbis bekanntlich auf die in den frühen zwanziger Jahren formulierte Tendenz, „den Marxismus ausschließlich als Gesellschaftslehre, als Sozialphilosophie aufzufassen und die darin enthaltene Stellungnahme zur Natur zu ignorieren oder zu verwerfen“(2), auf die Attitüde also, die Natur überhaupt als „gesellschaftliche Kategorie“ (3) aufzufassen. Und mit Recht wendet Lukács gegen seine frühere Position ein, daß ein Begriff der Ökonomie, aus dem „die Arbeit als Vermittler des Stoffwechsels der Gesellschaft mit der Natur . . . herausfällt“4, einen eingeengten, verkürzten Determinationsakt reflektiert. Mit Recht proklamiert er auch, „daß gerade die materialistische Auffassung der Natur die wirklich radikale Trennung zwischen bürgerlicher und sozialistischer Weltanschauung herbeiführt“.
Wir stimmen diesem Urteil vorbehaltlos zu. Wir sind mit Lukács einig darin, daß der marxistischen Analyse menschlicher Gesellschaftlichkeit eben die Analyse der Arbeit obligatorisch zugrunde zu legen ist, und teilen auch die Entschiedenheit, mit der er auf der theoretischen Realisierung dieser Voraussetzung besteht. Nichtsdestoweniger halten wir es für erforderlich, gegen Lukács zu polemisieren, so-fern der wirkliche Inhalt dieser Realisierung zur Debatte steht, sofern es wesentlich um die philosophisch-kategoriale Untersuchung der Arbeit und damit zugleich um die Bestimmung des Zusammenhangs der menschlichen Gesellschaft mit der Natur geht. ……
Karl Marx als Philosoph der menschlichen Emanzipation
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Mai 2005 08:44
- Geschrieben von Wolfdietrich Schmied-Kowarzik
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Was ist Kritische Theorie? Eine Einladung
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 25. August 2011 03:22
- Geschrieben von Dirk Lehmann
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Besonders hervorheben ist, dass Dirk Lehmann in die Kritische Theorie der Gesellschaft als eine Lebensform und nicht bloß als bestimmte Form wissenschaftlichen Denkens einführt. Das ist sie, insofern sie Theorie ist, zwar auch. Aber sie ist es nicht nur, weil sie als Theorie in einem auch Kritik an der bestehenden gesellschaftlichen Lebensform ist, die sich von der traditionellen positiven Theorie, deren fortschrittlichste Version die „Theorie sozialer Systeme“ (Niklas Luhmann) ist, wesentlich darin unterscheidet, dass sie des Nicht-Identischen, das der bestehenden Lebensform als gequälte Natur und fortbestehendes, anwachsendes Unrecht der Ausbeutung innewohnt, eingedenk ist und es, getragen von einem fundamentalen Zweifel an der gegenwärtigen gesellschaftlichen Welt, durch die spezifische Form und Konstellation ihrer Begriffe zur Darstellung bringt. Solche negative Kritik ist nur sinnvoll als Lebensform, die durchdrungen ist von dem gemeinsamen Willen zur freien, menschenwürdigen Assoziation gesellschaftlicher Individuen. Sie ist das intellektuelle Organ der Selbstreflexion dieser Lebensform unter gesellschaftlichen Verhältnissen, unter denen diese Welt (noch) nicht die ihrer bewusstlosen Produzenten, sondern die des automatischen Subjekts „rationaler Herrschaft“ ist.
Heinz Gess
Gliederung:
1. Kritische Theorie als Lebensform
2. Die Gründerväter der kritischen Theorie
3. Entstehung und Entwicklung der kritischen Theorie
4. Psychologie und kritische Theorie
5. Zivilisationskritik im Lichte der Dialektik der Aufklärung
6. Schluss
Soziale Amnesie: Worum geht es in der ‚Integrationsdebatte’?
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Dezember 2010 07:53
- Geschrieben von Manfred Dahlmann
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Der Staubbaum wächst
Ein Staubwald überall wo wir gegangen.
Rings um uns steigen Türme des Vergessens
Türme die nach innen fallen
Aber noch bestrahlt von Deinem orangenem Licht!
Die Sage unsrer Liebe lass ich in Quarz verwahren
Das Gold unserer Träume in einer Wüste vergraben
Der Staubwald wird immer dunkler
Weh! Rühr diese Staubrose nicht an!!
Yvan Goll
Replik u. a. auf das Manifest Der kommende Aufstand (JW 49/2010) von Riechelmann
Adorno - mon amour! Zur Dialektik der 68er
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Mittwoch, 25. November 2009 10:18
- Geschrieben von Ottmar Mareis
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Max Horkheimers Sicht der "traditionellen und kritischen Theorie "
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 17:32
- Geschrieben von Heinz Gess
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Der Aufsatz formuliert das Programm der kritischen Theorie der Gesellschaft und grenzt es von der traditionellen Theoriebildung in den Sozialwissenschaften ab.
Horkheimer: Kritik der instrumentellen Vernunft
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 11:20
- Geschrieben von Heinz Gess
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Elemente des Antisemitismus. Grenzen der Aufklärung
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Mittwoch, 06. Juli 2005 08:37
- Geschrieben von Max Horkheimer; Theodor W. Adorno
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Kritische Theorie - Was ist das?
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Montag, 14. März 2005 10:46
- Geschrieben von Heinz Gess
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- erstens die Warenform als "die Grundform der historisch gegebenen Warenwirtschaft die inneren und äußeren Gegensätze der Epoche in sich schließt, sie in verschärfter Form stets auf neue zeitigt und nach einer Periode des Aufstiegs, der Entfaltung menschlicher Kräfte, der Emanzipation des Individuums, nach einer ungeheuren Ausbreitung der menschlichen Macht über die Natur schließlich die weitere Entwicklung hemmt und die Menschheit einer neuen Barbarei zutreibt".
Subjektmarxismus
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Oktober 2009 16:13
- Geschrieben von Richard Albrecht
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Man(n) kann den populären SOZI-Marxismus à la Lafontaine oder den akademischen FU-Marxismus à la Altvater modulgerecht nachplappern, wie die Studien- und Prüfungsordnung es befiehlt – oder sich nach gründlicher Lektüre ein eigenes wohlbegründetes Urteil bilden. Dazu empfiehlt es sich einige Texte gründlich zu lesen, die Karl Marx anders und besser verstehen als der populäre SOZI-Marxismus und der konformistische, akademische Modulmarxismus. Zu diesen Texten gehört der folgende Text von Richard Albrecht. Albrecht gibt darin eine sehr dichte Zusammenfassung seines Verständnisses von Marx, die vortrefflich sagt, warauf es ankommt.
Religiöse Subjektzurichtung zwischen Repression, Perversion und Scheinheiligkeit
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Dienstag, 11. Mai 2010 16:42
- Geschrieben von Hartmut Krauss
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Grundsätzliches zum Erziehungsskandal in christlichen Einrichtungen
Hartmut Krauss erklärt mit der kritischen Theorie der Gesellschaft, hier insbesondere mit Erich Fromm (1936) und Wilhelm Reich (1933), warum die religiöse Subjektzurichtung regelmäßig eine herrschaftsstützende, autoritär-masochistische Charakterformierung (Fromm) zu Folge hat und diese Charakterform mit Doppelmoral, Scheinheiligkeit, Perversion, Zwangsneurose und kollektiver Selbstverliebtheit (Narzissmus) bzw. Verliebtheit in den Führer, der als Verkörperung des prächtigen Kollektivgeistes in Reinform verehrt wird, assoziiert ist.
Heinz Gess
Horkheimer: Materialismus und Metaphysik
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 19:25
- Geschrieben von Heinz Gess
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Marcuse: Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 11:33
- Geschrieben von Heinz Gess
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Der Kampf gegen den (Neo-)liberalismus wird durchgängig als ein Kampf "der Linken" angesehen, obgleich, wo immer auch die "Kulturrevolution von rechts" (Benoist) ausgerufen wird, stets der Liberalismus als Hauptfeind gilt. Die "neue Rechte" Europas hat schon seit den achtziger Jahren den (Neo-)Liberalismus und mit ihm die USA und Israel zum Hauptfeind erklärt; nicht anders als der Islamismus, das arabisch-islamische Pendant zur "neuen Rechten" in Europa. Um sich davon zu überzeugen, genügt es, die Schriften Benoists, insbesondere sein Manifest "die entscheidenden Jahre - zur Erkenntnis des Hauptfeindes" zu Kennntis zu nehmen. Die "neue Rechte" weiß auch seit langem, wer ihr 'organischer Verbündeter' in diesem Kampf gegen den Liberalismus ist.
Freiheit und Gleichheit als sachlich vermittelte Herrschaft
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Samstag, 19. Februar 2005 15:56
- Geschrieben von Heinz Gess
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