Nahostdebatte - Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte Mon, 25 Mar 2019 17:06:03 +0100 Joomla! - Open Source Content Management de-de webmaster@kritiknet.de (Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft) https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/1327-keine-lobeshymne-auf-helmut-schmidt https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/1327-keine-lobeshymne-auf-helmut-schmidt Nach dem Tode von Helmut Schmidt werden auf den "elder statesman" und bis zu seinem Tode Herausgeber der ZEIT Elogen am laufenden Band veröffentlicht, die Helmut Schmidt als großen Staatsmann und scharfsinnigen deutschen Geist erscheinen lassen, der seinesgleichen in der Welt sucht. Ich dagegen möchte mit meinem Beitrag in den Wein der Lobeshymnen einige Wermutstropfen gießen.

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte
https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/1137-solidaritaetsaufruf-fuer-den-bedrohten-iranischen-rapper-shahin-najafi https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/1137-solidaritaetsaufruf-fuer-den-bedrohten-iranischen-rapper-shahin-najafi Der im deutschen Exil lebende iranische Musiker  Shahin Najafi wird mit dem Tode bedroht. Zwei hohe iranische Geistliche haben Najafi mit einer Fatwa belegt. Sie haben seinen Song „Naghi“ zur Blasphemie und Najafi zum „Apostaten“ erklärt, weil er in dem Song das iranische Gottesstaatsregime heftig kritisiert. Das Lied enthält zahlreiche Verweise auf den relativ unbekannten zehnten Imam ʿAlī al-Hādī an-Naqī. Es fleht Imam Naghi an „zurückzukehren“ und spricht viele soziale, politische und ökonomische Übel im Iran an, darunter die ökonomischen Sanktionen, Korruption, politische Unterdrückung, den Schönheits- und Sexwahn sowie die Ohnmacht der Intelligenz und Opposition. Zugleich reagierte das Regime mit der Fatwa auf das Cover des Liedes, das eine (Moschee-)Kuppel zeigt, die einer weiblichen Brust ähnelt mit einer Regenbogenfahne der Lesben- und Schwulenbewegung auf der Spitze der Brustwarze.

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte
https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/997-europas-waffenbruderschaft-beim-beben-im-nahost https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/997-europas-waffenbruderschaft-beim-beben-im-nahost "Die Politiker in Brüssel-Straßburg sind wirklich zauberhaft. Solange es um Israel geht, schlagen sie die allerhöchsten Töne moralischer Empörung an. Aber wenn sie gefragt werden, ob die Diktatur von Hugo Chávez ihnen Sorge bereitet, wissen sie keine Antwort. Offenbar ist die Frage zu schwierig. So vielseitige Leute wie Ulrike Lunacek, die eben noch israelischen Abgeordneten sagen konnte, wie sie ihre Gesetze zu schreiben haben, verwandeln sich plötzlich in Fachidioten, die nichts kennen außer dem Kosovo. Es ist vollkommen offensichtlich: Sie sind nicht für Demokratie, sondern bloß gegen Israel. Wenigstens Chris Davies hat mir geantwortet, und was er zu sagen hat, ist wirklich sehr aufschlussreich:

Ungarn hat Mediengesetze eingeführt, die die Pressefreiheit beeinträchtigen. Italiens Presse gehört zum größten Teil dem Premierminister. Die Korruption in Bulgarien und Rumänien ist endemisch. Ich könnte fortfahren. Im Moment glaube ich nicht, dass die Europäische Union in der Position ist, anderen Nationen über Werte zu predigen, solange sie nicht Wege findet, sicherzustellen, dass ihre eigenen Mitgliedsstaaten diese Werte respektieren.

Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen,"

Thomas Frank

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hgess@gmx.de (Thomas Frank) Nahostdebatte
https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/462-aufstand-der-privatheit-die-deutsche-linke-und-die-proteste-im-iran https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/462-aufstand-der-privatheit-die-deutsche-linke-und-die-proteste-im-iran Eine Replik auf den gleichnamigen Artikel von Gerhard Scheit

Gerhard Scheit kommt in seinem Essay (http://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/461-die-deutsche-linke-und-der-protest-im-iran-aufstand-der-privatheitzu dem Urteil, dass die demokratischen Kräfte des Protestes im Iran besser nicht unterstützt werden sollten, weil sie erstens zu schwach seien und sie zweitens  das einigende Band zwischen den verschiedenen Herrschaftsrackets im Iran, den Antizionismus, nicht wirklich sprengten. Der zentrale Satz seines Essays lautet: "Erst wenn der Aufstand der Privatheit diese Einig­keit sprengte und gegen sie die Soli­darität mit Israel übte, wäre die Errichtung eines säkularen Staats möglich." Ich teile diese Auffassung nicht. S. dazu mein Essay "Brüder zur Sonne, zur Freiheit! - und nicht vergessen: die internationale Solidarität" (http://www.kritiknetz.de/islamismus/445-brueder-zur-sonne-zur-freiheit-und-nicht-vergessen-die-internationale-solidaritaet)

 

 

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte
https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/445-brueder-zur-sonne-zur-freiheit-und-nicht-vergessen-die-internationale-solidaritaet https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/445-brueder-zur-sonne-zur-freiheit-und-nicht-vergessen-die-internationale-solidaritaet Wie  nimmt die emanzipatorische Linke zu der demokratischen Revolution im Iran (und zu den Revolutionen, die hoffentlich in arabischen Ländern kommen werden) Stellung? Die Antwort darauf gibt Karl Marx schon im kommunistischen Manifest. Sie lautet:

  • "Die Kommunisten unterstützen überall jede revolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände.
  • In all diesen Bewegungen heben sie die Eigentumsfrage (…) als die Grundfrage der Bewegung hervor.
  • Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder.
  • Die Kommunisten verschmähen es,  ihre Absichten und Ansichten zu verheimlichen."

    Heinz Gess

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    hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/440-565-iranische-intellektuelle https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/440-565-iranische-intellektuelle Eine vor kurzem von 565 im Iran lebenden Intellektuellen herausgegebene Erklärung ist im Iran sowie im iranischen Exil auf große Resonanz gestoßen. In den exiliranischen Medien herrscht weitgehend Übereinstimmung darüber, dass diese Erklärung als nationales Manifest die Basis für eine parteiübergreifende Arbeit gegen die Diktatur darstellen könnte.

     

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    webmaster@kritiknet.de (565 Intellektuellen) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/329-wirsindallehamasteil2bochumerstaatsanwaltschaftverletztrechtsstaatlicheprinzipien https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/329-wirsindallehamasteil2bochumerstaatsanwaltschaftverletztrechtsstaatlicheprinzipien
    Reinhard Hascha weist in seinem Aufsatz nach, dass die Bochumer Staatsanwaltschaft
    mit ihrem Entschluss, kein Verfahren gegen jene eliminatorischen Antisemiten zu eröffnen, die in Recklinghausen mit Parolen wie "Vergast die Juden", "Tötet die Juden" und "Wir sind alle Hamas" demonstriert haben, eklatant gegen rechtstaatliche Prinzipien verstoßen hat.
    Die Bochumer Staatsanwaltschaft erweist sich damit als willfähriges, konformistisches Organ einer in Deutschland vorherrschenden Meinung, die deutsche Medien schüren. Ihr fehlt die Zivilcourage gegen die herrschende antisemitische Meinung nach rechtsstaatlichen Prinzipien Recht zu sprechen und demokratische Freiheiten gegen den antisemitschen Mob im Mainstream zu verteidigen. Ihr Fehlurteil reiht sich ein in eine Reihe anderer gleichgerichteter Fehlurteile, die von "einer politisch-moralischen Dekadenz" (Hascha) in der BRD zeugen.
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    hgess@gmx.de (Reinhard Hascha) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/146-wirsindallehamasgingeesnachderbochumerstaatsanwaltschaft https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/146-wirsindallehamasgingeesnachderbochumerstaatsanwaltschaft ein aktueller Eingriff
    "Es bleibt, Sie daran zu erinnern, dass alle Deutschen nach GG Art. 20 Absatz 4 das Recht zum Widerstand haben gegen jeden, der es unternimmt, die Grundrechte zu beseitigen. Das gilt auch dann, wenn sich die Staatsanwaltschaft selbst an der Beseitigung der Grundrechtes aktiv beteiligt, wie es in Bochum mit der Weigerung. Karslis Mordaufrufe und seine Identifikation mit der Hamas strafrechtlich zu verfolgen, geschehen ist. Denn die Hamas ist nach deutscher Gesetzeslage und nach ihrer eigenen Charta ein Racket, dessen Ziel die "Endlösung der #Judenfrage# im Sinne des Nationalsozialismus und die Abschaffung der Demokratie zugunsten des islamischen Gottesstaates ist. Sie ist gegen die menschliche Emanzipation von
    Herrschaft überhaupt und deswegen auch gegen die politische Emanzipation des Staates von der Religion und bürgerlichen Gesellschaft.
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    hgess@gmx.de (Heinz Gess und Reinhard Hacha) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/51-konformistischequerdenkerinausdemlinksdeutschenvoelkischenmainstream https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/51-konformistischequerdenkerinausdemlinksdeutschenvoelkischenmainstream Gastkommentar

    "Fakten stören bekannterweise nur bei der Meinungsbildung. Und die geht so: Nicht dass die sog. Staatswesen vor allem in Afghanistan und dem Irak vor allem zerstörerische waren, ihr Sturz ein Kampf gegen Tyrannen im besten Sinne der antiken Politik, nein, ein Ende eines Diktators wie Saddam Hussein, sind "Übergriffe", "Kulturimperialismus", der Begriff, mit dem sie kritisiert werden: Um dieses Vorgehen (also die kulturimperialistischen Übergriffe auf gewachsene Staatswesen) zu verteidigen, wird die überlegene Ethik der Menschenrechte angeführt. Sie seien ihrem Charakter nach universal und bildeten die denkbar höchsten moralischen Standards; ihre Regeln stünden über allen Kulturen. Deshalb mache ihre Geltung nicht vor irgendeiner ethnischen, religiösen oder soziologischen Besonderheit halt.
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    hgess@gmx.de (Thomas von der Osten-Sacken) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/30-kritikderkulturellhegemonialenideologiedeskonfliktesumisraelboykottiertdurbanii https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/30-kritikderkulturellhegemonialenideologiedeskonfliktesumisraelboykottiertdurbanii Aus dem Essay:
    "Aus diesem Grund und nicht allein nur, weil Volksaufklärungs- und Kulturindustrie in Deutsch-Europa den realen Schein als "Wahrheit der Dinge" propagieren und damit die ihm innewohnende Ideologie verbreiten, ist das falsche Bewusstsein vom "realen Konflikt" im "Nahen Osten" in Deutsch-Europa und der vom Islam beherrschten Welt so sehr zur Normalität geworden, dass mit massiven Diskriminierungen zu rechnen hat, wer das hegemoniale falsche Bewusstsein als falsch kritisiert und damit das Richtige tut. Hierzulande ist es bereits wieder soweit, dass Ideologiekritiker, die an dem Marxschen Paradigma der Kritik auch in der derzeit schwierigen Lage für die politische Bewegung der Emanzipation insbesondere im Nahen Osten, wo sie geradezu aussichtslos erscheint, schon wieder mit dem symbolischen Ausschluss aus Deutschland bestraft werden, indem sie zu "Antideutschen" erklärt werden, die nicht dazugehören, und seit kurzem auch mit dem realen Ausschluss aus der Volkspartei sanktioniert werden.
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    hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/232-israelsschwerwiegendesversaeumnisunddiewaffenstillstandsvereinbarungmitderhamas https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/232-israelsschwerwiegendesversaeumnisunddiewaffenstillstandsvereinbarungmitderhamas "Es ist wahrscheinlich, dass die neue Waffenstillstands-Vereinbarung nicht in eine Beendigung der Feindseligkeiten münden wird. Da diese Abmachung es dem Feind ermöglichen wird sich auf die nächste Runde vorzubereiten, muss auch Israel sich auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten. Was im Endeffekt übrig bleibt, ist die Option der Abschreckung. Israel sollte eine permanente und effektive Informations-Kampagne beginnen, um sein Recht auf Selbstverteidigung zu schützen und den Feind zu diskreditieren. Es sollte ständig daran arbeiten die Unterstützung der Bevölkerung des Gazastreifens für das Regime der Hamas zu untergraben und auf das Mögliche ausdehnen: etwas Verständnis in der arabischen Welt zu gewinnen. Es ist unvorstellbar, dass eine Terror-Organisation, die sich mit dem Mord von israelischen Zivilisten beschäftigt, von Rechten profitiert, die das internationale Recht verleiht.]]> hgess@gmx.de (Joel Fishman) Nahostdebatte https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/1177-israels-schwerwiegendes-versaeumnis-und-die-waffenstillstandsvereinbarung-mit-der-hamas https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/1177-israels-schwerwiegendes-versaeumnis-und-die-waffenstillstandsvereinbarung-mit-der-hamas "Es ist wahrscheinlich, dass die neue Waffenstillstands-Vereinbarung nicht in eine Beendigung der Feindseligkeiten münden wird. Da diese Abmachung es dem Feind ermöglichen wird sich auf die nächste Runde vorzubereiten, muss auch Israel sich auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten. Was im Endeffekt übrig bleibt, ist die Option der Abschreckung. Israel sollte eine permanente und effektive Informations-Kampagne beginnen, um sein Recht auf Selbstverteidigung zu schützen und den Feind zu diskreditieren. Es sollte ständig daran arbeiten die Unterstützung der Bevölkerung des Gazastreifens für das Regime der Hamas zu untergraben und auf das Mögliche ausdehnen: etwas Verständnis in der arabischen Welt zu gewinnen. Es ist unvorstellbar, dass eine Terror-Organisation, die sich mit dem Mord von israelischen Zivilisten beschäftigt, von Rechten profitiert, die das internationale Recht verleiht. ]]> hgess@gmx.de (Joel Fishman) Nahostdebatte https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/171-israelsschwerwiegendesversaeumnisunddiedeutschenahostpolitik https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/171-israelsschwerwiegendesversaeumnisunddiedeutschenahostpolitik eine Replik auf Joel Fishman: "Israels schwerwiegendes Versäumnis und die Waffenstillstandsvereinbarung mit der Hamas"

    Nach Auschwitz gibt es in Deutschland und Kerneuropa keine Antisemiten und keine Nazi-Faschisten mehr, sondern nur noch "aufgeklärte" Liberale und Linke, die gegen den Zionismus kämpfen, weil sie gegen jeden Nationalstaat und deshalb auch gegen die Existenz Israels sind oder die Israel wegen seines "inhumanen, völkerrechtswidrigen' Umgangs mit den palästinensischen Arabern kritisieren Der Verrat an der Emanzipation inszeniert sich als antiimperialistischer Emanzipationswille. Der nunmehr kulturalistisch argumentierende Antisemitismus präsentiert sich als "Antirassismus", der die Verschiedenheit der Kulturen achtet. Umgekehrt präsentiert er das Judentum und "den Juden" als denjenigen, den er nicht als solchen, sondern als Rassisten und Urheber der Völker mordenden Gewalt bekämpft.
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    hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/385-60jahreisraeldiehaltungderdeutschenlinkenzumstaatisrael https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/385-60jahreisraeldiehaltungderdeutschenlinkenzumstaatisrael Parallel zu den Feierlichkeiten Israels zum 60. Jahrestag seines Bestehens ist das Jahr 2008 zugleich der 75. Jahrestag der Machtübernahme der Nationalsozialisten und des damaligen Beginns der Verfolgung und Diskriminierung der Jüdinnen und Juden, die in Pogromen und schließlich in die systematische, fabrikmäßige Ermordung von 6 Millionen europäischer Jüdinnen und Juden mündete.
    Diese beiden Fakten weisen auf die besonderen Beziehungen Deutschlands zum Staat Israel hin. Die deutsche Linke handelte geschichtsvergessen und anti-emanzipatorisch würde sie diese beiden Fakten nicht in ihrem historischen Zusammenhang sehen und reflektieren.
    Um Letzteres geht es Gysi in seinem Beitrag. Er erteilt den völkischen Antiimperialisten (Gehrcke, Paech, Pilker) in "Der Linken" eine deutliche Absage, die die emanzipatorische Linke nicht vom deutsch-völkischen Sozialismus, d.h. der angeblich gerechten Volksgemeinschaft des 'schaffenden Kapitals' zu unterscheiden wissen und mit der neuen Rechten in der EU darum konkurrieren, wer der 'neuen Bewegung zur Standortverteidigung' vorangehen und ihr Führer sein wird, ob also die neue deutsch-europäische antizionistische Volksgemeinschaft von "links" oder von "rechts", im linksdeutschen oder rechtsdeutschen Jargon errichtet wird.
     
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    hgess@gmx.de (Gregor Gysi) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/135-diegrosseluegeunddermedienkrieggegenisrael https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/135-diegrosseluegeunddermedienkrieggegenisrael Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität
    Seit den 1960er Jahren ist die Umkehrung der Wahrheit eine der beliebtesten Propagandamaßnahmen der Gegner Israels. Eine der am häufigsten genutzten Aussagen ist die Beschuldigung, dass die Juden, Opfer der Nazis, jetzt die neuen Nazis geworden seien dass sie die Aggressoren und die Unterdrücker der palästinensischen Araber seien. Zeitgenössische Beobachter haben diese Methode erkannt und als "Umkehrung der Realität" oder "verdrehte Logik" beschrieben. Weil Israels Feinde seit fast einem halben Jahrhundert solche Verleumdungen wiederholen, ohne dass ihnen entgegengetreten wird, haben sie allmählich Glaubwürdigkeit gewonnen.
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    (MdB der Linkspartei) zur Nahostpolitik
     
     
     
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    hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/244-fuereinenlinkenzugangzumnahostkonfliktjenseitsvonantizionismusundantideutschenzuspitzungen https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/244-fuereinenlinkenzugangzumnahostkonfliktjenseitsvonantizionismusundantideutschenzuspitzungen Ich hatte schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass sich in der "Linkspartei" je wirklich ein bemerkenswerter Widerstand gegen die bornierte antiemanzipatorische Linie der Gehrckes, Paechs, Pirkers und anderer Kader entwickeln könnte. Vielleicht aber habe ich mich geirrt. Denn zur Zeit kursiert in der Linkspartei ein Positionspapier von Katja Kipping (Bundestagsabgeordnete der PDS), das zum Nahostkonflikt in den Grundzügen anders Stellung nimmt, als das in der antizionistischen deutschen Linken üblich ist. Das könnte der Beginn von etwas Neuem, Besserem sein und gibt Anlass zur Hoffnung.
    Zugleich mit dem Positionspapier von Katja Kipping veröffentliche ich im Kritiknetz eine Replik auf das Papier unrter dem Titel "Jenseits von Antizionismus und falschen Zuschreibungen - schön wär's "

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    hgess@gmx.de (Katja Kipping (MdB)) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/39-mitderhizbollahodergegensie https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/39-mitderhizbollahodergegensie  

    Nun hat der Führer der Hizbollah, Hassan Nasrallah, stets erneut die unverbrüchliche Einheit zwischen seiner "Terrororganisation" und seiner "politischen Bewegung" betont. Und doch ist Niels Annen nicht der einzige SPD-Funktionär, der die antisemitische Miliz nicht nur nicht ächten, sondern als Dialogpartner achten und adeln will. So bereitete die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung dem antiamerikanischen Bündnis zwischen Islamisten und Sozialisten schon frühzeitig den Weg. Im Februar 2004 veranstaltete sie mit der Hizbollah eine gemeinsame Tagung unter dem Titel: "Die islamische Welt und Europa: Vom Dialog zur Übereinkunft". Damals schon war nicht nur das Bündnis zwischen den think tanks einer deutschen Regierungspartei und einer islamistischen Terrororganisation bemerkenswert, sondern auch die Tagesordnung jener Konferenz: Der Topos "Besatzung und Widerstand" stand auf dem Programm, nicht aber die an Goebbels erinnernde antijüdische Propaganda des Hizbollah-Senders Al-Manar. Die gegenwärtigen Rufe führender Sozialdemokraten, die von der Terrormiliz diktierten Bedingungen für den Marineeinsatz zu achten, stehen in dieser Tradition.

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    hgess@gmx.de (Mattthias Küntzel) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/371-ahmadindeschadhitlerdeseinundzwanzigstenjahrhundertsaufrufzurdemonstrationinfrankfurt https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/371-ahmadindeschadhitlerdeseinundzwanzigstenjahrhundertsaufrufzurdemonstrationinfrankfurt
    Nachdem die Linke in Deutschland völlig versagt hat, Schröder sogar erst kürzlich dazu aufgerufen hat, mit der Hamas zu verhandeln, die mit Ahmadinedschad im Bunde ist und deren gültige Satzung ein Massenmordprogramm an Juden ist (s. www.Kritiknetz.de: Charta der Hamas) und Gehrcke und Paech von der PDS zu der Erkenntnis gekommen sind, nicht das Mordprogramm der Hamas, sondern der europäische Boykott der Hamas sei ein Verbrechen, fand nun der konservative Innenminister Bayerns Beckstein die richtigen Worte."Es rettet uns kein höheres Wesen, kein Gott, kein Kaiser und Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen, können nur wir selber tun"
    Der nächste Protest gegen das iranische Regime und seinen Führer Adolf Ahmadinedschad findet am 17. Juni, 14. 00 Uhr auf dem Opernplatz in Frankfurt statt.
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    hgess@gmx.de (Heinz Gess, Sebastian Fische, Bernd Dahlenburg) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/182-gebtahmadinedschgaddenfriedensnobelpreis2006 https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/182-gebtahmadinedschgaddenfriedensnobelpreis2006 Ein "netter" Bekannter fragte mich neulich, ob ich mich als Iranerin nicht für Ahmadinedschad schäme. Prompt habe ich ihm geantwortet:
    Erstens bin ich Perserin und nicht Iranerin. Obwohl alle hier mich gerne als Iranerin und, noch schlimmer, als aufgeklärte Muslimin saftig knutschen möchten...
    Und dabei können sie sich überhaupt nicht vorstellen, daß ich von Natur aus eine gottlose und untreue Liebhaberin bin. Zweitens schäme ich mich nicht für ihn, sondern für die Europäer.Nach einigen qualvollen Nächten und Nachdenken über diese bombastisch nette Frage habe ich mich auch gefragt, warum die Deutschen so naiv sind und mir immer wieder so komische Fragen stellen. Zum Beispiel: Wie lässt sich der Verkehr auf den Teheraner Straßen mit Kamelen vereinbaren? Wie ist es möglich, als Frau auch Filmwissenschaft studiert zu haben? Sie trinken doch sicher nur Tee und essen kein Schweinefleisch? Sie feiern ja keine Weihnachten; weil der Iran ein islamisches Land ist und kein christliches, und trotzdem wünschen Sie mir frohe Weihnachen? Sprechen Sie iranisch oder persisch? Sie kennen ja nicht die deutsche Hausordnung? ]]>
    hgess@gmx.de (Nasrin Amirsedghi) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/158-diesaatbeetefuerterrorundhasskulturzerstoeren https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/158-diesaatbeetefuerterrorundhasskulturzerstoeren Eine Debatte in sechs Briefen zwischen Robert Wistrich und Bryan Klug

    Robert Wistrich zu Brian Klug, der im Bundestag über das Thema "Antisemitismus im Nahen Osten" sprechen durfte: Du "ignorierst den Mainstream-Charakter des muslimischen Judenhasses im Nahen Osten sowie die Tatsache, wie stark dieser die Debatte in Europa schon vergiftet hat. Ganz im Gegensatz zu dem, was Du andeutest, ist der anti-jüdische Hass nicht mehr nur durch klassische europäische, christliche oder rassistische Motive angetrieben. Es sind Islamisten, die mit ihrer Verteufelung Amerikas, Israels und der Juden den Ton angeben. Die Medien, Akademiker, Künstler und religiösen und politischen Eliten in der Europäischen Union (EU) machen das duckmäuserisch nach. Darum kommt mir Deine Aufforderung, gemeinsam gegen "Islamophobie" und Antisemitismus zu kämpfen, als etwas merkwürdig und von der Wirklichkeit entfremdet vor.
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    hgess@gmx.de (Autoren: Bryan Klug und Robert Wistrich) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/343-palaestinensischerfernsehpredigerpropagiertdiejudenvernichtung https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/343-palaestinensischerfernsehpredigerpropagiertdiejudenvernichtung Vorwort: Heinz Gess

    "Die Juden werden unter unserer Herrschaft kein Leben in Frieden genießen, weil sie von Natur aus betrügerisch sind, so wie sie die ganze Geschichte hindurch betrügerisch gewesen sind. Der Tag wird kommen, an dem alles von den Juden befreit sein wird – sogar die Steine und die Bäume, denen sie Schaden zufügten. Hört auf den Propheten Mohammed, der euch von dem bösen Ende erzählt, dass auf Juden wartet. Die Steine und Bäume werden von den Muslimen verlangen, dass jeder Jude ausgeschaltet wird.“

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    hgess@gmx.de (www.memri.de mit Vorwort von Heinz Gess) Nahostdebatte
    https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/98-diereineisraelkritiklinksdeutscherantisemitismusundisraelkritik2teil https://www.kritiknetz.de/nahostdebatte/98-diereineisraelkritiklinksdeutscherantisemitismusundisraelkritik2teil Verstehen wird man, was bei den „reinen Israelkritiker“ vorgeht, wohl nur dann, wenn man nicht an der Erscheinungsform, an den Selbstauskünften der befragten Gutmenschen klebt, sondern ihre Praxis der „menschenfreundlichen Israelkritik“, wie sie die kleine Geschichte wiedergibt, reflektiert und begreift, dass dasselbe masochistischnarzisstische Syndrom verschiedene Erscheinungsformen annehmen kann. Die Unterscheidung Ralf Schröders in seiner Kolumne vom „aktionslatenten Deutschen“ und „aktiven Palästinenser“, zwischen denen es zum Phantasma einer „Opfersymbiose“ komme, lässt eine Ahnung davon aufkommen, was sich psychodynamisch in der angeblich so „menschenfreundlichen“ deutschen Seele abspielen könnte und wie eine kritische Forschung hier weiter vorzugehen hätte. ]]> hgess@gmx.de (Heinz Gess) Nahostdebatte