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Die Bielefeldverschwörung. Eine Spatzenkanonade |
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Geschrieben von: Ralf Frodermann
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Freitag, 11. Juni 2010 um 15:04 Uhr |
Zum Film „Die Bielefeldverschwörung“
In Ostwestfalens Düsseldorf Bielefeld haben nun Hybride namens MEDIENPÄDAGOGEN von der FH einen matten Hinterbänklerwitz zum öden Filmchen montiert: Die Bielefeld - verschwörung. Ein typisch deutsches Produkt des VEB HUMOR DER HUMORLOSEN, an dem nichts stimmt außer seiner Bestimmung: vergessen zu werden.
Ralf Frodermann
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Die Situation der Frau im Islam und im Christentum |
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Geschrieben von: Reinhard Wenner
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Mittwoch, 09. Juni 2010 um 12:10 Uhr |
Psychologisch-ethnologische und historisch-theologische Hintergründe
Ausführliche Stellungnahme zum gleichnamigen Buch von Christa und Dr. Ahmed Ginaidi (Ibidem-Verlag, Edition Noema, 2005)
Bei der Publikation von Dr. Wenner handelt es
sich zwar nicht um einen Beitrag zur kritischen Theorie der
Gesellschaft, wohl aber um einen Text, der für die kritische Theorie
des Islam hilfreiche Vorarbeit liefern kann, wenn er auch nicht in
dieser Absicht geschrieben wurde. Wegen ihrer Einseitigkeit falsche
populärwissenschaftliche Darlegungen beeinflussen das politische und
gesellschaftliche Leben hierzulande in hohem Maße und führen
systematisch in die Irre. So auch das Buch des Ehepaares Christa und Dr.
Ahmed Ginaidi mit dem Titel: "Die Frau im Islam und im Christentum",
in dem das Ehepaar wiederholt um Verständnis für
menschenrechtsfeindliche Erlaubnisse und Weisungen des Islam wirbt.
Dagegen werden einige theologische Lehren und Forderungen des
Christentums als gegen "die Natur" oder aber gegen
"die Vernunft "gerichtet dargestellt.
Ob die
Lehre und die Praxis des Juden Jesus, der von der eifernden römischen
Gefolgschaft zum Christus gemacht wurde, „naturwidrig“ oder
„vernunftwidrig“ waren, steht hier nicht zur Debatte. Ich halte bereits
schon die Verwendung von Begriffen wie „naturwidrig“ für völlig
verfehlt, weil das, was in solchem Kontext „Natur“ genannt wird, immer
nur ein anderes Wort für den angeblich letzten wahren Ursprung, das
Sein selber, den Logos Gottes ist, wie das jeweilige religiöse Dogma
ihn fixiert und in der Fixierung rechtmäßig zu besitzen meint, um die
‚einzig wahre Herrschaft’ ausüben zu können. Wenn etwas wirklich
vernunftwidrig und, weil die intersubjektive menschliche Vernunft zur
conditio humana gehört, schon deshalb auch naturwidrig ist, ist es vor
jedem besonderen Inhalt des religiösen Ursprungsdogmas der Vorgang der
Dogmatisierung bzw Ursprungsfixierung selber, in dem der falsche
Anspruch, die Wahrheit des Seins, der göttliche Logos bzw. Gottes
Willen habe sich endgültig und ganz rein – ohne Vermittlung durch den
endlichen menschlichen Verstand, was schon in sich eine
selbstwidersprüchliche Setzung ist - offenbart und könne deshalb als
ewiger Besitz von den „geistigen Führern“ verwaltet und vollstreckt
werden, im menschlichen Sinne naturwidrig par excellence, - und eine
unfassbar dreiste Anmaßung dazu, mit der sich die Führer der
Gläubigen als angebliche ‚Diener des Wortes’ zu den Herren der Welt
aufschwingen. Eine Anmaßung, die einem jeden, der sich von der Macht
dieser größenwahnsinnigen Herren nicht hat dumm machen lassen, die
Sprache verschlagen und die Zornesröte ins Geicht treiben muss. Wäre
also „naturwidrig“, was das christliche Dogma verlangt, so wäre ebenso
„naturwidrig“, was das Dogma des Islam an Unterwerfung verlangt und
zwar – noch einmal - weil das von beiden Dogmen verlangte Opfer der
Vernunft selber naturwidrig ist, wie immer es von der im Dienste der
Herrschaft selbst verratenden Vernunft auch rationalisiert wird.
Wir
könnten es dabei belassen und mit der Feststellung, was geht uns dieser
Aberglauben der Vergangenheit, in welcher Version auch immer, noch an
uns Wichtigerem zuwenden.Wie aber, wenn dieser Aberglaube durch die
Krise der kapitalistischen Gesellschaft und der liberalen Demokratien
auf kapitalistischer Basis neu wieder an Macht gewinnt, weil der Wunsch
nach dem (metaphysisch) festen Halt im falschen Ganzen in der Krise neu
wieder übermächtig wird und die Menschen das suchtartige Verlangen
ergreift, den Sündenbock, der den festen Halt zersetzt und keine Ruhe
gibt, zu opfern? Wie, wenn das Sühneopfer des Unschuldigen für die
Schuldigen wieder auf der Tagesordnung steht, jenes Opfer, das den
Gläubigen durch eben seinen Glauben von aller Schuld rein wäscht, damit
er die alte Chose wieder neu beginnen kann, und wenn deshalb eben jene
Religion auf verstärkten Zuspruch stößt, die die beste Gewähr dafür
bietet, dass das Opfer auch wirklich exekutiert wird? Dann gibt es wohl
kaum noch Wichtigeres als die kritische Theorie des Islam und die
kritische emanzipatorische Praxis, die der vom Islam dominierten,
reaktionären Volte auf die Krise widersteht. Denn diejenige Religion,
die die höchste Gewähr für den Vollzug des Opfers des Unschuldigen für
die Schuldigen bietet, ist zurzeit der Islam. Er ist es mehr als
christliche Gruppierungen, wenngleich diese wie z. B. „Pax Christi“,
„Kreuz.net“ und viele evangelische Landeskirchen auch wieder Gewehr bei
Fuß stehen, um den Sündenbock zu jagen, und nicht auszuschließen ist,
dass sie schon bald gleichziehen.
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Warum in Deutschland die Ideologie des Islam nicht als Gefahr gilt |
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Geschrieben von: Willi Winkler und Heinz Gess
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Dienstag, 04. Mai 2010 um 17:33 Uhr |
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Über altvertraute Bruderschaften und ein immer
währendes (nicht
nur) ideologisches Interessenbündnis (über Goebbels und Otto von Hentig zur Gräfin Marion von Dönhoff und Helmut Schmidt) (Teil 1)
Erster Nachtrag zum demagogischen Aufruf: „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“
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Geschrieben von: Richard Albrecht
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Freitag, 30. April 2010 um 09:35 Uhr |
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Aktuelle Buchrezension des gleichnamigen Buches von Domenico Losourdo.
Richard Albrecht hält das Buch von Domenico Losourdo „Die Deutschen 2010“ für ein "krottenschlechtes Buch". Er hält im Übrigen auch wenig von der Bezeichnung "deutscher Sonderweg" für jene fatale Entwicklung, die Deutschland seit Fichte (1810) bis zum Kulminationspunkt des fatalen Sonderweges und der darin eingefalteten Dialektik der Aufklärung im "Dritten Reich" (1933 – 1945) gegangen ist. Gewiss, immer hat es im deutschsprachigen Raum auch – und manchmal sehr starke - emanzipatorische Kräfte gegeben, die gegen diese Entwicklung ankämpfen (siehe z. B. Rosa Luxem-burg). Ihrer sind wir bleibend eingedenk. Aber wir wissen auch: Diese Kräfte unterlagen. Sie wurden geschlagen, gedemütigt, ermordet und vergessen. Wir wissen auch, warum das so war und ist, wenngleich auch unter dem Vorbehalt, dass jede Erklärung und Deutung unabgeschlossen und verbesserbar ist. Hinzukommt: Die Resterinnerung die Kräfte des Kampfes um die menschliche Emanzipation wurde, sofern sie überhaupt vorhanden ist, zum inszenierten Parteikult, der häufig genug den revolutionären Kampf für die Emanzipation von Herrschaft und gegen den fatalen Sonderweg des (antisemitischen) „Deutschen Sozialismus“ (Sombart) , nun von "rings" (linksdeutsch), neu wieder für den fatalen Sonderweg des „deutschen Sozialismus“ einspannt. Dieser ist noch nicht beendet. Viele gehen ihn noch oder wollen ihn neu wider gangbar machen. Davon legte die Politik des linksdeutschen Kanzlers Schröders und seines gründeutschen Außenministers und legen die publizistischen Kampagnen des Mannes von der Rinken, der mit den Wölfen heult, und zu Belohnung für seine Verdienste im hohen Alter von einer Ehrung zur anderen eilt, beredtes Zeugnis ab.
Diese wenigen Bemerkungen lassen erkennen, das ich Zweifel an dem Urteil Richard Albrechts über das Buch von Domenico Losourdo hege, den der Rezensent übrigens selbst einen herausragenden intellektuellen und politikwissenschaftlicher Autor nennt, der hier nur ausnahmsweise einmal ein sehr schlechtes Buch vorgelegt habe. Aber leider habe das Buch (noch) nicht gelesen und kann darum auch nicht beurteilen, ob die von mir angedeuteten Zweifel berechtigt sind. Und schließlich: Richard Albrecht selbst ist ein herausragender, sehr produktiver politikwissenschaftlicher Autor, sein Urteil deshalb gewiss bedenkenswert. So bleibt am Ende nur die Empfehlung, bei nächster Gelegenheit selbst zu lesen und zu beurteilen, was der herausragende Intellektuelle und selten produktive politikwissenschaftliche Autor Domenico Losourdo zu den Deutschen 2010 zu sagen weiß.
Heinz Gess |
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Geschrieben von: Wilma Ruth Albrecht
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Mittwoch, 21. April 2010 um 14:26 Uhr |
Wilma Ruth Albrecht rezensiert in diesem Artikel das kürzlich erschienene gleichnamige Buch des Psychiaters Manfred Lütz.
Lütz ist ein bekannter Bestsellerautor. Zu seinen Bestsellern zählt: "Gott - eine kleine Geschichte des Größten". Vermutlich wird auch sein neustes Buch "Irre!"wieder ein Bestseller. Denn im Untertitel heißt das Buch: "Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen" und "eine heitere Seelenkunde". Wer wird da nicht zugreifen - Bei so viel heiterer Gelassenheit beim therapeutischen Gerede über "die Falschen" und "die Normalen" ohne jeden kritischen Begriff von den gesellchaftlichen Verhältnissen? "Gott, der Größte" - Er wird's schon richten.
Ich habe beides gelesen: Die "heitere Sellenkunde" des Manfred Lütz und die kritische Rezension von Wilma Ruth Albrecht. Mich hat die Rezension sehr viel mehr erheitert als die "heitere Selenkunde". Deshalb empfehle ich Ihnen den Text sehr zur Lektüre.
Heinz Gess
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"Wir haben von allem nichts gewußt" |
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Geschrieben von: Herbert Rätz
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Samstag, 27. März 2010 um 12:37 Uhr |
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"Dass die im Text überall aufleuchtende Selbstvergottung auf einen autoritär-deterministischen Hintergrund satanistischen Denkens verweist, mag zwar einen Kritiker stören, Frau Fügmann aber findet keinen Grund, hier nachzubohren und dem Satan auf den Zahn zu fühlen. Gelegentlich fällt ihr zwar ein wenig Sozialdarwinismus auf, aber der bleibt unkommentiert. Solche Patzer fügen sich nahtlos in einen „zeitgenössischen“ Journalismus, der zwar seine Google-Befähigung unter Beweisstellen kann, nicht aber die geringsten Standards wissenschaftlichen Arbeitens oder des investigativen Journalismus’ genügt. Entsprechend sind die Internet-Zugriffe Fügmanns umfangreicher, als die Inanspruchnahme gedruckter Quellen und Sekundärliteratur. |
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Der ewige Sündenbock (Rezension) |
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Geschrieben von: Urich Sahm
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Samstag, 27. März 2010 um 11:43 Uhr |
In seinem Buch „Der ewige Sündenbock“ hat Tilman Tarach mit vielen Belegen und Quellverweisen vergessene, verdrängte und unbekannte Tatsachen über den Nahostkonflikt zusammengetragen. "Manches ist Nahost-Kennern wohl bekannt, aber viele Details und Zusammenhänge überraschen selbst Experten. Zahlreiche arabische Massaker an Juden, in Palästina und in der arabischen Welt widerlegen den Mythos, wonach Juden und Moslems bis zur Ankunft der Zionisten friedlich koexistiert hätten. Die Nazis planten, Palästina zu erobern um die Juden auch dort zu vernichten. Hunderte Juden starben durch deutsche Bomben auf Tel Aviv und Haifa. Altnazis setzten nach dem Zweiten Weltkrieg in arabischen Ländern ihren Vernichtungsfeldzug gegen die Juden fort. |
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Geschrieben von: Tobias Prüwer
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Samstag, 16. Januar 2010 um 08:06 Uhr |
Rezension Alfred Schobert: Analysen und Essays. Extreme Rechte – Geschichtspolitik – Poststrukturalismus Unrast Münster 2009, 434 S., 29,80 € www.unrast-verlag.de
Weil es solche Stimmen gibt, hat die Zeit des Menschen nicht die Form der Evolution, sondern die der ‚Geschichte’. Michel Foucault: „Nutzlos, sich zu erheben“ |
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Maschine(n) - Mensch. Machbarkeit und ethisches Urteil |
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Geschrieben von: Tobias Prüwer
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Samstag, 16. Januar 2010 um 07:49 Uhr |
Zwei Rezensionen:
Christoph Vallant: Hybride, Klone und Chimären. Zur Transzendierung der Körper-, Art- und Gattungsgrenzen, Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, 157 S. - 24,80 € "Solche souveränen Entscheidungssituationen, wie sie im Buch suggeriert werden, gibt es gar nicht. So klar sich folglich die Argumentation zunächst liest und sich Perfektionierung des Menschen auch gegen verkürzte Antworten wendet, schrammt es doch an der Wirklichkeit vorbei." (T.Prüwer) |
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Französische Filmtage Tübingen-Stuttgart 2009 |
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Geschrieben von: Assia Harwazinki
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Dienstag, 29. Dezember 2009 um 14:41 Uhr |
Existenzialismus, Kolonialismus, Neoliberalismus, die Bedingungen des Kinos in der Dritten Welt und der Wahn vom Perfektionismus.
Die 26. Französischen Filmtage präsentierten ein
gewohnt vielfältiges, hochkarätiges Programm mit einer großen Auswahl neuer
Filme aus dem frankophonen Raum sowie einer Anzahl unbekannter Klassiker. Neue
Filme junger arabischer und afrikanischer wie auch französischer und
kanadischer Filmemacher bestimmen das Programm dieses Festivals, das einige
Regisseure und Schauspieler regelmäßig als Gäste einlädt und Werkschauen
einzelner Regisseure bietet: |
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Heinrich Himmler Biographie |
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Geschrieben von: Richard Albrecht
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Freitag, 18. Dezember 2009 um 16:25 Uhr |
Eine Rezension von Richard Albrecht über das gleichnamige Buch von Peter Longerich
Unter der Überschrift „Heinrich Himmler – Hitlers wichtigster Helfer“ heißt es im Verlagsklappentext: „Über Heinrich Himmler, den Chef des NS-Polizei- und Terrorapparates, e-xistieren viele Klischees: farbloser und pedantischer Bürokrat, verbissener Ideologe und versponnener Germanophiler, kaltblütiger Massenmörder. Longerich entschlüsselt diese schwer fassbare Persönlichkeit und geht dabei über eine konventionelle Lebensbeschreibung weit hinaus: Der renommierte Zeithistoriker liefert erstmals eine Gesamtschau all jener Bereiche, in denen Himmler Verantwortung trug, und zeigt, in welch erstaunlichem Ausmaß dieser Mann die Strukturen und zerstörerische Dynamik der NS-Diktatur prägte. |
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Vorgefertigte Rollenbilder und gesellschaftliche Ausschließungsdiskurse zum Einsturz bringen |
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Geschrieben von: Mohammed Khallouk
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Mittwoch, 26. August 2009 um 13:12 Uhr |
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Über Judith Butlers unentwegten Einsatz für die Gleichheit der Verschiedenen |
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Geschrieben von: Günter Mergel
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Montag, 24. August 2009 um 12:36 Uhr |
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Eine Rezension des Buches von Herbert Rätz "Religion der Reinheit" und zugleich eine Übersicht über kritische und apologetische Literatur zur Esoterik |
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Filmrezension: „Caramel“ von Nadine Labaki, Libanon 2007. |
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Geschrieben von: Assia Harwazinki
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Montag, 10. August 2009 um 08:15 Uhr |
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Seit einem guten Jahrzehnt tauchen am Filmhimmel immer wieder junge arabische Filme-macherinnenmit ihren Werken auf, die hierzulande kaum bekannt sind, darunter vor allem Schaffende aus Tunesien und Algerien. Eine weitere ist die Libanesin Nadine Labaki, deren Streifen „Caramel“ im Frühjahr 2009 im Fernsehen auf ARTE gezeigt wurde. |
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Das Testament von Jaques Derrida |
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Geschrieben von: Rachid Boutayeb
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Sonntag, 19. Juli 2009 um 04:38 Uhr |
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Über das letzte Buch von dem algerischen intellektuellen Mustapha Chérif: „Begegnung mitJacques Derrida: Der Islam und der Westen“. Das Buch ist als Bericht über einen offenen und kritischen Dialog zu lesen, den er mit dem Philosophen Jacques Derrida, ein Jahr vor seinem Tod, geführt hat. Ein Dialog, welcher die Fragen der Alterität, der Beziehung zwischen dem Westen und der islamischen Welt sowie der Gewalt, Globalisierung, Souveränität und Demokratie thematisiert, neu (anders) denkt und in Frage stellt. |
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Geschrieben von: Tobias Prüwer
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Samstag, 20. Juni 2009 um 19:52 Uhr |
Rezension: Leipziger Kamera (Hrsg.): Kontrollverluste. Interventionen gegen Überwachung, Unrast Verlag, Münster 2009, 256 S. - 18,- €, www.unrast-verlag.de
Die Rezension von Tobias Prüwer finden Sie "hier"
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R.Karlsch, H.Petermann (Hrsg.), Für und Wider Hitlers Bombe |
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Geschrieben von: Wolfgang G. Schwanitz
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Freitag, 24. April 2009 um 19:28 Uhr |
Fortsetzung von Rainer Karlsch, Hitlers Bombe. Die geheime Geschichte der deutschen Kernwaffenversuche (München 2005).
"Himmler pflegte ein enges Verhältnis zum Jerusalemer Großmufti, der vom 6. November 1941 bis 4. Mai 1945 als Regierungsgast zumeist in Berlin lebte. Er schmiedete mit al-Husaini drei Wochen nach dessen Ankunft in der Reichskanzlei eine Art von Allianz. (...) Dies bestätigt der Großmufti auch in seinen Memoiren. Demnach habe er Himmler öfter zum Tee getroffen. Dieser habe ihm Geheimnisse des Deutschen Reichs anvertraut, etwa Mitte 1943, bis dahin rund drei Millionen Juden vernichtet zu haben. |
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Das letzte Wort: Ein Kostümfilm zum "Bader-Meinhof- - Komplex" kämpft um Deutungshoheit |
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Geschrieben von: Tobias Prüwer
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Donnerstag, 06. November 2008 um 17:27 Uhr |
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"Wieder ein Schlussstrichstreifen: Das Gespann Bernd Eichinger und Uli Edel hat sich daran gemacht, die Genese der Roten Armee Fraktion (RAF) zu erklären, mit ihrem Mythos zu brechen und vorzuführen, wie man sie zu sehen hat." Dabei haben "die Macher des "Baader Meinhof Komplex" weder die historische Wahrheit im Sinn, sonst hätten sie nicht das völlig inadäquate Medium Spielfilm gewählt, noch ein Begreifen. Es geht um Deutungshoheit. Das Produkt ist wieder ein Spiel mit der Zeitgeschichte, das einen Hochglanzstreifen zum Resultat hat, der nun das allgemeine Geschichtsbild prägen wird. Der RAF wird jeglicher politischer Anspruch - über den es sich wenigstens zu diskutieren lohne - genommen. Ihre Protagonisten werden zu jungen Wilden stilisiert, die modisch gekleidet sind und rumballern: Rebels without a cause. |
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Geschrieben von: Evelyn Finger
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Sonntag, 31. August 2008 um 19:04 Uhr |
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"Nicht die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass ist der Skandal, auch nicht, dass er so lange geschwiegen hat, sondern sein Interview in der FAZ: eine Beichte, die keine ist Die Heuchelei fängt schon bei der Überschrift an. "Warum ich mein Schweigen breche" betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihr Sensationsinterview mit dem groß angekündigten Mitglied der Waffen-SS, Günter Grass - als hätte es nach den Grundregeln eines kritischen Journalismus' nicht heißen müssen: "Warum ich geschwiegen habe." Als seien die Abgründe des deutschen Geschichtsdiskurses von weit geringerem Interesse als die Anlässe eines späten Enthüllungsromans. Als sei ausgerechnet von Grass selbst eine ehrliche Auskunft darüber zu erwarten, warum er gerade jetzt mit der Wahrheit herausrückt.(...) Der Günter Grass des FAZ -Interviews, der dem prominenten Schriftsteller mitunter seltsam unähnlich scheint, schreckt nicht davor zurück, die deutschen Konzentrationslager mit dem amerikanischen Alltagsrassismus in einen kruden moralischen Zusammenhang zu bringen. |
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Hitlers Helfer in Jerusalem. Die Wurzeln des Islamismus im Leben des Großmuftis Amin al-Hussaini |
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Geschrieben von: Wolfgang Schwanitz
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Sonntag, 31. August 2008 um 17:40 Uhr |
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Wollfang Schwanitz mit einem neuen Text über sein Spezialgebiet. Diesmal mit einer Besprechung des Buches von David G. Dalin, John F. Rothmann: Icon Of Evil. Hitler's Mufti And The Rise Of Radical Islam. New York 2008. (230 S.)
"In jedem Falle steht für das Autorenduo die Mittäterschaft des Grossmuftis am Holocaust fest. In seinem religiösen und rassistischen Judenhass wurde er im Weltkrieg Hitlers williger Helfer. Er habe um die Judenvernichtung gewusst. Nicht nur, dass er Ende 1944 nur von elf statt bisher 17 Millionen Juden sprach, Einreisen von Kindern nach Palästina stoppte und Muslime für die SS rekrutierte. Wie die Forschung jüngst belegte, gestand er in seinen Memoiren ein, was ihm der SS-Reichsführer Heinrich Himmler Mitte 1943 über Juden verraten hat: etwa drei Millionen liquidiert zu haben. |
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