Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105
Den Wald vor lauter Bäumen sehen. Was eine Kritik des Nationalsozialismus nicht vergessen darf
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- Kategorie: Antisemitismus
- Veröffentlicht am Montag, 30. April 2012 15:01
- Geschrieben von [association critique] & Heinz Gess
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Am 24.12.2011 fand in Bielefeld eine Demonstration von Neonazis gegen das „Arbeiter_innenjugendzentrum“ (AJZ) statt, der sich mehrere Tausend Personen in einer Gegendemonstration entgegen stellten. Dazu hatte u. a. das AJZ und eine Gruppierung unter dem Namen Nazistopping.de aufgerufen. Die Gruppe „association critique“ nahm an der Gegendemonstration teil. Dabei kann die Gruppe aber nicht verhehlen, dass die Aufrufe, in denen versucht wurde, über die Programmatik der Alt- und Neonazis aufzuklären, ihrer Ansicht nach die zentralen Elemente des Nationalsozialismus verfehlen. Das bewog die Gruppe „association critique“ seinerzeit, auf der Gegendemonstration gegen den Naziaufmarsch, mit der sie sich solidarisierte, ein Flugblatt zu verteilen, in dem sie die Aufrufe wegen ihres unzureichenden und teilweise falschen Begriffs vom NS kritisierte. Sie stellte darin zunächst zutreffend fest, dass der linke Aufruf von nazistopping.de zwei „Elemente“ als für das „Konzept“ [sic!] des Nationalsozialismus zentral herausstellte, nämlich die „nationale Identität“ und „den Rassismus“, und machte sodann klar, dass das nur halbrichtig und, weil das herausgestellte Halbrichtige dazu diente, Wesentlicheres zu verdecken, ganz falsch sei, und zwar aus zwei entscheidenden Gründen:
Standortbestimmung der kritischen Theorie der Gesellschaft
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 17:06
- Geschrieben von Lars Meyer
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über Adorno, Luhmann und Habermas
Günter Grass - Ein Meister aus Deutschland
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- Kategorie: Antizionismus und Antisemitismus
- Veröffentlicht am Mittwoch, 04. April 2012 20:48
- Geschrieben von Josef Joffe
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Der Antisemitismus will raus. Schuldverschiebung und Selbstentlastung
mit einem Vorwort von Heinz Gess in memoriam Paul Celan.
Der Antisemitismus ist der Hass auf dasjenige, was sich dem Identitätszwang des Abstrakt-Allgemeinen entzieht. Er ist als solcher der vom kapitalen Identitätsprinzip beherrschten kapitalistischen Gesellschaft inhärent. Liefern sich die Menschen dieser Gesellschaft völlig aus, schlägt die vollendet negative Identität in der Krise des Systems in die zwanghafte Vernichtung dieses sich Entziehenden um, als das "der Jude" halluziniert wird. Nazi-Deutschland machte die Probe dafür aufs Exempel und war in dieser Hinsicht weltgeschichtliche Avantgarde. Es konnte die Vernichtung der "parasitären Gegenrasse" aber glücklicherweise nicht zu Ende bringen. Darunter leiden viele von denen, die 'Deutschland sind', auf verdrängte und verdrehte, durch Rationalisierungen unkenntlich gemacht Weise bis heute. Sie verzeihen den Entronnenen die Sabotage an der weltgeschichtlichen Vernichtungsmission Nazideutschlands nie. Ihr - wie auch immer rationalisierter - Hass trifft darum Israel, den Staat der Entronnenen, die sich von dem Objektstatus ohnmächtig Verfolgter emanzipiert haben, mit voller Wucht.
Nach der Niederlage Nazi-Deutschlands sind islamistische Bewegungen, allen voran das islamistische Regime in Teheran, angetreten, die deutsche Vernichtungsmission zu vollenden und den Staat der Entronnenen mitsamt seiner jüdischen Bürger zu vernichten. Kann es da verwundern, dass deutsche Mittäter, die ihr Mittun oder das ihrer Eltern/Großeltern nie wahrhaftig erinnert und durchgearbeitet haben, aus gekränktem kollektiven Narzissmus den Mordbereiten ihre 'mannhafte' deutsche Unterstützung gewähren und sich zugleich keine Rationalisierung entgehen lassen, um den Trug zu verbreiten, das geschehe zu ihrem Heil ? Denn Israel (und nicht der Iran!) "gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden"(Grass).
Wie kaum einer sonst ist Günter Grass darin geschult, solch zudeckende Rationalisierungen zu erfinden und zu verbreiten. 65 jährige Übung in der Rationalisierung der antisemitischen deutsch-völkischen Ideologie von links machen ihn darin zum Meister aus Deutschland. Die Wahrheit aber ist: Sein als israelkritischer Antizionismus nur schlecht getarnter Antisemitismus unterstützt die Mordbereitschaft der (iranischen) Mullahs, die nur auf den rechten Moment, den Moment der Schwäche des "Parasitenstaates"und "Krebsgeschwürs dieser Welt" warten, um was als deutsche Vernichtungsmission begann, als Mission des islamischen Djihads zu Ende führen zu können.
In der gegenwärtigen krisenhaften historischen Situation ist der antiisraelische Antizionismus Mordbereitschaft im Wartezustand oder die aktiv-passive Unterstützung solcher Mordbereitschaft.
Heinz Gess
Luhmann und Sohn-Rethel
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. April 2012 13:41
- Geschrieben von Bernd Ternes
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Der Aufsatz hat Luhmanns Systembegrifflichkeit zum Gegenstand der kritischen Reflexion.
Der Autor will durch Bezugnahme auf die an Marx geschulte Erkenntnistheorie Sohn-Rethels Erkenntnis klar machen, warum die Systemtheorie Luhmanns unannehmbar ist. (Heinz Gess)
Große Theorie um 1980
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- Kategorie: Soziologie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 19. April 2012 15:22
- Geschrieben von Bernd Ternes
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Eine Erinnerung an die soziologische Systemtheorie Niklas Luhmanns anlässlich 20 Jahre „Soziale Systeme“
Vorwort von Heinz Gess
Bernd Ternes stellt zunächst kurz die gegenwärtige Lage in den Sozialwissenschaften dar, lässt der Lagebeurteilung einen selektiven Rückblick auf die Entwicklung der Soziologie seit den achtziger Jahren folgen und stellt anschließend die „soziale Systemtheorie“ Luhmanns mitsamt den ihr zugrunde liegenden Selbstorganisationskonzepten vor. Daran schließen sich in den Abschnitten „Sinn und Tod“ und „Gebrauchsanweisung und Aussicht“ einige kritische Reflektionen der Systemtheorie an.
Marx, Saffra and the foundations of the Critique of Political Economy
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- Kategorie: Kritik der Politischen Ökonomie
- Veröffentlicht am Dienstag, 01. Mai 2012 08:35
- Geschrieben von Andrew Klimann, Hans Peter Büttner
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An Interview with Andrew Kliman by Hans Peter Büttner
Mit einer Einführung in die Thematik: Was ist die „Temporal Single System Interpretation“ (TSSI-) des Marxschen „Kapital“? (in deutscher Sprache)
Vorwort:
Im folgenden Betrag veröffentlicht das Kritiknetz ein Interview, das Hans Peter Büttner (Konstanz) mit Andrew Kliman, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Pace University in New York und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Fragen der marxistischen Wirtschaftstheorie geführt hat. Kliman hat bei Marx unbearbeitete Probleme der Wert-Preis-Rechnung, die das Problem der Transformation von Werten in Marktpreise (s. Bd. 3 des „Kapitals) lösen sollte, sich aber nach der vorherr-schenden Auffassung in der Wirtschaftswissenschaft dazu als unzureichend erwies, auf der Grundlage einer Methodik (TSSI-Methode), die die Bewegung des Kapitals als eine sukzessiv-zeitförmige, rekursive Bewegung begreift und damit eben genau so wie Marx selbst, neu wieder aufgreift und auf dieser Grundlage sämtliche Aussagen der Marxschen Kritik ohne logische Inkonsistenzen rekonstruiert. In seiner 2011 erschienen Monographie „The Failure of Capitalist Production. Underlying Causes of the Great Recession” demonstriert er an der seit 2008 sich global ausbreitende Wirtschaftskrise, dass sich die Marxsche kritische Theorie insbesondere seine Behauptung vom tendenziellen Fall der Profitrate, berechnet nach der TSSI-Methode auch empirisch bewährt.
Was ist Kritische Theorie? Eine Einladung
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Donnerstag, 25. August 2011 03:22
- Geschrieben von Dirk Lehmann
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Besonders hervorheben ist, dass Dirk Lehmann in die Kritische Theorie der Gesellschaft als eine Lebensform und nicht bloß als bestimmte Form wissenschaftlichen Denkens einführt. Das ist sie, insofern sie Theorie ist, zwar auch. Aber sie ist es nicht nur, weil sie als Theorie in einem auch Kritik an der bestehenden gesellschaftlichen Lebensform ist, die sich von der traditionellen positiven Theorie, deren fortschrittlichste Version die „Theorie sozialer Systeme“ (Niklas Luhmann) ist, wesentlich darin unterscheidet, dass sie des Nicht-Identischen, das der bestehenden Lebensform als gequälte Natur und fortbestehendes, anwachsendes Unrecht der Ausbeutung innewohnt, eingedenk ist und es, getragen von einem fundamentalen Zweifel an der gegenwärtigen gesellschaftlichen Welt, durch die spezifische Form und Konstellation ihrer Begriffe zur Darstellung bringt. Solche negative Kritik ist nur sinnvoll als Lebensform, die durchdrungen ist von dem gemeinsamen Willen zur freien, menschenwürdigen Assoziation gesellschaftlicher Individuen. Sie ist das intellektuelle Organ der Selbstreflexion dieser Lebensform unter gesellschaftlichen Verhältnissen, unter denen diese Welt (noch) nicht die ihrer bewusstlosen Produzenten, sondern die des automatischen Subjekts „rationaler Herrschaft“ ist.
Heinz Gess
Gliederung:
1. Kritische Theorie als Lebensform
2. Die Gründerväter der kritischen Theorie
3. Entstehung und Entwicklung der kritischen Theorie
4. Psychologie und kritische Theorie
5. Zivilisationskritik im Lichte der Dialektik der Aufklärung
6. Schluss
Der Euro - Identität und Krise der Europäischen Union
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- Kategorie: Kritik der Politischen Ökonomie
- Veröffentlicht am Samstag, 06. August 2011 12:31
- Geschrieben von Gerhard Stapelfeldt (zweite, aktualisierte und verbesserte Auflage)
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1. dem ökonomisch im fehlenden Bewusstsein davon, dass es sich um eine Krise des neoliberalen Systems handelt
2. dem politisch „im unvermeidlichen Autoritarismus“ (als Folge von 1)
3. der gesellschaftlich „in der systematischen Hoffnungslosigkeit und im sozialen Atomismus der neo-liberalen Politik“ (Stapelfeldt)
Die Fragen, denen die Untersuchung Stapelfelds sich angesichts der Krise widmet, lauten: „Worin besteht die kollektive, im Euro institutionalisierte europäische Identität?
Welcher Ordnung der Wirtschaftsgesellschaft ist die Europäische Zentralbank verpflichtet?
Enthält diese Ordnung Möglichkeiten eines Krisenbewusstseins und einer nicht-autoritären Krisenbewältigung?“
Diesen Fragen wird nach einer kurzen Einleitung mit dem Titel „Geld, bewusstlose gesellschaftliche Identität und Krise“ (I) durch „Darstellung der Genese und der vertraglich fixierten Imperative der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion als Basis der Integration, der Identität des EU-Europa (II); durch eine Skizze des Logos dieser Identität: der Dogmen von Neoliberalismus (Wettbewerbs-Markt) und Monetarismus (Gemeinschaftswährung) (III); durch eine Skizze der gegenwärtigen Finanz-, Wirtschafts- und Währungskrise sowie der eingeschlagenen Krisenpolitik, in der sich der repressive Gehalt der europäischen Integration und Identität manifestiert (IV)“ (Stapelfeldt) nachgegangen.
Manifest der emanzipatorischen Linken
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Mittwoch, 20. Februar 2008 08:27
- Geschrieben von Heinz Gess
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"Sozialismus: das ist die Brücke von links nach rechts" schreibt Goebbels 1929 und begründet diese Richtschnur seiner politischen Propaganda in der Wendezeit zwischen 1929 und 1934 im Wesentlichen mit den beiden folgenden Argumenten:
1. Der Sozialismus ist "der diametrale Gegenpol zum Judentum, das die Inkarnation des Hasses darstellt" . Das Prinzip des Judentums, das in seiner modernen Form als nationaler oder - noch gefährlicher - als kultureller Zionismus auftritt, sei: "Du sollst alle Völker fressen!" Diesem Prinzip des imperialistischen "Völkermordes" hat der Sozialismus laut Joseph Goebbels "den Krieg angesagt" . Deshalb musste das Judentum bzw. der Zionismus den Sozialismus beseitigen.
Die konformistische Dauerrevolte Neuer Rechter aus der Linkspartei
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- Kategorie: Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 19. September 2010 10:14
- Geschrieben von Heinz Gess
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Am 09.September 2010 wurde folgende Presseerklärung auf der offiziellen Homepage der Partei DIE LINKE veröffentlicht: "Merkels Affront gegen Muslime“. Darin bewertet Christine Buchholz, Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstands der LINKEN, die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Preisverleihung für Kurt Westergaard als "gezielte Provokation". Buchholz erklärt: „Angela Merkels demonstrative Unterstützung von Westergaard ist ein Affront gegen Muslime. Sie springt damit auf den islamfeindlichen Zug von Thilo Sarrazin auf. Westergaard unterstellt mit seinen Karikaturen der islamischen Religion und damit allen Muslimen (sic!) Gewalttätigkeit. Er hatden Islam als terroristisch und reaktionär verunglimpft. Wo eine Religion oder eine Kultur pauschal verurteilt wird, hört Pressefreiheit auf und fängt Rassismus an."
Ich kritisiere die Presserklärung im Folgenden mit dem Ziel, nachzuweisen, dass diese Erklärung nicht „links“ - sofern dieser Begriff überhaupt noch etwas besagt und nicht nur zu einem bloßen Etikett heruntergekommen ist -, nicht anti-rassistisch und nicht emanzipatorisch ist, sondern dass es sich hierbei um einen rechten, „konservativ-revolutionären“, anti-emanzipatorischen und (kultur-) rassistischen Text handelt, der rechten Denkformen sehr nahe steht. Dann stelle ich die Erklärung in ihren politischen Kontext ein und bringe den politischen Gehalt dieser Politik auf seinen - kritischen - Begriff.
Heinz Gess
Max Horkheimers Sicht der "traditionellen und kritischen Theorie "
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 17:32
- Geschrieben von Heinz Gess
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Der Aufsatz formuliert das Programm der kritischen Theorie der Gesellschaft und grenzt es von der traditionellen Theoriebildung in den Sozialwissenschaften ab.
Der mit den Wölfen heult. Über die deutsche Kumpanei mit dem Islamismus - Teil 1
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- Kategorie: Ideologie- und Religionskritik
- Veröffentlicht am Sonntag, 26. März 2006 13:17
- Geschrieben von Heinz Gess
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Religion, Verantwortung und Emanzipation
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Sonntag, 26. März 2006 14:11
- Geschrieben von Heinz Gess
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Teil 2
Gliederung:
1. Oberste Maximen des deutschen Mainstreams
2. Minima moralia und die angebliche Militarisierung des Denkens
Was man so Mitläufertum nennt, war primär Geschäftsinteresse: dass man seinen eigenen Vorteil vor allem anderen wahrnimmt, und um sich nur ja nicht zu gefährden, sich nicht den Mund verbrennt. Das ist ein allgemeines Gesetz des Bestehenden. Das Schweigen unter dem Terror war nur dessen Konsequenz. Die Kälte der gesellschaftlichen Monade, des isolierten Konkurrenten, war als Inbegriff gegen das Schicksal der anderen die Voraussetzung dafür, dass nur ganz wenige sich regten. Das wissen die Folterknechte; auch darauf machen sie stets erneut die Probe. (Adorno)
Jargon der Eigentlichkeit. Zur Deutschen Ideologie
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Montag, 28. August 2006 18:02
- Geschrieben von Theodor W. Adorno
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Horkheimer: Kritik der instrumentellen Vernunft
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- Kategorie: Kritische Theorie
- Veröffentlicht am Freitag, 18. März 2005 11:20
- Geschrieben von Heinz Gess
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