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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Eine kritische Überprüfung Gess'scher Positionen

Kategorie: Unsortierte Kommentare
30. November 1999
Jens Jürgen Korff
463 Zugriffe

Offensichtlich kann hier ein "Kritiker" - Hans Jürgen Korff - der emanzipatorischen Islamkritik die Gegenkritik nicht verwinden ( s unten: sein Kommentar) . Er "überprüft" deshalb nach der üblichen Manier von der geistlosen Empirie des Prof. Dr. Benz, der ja neuerdings ebenfalls den Begriff  "Isalmophobie" meidet und stattdessen lieber von "Islamfeindschaft", "Hass auf den Islam" und der "sogenannten Islamkritik" spricht, wie oft der Begriff "Islamophobie in den maßgeblichen Zeitungen der überregionalen Presse überhaupt auftauchte, als ob das allein schon irgendetwas besagte. Denn natürlch kommt es nicht auf den gebrauchten Terminus, sondern ausschließlich  auf das damit Gemeinte an. Das Gemeinte aber lässt sich aus sehr gut aussagen, ohne den mittlerweile in die Kritik geratenen Terminus "Islmophobie"  noch weiter zu verwenden   Alle die oben genannten Termini z.B. , die Benz nun benutzt,  meinen dasselbe. Sie werden nur als Substitute für "Islamophobie" benutzt, um den nun heftig in die Kritik geratenen Begriff zu vermeiden, aber in der Sache weiter auf die vernünftige Kritik des Islam als Herrschaftsform einzuschlagen und sie öffentlch als eine Form der Islamosphobie und des verschobenen Antisimitismus (wonit die Verkehrung perfekt ist)  zu diffamieren.  Man muss schon ein Brett vor dem Kopf haben, um angesichts dieser Vielfalt der Ersatztermini für Immer-Dasselbe nur den einen Terminus in die Suchfuktion einzugeben - und dann festzustelle: 'Immerhin  600 Treffer'. Herr Apologet der islamischen Herrschaftsform und deutshen Kultur- und  Medienindustrie. Auch wenn Sie mit den Wölfen heulen, so sollten sich zuvor sachkundig zu machen und die Texte derer, die gegen die richtige Kritik und das freie, kritische Denken hetzen, zuvor  lesen. Dann wäre auch Sie vielleicht auf den richtigen Gedanken gekommen , nicht nur unter  zu einen Begriff, sondern auch unter all seinen Substitute (Islamfeindschaft, Hass auf den Islam, sogenannte Islamkritik, verschobener Antisemitismus etc.)  zu suchen - und das nicht  kontextfrei, sondern immer in Verbung mit "Islamkritik" oder "Kritik der Islamkritik" etc.) zu tun.  Denn auf den Kontext kommt es nun  mal an! Sie hätte dann gewiss zu völllig anderen Ergebnissen gefunden.
Damit Sie nach dieser Kritik nicht wieder denselben Fehler machen  am Thema "Xenophobie" wiederholen(wiel ihjc nun diesen Ternminus verwandt habe)   möchte ich Sie sie vorausschauend darauf hinweisen: Auch hierfür gibt es gerne gebrauchte Ersatzbegriffe wie "Fremdenhass", "Fremdenfeindschhaft", "Ablehnung von Fremden", "Fremdenangst" usw.                 

Der Kommentar des Herrn hans Jürgen Korff
"Es ist schon ziemlich lächerlich, hier zu sehen, wie schlecht Herr Gess, der
Lordsiegelbewahrer der Kritik, selber Kritik vertragen kann. Sobald hier jemand nicht seiner Meinung ist, macht er dessen Kommentar durch einen darauf gesetzten dreimal so langen Eigenkommentar unkenntlich. Nun, sei's drum. Herr Gess schreibt hier ständig von herrschenden kapitalen Medien, die angeblich jede Kritik am Islam sofort als verwerfliche Islamophobie brandmarken. Diese Behauptung hat mich skeptisch gemacht, denn das Wort "Islamophobie" ist mir bei meiner durchaus aufmerksamen Zeitungslektüre bislang noch gar nicht begegnet. Ich habe also über die Datenbank genios.de die dort archivierten Tages- und Wochenzeitungen (u.a. FAZ, FR, SZ, Die Welt, taz, NZZ, Die Zeit, Der Spiegel, Handelsblatt) nach dem Stichwort Islamophobie durchsucht. Das gab über 600 Treffer, immerhin. Die neuesten, seit Ende Dezember, habe ich mir genauer angeschaut. In 10 Artikeln von FAZ, Der Tagesspiegel, Die Welt und Neuer Zürcher Zeitung wurden die sog. Islamkritiker gegen den Vorwurf der Islamophobie oder des Antisemitismus verteidigt. In 5 Artikeln (taz, FAZ, Der Spiegel) kamen jene zu Wort, die vor Islamophobie warnen. Von jener gleichgeschalteten Presse, von der Herr Gess redet, kann also keine Rede sein. Mir scheint eher, dass die sog. Islamkritiker gerade zum ersten Mal erleben, wie es sich anfühlt, wenn die eigenen Positionen in der Öffentlichkeit kritisiert werden."
Es ist schon ziemlich lächerlich, hier zu sehen, wie schlecht Herr Gess, der Lordsiegelbewahrer der Kritik, selber Kritik vertragen kann. Sobald hier jemand nicht seiner Meinung ist, macht er dessen Kommentar durch einen darauf gesetzten dreimal so langen Eigenkommentar unkenntlich. Nun, sei's drum. Herr Gess schreibt hier ständig von herrschenden kapitalen Medien, die angeblich jede Kritik am Islam sofort als verwerfliche Islamophobie brandmarken. Diese Behauptung hat mich skeptisch gemacht, denn das Wort "Islamophobie" ist mir bei meiner durchaus aufmerksamen Zeitungslektüre bislang noch gar nicht begegnet. Ich habe also über die Datenbank genios.de die dort archivierten Tages- und Wochenzeitungen (u.a. FAZ, FR, SZ, Die Welt, taz, NZZ, Die Zeit, Der Spiegel, Handelsblatt) nach dem Stichwort Islamophobie durchsucht. Das gab über 600 Treffer, immerhin. Die neuesten, seit Ende Dezember, habe ich mir genauer angeschaut. In 10 Artikeln von FAZ, Der Tagesspiegel, Die Welt und Neuer Zürcher Zeitung wurden die sog. Islamkritiker gegen den Vorwurf der Islamophobie oder des Antisemitismus verteidigt. In 5 Artikeln (taz, FAZ, Der Spiegel) kamen jene zu Wort, die vor Islamophobie warnen. Von jener gleichgeschalteten Presse, von der Herr Gess redet, kann also keine Rede sein. Mir scheint eher, dass die sog. Islamkritiker gerade zum ersten Mal erleben, wie es sich anfühlt, wenn die eigenen Positionen in der Öffentlichkeit kritisiert werden.

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