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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Fürchtet Euch nicht

Kategorie: Unsortierte Kommentare
30. November 1999
Eyüp Odabasi
506 Zugriffe

Der typische Kommentar eines gegen jede Erfahrung und jedes bessere Argument völlig abgedichteten Menschen ( Eyüb Odabasi), eines Scharfmachers im Friedenspelz.

Er geht auf kein einiges Argument meines Textes ein, sondern produziert stattzdessen nichts als vorgefasste, auswendige Stereotypen, die (1) historisch falsch sind und (2) maximal einseitig die historische Komplexität stets so reduzieren, dass ´"Muslime", wo der Islam nicht herrscht, als grundsätzlich als "Opfer" erscheinen, die allen Massakern und Kriegen der  Welt unschuldig sind, so als hätten ismaische Armeen in der Geschichte nie vor Wien und nie in Südfrankreich gestanden und als hätte das in unzähligern Eroberungkriwegen zusammengeraubte osmanische Sultanat, das vom heutigen Kroatien über die Türkei bis nach Ägpten und an die Grenze zum Iran reichte, nie exisiertiert  Vermutlich war es für Herrn Odabasi nur "ein Friedensreich", weil es eine  "islamische Republik" war, und es für ihn völlig noch völlig unverständlich, warum Europäer auf dem Balkan  noch bis vor einem Jahrhundert für die Befreiung von dieser Herrschaftsform und die  Aufklärung gekämpft haben.  Ganz gewiss gibt es auch keine hellhäutigen, arabischen, islamischen Reiterhorden im Sudan,die dunkelhäutigen Christen mit dem Koran unterm Gürtel Menschenmassen dahinmorden, nur weil sie Christen und schwarz  sind 
Wie nichtr anders zu erwarten, fehlt dem Scharfmacher im Friedenspelz auch jeder  kritische Begriff von der modernen Struktur gesellschaftlicher Herrschaft, d. h. der herrschenden, globalen kapitalistischen Produktionweise und den vormodernen feudalen, sultanistischen und ähnlichen Herrschaftsformen, denen der Islam als Rechtfertigungs-ideologie duesnt.   So kommen dann die auswendigen, gegen jede Erfahrung abgedichteten Sprüche heraus, mit denen duieser Kommentator noch jede Untat rechtfertigt.
             
"Seit den Geschen vom 11. September steht der Islam unter Generalverdacht. Vorurteiel, die Ihren Ursprung aus den Zeiten der Kreuzfahrt haben, spuken in den Köpfen der Mengenschen. Auf Kosten der Muslime werden immer mehr Grenzen des Anstandes übertreten. Kleinere Stichelein und Gemeinheiten in jeder Form wird unter dem Deckmantel der Demokratie begangen. Wenn der Fass dan überläuft und einer dann druchknallt, wird dies wieder als Beweis gegen den Islam gewertet. So etwas nennt man in der Arbeitswelt Mobbing. Einen Herrschaftsanspruch des Islams kann ich nicht erkennen. Letztentlich befinden sich die Recorcen zwar bei den Muslimen. Aussgebeutet werden diese aber vom Abendland. Das Ergebnis ist, dass das Abendland wirtschaftlich, kulturel und moralisch den Morgenland dominiert. Die Kolonialisierung und Post Kolonialisierung zeigt ja wohl eindeutig auf, wer wen domminiert - wer der Herr im Haus ist. Ich bin für ein Dialog auf gleicher Augenhöhe. wir brauchen keine Scharfmacher. Eyüp Odabasi Ausländerbeirat Bünde"

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Das ist ein Kommentar von "Kollektive Zwangsneurose Islam oder Straftatbestand Islamophobie"
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