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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

An un-presidential projection of guilt -

Kategorie: Politische und kulturkritische Eingriffe
19. Oktober 2007
Joel Fishmann
1663 Zugriffe
eine Rezension des Buches von

Jimmy Carter, Palästina. Frieden nicht Apartheit,
in dem Carter sich als Antisemit outet.

Mit einem Kommentar von Heinz Gess:
"Aus Carter spricht der alte Judenhass christlicher Provinzheiliger. Er kann den Juden als "guter Christ" ihre "Verstocktheit" gegen die Religion der Erdnussfarmer und die bei Juden häufig anzutreffende Liberalität in Glaubenssachen einfach nicht verzeihen. Sie müssen darum böse und Feinde der einen, durch Christus (oder Mohammed) "erlösten Menschheit" sein. So projiziert er in den Judenstaat all das Böse hinein, das in ihm ist, dass er aber, der (Schein-)Heilige und Sklavenmoralist, der er ist, bei sich selbst nicht wahrnehmen kann und darum abspalten muss: seine Arroganz, Besserwisserei, Verstocktheit gegen die Erfahrung, autoritäre Gesinnung etc. Er kann nicht anders.
 

 

Er muss sich stets als Gutmensch präsentieren, allein schon um zu demonstrieren, dass er innerlich erlöst ist. Deshalb müssen die anderen, die unerlösten Juden, vor allem jene, die nicht regelmäßig ins Bethaus gehen, die "Bösen" sein, und ein Staat, der voller Juden ist, muss erst recht böse sein. Das Böseste aber ist nicht die historische Erfahrung des Nazi-Faschismus und des Krieges gegen  eben diesen Nazifaschismus und was ihn wesentlich ausmachte. Also müssen die Juden die neuen Nazi- Faschisten, die neuen Nazi-Rassisten, die neuen Herrenmenschen, etc. sein. Nur liegt das alles nicht an den Juden, sondern allein an Carter selbst, der sich als Christenmensch fühlt. "


Link zum Artikel (PDF): "An un-presidential projection of guilt - ". Klicken Sie bitte hier.
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