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Kritische Theorie der Gesellschaft

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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105

Kritische Theorie

Horkheimer und Adorno: Differenzen im Paradigmakern der Kritischen Theorie

Details
Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Sonntag, 29. April 2012 18:13
Geschrieben von Stefan Breuer
Zugriffe: 372

Dass die kritische Theorie keine durchgängige Einheit ist, ist bekannt, (...) "Kaum thematisiert wurde bisher jedoch, daß es nicht nur Unterschiede zwischen dem frühen und dem späten Werk der kritischen Theorie gibt, sondern unterschiedliche Versionen des ’Paradigmakerns‘ selbst, die auf divergierende Theorieabsichten der beiden Hauptexponenten zurückzuführen sind: Max Horkheimers und Theodor W. Adornos. Damit soll weder behauptet werden, daß diese Divergenzen bewußt ausgetragen wurden, noch daß sie das gemeinsame Werk in Frage stellen: die ’Dialektik der Aufklärung‘ ist das Ergebnis einer theoretischen Allianz, die eine weitgehende Übereinstimmung der Grundüberzeugungen voraussetzt. Dennoch gehen die Diskurse Horkheimers und Adornos in dieser Übereinstimmung nicht auf; sie überschneiden sich nur in einem Teilbereich, während sie im übrigen abweichende, mitunter konträr entgegengesetzte Erkenntnisziele verfolgen." (Breuer)

Stefan Breuer vergleicht in der folgenden Studie die  Differenzen von Horkheimer und Adorno und leuchtet durch die Profilierung der Differrenzen einige Seiten der kritischen Theorie genauer aus, als es bis dato geschehen war.

Heinz Gess

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Standortbestimmung der kritischen Theorie der Gesellschaft

Details
Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 17:06
Geschrieben von Lars Meyer
Zugriffe: 680

über Adorno, Luhmann und Habermas

Adorno begreift, so Meyer, die moderne Gesellschaft als spezifische Totalität, d.h. als Faktizität verselbständigter Gesellschaftlichkeit mit der Warenform, in der sich der für die moderne Gesellschaft konstitutive Umschlag des Gesetzes des Eigentums in das Gesetz der Akkumulation des Kapitals, d. i. in die Herrschaft des Eigentums über die eigentumslosen Arbeiter versteckt, im Zentrum ihrer Konstitution.  Er formuliert vor diesem Hintergrund zugleich eine Kritik der herrschenden positivistischen Soziologie und Psychologie, in der sich der Dualismus dieser beiden wissenschaftlichen Disziplinen "als sich selbst undurchsichtige Artikulation der Erfahrung von Verselbständigung erweist" (Meyer, S. 28). Diese Kritik versetzt in die Lage, zu explizieren, dass sowohl die soziologische Systemtheorie Luhmanns als auch die Theorie des kommunikativen Handelns von Habermas diese spezifische Realform bzw. diese spezifische Weise verselbständigter Gesellschaftsstruktur verfehlen. Die Eigenlogizität und Eigendynamik der spezifisch kapitalistischen Gesellschaftsform bleibt für diese Theorien "ein Buch mit sieben Siegeln. Die differenzierungstheoretische Reifizierung gipfelt im Luhmannschen Begriff der 'funktionalen Differenzierung',..., sowie in einer von Habermas mit dem Begriff der 'funktionalistischen Vernunft prätendierten objektiven Vernunftmetaphorik." (Meyer S. 29) Beide Differenzierungstheorien bewegen sich damit "in einem unauflöslichen Dilemma: nur unter der Voraussetzung, dass sie den Strukturzusammenhang der Gesellschaft in verkürzter Weise als Gegenstand formulieren, indem sie gerade den Verselbständigungs- und Zwangscharakter, die Irrationalitäten und die Krisenhaftigkeit dieser Gesellschaft zum Akzidens erklären, können sie eine funktionalistische Begriffsbildung einführen, die eine harmonistische Konzeption von Gesellschaftsstruktur erlaubt, welche sich in der Auseinandersetzung mit der erfahrenen Wirklichkeit aber immer wieder als problematisch oder gar aporetisch erweist." (Meyer, ibd.)

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Luhmann und Sohn-Rethel

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 13:41
Geschrieben von Bernd Ternes
Zugriffe: 622

 

Der Aufsatz hat Luhmanns Systembegrifflichkeit zum Gegenstand der kritischen Reflexion.

Der Autor will durch Bezugnahme auf die an Marx geschulte Erkenntnistheorie Sohn-Rethels Erkenntnis klar machen, warum die Systemtheorie Luhmanns unannehmbar ist.  (Heinz Gess)

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Telosrealisation oder Selbsterzeugung der menschlichen Gattung?

Details
Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 11:01
Geschrieben von Peter Ruben, Camilla Warnke
Zugriffe: 322



Bemerkungen zu G. Lukács' Konzept der „Ontologie des gesellschaftlichen Seins"

Aus dem Artikel von Ruben und Warnke(1): "Zweifellos betrachtet Georg Lukács die kategoriale Bestimmung der Arbeit als das Schlüsselproblem in der Untersuchung der gesellschaftlichen Bewegung und Entwicklung. In seiner „Ontologie des gesellschaftlichen Seins“ jedenfalls versucht er, eben diese Position zu realisieren – und zwar in bemerkenswerter Selbstkorrektur seines einst in „Geschichte und Klassenbewußtsein“ vertretenen Standpunktes. Diese Selbstkorrektur bezieht sich expressis verbis bekanntlich auf die in den frühen zwanziger Jahren formulierte Tendenz, „den Marxismus ausschließlich als Gesellschaftslehre, als Sozialphilosophie aufzufassen und die darin enthaltene Stellungnahme zur Natur zu ignorieren oder zu verwerfen“(2), auf die Attitüde also, die Natur überhaupt als „gesellschaftliche Kategorie“ (3) aufzufassen. Und mit Recht wendet Lukács gegen seine frühere Position ein, daß ein Begriff der Ökonomie, aus dem „die Arbeit als Vermittler des Stoffwechsels der Gesellschaft mit der Natur . . . herausfällt“4, einen eingeengten, verkürzten Determinationsakt reflektiert. Mit Recht proklamiert er auch, „daß gerade die materialistische Auffassung der Natur die wirklich radikale Trennung zwischen bürgerlicher und sozialistischer Weltanschauung herbeiführt“.

Wir stimmen diesem Urteil vorbehaltlos zu. Wir sind mit Lukács einig darin, daß der marxistischen Analyse menschlicher Gesellschaftlichkeit eben die Analyse der Arbeit obligatorisch zugrunde zu legen ist, und teilen auch die Entschiedenheit, mit der er auf der theoretischen Realisierung dieser Voraussetzung besteht. Nichtsdestoweniger halten wir es für erforderlich, gegen Lukács zu polemisieren, so-fern der wirkliche Inhalt dieser Realisierung zur Debatte steht, sofern es wesentlich um die philosophisch-kategoriale Untersuchung der Arbeit und damit zugleich um die Bestimmung des Zusammenhangs der menschlichen Gesellschaft mit der Natur geht. ……

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Karl Marx als Philosoph der menschlichen Emanzipation

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Mai 2005 08:44
Geschrieben von Wolfdietrich Schmied-Kowarzik
Zugriffe: 4345
Nicht nur der künftige Fortschritt in der Verwirklichung von Freiheit und Sittlichkeit hängt von der bewußten, solidarischen Praxis der in der Gegenwart Handelnden ab, sondern auch aller vorhergehender Fortschritt ist keineswegs hinterrücks aus der "List" einer anonymen Vernunft erwachsen, sondern ist das Ergebnis geschichtlicher Emanzipationsbewegungen; nicht linear zwar - dazu waren die Gegenkräfte zu allen Zeiten viel zu stark - aber untergründig wirkten beispielsweise die Ideale der Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit aus dem Kommunismus des Urchristentums über die frühprotestantische Bewegung bis in die bürgerliche Revolution und die sozialistische Bewegung hinein, aber sie lassen sich auch darin nicht einfrieren, sondern wirken darüber hinaus heute in mannigfaltigen sozialen Brennpunkten der Gegenwart fort.

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Was ist Kritische Theorie? Eine Einladung

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Donnerstag, 25. August 2011 03:22
Geschrieben von Dirk Lehmann
Zugriffe: 2332
Ich empfehle den Lesern des Kritiknetzes den Artikel  Dirk Lehmanns „Was  ist Kritische Theorie?“ als Einladung zur kritischen Theorie der Gesellschaft. Sie eröffnet durch Konzentration der Darstellung auf wesentliche Gedankengänge der Kritischen Theorie und ihre geschickte Konstellation der Darstellung  den Zugang zur Kritischen Theorie in vorzüglicher Weise.

Besonders hervorheben ist, dass Dirk Lehmann in die Kritische Theorie der Gesellschaft als eine Lebensform und nicht bloß als bestimmte Form wissenschaftlichen Denkens einführt. Das ist sie, insofern sie Theorie ist, zwar auch. Aber sie ist es nicht nur, weil sie als Theorie  in einem auch Kritik an der bestehenden gesellschaftlichen Lebensform ist, die sich von der traditionellen positiven Theorie, deren fortschrittlichste Version die „Theorie sozialer Systeme“ (Niklas Luhmann) ist, wesentlich darin unterscheidet, dass sie des Nicht-Identischen, das der bestehenden Lebensform als gequälte Natur und fortbestehendes, anwachsendes Unrecht der Ausbeutung innewohnt, eingedenk ist und es, getragen von einem fundamentalen Zweifel an der gegenwärtigen gesellschaftlichen Welt, durch die spezifische Form und Konstellation ihrer Begriffe zur Darstellung bringt. Solche negative Kritik ist nur sinnvoll als Lebensform, die durchdrungen ist von dem gemeinsamen Willen zur freien, menschenwürdigen Assoziation gesellschaftlicher Individuen. Sie ist das intellektuelle Organ der Selbstreflexion dieser Lebensform unter gesellschaftlichen Verhältnissen, unter denen diese Welt (noch) nicht die ihrer bewusstlosen Produzenten, sondern die des automatischen Subjekts „rationaler Herrschaft“ ist.

Heinz Gess

Gliederung:
1. Kritische Theorie als Lebensform
2. Die Gründerväter der kritischen Theorie
3. Entstehung und Entwicklung der kritischen Theorie
4. Psychologie und kritische Theorie
5. Zivilisationskritik im Lichte der Dialektik der Aufklärung
6.  Schluss

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Soziale Amnesie: Worum geht es in der ‚Integrationsdebatte’?

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Dezember 2010 07:53
Geschrieben von Manfred Dahlmann
Zugriffe: 1868

Der Staubbaum wächst
Ein Staubwald überall wo wir gegangen.

Rings um uns steigen Türme des Vergessens
Türme die nach innen fallen
Aber noch bestrahlt von Deinem orangenem Licht!

Die Sage unsrer Liebe lass ich in Quarz verwahren
Das Gold unserer Träume in einer Wüste vergraben
Der Staubwald wird immer dunkler
Weh! Rühr diese Staubrose nicht an!!

Yvan Goll

Replik u. a. auf das Manifest Der kommende Aufstand (JW 49/2010) von Riechelmann


Manfred Dahlmann bringt in diesem Artikel in Erinnerung, was in der Integrationsdebatte, wie sie hierzulande geführt wird, systemischer Amnesie anheimfällt, als gäbe es ein stilles  Einverständnis all der deutschen Helden des Befreiungskampfes für die kollektive kulturelle Identität, daran nur ja nicht zu rühren, und welch üble Konsequenzen dieses Vergessen für die Integrationsdebatte hat.

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Adorno - mon amour! Zur Dialektik der 68er

Details
Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. November 2009 10:18
Geschrieben von Ottmar Mareis
Zugriffe: 10120
Ottmar Mareis veröffentlicht in diesem sehr lesenswerten Essay erstmalig Vorstudien zu einer  Ideologiekritik der Theorie der „reflexiven Modernisierung“. Im  Mittelpunkt der Kritik stehen die 68er Jürgen Habermas, Heiner Keupp und Ulrich Beck. Statt eines Kommentars möchte ich dieses Mal ein Zitat aus dem Text bringen, das sehr schön deutlich macht, worum es Ottmar Mareis (u.a.) geht: 

 

 

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Max Horkheimers Sicht der "traditionellen und kritischen Theorie "

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 17:32
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 17069
Referat des Aufsatzes von Horkheimers Aufsatz "Traditionelle und kritische Theorie"  (1937) mit Kommentierungen und kritischen Anmerkungen.
Der Aufsatz formuliert das Programm der kritischen Theorie der Gesellschaft und grenzt es von der traditionellen Theoriebildung in den Sozialwissenschaften ab.

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Horkheimer: Kritik der instrumentellen Vernunft

Details
Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 11:20
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 8924
Referat und Kommentare zu Horkheimers Schrift "Zur Kritik der instrumentellen Vernunft", in ders., Ges. Schriften, Bd.6, Franfurt/M. 1991

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Kommentare (1)

Elemente des Antisemitismus. Grenzen der Aufklärung

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Mittwoch, 06. Juli 2005 08:37
Geschrieben von Max Horkheimer; Theodor W. Adorno
Zugriffe: 7006
Mit dem Individuum sind daher nicht auch seine psychologischen Determinanten, seit je schon die innernenschlichen Agenturen der falschen Gesellschaft, verschwunden. Aber die Charaktertypen finden jetzt im Aufriß des Machtbetriebs ihre genaue Stelle. Ihr Wirkungs- wie ihr Reibungskoeffizient sind einkalkuliert. Das Ticket selbst ist ein Zahnrad. Was am psychologischen Mechanismus von je zwanghaft, unfrei und irrational war, ist präzis darauf eingepaßt. Das reaktionäre Ticket, das den Antisemitismus enthält, ist dem destruktiv-konventionellen Syndrom angemessen. Sie reagieren nicht sowohl ursprünglich gegen die Juden, als daß sie eine Triebrichtung ausgebildet haben, die erst durch das Ticket das adäquate Objekt der Verfolgung empfängt. Die erfahrungsmäßigen »Elemente des Antisemitismus« außer Kraft gesetzt durch den Erfahrungsverlust, der im Ticketdenken sich anzeigt, werden vom Ticket nochmals mobilisiert.

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Kritische Theorie - Was ist das?

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Montag, 14. März 2005 10:46
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 8933
Das Projekt der Kritischen Theorie beginnt nach dem Verständnis, das Horkheimer und Marcuse (1937) und die anderen Mitarbeiter des Frankfurter Instituts davon haben, spätestens mit der "Kritik der politischen Ökonomie" von Karl Marx. An deren Begriff von Kritik ist ihr Begriff der immanent verfahrenden, dialektischen Kritik gebildet. Aus ihr übernimmt die KT auch die zu ihrem Paradigmakern gehörende Überzeugung, dass
- erstens die Warenform als "die Grundform der historisch gegebenen Warenwirtschaft die inneren und äußeren Gegensätze der Epoche in sich schließt, sie in verschärfter Form stets auf neue zeitigt und nach einer Periode des Aufstiegs, der Entfaltung menschlicher Kräfte, der Emanzipation des Individuums, nach einer ungeheuren Ausbreitung der menschlichen Macht über die Natur schließlich die weitere Entwicklung hemmt und die Menschheit einer neuen Barbarei zutreibt".

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Subjektmarxismus

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Oktober 2009 16:13
Geschrieben von Richard Albrecht
Zugriffe: 1582
 

Man(n) kann den populären SOZI-Marxismus à la Lafontaine oder den akademischen FU-Marxismus à la Altvater modulgerecht nachplappern, wie die Studien- und Prüfungsordnung es befiehlt  – oder sich nach   gründlicher Lektüre ein eigenes wohlbegründetes Urteil bilden. Dazu empfiehlt es sich einige Texte gründlich zu lesen,  die Karl Marx anders und besser verstehen als der populäre SOZI-Marxismus und der konformistische, akademische  Modulmarxismus. Zu diesen Texten  gehört der folgende Text von Richard Albrecht.  Albrecht  gibt darin eine sehr dichte Zusammenfassung seines Verständnisses  von Marx, die vortrefflich sagt, warauf es ankommt.

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Religiöse Subjektzurichtung zwischen Repression, Perversion und Scheinheiligkeit

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Dienstag, 11. Mai 2010 16:42
Geschrieben von Hartmut Krauss
Zugriffe: 1562

Grundsätzliches zum Erziehungsskandal in christlichen Einrichtungen

 

Hartmut Krauss erklärt mit der kritischen Theorie der Gesellschaft, hier insbesondere mit Erich Fromm (1936) und Wilhelm Reich (1933), warum die religiöse Subjektzurichtung regelmäßig eine herrschaftsstützende, autoritär-masochistische Charakterformierung (Fromm) zu Folge hat und diese Charakterform mit Doppelmoral, Scheinheiligkeit, Perversion, Zwangsneurose und kollektiver Selbstverliebtheit (Narzissmus) bzw. Verliebtheit in den Führer, der als Verkörperung des prächtigen Kollektivgeistes in Reinform verehrt wird, assoziiert ist.

Heinz Gess

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Kommentare (2)

Negative Dialektik. Zur Subjekt-Objekt-Dialektik bei Adorno. Vorstudien

Details
Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 16:21
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 18322
Kritik an der Ontologie will auf keine andere Ontologie hinaus, auch auf keine des Nichtontologischen. Sie setzte sonst ein anderes als das schlechthin Erste; diesmal nicht die absolute Identität, Sein, den Begriff, sondern das Nichtidentische, Seiende, die Faktizität. Damit hypostasierte sie den Begriff des Nichtidentischen und handelte dem zuwider, was er meint." (Adorno)

"Denken braucht sich an seiner eigenen Gesetzlichkeit nicht genug sein zu lassen; es vermag gegen sich selber zu denken, ohne sich preiszugeben; wäre eine Definition von Dialektik möglich, so wäre das als eine solche vorzuschlagen. Die Armatur des Denkens muß ihm nicht angewachsen bleiben; es reicht weit genug noch die Totalität seines logischen Anspruchs als Verblendung zu durchschauen.« (Adorno)

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Horkheimer: Materialismus und Metaphysik

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 19:25
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 4056
Referat und Kommentare zum Aufsatz von Max Horkheimer: Materialismus und Metaphysik (1933)

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Marcuse: Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung

Details
Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 11:33
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 7371
Herbert Marcuse: Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung. Referat mit Kritik und Kommentaren.

Der Kampf gegen den (Neo-)liberalismus wird durchgängig als ein Kampf "der Linken" angesehen, obgleich, wo immer auch die "Kulturrevolution von rechts" (Benoist) ausgerufen wird, stets der Liberalismus als Hauptfeind gilt. Die "neue Rechte" Europas hat schon seit den achtziger Jahren den (Neo-)Liberalismus und mit ihm die USA und Israel zum Hauptfeind erklärt; nicht anders als der Islamismus, das arabisch-islamische Pendant zur "neuen Rechten" in Europa. Um sich davon zu überzeugen, genügt es, die Schriften Benoists, insbesondere sein Manifest "die entscheidenden Jahre - zur Erkenntnis des Hauptfeindes" zu Kennntis zu nehmen. Die "neue Rechte" weiß auch seit langem, wer ihr 'organischer Verbündeter' in diesem Kampf gegen den Liberalismus ist.

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Freiheit und Gleichheit als sachlich vermittelte Herrschaft

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Samstag, 19. Februar 2005 15:56
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 3720
Die Menschen machen ihre Geschichte selbst« (Grundrisse, 79), schreibt Marx und setzt dann fort, »aber bis jetzt nicht mit Gesamtwillen, nach einem Gesamtplan«; nicht als Produkt frei vergesellschafteter Menschen, »deren gesellschaftliche Verhältnisse als ihre eignen, gemeinschaftlichen Beziehungen auch ihrer eigenen gemeinschaftlichen Kontrolle unterworfen sind« (Grundrisse,79), sondern im Rahmen von Gesellschaftsformationen, worin der Produktionsprozess die Menschen, »der Mensch aber noch nicht den Produktionsprozess bemeistert« (23, 95); ihre eigene Gesellschaftlichkeit, ihr eigenes kollektives Zusammenwirken den Menschen entfremdet und auf übergeordnete entfremdete Mächte verlagert ist, die sie beherrschen und zur Reproduktion des Ganzen mitsamt seiner herrschaftlichen Anordnung einspannen; die gesellschaftliche Bewegung ihnen als Resultat »übermächtiger, sie willenlos beherrschender Naturgesetze« erscheint, die »sich ihnen gegenüber als blinde Notwendigkeit geltend machen« (MEW 25, 839), als "naturgeschichtlicher Prozeß", "den Gesetze lenken, die nicht nur vom Willen, dem Bewußtsein und der Absicht der Menschen unabhängig sind, sondern vielmehr umgekehrt deren Wollen, Bewußtsein und Absichten bestimmen.

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Gegengift. Thesen gegen Okkultismus

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Dienstag, 28. August 2007 18:35
Geschrieben von Theodor W. Adorno Vorwort: Heinz Gess
Zugriffe: 3836
Vorwort: Okkultismus und Esoterik als alternativer Selbstmord

Die Kardinalsünde des Okkultismus ist die Kontamination von Geist und Dasein, das selber zum Attribut des Geistes wird. Dieser ist im Dasein entsprungen, als Organ, sich am Leben zu erhalten. Indem jedoch Dasein im Geist sich reflektiert, wird er zugleich ein anderes. Das Daseiende negiert sich als Eingedenken seiner selbst. Solche Negation ist das Element des Geistes. Ihm selber wiederum positive Existenz, wäre es auch höherer Ordnung, zuzuschreiben, lieferte ihn an das aus, wogegen er steht. Die spätere bürgerliche Ideologie hatte ihn nochmals zu dem gemacht, was er dem Präanimismus war, einem Ansichseienden, nach dem Maße der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, des Bruches zwischen physischer und geistiger Arbeit, der planenden Herrschaft über jene.

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Differenzen im Paradigmenkern der kritischen Theorie

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Kategorie: Kritische Theorie
Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 08:58
Geschrieben von Heinz Gess
Zugriffe: 5155
Differenzen im Paradigmenkern der Kritischen Theorie von Horkheimer und Adorno
und Adornos Anthropologie (nach Stefan Breuer)

Die Depotenzierung der kritischen Theorie.
Über Jürgen Habermas' Theorie des kommunikativen Handelns (nach Stefan Breuer)
 
 
 
 
 
 

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