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Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt |
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Geschrieben von: D.Baier, Chr. Pfeiffer, J.Simonson, S. Rabold
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Freitag, 24. April 2009 um 19:36 Uhr |
Einige bemerkenswerte Ergebnisse der Studie des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens
1. Der stärkste Einfluß der Jugendgewalt, geht von der Zahl der delinquenten Freunde aus, mit denen die Jugendlichen in ihren peer groups verbunden sind. - Eine neue Bestätigiung der alten Theorie der differentiellen Assoziation (Sutherland)
2. "Jugendliche mit Migrationshintergrund" begehen häufiger Gewalttaten als "deutsche Jugendliche"
3. Die Verbesserung von Bildungschancen wirkt sich präventiv aus - vor allem bei "Jugendlichen mit Migrationshintergrund"
4. Der Konsum von Alkohohl und illegalen Drogen stellt einen eigenständigen Risikofaktor für gewalttätiges Verhalten von Jugendllchen dar und ist unter Jugendlichen sehr weit verbreitet. (Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen gibt an, in den letzen vier Wochen eine Rauscherfahrung gehabt zu haben.)
5. Xenophobie, Antisemitismus und Rechtsextremismus prägen das Weltbild einer Minderheit von Jugendlichen - mit zunehmender Tendenz. In einigen Gebieten der BRD fällt der Anteil diese Minderheit alarmierend hoch aus (So sind bpsw. im Osten antisemitische Einstellungen unter Jugendlichen in doppelt so hohem Maße anzutreffen als im Nordwesten Deutschlands)
Heinz Gess
Link zur PDF Version der Arbeit "Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt ": Klicken Sie bitte hier.
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Dieser Begriff beschreibt Kinder und Jugendliche, denen es an persönlicher Zuneigung und Zuwendung der Eltern fehlt. Die Eltern versuchen die fehlende Zeit für die Erziehung der Kinder oft durch vermehrte materielle Zuwendungen auszugleichen. Während Eltern einerseits für das materielle Wohl der Familie und Kinder sorgen, fehlt es andererseits an emotionaler Zuwendung und Liebe. Ursache dieses Verhaltens kann eine Überforderung der Eltern oder eine nicht intakte emotionale Bindung zu den Kindern sein. Mögliche Konsequenzen dieses Erziehungsdefizits sind zum Beispiel eine Verzögerung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dies zeigt sich zum Beispiel in einem dissozialen, an Mitgefühl (Empathie) armen Verhalten, einer erhöhten Aggressivität und Bindungsunfähigkeit. Die Kinder leiden unter zunehmender Vereinsamung, sind oft nur auf sich selbst gestellt.
http://philo.at/wiki/index.php/Wohlstandsverwahrlosung_(JsB)
S.Heine
http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=author:%22Sturzbecher%22+intitle:%22Gewalt+unter+Jugendlichen-Trends+und+Ursachen%22+&um=1&ie=UTF-8&oi=scholarr
S. Heine
Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren sollten vielmehr Anti-Aggressions-Trainingskursen absolvieren. Hier erleben Sie in Rollenspielen und auch im Täter-Oferausgleich, was sie ihren Opfern angetan haben.
Gewalt in der Familie ist auch ein Punkt. Viele junge Gewalttäter erleben Gewalt in ihrer Familie oft als einziges Mittel zur Problemlösung. Körperliche Gewalt tritt zumeist da auf, wo Bildungsdefizite und Perspektivlosigkeit vorherrschen. Das ist auch der Grund dafür, dass es immer mehr Gewalttäter mit Migrationshintergrund gibt. Denn gerade diese Jugendlichen leiden besonders unter einem Mangel an Bildung und Zukunftsperspektive.
Man sollte aber sofort handeln, da wenn man auf das Fehlverhalten eines Kindes erst nach fünf Wochen reagiert, dann hat das keinen Bezug mehr.
Pädagogisch ist alles, was schnell ist und schließlich sei der Erziehungsgedanke gesetzlich verankert.
Die Prävention müsste schom im Kindergartenalter anfangen. Mit den Taten verschaffen sich gerade die jungen Leute, die ohne Halt und Perspektive sind, ihr Erfolgserlebnis und damit das gute Gefühl, das sie sonst nicht haben. Die Interesselosigkeit von Eltern an ihren Kindern ist ebenfalls ein großes Problem.