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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 16:21 Uhr |
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Kritik an der Ontologie will auf keine andere Ontologie hinaus, auch auf keine des Nichtontologischen. Sie setzte sonst ein anderes als das schlechthin Erste; diesmal nicht die absolute Identität, Sein, den Begriff, sondern das Nichtidentische, Seiende, die Faktizität. Damit hypostasierte sie den Begriff des Nichtidentischen und handelte dem zuwider, was er meint." (Adorno)
"Denken braucht sich an seiner eigenen Gesetzlichkeit nicht genug sein zu lassen; es vermag gegen sich selber zu denken, ohne sich preiszugeben; wäre eine Definition von Dialektik möglich, so wäre das als eine solche vorzuschlagen. Die Armatur des Denkens muß ihm nicht angewachsen bleiben; es reicht weit genug noch die Totalität seines logischen Anspruchs als Verblendung zu durchschauen.« (Adorno)
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 17:32 Uhr |
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Referrat des Aufsatzes von Horkheimers Aussatz "traditionelle und kritische Theorie" (1937) mit Kommentierungen und kritischen Anmerkungen. Der Aufsatz formuliert das Programm der kritischen Theorie der Gesellschaft und grenzt es von der traditionellen Theoriebildung in den Sozialwissenschaften ab.
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Sozialpolitik
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Geschrieben von: Bundesregierung
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Dienstag, 19. April 2005 um 11:30 Uhr |
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Gliederung: Teil A: Zentrale Trends und Herausforderungen Einleitung: Konzeptionelle Grundlagen und Zielsetzungen der Berichterstattung I. Einkommen, Vermögen und Überschuldung II. Sozialhilfe in Deutschland III. Lebenslagen von Familien und Kindern IV. Bildung - Schlüssel zur Teilhabe V. Erwerbstätigkeit und Arbeitsmarkt VI. Versorgung mit Wohnraum VII. Gesundheitliche Situation und Pflegebedürftigkeit VIII. Lebenslagen behinderter Menschen IX. Soziale und wirtschaftliche Situation von Migrantinnen und Migranten X. Menschen in extremer Armut und begrenzt selbsthilfefähige Personen XI. Politische und gesellschaftliche Partizipation |
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Ideologie- und Religionskritik
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Sonntag, 26. März 2006 um 13:17 Uhr |
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Es hat lange gedauert, aber nun endlich hat sich auch Helmut Schmidt, das Plapperorgan der deutschen Ideologie, zusammen mit den ehemaligen sozialistischen Regierungschefs Fraser, Miyazawa, Carlson, Majali, in seiner Hauszeitung zum "Karikaturenstreit" und seinen Folgen geäußert und, wie zu erwarten stand, der dänischen Zeitung und der dänischen Regierung, nicht aber den fanatischen muslimischen Demagogen, die den Mob mit Lug und Trug aufhetzten, "Verantwortungslosigkeit" bescheinigt. Kaum ein Artikel der letzten Zeit gibt den Geist der geistlosen Zustände in Deutschland, das Elend der geistigen Verhältnisse, so trefflich wieder wie dieser Artikel. Deshalb halte ich eine Stellungnahme zu diesem Artikel für geboten. Ich gehe dabei so vor, dass ich in einem ersten Teil die wichtigsten Feststellungen oder "Argumente" Schmidts, die kaum so zu nennen sind, weil der Artikel nirgendwo kritisch prüft und argumentiert, sondern unablässig Setzungen vornimmt, im Einzelnen diskutiere. |
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Sonntag, 26. März 2006 um 14:11 Uhr |
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Der mit den Wölfen heult: Über die deutsche Kumpanei mit dem Isamismus Teil 2
Gliederung: 1. Oberste Maximen des deutschen Mainstreams 2. Minima moralia und die angebliche Militarisierung des Denkens
Was man so Mitläufertum nennt, war primär Geschäftsinteresse: dass man seinen eigenen Vorteil vor allem anderen wahrnimmt, und um sich nur ja nicht zu gefährden, sich nicht den Mund verbrennt. Das ist ein allgemeines Gesetz des Bestehenden. Das Schweigen unter dem Terror war nur dessen Konsequenz. Die Kälte der gesellschaftlichen Monade, des isolierten Konkurrenten, war als Inbegriff gegen das Schicksal der anderen die Voraussetzung dafür, dass nur ganz wenige sich regten. Das wissen die Folterknechte; auch darauf machen sie stets erneut die Probe. (Adorno)
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Ideologie- und Religionskritik
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 03. Juni 2006 um 14:16 Uhr |
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Mohammed und die Karikaturen - Die ganze Geschichte unterm Strich
Bei den Nazis hieß es: "Du bist Nichts, Dein Volk ist alles". Bei dem iranischen Führer Ahamadinedjad und den Imamen, die das Volk aufhetzen, heißt es: "Du bist nichts, die islamische Nation ist alles". Das böse Doppelspiel der politischen Klasse in Deutschland, das ihre deutschen Ideologen "kritischen Dialog" nennen, geht weiter - "bis alles in Scherben fällt".
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Montag, 14. März 2005 um 10:46 Uhr |
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Das Projekt der Kritischen Theorie beginnt nach dem Verständnis, das Horkheimer und Marcuse (1937) und die anderen Mitarbeiter des Frankfurter Instituts davon haben, spätestens mit der "Kritik der politischen Ökonomie" von Karl Marx. An deren Begriff von Kritik ist ihr Begriff der immanent verfahrenden, dialektischen Kritik gebildet. Aus ihr übernimmt die KT auch die zu ihrem Paradigmakern gehörende Überzeugung, dass - erstens die Warenform als "die Grundform der historisch gegebenen Warenwirtschaft die inneren und äußeren Gegensätze der Epoche in sich schließt, sie in verschärfter Form stets auf neue zeitigt und nach einer Periode des Aufstiegs, der Entfaltung menschlicher Kräfte, der Emanzipation des Individuums, nach einer ungeheuren Ausbreitung der menschlichen Macht über die Natur schließlich die weitere Entwicklung hemmt und die Menschheit einer neuen Barbarei zutreibt". |
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 19. März 2005 um 16:43 Uhr |
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Ich stelle die These auf, daß die Lehre vom New Age, wie sie seit den achtziger Jahren auch und vor allem in Deutschland boomt, ein gegen die Linke, gegen die individuelle und gesellschaftliche Emanzipation von Herrschaft und gegen die Forderungen der Moderne nach Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität gerichtetes Projekt ist. Sie dient in der Krise dieser Tage, in der erneut ein Rationalisierungsschub die gesellschaftlichen Verhältnisse transformiert, dazu, die Menschen bei der Stange zu halten und sie zu lehren, die negativen Konsequenzen dieses Rationalisierungsschubs in präventivem Einverständnis mit dem großen Ganzen, dessen Dynamik so undurchschaubar ist wie die Wege Gottes unerkennbar sind, demütig hinzunehmen, die aufbegehrenden Impulse durch immerwährendes "positives Denken" zum Kuschen zu bringen und die Herrschaft der "Eliten", die durch mögliche Proteste bedroht würde, zu stabilisieren. |
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Dienstag, 07. Februar 2006 um 10:24 Uhr |
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Heute (18.02.06) las ich in der Tageszeitung, Günther Grass sei zu der bemerkenswerten Erkenntnis gekommen, dass die Mohammed-Karikaturen in der konservativen Tageszeitung Jyllands-Posten ihn "an die berühmte Zeitung der Nazi-Zeit, den Stürmer", erinnern. Dort, meint er, "wurden antisemitische Karikaturen desselben Stils veröffentlicht" Nun sind aber die Karikaturen im Jyland-Posten alles andere als antisemitisch, wie ich in meinem Artikel zeige. Sie denunzieren vielmehr eine schlechte, marode Herrschaftsform, die in islamischen Ländern verbreitet ist und sich religiös legitimiert. Diese marode Herrschaft, deren Führer einst mit Nazis paktierten, - nicht die dänische Zeitung - produziert in den von ihr kontrollierten arabischen Medien Tag für Tag antisemitische Hetzkarikaturen, wie sie im Stürmer üblich waren (s.mein Artikel), ohne dass Grass in schlechter deutscher Tradition je ein Wort darüber verloren hätte. |
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Antisemitismus
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Dienstag, 01. Mai 2007 um 17:46 Uhr |
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Nun mit einem Nachtrag zum Besetzer Eitel Riefenstahl und seinem "Requiem für einen Gestapomann " (S.29ff)
Gliederung: 1. Einleitung und Absicht des Essays - 1 2. Merkwürdigkeiten der Protestkonstellation - 5 3. Vergleich der Protestheologie mit der politischen Theologie Drewermanns - 6 4. "Gott mehr gehorchen als den Menschen!" - 7 5. Vermisstes politisches Bewusstsein - 13 6. Du sollst Dir kein Bild machen - 15 7. Falsche Kumpanei - 17 8. Ursprungsideologie - 18 9. Bruch mit dem fetischistischen Bewusstsein in der Religion - 20 10. "Funktionierende Strukturen"?- 21 11. Geläuterte Politik als Schmierenstück - 24 12 Was ist zu tun ? - 25 13 "Der Supergau" und "das jüdische Geld" - 26 14. Nachtrag zum "Requiem für einen Gestapomann"- 28
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 11:20 Uhr |
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Referat und Kommentare zu Horkheimers Schrift: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft", in ders., Ges. Schriften, Bd.6, Franfurt/M. 1991
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Theodor W. Adorno
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Montag, 28. August 2006 um 18:02 Uhr |
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Echheit, Authentizität oder "mit sich selbst identisch sein", nicht mit dem "kleinen Selbst, sondern dem "großen kosmischen Selbst", sind heutzutage die äquivalenten Begriffe für "Eigentlichkeit". Nur die Spielmarke, das Etikett hat sich gewandelt, sonst aber ist die "deutsche Ideologie " der Nachkriegszeit, die Adorno im "Jargon der Eigentlichkeit" kritisiert, in ihren Grundzügen dieselbe geblieben. Sie wird heute aber nicht mehr nur in evangelischen Akademien oder philosophischen Seminaren, in denen der großen Meister, allen voran Heidegger, gedacht wird, propagiert, sondern vor allem im Fachbereich Sozialwesen. Hier ist der Jargon der Echtheit und Authentizität, die Beschwörung der Archetypen und des uranfänglich Eigenen, der kollektiven Identität, die man zu "individuieren" habe, weil man sonst "seelisch krank" werde, schon seit langem zur Leitideologie geworden. |
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Ideologie- und Religionskritik
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 04. Juni 2005 um 09:17 Uhr |
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Das Kapital bringe seine versprochene Gegenleistung nicht, tönt die Führung, es sackt die erhöhte Profite ein, die ihm dank der Sparmaßnahmen der Regierung, die dem Volk zugunsten von Kapitalrendite Opfer abverlangt, denkt aber gar nicht daran, die versprochenen Gegenleistungen zu bringen und im Standort Deutschland zu investieren. Es täuscht, betrügt und kommt seinen Verpflichtungen dem arbeitenden Volk gegenüber, das Verzicht geleistet hat, nicht nach. Kapitalisten treiben Missbrauch mit dem eigentlich guten Kapital. Deshalb muss das Volk protestieren und die Missbrauch treibenden Kapitalisten zur Verantwortung ziehen. Dazu braucht es selbstverständlich und in Deutschland erst recht politische Führer, die vorangehen. Schon setzt sich Müntefering als Wortführer des inszenierten Protests in Szene, auf dass die Arbeitnehmer wieder einmal gerade noch rechtzeitig vor der Wahl erkennen, wer ihre „wahre Interessen“ vertritt und sich mit dem guten europäischen Kapital gegen das Missbrauch treibende amerikanische Kapital zusammenschließen zu einer guten kapitalen Volksgemeinschaft. So wird es bis zur Bundestagswahl weitergehen. |
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Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 12. März 2005 um 13:56 Uhr |
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Das den Faschismus ideologisch erzeugende Projekt, dem die Vorstellung zugrundeliegt, die Gesellschaft sei ein verwilderter Garten, in dem der »konservative Revolutionär« als Gartenbauarchitekt nach einem von ihm konstruierten, die ökologischen Gesetzmäßigkeiten berücksichtigenden Plan die Ordnung wiederherzustellen und alles zu jäten und mit der Gartenschere abzuschneiden habe, was sich ihr nicht fügt, ist nicht tot, sondern lebt unter Berufung auf das vornehme Wort »Kultur« oder, wie es heute meist heißt, »nationale Identität« fort. Mit ihm lebt die alte Bedrohung alles dessen fort, was "der Gärtner" für Unkraut hält und das Adorno mit den realen Abstraktionen, nach denen der Gärtner das "ökologische Gleichgewicht" und der Systemingenieur im Allgemeinen das systemische Gleichgewicht herstellen will, das Nichtidentische nennt. |
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Sozialarbeit
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Geschrieben von: Mario Möller
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Montag, 20. Februar 2006 um 19:02 Uhr |
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"Immer wieder staune ich über den Scharfsinn, den noch die Stumpfesten aufbringen, wenn es gilt, Schlechtes zu verteidigen." (Der "Schnösel" Theodor W. Adorno)
Heinz Gess
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Ideologie- und Religionskritik
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Samstag, 19. März 2005 um 19:00 Uhr |
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Eine kritische Untersuchung über die Ausstellung der Flick Collection in Berlin im Lichte der Kritischen Theorie und der Theorie der rationalen Herrschaft (M. Weber) von Heinz Gess
Gegenaufklärung und Ideologie ist nicht erst die Rechtfertigung der Ausstellung der Flick Collection durch den ausgestellten Künstler und seinen Kanzler. Gegenaufklärung, unmittelbare ideologische Praxis ist bereits die Ausstellung selbst und die "unschuldige Tat" hunderttausender Volksgenossen, auf Empfehlung ihres Kanzlers die Ausstellung zu konsumieren. Ihr Konsum ist das praktizierte Vergessen. Sie tun, wie ihnen zu tun geheißen wird, und ziehen mit ihrem Kunstgenuss den Schlussstrich. Sie genießen das große Ereignis als eines von Weltgeltung und bestätigen im Glanze der Kunst einander: "Wir sind wieder wer" und brauchen uns von den Nestbeschmutzern, die mit der "Auschwitzkeule" auf das unschuldige Vaterland einschlagen und Auschwitz zu "unserer Schande" (Martin Walser) und ihrem Vorteil instrumentalisieren, nichts mehr sagen lassen. |
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Mittwoch, 16. März 2005 um 12:18 Uhr |
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Mit der Wiederentdeckung der Spiritualität im New Age, der Wiederentdeckung der Idee der angeblich heiligen hierarchischen Ordnung des kosmischen Ganzen, dem Wiederaufleben des spirituell begründeten Führerkults und dem Glauben an die Selbsterlösung im hier und jetzt, geht seit Mitte der achtziger Jahre eine Kampagne zur spirituellen Relativierung oder gar Rehabilitierung des Nationalsozialismus einher. Den Startschuß für diese Kampagne hat Bhagwan anno 1985 in einem Spiegelinterview gegeben. Darin läßt er durchblicken, dass er die Idee des ganzheitlichen, in der "verborgenen harmonischen" Ordnung der Natur lebenden Menschen, wie sie von spirituellen Denken propagiert wird, für die Fortsetzung der vom Nationalsozialismus eigentlich gemeinten, »schönen und lichten«, nur seinerzeit leider missbrauchten und falsch realisierten Idee des neuen rassischen Menschen und sich selber für die Erfüllung dieser lichten Idee, also für den besseren Hitler und den Rajneeshismus für den besseren Faschismus hält. |
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Kritische Theorie
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Geschrieben von: Heinz Gess
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Freitag, 18. März 2005 um 11:33 Uhr |
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Herbert Marcuse: Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung. Referat mit Kritik und Kommentaren.
Der Kampf gegen den (Neo-)liberalismus wird durchgängig als ein Kampf "der Linken" angesehen, obgleich, wo immer auch die "Kulturrevolution von rechts" (Benoist) ausgerufen wird, stets der Liberalismus als Hauptfeind gilt. Die "neue Rechte" Europas hat schon seit den achtziger Jahren den (Neo-)Liberalismus und mit ihm die USA und Israel zum Hauptfeind erklärt; nicht anders als der Islamismus, das arabisch-islamische Pendant zur "neuen Rechten" in Europa. Um sich davon zu überzeugen, genügt es, die Schriften Benoists, insbesondere sein Manifest "die entscheidenden Jahre - zur Erkenntnis des Hauptfeindes" zu Kennntis zu nehmen. Die "neue Rechte" weiß auch seit langem, wer ihr 'organischer Verbündeter' in diesem Kampf gegen den Liberalismus ist. |
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Faschismus
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Geschrieben von: Heinz Gess (Erstveröffentlichung in: Widerspruch32/1996)
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Freitag, 11. März 2005 um 14:12 Uhr |
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Ich weise in diesem Aufsatz nach, daß Jungs Lehre in der kritischen historischen Phase um 1933 selbst als faschisierende Propaganda funktionierte. Nicht kommt im NS-Faschismus etwas An-Sich-Gutes zum Durchbruch, das von der sogenannten Hitlerei schrecklich mißbraucht wird, wie es manche Jungadepten heute wieder sehen wollen, sondern die Theorie, die das von ihrer Anlage her so sieht, ist und verbreitet notwendig falsches Bewußtsein und tendiert dazu, den möglichen Rückfall in barbarische Repression als Rettung und Heil zu verklären - damals wie heute. (s. Gess 1994; 1995a, b)
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Kultur, Literatur, Musik
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Geschrieben von: Rufus Sona
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Mittwoch, 04. Oktober 2006 um 15:22 Uhr |
48 400 000 Seiten auf Deutsch findet man bei Google zum Stichwort "Glück"; in den Gesammelten Schriften Adornos sind es gerade mal 523 Fundstellen. Ob sich gut dreißig Jahre nach dem Erscheinen dieser Schriften unsere Glücksmöglichkeiten dank Internet und allgemeiner Produktivkraftsteigerung auch nur annähernd in dem Maß vervielfacht haben, wie das diese Zahlen suggerieren, muss bezweifelt werden. Aber was hat man sich unter "Glücksmöglichkeiten" eigentlich genau vorzustellen oder unter "Glück" ganz allgemein? Und warum sollte ausgerechnet Adornos Werk nicht nur eine brauchbare Quelle zum Thema sondern der Glücksbegriff in ihm geradezu zentral sein?
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