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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Weltwirtschaftskrise,Rentenlast und Hartz-IV

Kategorie: Unsortierte Kommentare
29. Dezember 2011
D. Gabriel
418 Zugriffe

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Es wird allen "schön rederischen Porgnosen nach" noch viel schlimmer kommen. Angeblich haben wir das "Schlimmste" schon längst überstanden und es wird bald wieder bergauf gehen. Aber wer das wirklich allen ernstes glaubt, ist selber Schuld. Die Krise ist noch lange nicht überstanden. Wir werden in den nächsten Jahren noch ordentlich zurückstecken müssen, bevor es endlich wieder bergauf gehen wird! Tja, das der Generationsvertrag für die Jungen Arbeiter heut zu Tage noch als einzigste Rentensicherheit dient, ist ein Irrglaube. Der jetzigen Rentengeneration geht es noch relativ gut, auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird. Die Leittragenden sind wir zwischen 25 und 35 Jahren. Es ist wirklich kein Wunder das die Geburtenrate in Deutschland immer weiter sinkt und das sich keiner traut noch Kinder zu bekommen aus der Angst, den Job zu verlieren. Das heißt arbeiten, arbeiten, arbeiten... Den Job zu verlieren heißt es zu riskieren in Harz-IV zu rutschen. Keines falls ist ein Hartz-IV-Empfänger immer ein fauler "Schmarotzer". Was ist wenn ein Unternehmen Insolvent geht und man leider garnichts dafür kann? Denke an Acandor...Ganz besonders schlimm ist der Jobverlust für die über 50 jährigen. Da ist Hartz-IV quasi vorprogrammiert und wer diese Leute Sozialschmarotzer nennt, ist einfach völlig unfähig. Wir müssen jetzt versuchen zu handeln, bevor alles zu spät ist. Mal gucken, ob die neue bzw. alte Regierung hierbei helfen kann?!

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Das ist ein Kommentar von "Die Organisierung des sozialen Krieges: zur staatspolitischen Dimension der Hartz-IV-Reform"
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