Beiträge anderer Zeitschriften - Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften Fri, 24 May 2019 19:31:55 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de webmaster@kritiknet.de (Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft) https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/1347-ideologie-der-todesliebe https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/1347-ideologie-der-todesliebe Nach Orlando: "Einsame Wölfe" oder "Soldaten des Kalifats"?

Mit dieser Frage setzt sich Matthias Küntzel in seinem Beitrag auseinander.]]> hgess@gmx.de (Matthias Küntzel) Beiträge anderer Zeitschriften https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/1209-scheitern-ist-eine-zuschreibung https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/1209-scheitern-ist-eine-zuschreibung Ratgeberliteratur ist "nicht wirkungslos. Viele, die Ratgeber lesen oder Coaching-Seminare besuchen, sind anschließend tatsächlich überzeugt, etwas gelernt zu haben und besser klarzukommen. Sonst gäbe es ja diesen riesigen Markt nicht. Man sollte das nicht als heiße Luft abtun. Aber es gibt auch die andere Seite. Solche Ratgeber transportieren immer eine doppelte Botschaft. Vordergründig verheißen sie: Du kannst, wenn du willst, und wir geben dir einige Tipps und Tools, wie du es noch besser machen kannst. Zwischen den Zeilen steht: Wenn du dies liest, wirst du es schon nötig haben. Du brauchst Beratung, allein schaffst du es nicht. Mit dem Versprechen wird also stets eine Demütigung mitgeliefert. Außerdem, und das ist noch gefährlicher, bürden solche Angebote dem Einzelnen die gesamte Verantwortung auf. Das läuft auf eine Psychologisierung gesellschaftlicher Widersprüche hinaus. Wenn ich einen Ratgeber lese oder ein Coaching-Seminar besuche, dann akzeptiere ich die Diagnose, dass es nur von mir selbst abhängt, ob ich einen tollen Job finde oder eine neue Liebe, ob ich zufrieden bin oder gesund. Ich muss mich nur genügend anstrengen. Das ist insofern fatal, als es dem Einzelnen eine ungeheure Last auferlegt. Wenn diese Ratgeber versprechen, jeder sei seines Glückes Schmied, erzählen sie uns damit gleichzeitig, an seinem Unglück sei jeder selber schuld." (Ulrich Bröckling)

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webmaster@kritiknet.de (Ulrich Bröckling) Beiträge anderer Zeitschriften
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Aufruf zum Protest gegen den Terror des antisemitischen ägyptischen Militärregimes gegen ägyptische Kriegsgegner
mit einem Interview mit Maikel Navil Sanad
(Februar 2011)

Maikel  Navi
l gehört zu den profilierten Intellektuellen, die der arabische Frühling hervorgebracht hat: Maikel Nabil Sanad. Der Name des 25-jährigen Bloggers geht derzeit um die Welt - nicht, weil er auf den Bühnen der arabischen Hauptstädte brilliert, sondern weil er in Ägypten in Einzelhaft sitzt und weil sein Leben an einem seidenen Faden hängt.

 
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hgess@gmx.de (Matthias Küntzel) Beiträge anderer Zeitschriften
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Freiherr Theodor von und zu Guttenberg und sein Volk

Als der Tom Cruise der deutschen Politik verströmte er aus jeder Pore die Gewissheit, zum Siegen geboren zu sein. Angesichts einer Gesamtperformance mit der Aussage »mir steht das zu« stellt sich die Frage, was Guttenberg mit dem Doktorgrad wollte. Normalerweise trachten Hochstapler danach, einen Status zu erreichen, der ihnen sonst verweigert wird. Dies traf auf den millionenschweren Franken nicht zu, denn wer bereits oben ist, muss sich nicht erst unter Vortäuschung falscher Tatsachen Zugang zur »Elite« verschaffen. Sicher wäre der Titel willkommener Zierrat für ihn gewesen. Doch war persönliche Eitelkeit alleine nicht der Grund, warum sich der Parlamentarier um jeden Preis einen akademischen Titel anheften wollte. Das Projekt »Dr. zu Guttenberg« entsprang politischer Rationalität.
Max Weber nennt in »Politik als Beruf« drei Legitimationsformen von Herrschaft: Tradition, Charisma und Legalität. Das Modell Guttenberg war der erfolgreichste Versuch der CDU/CSU, alle drei Rechtfertigungsgründe in einer Person zu vereinen. Für Tradition bürgten der eigene Adelstitel und die Einheirat in das Haus Bismarck; für das Charisma waren neben den Schauspielkünsten des Freiherrn selbst vor allem die Medien zuständig, die ihn aus dem Nichts zur nationalen »Lichtgestalt« (Franz Josef Wagner in der Bild-Zeitung) erhoben. Zur Legalität zählt Weber die Frage der Kompetenz, für sie sollte die Promotion ein Ausweis sein. Mit dem Prestige sämtlicher Titel sollte ein Überpolitiker konstruiert werden. Wohin so ein Erlöser-Zirkus führt, lässt sich ebenfalls bei Max Weber nachlesen: »Die Leitung der Parteien durch plebiszitäre Führer bedingt die ›Entseelung‹ der Gefolgschaft, ihre geistige Proletarisierung, könnte man sagen.« Das ist die vorsichtige Umschreibung des Soziologen Weber für »Totalverblödung« und trifft den Gehalt dessen, was die Guttenberg-Gefolgschaft ausmacht.
Volker Weiss

zum Typus der Guttenberg-Gefolgschaft  - s. auch schon das Vorwort von Heinz Gess zum Essay "vom Meinen und Sagen in der Politik" von Sylvia Debusmann - http://bit.ly/erHKGr

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hgess@gmx.de (Volker Weiss und Andreas Hartmann) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/993-schoenes-sperrholz-zum-schueren-des-feuers-der-revolte https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/993-schoenes-sperrholz-zum-schueren-des-feuers-der-revolte Wie verhält es sich nun eigentlich mit dem derzeit kursierenden Manifest »Der kommende Aufstand«? Ist es tatsächlich das »wichtigste linke Theoriebuch unserer Zeit« (FAZ)? Verweist die Schrift auf den Beginn einer revolutionären Literatur der Gegenwart? Hat man es mit gespreizter Revoluzzer-Romantik zu tun? Oder handelt es sich bei den Schöpfern dieser neuen linken Gegenwartsliteratur um Leute, die sich ihre Utopie bei Pol Pot, Ernst Jünger, Kropotkin und den Amish People zusammengeklaut haben? Unsere Revolutionsexperten Klaus Bittermann, Rainer Trampert, Felix Klopotek haben sich Klarheit in dieser Angelegenheit verschafft und geben darüber Auskunft, was von dem Manifest des Unsichtbaren Komitees zu halten ist.

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hgess@gmx.de (Klaus Bittermann, Rainer Trampert, Felix Klopotek) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/991-universelle-kritik https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/991-universelle-kritik  

Der Universalismus gehört niemandem, weil er nur als Kategorie der Kritik emanzipatorischen Sinn ergibt.

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hgess@gmx.de (Udo Wolter) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/922-die-gegenwut https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/922-die-gegenwut "Längst ist der Fall Sarrazin über Sarrazin hinaus. Viel größer als der Mann oder das Buch. Im Fall Sarrazin geht es um den Fall Merkel, um den Fall SPD, um das politische und publizistische Establishment in Deutschland. Sarrazin ist zur Chiffre geworden für die Empörung darüber, wie das juste milieu der Konsensgesellschaft den Saalschutz losschickt, um einen verstörenden Zwischenrufer nach draußen zu eskortieren. Und ihm auf dem Weg nach draußen zuzischelt: „Wir werden Dir Toleranz schon noch einbimsen.“...

 

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hgess@gmx.de (Mattussek (Der Spiegel)) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/904-jeffrey-herf-im-gespraech-ueber-islamistische-formen-des-antisemitismus https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/904-jeffrey-herf-im-gespraech-ueber-islamistische-formen-des-antisemitismus   Jeffrey Herf ist Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität von Maryland, USA. Er forscht und publiziert zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, vor allem zu National­sozialismus und Holocaust sowie ihren Nachwirkungen. Als bisher einziger seiner Titel auf Deutsch erschienen ist »Zweierlei Erinnerung. Die NS-Vergangenheit im geteilten Deutschland« (Propyläen 1998). Zuletzt erschien sein Buch »Nazi Propaganda for the Arab World« (Yale Univer­sity Press 2009).

 

 


Interview: Karl Pfeiffer

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hgess@gmx.de (Karl Pfeiffer) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/887-feindbild-israel-linksdeutsche-friedensfreunde-im-pakt-mit-moslemischen-antisemiten https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/887-feindbild-israel-linksdeutsche-friedensfreunde-im-pakt-mit-moslemischen-antisemiten Aus dem Artikel von Dorothea Jung:


"28. Mai 2010. Im Hafen von Antalya sticht die Mavi Marmara, das Flaggschiff der Gaza-Hilfsflotte, mit mehr als 500 Passagieren in See. Das Schiff, auf dem israelische Soldaten drei Tage später neun Menschen töten werden, gehört einer großen islamistischen Wohlfahrtsorganisation der Türkei: der IHH. Deren Vorsitzender heißt Bülent Yildirim. Er stimmt die Menschen an Deck auf die Reise nach Gaza ein:'Allah hat uns mit vielen Hilfsmitteln ausgestattet und seinen Segen gegeben. Wir treten nun in die Fußstapfen der Märtyrer, der gerechten und rechtgeleiteten.'

Bülent Yildirim ist ein prominentes Mitglied der islamistischen Milli-Görüs-Bewegung in der Türkei. 'Wir wollen in Allahs Buch nicht als Feiglinge eingetragen werden!"'ruft er. Und die Menge antwortet: 'Millionen von Märtyrern marschieren nach Gaza!' Und dann erklärt Bülent Yildirim seinen Sympathisanten, was er von ihnen erwartet, wenn die Israelis das Schiff aufbringen. 'Nun sagen sie uns, dass sie eine Flotte gegen uns einsetzen und Kommandos hier auf das Schiff schicken wollen. Und wir sagen: Wenn ihr die Kommandos schickt, dann werden wir euch vom Schiff herunterwerfen! Und ihr werdet vor der ganzen Welt beschämt!'
Diese Worte belegen, dass mit dem Gaza-Hilfskonvoi auch Passagiere unterwegs waren, die von vornherein beabsichtigten, den jüdischen Staat zu diskreditieren. Gewiss befanden sich an Bord einiger Schiffe auch Menschenrechtsaktivisten, die auf die unwürdige humanitäre Situation der Palästinenser im Gazastreifen aufmerksam machen wollten. Doch insbesondere auf der Mavi Marmara hatten nicht nur Friedensfreunde eingecheckt. Das beweise schon die Passagierliste, sagt Michael Kiefer.
Der Islamwissenschaftler aus Düsseldorf nennt Beispiele: 'Wir finden Autorinnen und Autoren von Milli Gazette, auf der Passagierliste. Dies ist eine Zeitschrift, die dem Umfeld der Milli-Görüs-Bewegung zuzurechnen ist. Und dann haben wir noch die Zeitschrift 'Vakit'; es sind Journalisten der Zeitschrift 'Vakit' an Bord gewesen; die 'Vakit' ist in der Vergangenheit mehrfach mit einer üblen antisemitischen Propaganda aufgefallen; und dieser Umstand führte auch dazu, dass die Zeitschrift in Deutschland vor einigen Jahren verboten wurde.'
"Ich bin gegen Juden. Weil die Juden keine Menschen sind.."
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hgess@gmx.de (Dorothea Jung) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/886-alles-nur-fake-zum-kommunismuskongress-auf-der-buehne-des-deutschen-volkes-in-berl-in https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/886-alles-nur-fake-zum-kommunismuskongress-auf-der-buehne-des-deutschen-volkes-in-berl-in "Je ferner sein Glücksversprechen rückt, umso emphatischer wird der Kommunismus
beschworen. "
Bis ins Innerste korrumpiert (ist) der hier propagierte Begriff von Kommunismus. Offenbar ist die »Idee des Kommunismus«, die der Kongress im Titel trug, selbst nur noch denkbar als autoritäres (Volks-)Gemeinschaftsprojekt auf der Grundlage des Ausschlusses jenes Nicht-Identischen, als dessen Repräsentanten seit jeher die Juden figurierten. Je illusorischer die vom Kommunismus avisierte freie Assoziation der Individuen, die bestimmte Negation jedes Begriffs von Gemeinschaft, heute erscheint, umso euphorischer werden ihre autoritären Substitute bejubelt. Wo immer die »Idee des Kommunismus« auch bewahrt sein mag, ihre Freunde erkennt man zunehmend nur noch daran, dass sie solchen Ereignissen fern bleiben." (Magnus Klaue)
So ist es.
Der  vorgebliche "Kommunismus", den Badiou, Zizek und andere gewiefte Wendehälse als allerneuestes Rettungsangebot auf den Markt werfen, ist wenig mehr als die Wiederkehr  des Volksgemeinschaftsozialismus des deutschen antijudaistischen  Christentums  bzw.  der Ideologie das  "wahren Sozialismus". Er wird von den linksvölkischen Feinden des Kritischen Denkens, die, gepägt vom autoritären  "Heimatsozialismus" der DDR und ihrem DKP -Pendant, die zwischen rechts und links nicht zu unterscheiden wissen, sondern sich als linke Variante der rechten Volksgemeinschaft in ihr eingerichtet haben,  unter Rückgriff auf den völkischen Antisemiten Wagner und "konservative Revolutionäre" in Deutschland (Heidegger, C. G. Jung, Ernst Jünger, Goebbels) neu wieder als Rettung  aus der Krise propagiert, obgleich die Maulhelden der politischen Reklame es besser  wissen müssten. Denn schon Karl Marx, auf den sie sich  u. a. auch glauben berufen zu können, hat eben jenes  ideologische Gespinst im kommunistischen Manifest als reaktionäre Volks-gemeinschaftsideologie im progressiv- emanzipatorischen Jargon enttarnt und verspottet  und die kritische Theorie der Gesellschaft  (insbesondere  Horkheimer, Adorno, Marcuse) hat über seine Unwahrheit und ideologische Funktion als konformistische Ersatzrevolte seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts so radikal und tiefgreifend aufgeklärt, dass derartige Konzeptionen mit ihren falschen Versprechungen und neu-alten Feindbildern für jeden, der an der Leitidee der individuellen und gesellschaftlichen Emanzipation von gesellschaftlicher Herrschaft und des wahren Allgemeinen festhält, ein - für allemal als erledigt gelten müssen. Ihrer Wiederkehr im Jargon des Kommunismus kann die emanzipatorische Kritik deshalb nur mit derselben scharfen und polemischen Kritik begegnen, wie seinerzeit Marx und die fälschlicherweise "alt" genannte kritische Theorie der Gesellschaft den Originalen begegnete.
In den auf der Volksbühne reklamierten  Konzeptionen von "Kommunismus" kündigt sich die ideologische Vorbereitung der neuerlichen negativen Aufhebung gesellschaftlicher Herrschaft auf ihrer eigenen Grundlage  als Reaktion auf die gesellschaftliche Krise an,  in deren Folge die kapitale Form der gesellschaftlichen Herrschaft sich aller zivilisatorischer Schranken entledigen und ihr all ihre zivilisatorische Power abhanden kommen wird. Sie kündigt sich an als die allumfassende, sowohl das Christentum, den Islam, das völkische Denken bzw. die völkische  Multitude, den "Antirassismus" (als Kulturrelativismus) einschließende Idee der weltweiten Volksgemeinschaft von Volksgemeinschaften, die nur eines oder einen ausschließt: das Judentum bzw "den Juden" als historisch gewordenen Archetyp des Nichtidentischen, das die Emanzipation von gesellschaftlicher Herrschaft, den Bund freier Produzenten, will und davon nicht ablässt.
Schuld an der Krise des "organischen Kapitalismus" soll wie ehedem nicht die  organische Volksmeinschaft von Kapital und Arbeit sein, in der die lebendige Arbeitskraft sich restlos darauf hat reduzieren lassen, als variables Element des Kapitals im Dienste seiner permanenten Verwertung und Akkumulation   zu fungieren  und seinen "Standort" zu behaupten, sondern schuld soll  sein, wer und was mit dieser internationalen Volksgemeinschaft nicht identisch ist und  sich der Herrschaft der Wenigen über die Vielen durch die Vielen widersetzt. Für eben diese Widersetzlichkeit aber steht seit alters her "der Jude" bzw. seit es Israel neu wieder gibt, der  'künstliche' jüdische Staat ohne 'echtes schaffendes Volk'  im Gegensatz zu den angeblich gewaltfrei, organisch gewordenen Staaten so genannter echter, heimischer Völker christlichen, islamischen, hinduistischen oder welchen Glaubens auch immer sonst.
 
"Gysi-Nachtigall. Ick hör Dir trapsen"    


Heinz Gess 

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hgess@gmx.de (Magnus Klaue) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/774-wolgang-benz-und-die-causa-karl-bosl-loyalitaet-und-reflexion https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/774-wolgang-benz-und-die-causa-karl-bosl-loyalitaet-und-reflexion "Durch die Recherchen von Clemens Heni ist jetzt bekannt geworden, dass der 1908 geborene Bosl nicht nur ab Mai 1933 Mitglied der NSDAP und des NS-Lehrerbundes, später wohl auch der SA war, sondern sich 1938 für eine Mitarbeit im Forschungsprojekt des SS-Instituts "Ahnenerbe" zum Thema "Wald und Baum in der arisch-germanischen Geistes- und Kultur­geschichte" bewarb und aufgenommen wurde.

Bosl referierte noch im Januar 1945 auf der letzten NS-Historikertagung in Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn zum Thema "Landesausbau im baierischen Raum". 1964, Bosl war weit über fünfzig Jahre alt, nahm er eine Einladung der rechtsextremen Vertriebenenorganisation "Witikobund" an und beschuldigte bei einem "Sudetendeutschen Tag" die Tschechoslowakei "einer radikalen Endlösung des deutschen ,Problems' nach hitlerischem Modell". (Brumlik)

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hgess@gmx.de (Micha Brumlik) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/639-verhaftung-des-fuehrers-der-qislamischen-religionsgemeinschaftq-berlin-vural https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/639-verhaftung-des-fuehrers-der-qislamischen-religionsgemeinschaftq-berlin-vural Laut Tagesspiegel wurde der Führer der "islamischen Religionsgemeinschaft" (Berlin),Vural,  in dieser Woche  verhaftet. Die Verhaftung wurde von einem Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Donnerstag bestätigt. Gegen Vural werde wegen Betrugs ermittelt.
Vural hatte zuletzt in zwei Pressekonferenzen im November 2009 und Januar 2010  "im Namen der Muslime aller Welt" zu einem "Sturm der Empörung" gegen mich aufgefordert und eine "harte Bestrafung" verlangt. Zudem hat er sich im Dezember 2009 an die FH-Leitung gewandt und sie zu disziplinarischen Maßnahmen aufgefordert. Dazu verbreitete er die Lüge, ich schürte "blinden Hass gegen den Islam", hätte geschrieben, der Islam sei eine kollektive Zwangsneurose, hätte mit Andreas Widman aus Hannover, den ich nicht kenne, ein bösartiges 'Komplott gegen den Islam geschmiedet', würde aus blindem Hass alle Moslems über eine Kamm scheren und sei so verachtenswert wie eine "Ameise". ]]>
hgess@gmx.de (Tagesspiegel) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/626-dann-schickte-allah-adolf-hitler https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/626-dann-schickte-allah-adolf-hitler Mitschuld am Holocaust -  Der amerikanische Historiker Jeffrey Herf untersuchte die Verbindung
zwischen Palästinensern und dem Dritten Reich 

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hgess@gmx.de (Jeffrey Herf) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/576-sie-ertragen-das-wahre-gesicht-mohammeds-nicht https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/576-sie-ertragen-das-wahre-gesicht-mohammeds-nicht Eine Richtigstellung nach dem Attentat auf den dänischen Karikaturisten.

"Für alle anderen Anhänger seiner Religion, die weiterhin vergeblich - im Duett mit ihren linksliberalen Apologeten - mit den Trommeln einer angeblichen Islamophobie rasseln, umdiesen fatalen Zusammenhang zu verschleiern, hat das allerdings integrations-politischeFolgen. Solange sie nicht bereit sind, die historische Autorität des Propheten ebenso kritisch zu relativieren wie seine Lehren, können sie einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, der schon theologisch widersinnig wäre, nicht für sich reklamieren. Und solange sie glauben, im Europa des 21. Jahrhunderts nach Weisungen und Regeln aus dem Orient des 7. bis 10. Jahrhunderts leben zu sollen, brauchen sie nicht darüber klagen, dass man ihnen zutraut, jederzeit auch den kriegerischen Losungen ihres Religionsstifters entsprechend zu handeln oder solches Handeln Gleichgesinnter gutzuheißen."

Daniele Dell'Agli
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hgess@gmx.de (Daniele Dell'Agli) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/563-islamopobie-und-antisemitismus https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/563-islamopobie-und-antisemitismus So verhält es sich auch mit Antisemitismus und «Islamophobie». Der Antisemitismus wird
ab-, die «Islamophobie» aufgewertet. Der Antisemitismus ist ein «Gerücht über die Juden»
(© 2008 bei kritiknetz.de, Hrsg. Heinz Gess, ISSN 1866-4105)  (Stephen Eric Bronner), das sich im Laufe von 2000 Jahren selbständig gemacht hat. Das ist der Vorwurf des Gottesmordes, das sind die Ritualmordlegenden und Verschwörungstheorien, die «Protokolle der Weisen von Zion» und die Pogrome im zaristischen Russland; das sind
Thomas von Aquin, Martin Luther und Henry Ford. Das sind die Dreyfus-Affäre in Frankreich und die Möllemann-Affäre in Deutschland. Das sind Nazis, die in den dreissiger Jahren «Juden raus nach Palästina» gerufen haben, und das sind Antiimperialisten, die heute «Zionisten raus aus Palästina» schreien. Der Antisemit reagiert nicht auf das Verhalten der Juden, er regt sich nur darüber auf, dass es Juden gibt.

«Islamophobie» dagegen ist kein Vorurteil und kein Ressentiment, es ist die Angst vor dem
Islam, die so begründet ist wie die Angst vor Naturkatastrophen, nicht unbedingt durch eigeneErfahrung, aber durch den Augenschein. Es sind die Bilder von 9/11, von Madrid, London,Bali und Djerba. Es sind die Reden von Ajatollah Chomeini und die Auftritte von MachmudAchmadinedschad, die Programme der Hamas, der Hisbollah und der Muslimbruderschaft, die Videos der Selbstmordattentäter, die Steinigung von Frauen und das Aufhängen von Homosexuellen. Es ist die Fatwa gegen Salman Rushdie, und es sind die Proteste gegen die Mohammed-Karikaturen, es ist die Behauptung, Islam bedeute «Frieden» und Dschihad«innere Anstrengung», während Islamisten und Dschihadisten das Gegenteil bezeugen.

Henrik Broder

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hgess@gmx.de (Henry Brofer) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/559-normalitaet-im-unnormalen https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/559-normalitaet-im-unnormalen Auch den zweiten Versuch, Claude Lanzmanns Film »Warum Israel« im Hamburger Kino B-Movie zu zeigen, versuchten Antizionisten mit einer als »Kundgebung zum Klimaschutz« getarnten Gegenveranstaltung zu verhindern.

 

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hgess@gmx.de (Voker Weiss) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/550-ueber-das-schweizer-minarett-verbot https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/550-ueber-das-schweizer-minarett-verbot "Hinter dieser Minarett-Abstimmung steckt natürlich viel mehr: nämlich das ganze Unbehagen! Das Unbehagen an den Gottesstaaten und ihren Steinigungen und Selbstmord-attentaten. Das Unbehagen an der (Zwangs)Verschleierung von Frauen sogar mitten in Europa. Das Unbehagen an der Zwangsverheiratung von hierzulande aufgewachsenen Töchtern und Söhnen. Das Unbehagen an der statistisch nachweisbaren höheren Gewalt in traditionellen muslimischen Familien. Das Unbehagen an der Relativierung von Emanzipation und Rechtsstaat, ja der ganzen Demokratie - und das im Namen „anderer Sitten“ und eines „wahren Glaubens“. Kurzum: Die Sorge um die in den letzten 200 Jahren so mühsam und blutig erkämpften Menschenrechte im Westen.

 

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hgess@gmx.de (Alice Schwarzer) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/549-alice-schwarzer https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/549-alice-schwarzer Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}

"Hinter dieser Minarett-Abstimmung steckt natürlich viel mehr: nämlich das ganze Unbehagen! Das Unbehagen an den Gottesstaaten und ihren Steinigungen und Selbstmord-attentaten. Das Unbehagen an der (Zwangs)Verschleierung von Frauen sogar mitten in Europa. Das Unbehagen an der Zwangsverheiratung von hierzulande aufgewachsenen Töchtern und Söhnen. Das Unbehagen an der statistisch nachweisbaren höheren Gewalt in traditionellen muslimischen Familien. Das Unbehagen an der Relativierung von Emanzipation und Rechtsstaat, ja der ganzen Demokratie - und das im Namen „anderer Sitten“ und eines „wahren Glaubens“. Kurzum: Die Sorge um die in den letzten 200 Jahren so mühsam und blutig erkämpften Menschenrechte im Westen.

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hgess@gmx.de (Alice Schwarzer) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/548-ein-recht-auf-minarette-gerhards-schroeders-fauler-friede https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/548-ein-recht-auf-minarette-gerhards-schroeders-fauler-friede Der bekannteste weise Narr der islamischen Welt ist Nasreddin Hodscha. Er soll im dreizehnten Jahrhundert in Anatolien gelebt haben, und man erzählt sich unter Türken noch heute seine Geschichten. Eine geht so: Nasreddin betrat ein Teehaus und verkündete: "Der Mond ist nützlicher als die Sonne." Die Leute waren erstaunt und fragten, warum. "Weil wir in der Nacht das Licht nötiger brauchen."

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hgess@gmx.de (Necla Kelek) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/529-eins-auf-die-muetze-linksdeutsche-verhindern-auffuehrung-von-qwarum-israelq-von-claude-lanzman-2 https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/529-eins-auf-die-muetze-linksdeutsche-verhindern-auffuehrung-von-qwarum-israelq-von-claude-lanzman-2 Völkische, linksdeutsche Antiimperialisten verhinderten in Hamburg in SA-Manier die Vorführung Films "warum Israel" des Regisseurs Claude Lanzmann. Der Künstler Daniel Richter, selbst einmal in der Hausbesetzerszene aktiv, über linksdeutschen Antisemitismus.

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hgess@gmx.de (Daniel Richter) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/528-eins-auf-die-muetze-linksdeutsche-verhindern-auffuehrung-von-qwarum-israelq-von-claude-lanzman https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/528-eins-auf-die-muetze-linksdeutsche-verhindern-auffuehrung-von-qwarum-israelq-von-claude-lanzman Völkische, linksdeutsche Anitimperialisten verhinderten in Hamburg in SA-Manier die Vorführung eines Films des Regisseurs Claude Lanzmann.
Der Künstler Daniel Richter, selbst in der Hausbesetzer-szene sozialisiert,
über den linksdeutschen Antisemitismus

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/484-protestaufruf-der-iranischen-opposition-und-spiegelinterview https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/484-protestaufruf-der-iranischen-opposition-und-spiegelinterview  

"Zusammen mit United for Iran vom 25.7. und Shirin Ebadi, amnesty international und Reporter ohne Grenzen und den Iran Mahnwachen und Protestdemos gegen Wahlbetrug und zunehmend grausame Repression gegen Demonstranten und Dissidenten, Frauenrecht- lerinnen, Künstler, Jornalisten, Gewerkschafter, Reformkräfte im Iran, fordern wir das Ende der Schauprozesse und die Rehabilitierung aller, die sie erleiden mussten.

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hgess@gmx.de (Heinz Gess) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/461-die-deutsche-linke-und-der-protest-im-iran-aufstand-der-privatheit https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/461-die-deutsche-linke-und-der-protest-im-iran-aufstand-der-privatheit Gerhard Scheit kommt in seinem Essay zu dem Urteil, dass die demokratischen Kräfte des Protestes im Iran besser nicht unterstützt werden sollten, weil sie erstens zu schwach seien und sie zweitens  das einigende Band zwischen den verschiedenen Herrschaftsrackets im Iran, den Antizionismus, nicht wirklich sprengten. Der zentrale Satz seines Essays lautet: "Erst wenn der Aufstand der Privatheit diese Einig­keit sprengte und gegen sie die Soli­darität mit Israel übte, wäre die Errichtung eines säkularen Staats möglich."

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hgess@gmx.de (Gerhard Scheit) Beiträge anderer Zeitschriften
https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/436-ist-mousavi-ein-oppositioneller https://www.kritiknetz.de/beitraege-anderer-zeitschriften/436-ist-mousavi-ein-oppositioneller Neda Soltani zum Gedenken
 

Die meisten Menschen im Iran, die in diesen Tagen mit ihrem Protest ihr Leben riskieren, wollen  keine Zustände wie in der Amtszeit Khatamis und Moussavis. Sie benutzen den Konflikt innerhalb des islamistischen Apparates, also vor allem zwischen Ahmadinedjad und Moussavi nur, um gegen das gesamte Mullah-Regime und mit dem Ruf  "Nieder mit der Diktatur"  für die Demokratie, das hinfällig Bessere, zu demonstrieren.  tjigarvhk3
Moussavi ist ein Hardliner wie Ahmadinejad und Khamenei. Er ist mit ihnen zusammen für 30 Jahre Elend, Terror, Unterdrückung der ethnischen und religiösen Minderheiten, Verhaftungen und Folterungen verantwortlich. 4k2iqe3uth
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hgess@gmx.de (Hiwa Bahrami) Beiträge anderer Zeitschriften