Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
Deutscher Wein und Deutscher Sang.
- Kategorie: Antizionismus und Antisemitismus
- 30. März 2005
- Heinz Gess
- 4299 Zugriffe
Antisemitismus ist eine Erfindung von Juden wie Broder, um anständigen, echten Völkern wie den Deutschen ein schlechtes Gewissen zu machen und damit auch noch ohne Arbeit Geld zu verdienen. Christian Anders weiss das, ist er doch ein Kerl von echtem deutschen Schrot und Korn, der sich als "ehrliche Haut" nur dagegen wehrt, dass die Juden mit ihrer Erfindung des Antisemitismus authentische Menschen wie ihn mundtot machen wollen und die Wahrheit unterdrücken. Anders aber, der deutsche Held, lässt sich aber nicht tot machen. Er geht hinein ins volle Discoleben und kämpft dort mutig gegen die "Haie", die kleine Fische fressen. Deswegen ist es kein Antisemitismus, wenn er am Donnerstag, dem 31.3.2005, in der Discothek Living in Franfurt von "den Haien" und "den Protokollen" singen wird.
Der Vorwurf, dass die Juden am Antisemitismus selbst schuld seien, ja dass sie ihn durch ihr dauerndes Klagen über den Antisemitismus, der nur ihre eigene Projektion sei, in Form einer sich selbst erfüllenden Prophetie erst hervorriefen, gehört zu den ältesten antisemitischen Strategien von Antisemiten gegen die richtige Feststellung, ihre Äußerungen zeugten von Judenhass. Solch einen Vorwurf lässt sich der Mann von echtem Schrot und Korn nicht bieten, erst recht nicht nach Auschwitz, das doch ein- für allemal bewiesen hat, dass es keinen Antisemitismus gibt, sondern nur Juden, die selber schuld sind, und weist den Juden oder "Judenfreund", der so etwas sagt - wer sonst sollte eine so dreiste Lüge aussprechen - in die Schranken. Noch einmal solch einen "unverschämten Vorwurf", will er "dem Juden" und seinen angeblichen "Freunden" bedeuten, und wir Herrenmenschen sind mit unserer Geduld am Ende. Also halt den Mund, misch Dich nicht ein, wenn es um dich selber geht, denn wer was ist, bestimmen immer noch wir unter uns. Das ist die deutsche Melodie. Christian Anders, der nur zur Tarnung so heißt, hat als Volksdiskosänger eine Ahnung davon. Wie schön wäre es doch für Deutschland, wie befreit könnte man aufspielen, denkt das "kollektive Unbewusste" in ihm, wenn es überhaupt keinen Antisemitismus gäbe, ihn nie gegeben hätte und alles nur eine hinterhältige Erfindung von verlogenen Juden wie Broder, Friedmann und Konsorten wäre, die wir anderen sowieso nicht mögen. Kaum gedacht, schon ist der verdrängende Gedanke Wirklichkeit und Deutschland befreit von der Last der Vergangenheit. Die antisemitische Vergangenheit, Auschwitz, ist nur eine Erfindung der Juden, eine Konstruktion, mit der sie ihr Geschäft machen und die sie benutzen, um Deutschland zur Solidarität mit Israel zu zwingen, und dazu, dem Leiden des palästinensischen Volkes tatenlos zuzusehen. Aber damit ist jetzt Schluss. Die jüdischen Konstruktionen sind dank des deutschen Christians durchschaut. Überall nur Opfer und ein einziger Täter: der Jude. Das ist die ewige Wahrheit - und keine Konstruktion. Zeit, den Juden ihre Lügen, erst recht die Auschwitzlüge, heimzuzahlen. Diese Forderung ist kein Antisemitismus, sondern nur die gerechte Vergeltung dafür, was die Juden uns authentischen Menschen mit ihrer Erfindung des Antisemitismus und ihren dauernden Unterstellungen Böses angetan haben. Christian Anders ist der Mensch des hasserfüllten Ressentiments. Er empfindet nach, was der deutsche Kleinbürger angesichts der Krise auch empfindet: Ohnmacht und Wut. Wer hat schuld an seiner Ohnmacht, wohin nur mit seiner Wut, will der betrogene Kleinbürger wissen. Mit der Macht aber, die ihn schlägt und tagtäglich Rettung, Arbeitsplätze, neues Wachstum verspricht, will er es sich auf keinen Fall verderben. Ohne sie fühlt er sich als ein Nichts und nur mit ihr im Bunde weiss er sich mächtig und stark. Deshalb kriecht er ihr zu Kreuze, der deutsche Held und Tabubrecher. Es müssen also die anderen sein: die da draußen, die übermächtigen "Haie", die Buschs und die Broders, die in unserem deutschen Fischteich wildern. Damit das nicht herauskommt, erfinden sie den Vorwurf des Antisemitismus und versuchen damit authentische Menschen wie Christian mundtot machen zu machen. So wollen die Broders die Wahrheit unterdrücken. Anders aber, der deutsche Held, lässt sich nicht mundtot machen. Er geht hinein ins volle Diskoleben und kämpft dort mutig gegen die "Haie", die kleine Fische fressen. Deswegen ist es auch kein Antisemitismus, wenn er am Donnerstag, den 31.3.2005, in der Diskothek Living in Franfurt von "den Haien" und "den Protokollen" singen und wird: Anders im Originalton: "George Bush ist viel schlimmer als Adolf Hitler, denn Hitler hat die Juden im Geheimen ermordet, Bush mordet die Iraker und andere Völker öffentlich."
Link zum Artikel (PDF): "Deutscher Wein und Deutscher Sang.". Klicken Sie bitte hier.
Please wait...

