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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Sraffas Kritik der Neoklassik

Kategorie: Unsortierte Kommentare
29. Dezember 2011
Hans-Peter Büttner
672 Zugriffe

Auf Seite 16 bis 18 meines Textes gehe ich auf die Kritik des Cambridge-Ökonomen Piero Sraffa (1898-1983) an der neoklassischen Theorie ein. Diese sehr weitreichende Kritik formulierte Sraffa 1925 und 1926 in zwei inhaltlich sehr dichten Aufsätzen. Mit meiner Kurzdarstellung dieser Debatte bin ich nicht sehr zufrieden, wollte das aber auch nicht zu sehr im Detail ausbreiten. Ich arbeite deshalb an einem ausführlichen Text, der diese Debatte der zwanziger Jahre, die dann zur kapitaltheoretischen Debatte der sechziger Jahre und zur aktuellen Debatte um die neoklassische Unternehmenstheorie (ausgelöst durch das Buch "Debunking economics" (2001) des australischen Ökonomen Steve Keen) geführt hat, vorstellt. Es läßt sich nämlich ganz immanent zeigen, daß die Grundlagen der herrschenden Wirtschaftswissenschaften logisch nicht haltbar sind. Diese hoch mathematischen Gebilde beruhen auf esoterischen Nonsens-Voraussetzungen (wie z.B. dem intra-personell homogenen Nutzen, sh. meinen obigen Text im Krtiknetz) und sogar offen mathematischen Fehlern (z.B. in der Unternehmenstheorie, wo das Preisnehmer-Verhalten der Unternehmen nachweisbar mathematisch falsch modelliert wird. Werden diese unbestreibaren Fehler korrigiert, ändern sich die Aussagen des Modells komplett). Für eine kritische Gesellschaftstheorie ist dieses Wissen m.E. sehr relevant, auch aus wissenssoziologischer Sicht.

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Das ist ein Kommentar von "Reichtum und Nutzen"
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