Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105
Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
Die konformistische Dauerrevolte Neuer Rechter aus der Linkspartei
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 19. September 2010 10:14
- Geschrieben von Heinz Gess
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Am 09.September 2010 wurde folgende Presseerklärung auf der offiziellen Homepage der Partei DIE LINKE veröffentlicht: "Merkels Affront gegen Muslime“. Darin bewertet Christine Buchholz, Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstands der LINKEN, die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Preisverleihung für Kurt Westergaard als "gezielte Provokation". Buchholz erklärt: „Angela Merkels demonstrative Unterstützung von Westergaard ist ein Affront gegen Muslime. Sie springt damit auf den islamfeindlichen Zug von Thilo Sarrazin auf. Westergaard unterstellt mit seinen Karikaturen der islamischen Religion und damit allen Muslimen (sic!) Gewalttätigkeit. Er hatden Islam als terroristisch und reaktionär verunglimpft. Wo eine Religion oder eine Kultur pauschal verurteilt wird, hört Pressefreiheit auf und fängt Rassismus an."
Ich kritisiere die Presserklärung im Folgenden mit dem Ziel, nachzuweisen, dass diese Erklärung nicht „links“ - sofern dieser Begriff überhaupt noch etwas besagt und nicht nur zu einem bloßen Etikett heruntergekommen ist -, nicht anti-rassistisch und nicht emanzipatorisch ist, sondern dass es sich hierbei um einen rechten, „konservativ-revolutionären“, anti-emanzipatorischen und (kultur-) rassistischen Text handelt, der rechten Denkformen sehr nahe steht. Dann stelle ich die Erklärung in ihren politischen Kontext ein und bringe den politischen Gehalt dieser Politik auf seinen - kritischen - Begriff.
Heinz Gess
Armenien ohne Armenier
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Mai 2010 11:34
- Geschrieben von Richard Albrecht
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Drei Jahrzehnte Armenierbilder in kolonial-imperialistischen und totalitär-faschistischen Diskursen in Deutschland, 1913-1943. Kulturwissenschaftlicher Essay zur „Armenischen Frage“- mit einer politischen Gesamtschau von mir (Heinz Gess) zum Beginn des Artikels von Richard Albrecht.
Die Apotheose der kollektiven Differenz und die Liquidierung des Individuums
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Mittwoch, 03. März 2010 17:06
- Geschrieben von Heinz Gess
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Ich komme zu dem Ergebnis, dass nicht der politische Liberalismus ein "liberaler Rassismus" ist, wie die Kritik C. Emckes suggeriert, sondern dass sich umgekehrt "liberaler Rassismus" und die Ideologie der Neuen Rechten (Alain de Benoist) in den Voraussetzungen ihrer eigenen Kritik an der Bewegung der Emanzipation und ihres dazugehörigen Lobpreises der kollektiven Identitäten (bzw. des "Glaubens", der sie zusammenhält) versteckt.
Religion der Reinheit
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Donnerstag, 14. Januar 2010 13:07
- Geschrieben von Herbert Rätz und Heinz Gess
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Vom 17. Februar bis 17. März 2010 findet in der Universität Bielefeld in den Räumen des ästhetischen Zentrums der Universität die Ausstellung „Religion der Reinheit. Esoterik – Nationalsozialismus – Rechtsextremismus“ statt. Autor der Ausstellung ist der Historiker Herbert Rätz. Rätz, in der Arbeitskammer des Saarlandes für Erwachsenenbildung und Politikberatung zuständig, erforscht seit vielen Jahren die Vernetzung von Esoterik/Okkultismus zu Nationalsozialismus und Rechtsextremismus. Er stellt seine diesbezüglichen Ergebnisse nun der Öffentlichkeit mit der Ausstellung vor, die aus 33 kommentierten Exponattafeln besteht.
Ticketmentalität
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Dienstag, 29. Dezember 2009 21:17
- Geschrieben von Heinz Gess
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Gebetsraumurteil (Teil 2)
Gliederung;
Ticket: "Islamophobie"
Ticket: „Lechts und rings“
Vergleichende Völkermordforschung als Beitrag zur Genozidprävention
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Montag, 09. November 2009 09:44
- Geschrieben von Richard Albrecht
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This smart socio-scientific project of an experienced political scientist, and social psychologist, will first of all scholarly re-read and critically discuss most relevant pieces the distinguished scholar Irving L. Horowitz (*1929) published in the 1980´ies when comparing ´common features´ of Armenocide and Holocaust arguing that Armenocide in fact was the essential prototyp of genocide as ´modern´ murder of a nation and, as Raphael Lemkin coined out 1944, genocide in the 20th century. Moreover, two further aspects must be discussed: (i) Horowitz does not only accept any ´unique uniqueness´ arguments which only regard the Holocaust as genocide; (ii) Horowitz not only works out another central societal aspect of genocidal policy – a priori definition, discrimination, and exclusion a of social group as “objective enemy” (Hannah Arendt) – but also the relationship of a society towards her basic culture of life as the very contrary of destructive, racial, and genocidal ´taking-lives´-policy run in any genocidal society. Finally, the author will conceptualise aspects of saving-lives-policy highly important for any early-warning system taking the point of no return on the societal road to genocide and genocidal action(s) seriously.
Der Jargon der Eigentlichkeit als esoterisch-faschistoider Jargon
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Freitag, 03. Juli 2009 11:18
- Geschrieben von Herbert Rätz
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Muslime in Deutschland
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Freitag, 21. Dezember 2007 13:56
- Geschrieben von Katrin Brettfeld und Peter Wetzels
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Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen
unter Mitarbeit von
Ramzan Inci, Sarah Dürr, Jan Kolberg, Malte Kröger,
Michael Wehsack, Tobias Block und Bora Üstünel
Hamburg, Juli 2007
Universität Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft, Institut für Kriminalwissenschaften, Abteilung Kriminologie
mit einer Zusammenfassung und einem Kommentar von Heinz Gess
Der Nichtnazi. - Über Alain de Benoist und das Manifest der Nouvelle Droite
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Freitag, 18. Mai 2007 15:44
- Geschrieben von Hartwieg Schmidt
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Jede Unterordnung des Individuums unter das Volk - und werde sie auch nur mit der vergleichsweise harmlos klingenden Wendung "weniger wichtig als" ausgesprochen und festgeschrieben - relativiert die Menschenwürde des Individuums. Eine relativierte Menschenwürde aber könnte nicht mehr als unverletzlich beansprucht und eingeklagt werden. Das absolute Folterverbot beispielsweise hat absolut unveräußerlich zur logischen Voraussetzung, dass die Würde des Individuums gerade nicht für "weniger wichtig" gilt als die Würde mehrerer Menschen und eines ganzen Volkes. Bereits der Ansatz einer geringeren Gewichtung des Individuellen zugunsten des Völkischen machte ein generelles Folterverbot rechtsförmig undenkbar. Muss deshalb der Würde des Einzelnen der Vorrang gegeben und das Verhältnis der Vorrangigkeit zwischen Volk und Individuum umgekehrt werden? Volk und Individuum lassen sich nicht auf die Waage bringen.
Vom Rand zur Mitte. Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Donnerstag, 09. November 2006 09:30
- Geschrieben von Oliver Decker, Elmar Brähler
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Inhalt
1. Kapitel - Einleitung
1.1 Rechtsextremismusforschung
Traditionslinien, Konzepte, empirische Ergebnisse
1.2 Zielsetzung der Untersuchung - Determinanten rechtsextremerEinstellung in Deutschland
10.3 Durchführung: Konzeption und Fragebögen
2. Kapitel - Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland
Darstellung der Ergebnisse und zeitlicher Verlauf
2.1 Rechtsextremismus in Deutschland
2.2 Ergebnisse unterschieden nach Gruppen
2.3 Ergebnisse im Zeitverlauf
Volk, Nation & die Welt
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- Veröffentlicht am Freitag, 01. September 2006 12:56
- Geschrieben von Streitblatt
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Fragmente über den Ursprung von Antiimperialismus, Antizionismus und Antisemitismus
Rechtsextremismus unter Gewerkschaftsmitgliedern
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Freitag, 17. Juni 2005 15:46
- Geschrieben von Michael Fichter Joachim Kreis Günter Pollach, Richard Stöss, Bodo Zeuner
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Vorwort Inhaltsverzeichnis Kapitel A: Einleitung (Problemstellung, Forschungsstand, Untersuchungskonzept)
Kapitel B: Rechtsextreme Einstellungen (Skalenbildung, Einstellungspotenziale)
Kapitel C: Sozio-ökonomischer Status und Rechtsextremismus
Kapitel D: Sozio-politische Orientierungen und Rechtsextremismus
Kapitel E: Sozio-politische Orientierungen und gewerkschaftliches Überzeugungssystem bei aktiven und passiven Gewerkschaftsmitgliedern
Kapitel F: Qualitative Befunde zum gewerkschaftlichen Überzeugungssystem bei Funktionären
Kapitel G: Zum Zusammenhang von sozio-ökonomischem Status und sozio-politischen Orientierungen als Ursachen für Rechtsextremismus
Kapitel H: Schlussfolgerungen
Kapitel I: Zusammenfassung Anhang
Franz Alt und das Wiederaufleben des Antisemitismus
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Samstag, 04. Juni 2005 08:21
- Geschrieben von Heinz Gess
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Wagner, das völkische Denken und die Juden
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Samstag, 07. Mai 2005 08:42
- Geschrieben von Heinz Gess
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Der moderne Antiamerikanismus
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Samstag, 16. April 2005 11:23
- Geschrieben von Timo Nitz
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Die neue Rechte und ihr (pseudo- )linkes Gegenstück
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Samstag, 12. März 2005 13:56
- Geschrieben von Heinz Gess
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Das den Faschismus ideologisch erzeugende Projekt, dem die Vorstellung zugrundeliegt, die Gesellschaft sei ein verwilderter Garten, in dem der »konservative Revolutionär« als Gartenbauarchitekt nach einem von ihm konstruierten, die ökologischen Gesetzmäßigkeiten berücksichtigenden Plan die Ordnung wiederherzustellen und alles zu jäten und mit der Gartenschere abzuschneiden habe, was sich ihr nicht fügt, ist nicht tot, sondern lebt unter Berufung auf das vornehme Wort »Kultur« oder, wie es heute meist heißt, »nationale Identität« fort. Mit ihm lebt die alte Bedrohung alles dessen fort, was "der Gärtner" für Unkraut hält und das Adorno mit den realen Abstraktionen, nach denen der Gärtner das "ökologische Gleichgewicht" und der Systemingenieur im Allgemeinen das systemische Gleichgewicht herstellen will, das Nichtidentische nennt.
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