Neofaschismus und Rassismus - Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus Wed, 19 Dec 2018 08:22:25 +0100 Joomla! - Open Source Content Management de-de webmaster@kritiknet.de (Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft) https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1426-mit-der-wahrheit-luegen https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1426-mit-der-wahrheit-luegen Autoritärer Islam, islamischer Antisemitismus und deutsches Kulturkapital

Eine Kritik an der marktkonformen Demokratie und ihren Befürwortern.

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1413-der-neonazismus-in-der-ddr-und-seine-auswirkungen-auf-die-gegenwart https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1413-der-neonazismus-in-der-ddr-und-seine-auswirkungen-auf-die-gegenwart Für den Soziolo­gen und Sozialphilosophen Theodor W. Adorno brau­chen Faschis­mus und Stalinismus den­ autoritären Charakter zur Durch­setzung und Sta­bilisie­rung ihrer Macht.  Erinnert und durchgearbeitet im Sinne der Psychoanalyse wurde der Nazifaschismus in der DDR nicht. Eher wurde er verdrängt. Das deutsche ide­olo­gi­sche Syn­drom aus Nationalismus, Ras­sis­mus und Antisemi­tis­mus bestand nach 1945 unterschwellig weiter. Anti­se­mi­tismus, Na­tio­nalis­mus und Rassismus durften öffent­lich nicht statt­fin­den, wu­cher­ten aber weiter sowohl auf der gesell­schaftli­chen Ebene der All­tagskultur wie auch in institutiona­lisierter Form. Das hat nach Waibel zur Folge, dass der Fa­schismus auch heute noch fortlebt.

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hgess@gmx.de (Harry Waibel) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1407-neoliberalismus-und-afd https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1407-neoliberalismus-und-afd Den Neoliberalismus erkennt Oellers als durchgängige Ideologie der rechtsradikalen Parteien. Die Parteien der neuen Rechten verbänden die Inhalte neoliberaler Wirtschafts- und Gesellschaftsauffassungen mit Elementen der traditionellen Rechten. Es gehe ihnen um eine Verbindung von Marktwirtschaft und Volk, von Wettbewerb und Nation, von internationalem Handel und Heimatverbundenheit. Dass Neoliberalismus und völkisches Weltbild große Gemeinsamkeiten haben, belegt Björn Oellers in seinem Essay an der Partei Alternative für Deutschland (AfD). In ihrem Grundsatzprogramm (2016) und Wahlprogramm (2017) weist er sowohl Elemente neoliberalen als auch völkischen Charakters nach.

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hgess@gmx.de (Björn Oellers) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1393-der-boese-leise-kampf-um-begriffe https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1393-der-boese-leise-kampf-um-begriffe Ein Pamphlet

Kritik der Waffen üben und Waffen der Kritik schärfen – das ist jetzt nötig (Heinz Gess)

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hgess@gmx.de (Bernd Ternes) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1370-die-bescheuerten-amerikaner-und-das-moralisch-ueberlegene-deutschland https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1370-die-bescheuerten-amerikaner-und-das-moralisch-ueberlegene-deutschland Über die deutsche Kulturindustrie und ihr Verhältnis zu Donald Trump

Nach sechs Wochen Amtszeit lässt sich wenig Gutes über Trump sagen. Er ist ein Demagoge von der Art, wie sich in Deutschland auch manch einer findet, nicht nur in der AFD (s. Höcke u. a.), sondern auch in der Linkspartei, wenn auch bislang nicht mit dem Erfolg Trumps. Soweit ist die Kritik berechtigt, wenn es nur wirklich negative Kritik an (globalen) faschistischen Tendenzen (hier am Beispiel der USA) wäre und nicht die affirmative Funktion hätte, die Verhältnisse in Deutsch-Europa zu beschönigen, indem man die „bekloppten Amis“, die „Arschlöscher“ mit ihrer „großen Schnauze“ mit Spott und Hohn überzieht und sich selbst als überlegene Vertreter der „praktischen Vernunft“ in Szene setzt.

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1355-der-demagoge https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1355-der-demagoge "Der Pulitzer-Preisträger D. C. Johnston, investigativer Journalist bei der New York Times, hat aus seiner dreißigjährigen Beschäftigung mit den Aktivitäten von Donald J. Trump eine sorgfältig recherchierte Studie unter dem Titel Die Akte Trump vorgelegt (2016), die eine Materialbasis für einen kritischen Blick auf diesen Kandidaten liefert." (Rath) Zur Wahlkampagne von Trump greift Norbert Rath auf die vor allem von Adorno (1946, 1950, 1951) sowie Löwenthal & Gutermann (1950) verantworteten Studien des Instituts für Sozialforschung zu Propaganda und Vorurteilsbildung zurück. Sie bieten noch immer überraschend treffsichere Analysen. Damit führt Rath vor Augen, wie gleichförmig Tricks, Muster und Klischees demagogischer Rhetorik über Jahrzehnte hin sein können.

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hgess@gmx.de (Norbert Rath) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1309-alain-finkielkraut-nicht-islamophobil-ergo-ein-rassist https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1309-alain-finkielkraut-nicht-islamophobil-ergo-ein-rassist  Rezension und Kommentare zu A. Finkielkrauts Essay „L’identité malheureuse“ („Die unglückliche Identität“), Paris 2013

 Im folgenden Text nimmt der Autor zu den massiven Anfeindungen Stellung, denen das 2013 erschienene, bislang nicht ins Deutsche übersetzte Buch von A. Finkielkraut „L’identité malheureuse“ („Die unglückliche Identität“) in den französischen Massenmedien ausgesetzt ist, weil Finkielkraut es in seinem Buch wagt, den extrem autoritären Islamismus und die von der politischen Klasse und der Meinungsmache in Frankreich ausgeübte repressive Toleranz ihm gegenüber zu kritisieren.

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hgess@gmx.de (Stefan Zenklusen) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1256-dugin-und-putin https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1256-dugin-und-putin Anlässlich des gegenwärtigen Krieges in der Ostukraine wird hierzulande sehr viel über die ideologisch-politischen Kräfteverhältnisse in der Westukraine (Kiew) geschrieben und gesprochen, während man über die diesbezüglichen Verhältnisse in Russland unter der Herrschaft des „lupenreinen Demokraten“ (G. Schröder) Wladimir Putin sehr wenig vernimmt[1] . Dabei ist für die Zukunft Europas doch sehr viel entscheidender, welche politisch-ideologische Entwicklung die russische Union nimmt. Das ist schon so wegen der schieren Größe Russlands, seiner reichen Bodenschätze und Energievorkommen sowie seiner ungeheuren militärischen Destruktionskräfte, die denen der USA nach den jüngsten Aufrüstungen in Russland kaum nachstehen dürften. Betrachtet man aber die ideologische Transformation, die sich in den letzten 15 Jahren in Russland vollzogen hat und als deren Resultat die von Dugin russifizierte völkische Ideologie der „konservativen Revolution“ (Armin Mohler) auf dem Weg ist, die kulturelle Hegemonie in Russland zu erobern, kann einen die aufmerksame Betrachtung der Lage das Fürchten lehren.

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hgess@gmx.de (Andreas Umland) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1203-verleugnende-verdraengung https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1203-verleugnende-verdraengung In den neuen Bundesländern gibt es anhaltend eine 2- bis 3-mal höhere Zahl rassistischer Angriffe als in den alten Bundesländern. In Berlin weisen die östlichen Bezirke im Verhältnis zu den Bezirken im Westen eine ähnliche Schieflage auf. Harry Weibel bietet eine Erklärung für diese differentiellen Verhältnisse und rekurriert dazu auf die Historie der rassistischen Bewegungen der ehemaligen DDR und BRD.

Heinz Gess

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webmaster@kritiknet.de (Harry Waibel) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1017-integrierte-parallelgesellschaften https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/1017-integrierte-parallelgesellschaften Eine Etappenbilanz auf dem Weg in den nächsten deutschen Bandenstaat.

Heiko Dohrendorf will in seinem Artikel zeigen, dass sich der deutsche Staat zur Zeit nach "bewältigtem" Vorbild als Tummelplatz konkurrierender rackets "integrierter Parallelgesell-schaften"  neu organisiert. Das geht einerseits mit einem Rückzug des Staates aus dem Bereich des universellen, verfassungsmäßig garantierten formalen Rechts (in Justiz, Bildung, Medien) und andrerseits mit massiver Machtkonzentration einher, weil zwischen Staat und »Wirtschaft« de facto im weniger unterscheiden wird. Zugleich verschwinden die Vermittlungsebenen zwischen Führung und Basis zugunsten unmittelbarer Hartz-IV-Elendsverwaltung, welche die unantastbare Würde des Menschen seit langem antastet, mit Rückzugstendenzen des beschädigten verwalteteten Lebens in die Regression. Reaktiv vereinigt sich der gemobbte Mob im kollektiven Aufschrei nach dem "wahren Volksstaat", der als "starker" "sozialer Staat" für materielle Gerechtigkeit und "inneren Zusammenhalt" (Integration) sorgt und dafür auch mal  "fünfe gerade sein lässt", d. h. es mit dem formalen Recht nicht so genau nimmt.  Von solcher  Bewegung "werden Führer getragen: Wer den starken Staat will, wird ihn bekommen. Beim letzten mal war das Volk – bis zur Schlappe vor Stalingrad – recht zufrieden mit sich, als es sich – statt des als "künstlich«"gehassten formalen Rechts – endlich die ersehnte entfesselte "Gerechtig-keit«"verschaffte." (Dohrendorf)

 

 

Heinz Gess

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hgess@gmx.de (Heiko Dohrendorf) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/648-gegenaufruf-gegen-das-pamphlet-rassisten-sind-eine-gefahr-nicht-muslime https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/648-gegenaufruf-gegen-das-pamphlet-rassisten-sind-eine-gefahr-nicht-muslime Feindbild Islamkritik.

Heinz Gess

Kürzlich veröffentlichten der „interkulturelle Rat in Deutschland“, „Pro Asyl" und die Ab­teilung „Migrations- und Antirassismuspolitik“ des DGB den Aufruf „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“. Der Aufruf ist aus mehreren Gründen demagogisch:


1.  Er insinuiert durch die Gegenüberstellung „Rassisten, nicht Muslime..“, dass  Muslime von vornherein keine Rassisten seien oder sein können. Das ist zweifelsohne falsch. Kulturalistischer Rassismus, Antisemitismus, Israel­hass, autoritäre Verachtung anders Denkender, Angst vor der Freiheit, Rechts­extremismus, Emanzipationsabwehr und Xenophobie sind keine deutschen oder christ­lichen und erst recht keine  der demokratischen Staatsform geschuldete Besonderheiten, die es bei Muslimen und in „islamischen Republiken“ nicht gibt, sondern sie sind unter Muslimen mindestens so weit ver­breitet wie unter Christen, Juden und Andersgläubigen oder Nichtgläubigen. In „islamischen Republiken“ ist der kulturalistische Rassismus sogar ausdrückliche Staatsdoktrin, weil in ihnen, wie der Name schon kund tut, Nicht-Muslimen die vollen Staatsbürgerrechte verweigert werden.

Die Assoziation, die der Aufruf weckt, ist zwar falsch, aber die falsche Insinuation ist mehr als nur ein Irrtum. Denn es nicht anzunehmen, dass die „gelehrten Weisen“ des links-deutschen Mainstreams wie etwa Prof. Dr. Benz, Prof. Gesine Schwan und Prof. Dr. Micha Brumlik samt den vielen anderen Sprachrohren des deutschen Mainstreams das nicht wüssten und sie ferner nicht wüssten, dass emanzipatorische Islamkritiker in Europa von Vollstreckern islamischer Herrschaftspraktiken und fanatischen Gläubigen, die von polit-religiösen Verbänden darin ermuntert werden, bedroht und verfolgt werden. Wenn sie gleichwohl durch demagogischen Sprachgebrauch bei ihrem Publikum unbewusst falsche Assoziationen wecken und manipulieren, statt darüber aufzuklären,  so geschieht das um der ideologischen Funktion der mit der Setzung „Rassisten, nicht Muslime“ geweckten unbewussten Assoziation willen. Durch diese Manipulation des Unbewussten erscheinen Muslime immer nur als Opfer des Rassismus oder Antisemitismus der Anderen,  niemals aber selbst als rassistische oder antisemitische Täter, die sie sein können und vielfach auch wirk­lich sind (Hamas, islamischer Djihad, Hisbollah, Al Kaida, Ahmadinedschad). Weil Muslime per Dekret keine rassistischen und antisemitischen Täter sein können, kann auch die richtige Kritik von Wissenschaftlern oder kritischer Publizisten an rassistischen, anti­semitischen, rechtsextremen, autoritären und xenophoben Einstellungen und rohen Herr­schaftspraktiken, sofern ihre Kritik muslimische Gruppen und den Islam als Legitimationsideologie für üble Herrschaftspraktiken betrifft, mithin nur falsch sein, und muss der Kritiker als der rassistische Übeltäter an wehr­losen muslimischen Opfern entlarvt werden, der seinen angeblichen Rassismus und Anti­semi­tismus hinter einer dem Anschein nach emanzipatorischen Kritik verbirgt. Der Kritiker des Islam als Legitimationsideologie für autoritäre, antidemokratische Herrschaftsformen und von antisemitischen oder kulturrassistischen Einstellungen von Mus­limen wird vor jeder Erfahrung und jeder Prüfung seiner Argumente unter den Verdacht gestellt, ein antisemitischer oder rassistischer Übeltäter zu sein, der Moslems, ohne Ansehung ihrer wirklichen Einstellungen und Taten, also nur weil sie Moslems seien, und den Islam, nur weil er ein „fremder“ Glaube sei, ohne Ansehung seiner wirklichen Herrschaftsformen, Herr­schaftspraktiken und politischen Ideologien zu kritisieren. Das ist der wohl auch gewollte Effekt der Manipulation des Unbewussten durch die demagogische Formel.

2. Die Manipulation des Unbewussten durch die Formel „Rassisten, nicht Muslime..“ wird durch eine zweite Komponente verstärkt.

 

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/627-schuld-und-abwehr-bosl-benz-und-das-schweigekartell-deutscher-historiker https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/627-schuld-und-abwehr-bosl-benz-und-das-schweigekartell-deutscher-historiker  

Erst kürzlich habe ich davon erfahren, dass Ihr Doktorvater, der Historiker Karl Bosl (1908-1993), Mitglied in verschiedenen nationalsozialistischen Organisationen, z. B. in der NSDAP (seit 1933) und im NS-Lehrerbund war. Die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht. Es bleibt ein Gefühl der Bitterkeit zurück. Denn ich sehe mich von Ihnen getäuscht, komme mir wie ein Betrogener vor. Ich habe seinerzeit bei Ihnen studiert und promoviert, weil ich Sie für einen überzeugten Kämpfer gegen den Antisemitismus in jeder Form und einen kritischen Aufklärer hielt, der sich nicht scheut, die negative Wahrheit über die nationalsozialistischen Verbrechen, die dazu motivierende Ideologie und die gesellschaftlichen Verhältnisse zu sagen, die Menschen so zurichten, dass sie zu derartigen Untaten in der Lage sind. Selbstverständlich gehören zu einer derart unerschrockenen, kritischen Forschung der Wille und der Mut, die Täter und ihre bedingungslos mitmachenden Helfer, die in der Nachkriegszeit Profit aus dem Unrecht schlugen, beim Namen zu nennen.
Vermutlich können Sie sich gar nicht vorstellen, wie tief enttäuscht ich war, als ich nun erfahren musste, dass das alles vermutlich falsch war und Ihre Selbstdarstellung nur eine Jahrzehnte lange deutsche Inszenierung und Rationalisierung, die willigen Helfern und Mitmachern wie Bosl Schutz gewährte. Denn Bosl war offensichtlich ein überzeugter Nazi, der der verbrecherischen Sache von 1933 bis zu ihrer endgültigen Niederlage die Stange hielt.

Harry Waibel

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hgess@gmx.de (Harry Waibel) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/562-rassismus-der-queber-muslimische-leichen-gehtq https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/562-rassismus-der-queber-muslimische-leichen-gehtq Reflexionen über Kommentare aus dem deutschen Mainstream zur Kritik am Berliner
Gebetsraumurteil (Teil 1)

Gliederung:
Helm ab zum Gebet! (S. 1)   
Rassismus, der "über muslimische Leichen geht"  (S. 8)
Erdogan oder "Verbrechen wider die Menschheit"  (S. 18)

 

"Die Verkehrung ist vollkommen. In der Nazizeit geschah gerade das Gegenteil von dem, wofür die Petition streitet. In der Nazi-Phase der deutschen Geschichte wurde die Trennung des politischen Gemeinwesens von der bürger­lichen Gesellschaft und Weltanschauung (in diesem Fall der NS  Ideologie) völlig aufgehoben. Die Aufhebung dieser Trennung bei Beibehaltung der kapitalistischen Produktionsweise ist konstitutiv für den totalitären Nazifaschismus. Der Islamismus hat mit dieser totalitären Herrschaftsform gemeinsam, dass er diese Trennung ebenfalls und selbstverständlich auch unter Beibehaltung der kapitalistischen Pro­duktionsweise abschaffen will. Es ist also genau umgekehrt als der Kritiker der Petition dem Leser suggerieren will: Nicht die Petition fällt in die Epoche des NS zurück, sondern wenn überhaupt jemand und irgendetwas zurückfällt, dann jene islamischen Kräfte, die dieses Urteil durchgesetzt haben, die deutsche Justiz, die, weil sie offensichtlich nicht weiß, was sie tut, nicht in der Lage ist, das Grundgesetz zu verteidigen, und „Linke“, die diese Entwicklung zur Wehrlosigkeit der Demokraten unterstützen, indem sie beherzten Demokraten vorwerfen, sie katapultierten sich in die Nazizeit zurück.

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/472-metaphysische-holocaustleugnung https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/472-metaphysische-holocaustleugnung Bundesverwaltungsgericht  bestätigt Verbot von "Collegium Humanum" und "Bauernhilfe"

 

Gewiss werden Sie sich als Leser des Kritiknetzes an der FH daran erinnern, auf welche Widerstände meine Bemühungen gestoßen sind, über die Vorgänge, die zur Berufung des Alt- und Neo-Nazis Werner Haverbeck an die FH Bielefeld (1972), an der Haverbeck bis 1979 gelehrt hat, und in diesem Zusammenhang über sein politisches Netzwerk  in den siebziger Jahren in Bielefeld, Ostwestfalen und darüberhinaus auf Landes- und Bundesebene aufzuklären, geführt haben. Jegliche wahreitsorientierte Aufklärung in dieser Sache wurde von der FH, dem zuständigen Ministerium in NRW,  politischen Organisationen, Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Einrichtungen, die mit Haverbeck im Bunde waren, verhindert. Man mauert, deckt zu, verharmlost, rechtfertigt, nimmt aus vermeintlichem Selbstschutz den Neo-Nazi in Schutz, verschiebt, wehrt ab und verhindert aktiv jegliche Aufklärung,  wie es schlimmer nicht geht, indes das betroffene Kollegium des Fachbereichs Sozialwesen, dem am meisten an der Aufklärung gelegen sein müsste, sich blind und taub stellt und die Sache konformistisch, der Richtlinie von oben folgend, als  "Personalangelegenheit Gess" abtut.
 Nun hat sich die Auseinandersetzung um die von Haverbeck gegründeten neofaschistischen "Vereine" und seine abgrundtiefe antisemitische, kulturrelativistische Ideologie mit unverkennbar eliminatorischen Zügen aber weiterentwickelt: Die Vereine wurden im Frühjahr verboten. In den letzten Wochen wurde die Klage gegen das Verbot der "Vereine" vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt. Sie ging verloren und Wetzel-Haverbeck und den von Haverbeck gegründeten "Vereinen" wurde vom Gericht höchst- richterlich nochmals bestätigt, dass sie verfasssungswidrig sind und nationalsozialistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet haben und das, unverbesserlich wie eh und je, immer noch tun.

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hgess@gmx.de (Vokmar Woelk, Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/438-die-deutsche-rechte-mit-carl-schmitt-fuer-allah-und-ahmadinedschad https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/438-die-deutsche-rechte-mit-carl-schmitt-fuer-allah-und-ahmadinedschad In der Auseinandersetzung mit der Protestbewegung gegen die Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschads zum iranischen Präsidenten hat das Regime in Teheran Rückendeckung seitens der deutschen Rechten erhalten. Das ist wenig verwunderlich, denn die islamische Republik Iran erfreut sich dort diverser Sympathien. Sie gilt als eine gegen die Zumutungen des Westens gefeite Bastion nationaler und kultureller Souveränität. ]]> hgess@gmx.de (Volker Weiß) Neofaschismus und Rassismus https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/429-der-ns-funktionaer-haverbeck-und-der-zweifache-hochschulpolitische-skandal-von-bielefeld https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/429-der-ns-funktionaer-haverbeck-und-der-zweifache-hochschulpolitische-skandal-von-bielefeld Der Fall des Alt- und Neo-Nazis Werner Georg Haverbeck (1909-1999), Gründer des "Collegium Humanumi" in Vlotho (Ostwestfalen), ist außergewöhnlich, weil die Beschäftigung dieses Nationalsozialisten an der Fachhochschule Bielefeld mehr als drei Jahrzehnte zurückliegt, gleichwohl aber heute jemand dafür abgestraft werden soll, nur weil er darauf hingewiesen und Aufklärung verlangt hat.
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hgess@gmx.de (Peter Bierl) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/422-esoterik-und-rechtsextremismus https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/422-esoterik-und-rechtsextremismus Durch die Mitte stramm Rechts

Herbert Rätz gibt zunächst einen Überblick über die gegenwärtige Esoterikszene, Dann folgt ein interessanter geschichtlicher Abriss der Esoterik, in dem  die  Verschränkung der Esoterik  mit der deutsch-völkischen Ideologie und Ihre Anfälligkeit für die Ideologie des NS deutlich wird. Schließlich geht Rätz der Frage der Rechtslastigkeit esoterischen Denkens in heutiger Zeit nach.

Die Ausstellung zu Esoterik und Rechtsextremismus "Religion der Reinheit" samt Begleittexten gibt es "hier (713.49 KB) ".

 
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hgess@gmx.de (Herbert Rätz) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/175-dieaktuellepolitikderherbertquandtstiftungbmwundihrehistorischenwurzeln https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/175-dieaktuellepolitikderherbertquandtstiftungbmwundihrehistorischenwurzeln
Teil :1
Raddatz: Aus Dialog ist Kultur-Kolchose geworden
Interview von PI mit dem Orientalisten Raddatz über die vom Bundesinnenministerium und der Herbert-Quandt-Stiftung veranstaltete angebliche Fachkonferenz zum Thema
"Das Islambild in Deutschland: Alte Stereotype, neue Feindbilder?"

Raddatz: "Die gestrige Vorstellung (bildet) den Prototyp für die mediale Kulturpräsentation, die sich zu einer Art entspannter Polit-Dressur entwickelt hat. Was die Akteure "Dialog" nennen, stellt sich eher als Monolog dar, dessen Klischees nicht ohne Wirkung auf das öffentliche Bewusstsein geblieben sind. Schon das Motto "Islambild in Deutschland - alte Stereotype, neue Feindbilder" bildet für sich bereits eines der Super-Klischees, die sich in allerlei Varianten, aber deckungsgleich durch die letzten vier Jahrzehnte ziehen.
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hgess@gmx.de (zusammengestellt von Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/233-dieneuebarbarei https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/233-dieneuebarbarei In Italien tobt sich derzeit einmal mehr der Antisemitismus aus, und seine Adepten demonstrieren dabei neuerlich den Variantenreichtum des Judenhasses: Italienische Neonazis haben auf einer Internetseite eine "schwarze Liste" mit den Namen von 162 Hochschullehrern veröffentlicht, denen sie vorwerfen, jüdisch zu sein und Israel zu unterstützen. Unterdessen ziehen Linke mit Unterstützung arabischer Schriftsteller gegen die Einladung israelischer Schriftsteller zur Turiner Buchmesse zu Felde.

Zu den von der neonazistischen Rechten ins Visier genommenen Dozenten gehört auch Donatella Di Cesare. Sie ist Professorin für Sprachphilosophie an der Sapienza, der größten Universität Europas in Rom. Außerdem lehrt sie Jüdische Philosophie am Collegio Rabbinico Italiana der Hebräischen Universität Jerusalem.
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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/60-dieoekologischdemokratischeparteioedp https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/60-dieoekologischdemokratischeparteioedp "Die "Ökologisch-Demokratische Partei" (ÖDP) feierte 2007 ihr 25-jähriges Bestehen. Die Partei, die in Bayern ihren Schwerpunkt hat, präsentiert sich als wertkonservative Kraft der gesellschaftlichen Mitte. Von den ökofaschistischen Positionen ihres Gründers und Übervaters Herbert Gruhl (1921-1993) hat sich die ÖDP in den vergangenen Jahren weitgehend verabschiedet, ohne dass die grünbraune Vergangenheit kritisch aufgearbeitet worden wäre."
"Die ÖDP kooperiert mit dem französischen "Mouvement Ecologiste Independant" (MEI), dessen Vorsitzender Antoine Waechter ist.
 
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hgess@gmx.de (Peter Bierl) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/276-schnittmengenzwischendemislamismusunddernpdetwasmehrkopftuchauchfuerdeutschemaedel https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/276-schnittmengenzwischendemislamismusunddernpdetwasmehrkopftuchauchfuerdeutschemaedel Rosenbergs Erben: Rechtsextremistische Vordenker erwägen ein taktisches Bündnis zwischen NPD und Islamisten
Im Hinblick auf ihre herrschaftsideologischen Grundinhalte und -strukturen (autoritär-hierarchisches und repressives Gesellschaftsmodell, aggressive Feindschaft gegenüber der 'Kultur der Aufklärung', rigider Patriarchalismus, Judenfeindlichkeit etc. stimmen Rechtskonservatismus und Islam sowie ihre radikalisierten Spezialformen: Neofaschismus (Rechtsextremismus) und Islamismus überein. In beiden Fällen handelt es sich um jeweils kulturspezifische Varianten von totalitärem Herrschaftsstreben: Zum einen auf der Basis von kulturrelativistischem- völkischem Gedankengut, zum anderen auf der Basis einer 'ganzheitlichen' Religion der Unterwerfung von innen her. Vor dem Hintergrund dieser 'wesensmäßigen' Übereinstimmung - die viel Platz lässt für taktische Allianzen - konkurrieren dann beide um Dominanz.
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hgess@gmx.de (Volker Weiss) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/79-hansfilbingerundseinkampf https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/79-hansfilbingerundseinkampf oder "Günther Oettinger war nie Mitglied der NSDAP
Adorno und Horkheimer sind laut Filbinger und seinem Ziehsohn, dem Burschenschaftler und Deutschchristen Oettinger für "Pornographie und Perversion" verantwortlich. Beide hätten sie die Forschung "beeinträchtigt" und zu "Exzessen" angeheizt.
Das hört sich nun wirklich an, als spräche die NPD oder irgendeine offen neonationalsozialistische oder auch neu-rechte Organisation! Filbinger möchte keine "Demokratisierung", er möchte lieber einen autoritären Staat wie damals den Nationalsozialismus, dem er so brav gedient hat als Jurist. Er hetzt im gleichen Duktus gegen Liberalität und Aufklärung, Juden und Kommunisten, wie es sein Bund Neudeutschland und viele andere schon zu Weimarer Zeiten getan haben, um dem Nationalsozialismus den Boden zu bereiten und die Demokratie zu zerstören.
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hgess@gmx.de (Clemens Heni) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/279-volksgemeinschaftgegenneonazis https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/279-volksgemeinschaftgegenneonazis Die Anti-Rechts-Kampagnen basieren auf einem Verfolgungs- und Strafbedürfnis, welches zur Erbmasse des Nationalsozialismus gehört und in quasi entnazifizierter Form in die Nachkriegsordnung transformiert wurde. Die Entwicklung hin zum entfesselten Wahn der Deutschen im Nationalsozialismus wird im Folgenden nochmals näher betrachtet. Dies wird zur Klärung beitragen, warum der Aufstand der Anständigen und jede ähnlich gelagerte Massenkampagne gegen Rechts nichts anderes ist, als eine volksfrontartige Erbauungs- und Modernisierungsbewegung für Deutschland.

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hgess@gmx.de (Mario Möller) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/122-bitteresbewusstsein2teil https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/122-bitteresbewusstsein2teil Islamkritik wird mit dem Tode bestraft. Zwei weitere Morddrohungen

"Ihr gehört in den Ofen" und "Bomben auf Jerusalem!" - so bedroht ein Deutscher, der sich der "linken Szene" zurechnet, die Mitglieder der kommunistischen "Initiative, verteidigt Israel" (Kiel) Er droht mit Mord. In Frankreich wird derweil der Lehrer Robert Redeker, der in der Zeitung "le Figaro" einen islamkritischen Artikel veröffentlichte, von der antisemitischen islamischen Organisation Al Qaida mit dem Tode bedroht. Die französischen Medien finden das kaum noch der Rede wert. Sie neigen dazu, dem Autor selbst die Schuld an der Verfogung zu geben, die ihn trifft. Er wusste ja Bescheid und hätte den Mund halten können.

Mit beiden Vorfällen und den Reaktionen darauf setze ich mich in dem Aufsatz auseinander.
 


Heinz Gess

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/38-bitteresbewusstsein https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/38-bitteresbewusstsein Ein Sieg für die Feinde der Freiheit und die Partei des deutschen Sozialismus
typoskript.net war vielen Feinden der Freiheit ein Dorn im Auge: den Adepten einer Friedensmacht Deutschland, den Antiimperialisten von links und rechts, den Anhängern des Kritischen Dialogs mit dem Islamismus, den Terrorverstehern, den Palästinafreunden, den Bush-Hassern und den Antisemiten jedweder Couleur. Sie alle haben nun einen Grund zum Feiern: typoskript.net ist seit gestern offline - "um aktuelle wie ehemalige Autoren und insbesondere deren Freunde und Familien zu schützen, wo nur das Schweigen Schutz wenigstens suggeriert", wie die Betreiber des Projektes mitteilen. Es ist die bittere Konsequenz aus der Tatsache, dass es im postnazistischen Deutschland so etwas wie eine kritische Masse nicht gibt und die wenigen, die sich dem Kampf gegen die Feinde der Freiheit verschrieben haben, auf Unterstützung kaum zählen können - und auf so etwas wie Schutz, sei es intellektuellen, sei es ganz handfesten, schon gleich gar nicht.
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hgess@gmx.de (Liza) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/105-diehartnaeckigkeitderdresdenlegende https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/105-diehartnaeckigkeitderdresdenlegende Anlässlich des Films "Dresden", der am 5. und 6. März 2006 zur besten Sendezeit vom ZDF ausgestrahlt wird empfehle ich Ihnen den Aufsatz von Martin Blumentrtt sehr zur Lektüre.

Martin Blumentritt beginnt mit einem Erfahrungsbericht aus Dresden: "Als ich im Februar des Jahres 2004 in Dresden ein Vortrag zum Thema Dresden hielt, mußte ein halbes Dutzend Mannschaftswagen der Polizei die Veranstaltung schützen und nach der Hälfte mußte ich kurz den Vortrag unterbrechen, damit ein Teil des Publikums gegen Neonazis einige schlagkräftige Argumente anbringen konnten.
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hgess@gmx.de (Martin Blumentritt) Neofaschismus und Rassismus
https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/114-islamismusfaschismusundnsbegrifflichkeitenundihrehintergruende https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/114-islamismusfaschismusundnsbegrifflichkeitenundihrehintergruende "Nennen wir's Faschismus ohne Duce oder Führer", schlug im März 2004, unmittelbar nach dem Terroranschlag von Madrid, der Herausgeber der Zeit, Josef Joffe, vor. "Den Europäern fällt es schwer, in den Spiegel des Islamo-Faschismus zu blicken und darin die Fratze der eigenen Geschichte auszumachen." Im Taumel der Ignoranz, der dem Massaker von Madrid folgte, war diese Kritik am europäischen Appeasement ein Lichtblick. Joffe sprach vom "religiös verbrämte[n] Neofaschismus" und stellte zutreffend fest: "Wer den Tod mehr liebt". Mit der Bezeichnung "Islamo-Faschismus" wollte Joffe agitieren, also seiner Warnung vor dem Appeasement Nachdruck verleihen. Inhaltlich blieb bei ihm die Verbindung zwischen Faschismus und Islamismus diffus. Das Schlagwort vom Islamo-Faschismus ist aber nicht nur ungenau, sondern indem er die islamistische Rebellion unter eine Chiffre subsumiert, die am vertrauten Europa klebt, wird die Spezifik islamistischer Ideologie und Praxis geradezu verharmlost und das schier Unbegreifliche dieser Bewegung "die Absolutheit des religiösen Wahns oder die Archaik der weiblichen Unterjochung" semantisch zum Verschwinden gebracht. ]]> hgess@gmx.de (Matthias Kuentzel) Neofaschismus und Rassismus https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/73-diefehgeschlagenegottsuchedernazisueberlanghansbesserenfachismus https://www.kritiknetz.de/neo-faschismusundrassismus/73-diefehgeschlagenegottsuchedernazisueberlanghansbesserenfachismus Auch Rainer Langhans möchte die »dumme Aufklärung« der 68er, die »gegen den sogenannten >Einbruch des Irrationalen< Dämme baut« und deshalb »als antifaschistisches Syndrom einfach nur lächerlich« ist, endlich loswerden. Aber er sieht in den frühen achtziger Jahren dazu noch keine Chance. Deshalb schweigt er »erst mal lange darüber« und deutet in Büchern nur »vorsichtig« etwas an. 1989, im Jahr der deutschen Einheit, hält er dann die Zeit für gekommen, um einen Vorstoß zu wagen, und bekennt in der »Tageszeitung« (TAZ), daß es nun an der Zeit sei, die bloß »negative Faschismustheorie der 68er« über Bord zu werfen und endlich »eine positive [zu] entwickeln«, »nicht im Sinne dieses braven ausgrenzenden Antifaschismus, sondern im Sinne einer Weiterentwicklung dessen, was da von Hitler versucht wurde. ]]> hgess@gmx.de (Heinz Gess) Neofaschismus und Rassismus