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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105

Die Geschichte von De Gucht und Sarrazin. Ein Vergleich

Details
Kategorie: Beiträge anderer Webseiten
Veröffentlicht am Freitag, 10. September 2010 08:16
Geschrieben von Daniel Greenfield
Zugriffe: 361
 

"Hätte Sarrazin den de Gucht gegeben und davon geredet, wie unausstehlich die Juden seien und dass sie die Welt kontrollieren – Äußerungen, die ganz einfach dem Stürmer hätten entnommen werden können – wäre das Resultat nichts als ein kollektives Schulterzucken gewesen. Wäre Sarrazin wirklich antisemitisch gewesen, er wäre er nie gefeuert worden. Wäre Sarrazin in der Tat irgendein Fanatiker gewesen, hätte er seinen Job vermutlich noch. Die herrschende europäische Elite ist gemeinhin engstirnig, nicht nur gegenüber Juden oder Rassenminderheiten. Sarrazins Verbrechen war nicht Engstirnigkeit, es bestand darin, dass er aggressiv einen desaströse Regierungspolitik kritisierte.
Das ist der wirkliche Unterschied zwischen Thilo Sarrazin und Karel de Gucht. Sarrazin äußerte sich mit Kritik and der derzeitigen Politik europäischer Staaten. De Gucht äußerte sich in Unterstützung der aktuellen Politik der europäischen Staaten. Das ist der Grund, dass Sarrazin hinausgedrängt wurde und de Gucht davon kommt. Doch ein Vorstandsmitglied der Bundesbank hinauszuwerfen, weil er die Katastrophe kritisiert, auf den der gegenwärtige Kurs sein Land führt, ist unklug. Es ist weit besser, ihm eine Anstößigkeit wie Fanatismus vorzuwerfen, der seine Ansichten delegitimisiert und es weniger wahrscheinlich macht, dass ihm jemand zuhört." ...
Nicht die "Islamophobie" ist der neue Antisemitismus in Europa, sondern die in Islamophilie verkehrte Angst vor dem Islam und seinen fanatischen Kriegern wider die Auflärung. Der Vorwurf der Islamopobie an die aufklärende, emanzipatorische Islamkritik, zu der die Kritik des islamischen (Vernichtungs-)Antisemitismus (im Krtiiknetz) wesentlich dazugehört, dient umgekehrt nur dazu, die richtige Kritik dieses Antisemitismus als "Verrücktheit" verächtlich zu machen, um die gängige, dem Kapitalinteresse  hörige herrschende Meinung unangestastet zu lassen, die will, dass die "unbelehrbaren  verstockten Juden"  Schuld an den Konfllikten im Nahen Osten und sonstigen Problemen in der Welt sind.  Der alte europäisch-christliche Antisemitismus erhebt in der EU in Form der Islamophilie, die die Kritik des islamischen Vernichtungsantisemitismus ächtet, neu wieder sein Haupt und stimmt  unverhohlen in das garstige Lied von den "verstockten, rechthaberischen Juden" ein, die ihr Schiksal selbst verschuldet haben,  Seine Wortführer sind ausgerechnet jene Damen und Herren, die hierzulande von Amts wegen  für die Erforschung des Antisemitismus zuständig sind, die nicht mit seiner Krtiik gleichbedeutend sein muss und zumeist auch nicht war. 
Böcke wurden zu Gärtnern gemacht die Wölfe zu Schafen erklärt.Sie treiben nun als "Wölfe in Schafsfellen" und als gärtnernde Böcke ihr Unwesen. Wer das nach all dem, was bisher schon geschehen ist, immer noch für einen "Zufall" und nicht für de-Gucht-politisch gewollt  hält, der hat im Stillen wohl schon längst die Entscheidung getroffen,  mit den de  Guchts mitzumachen und sich nur ja nie den Mund zu verbrennen, um später, wenn das Verbrechen geschehen ist, darüber zu lamentieren, dass es anfangs doch nur eine  "Friedenbewegung" war, und als man bemerkte, dass die Bewegung auf gefährlichen politischem Eis ins Rollen und Rutschen kam, es leider zu spät zum Eingreifen war. Alles also wie gehabt. 

Heinz Gess

Wenn Sie den Artikel von Daniel Greanfield, der dem, was ich selber im Kritiknetz  dazu bisher dazu gesgt haben, sehr nahe kommt, weiterlesen wollen, klicken Sie bitte h i e r (83.14 KB)

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