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Ist Goebbels entschuldigt, weil er behindert war? PDF Drucken E-Mail
3002 mal gelesen.
Geschrieben von: Heinz Gess   
Sonntag, 13. März 2005 um 15:59 Uhr
Wer die Berichtererstattung der deutschen Medien über den Nahostkonflikt und den islamistischen Terrorismus seit den 11. September 2001 betrachtet, den müssen ernsthafte Zweifel daran befallen, ob die Zeiten der Gleichschaltung wirklich vorbei sind oder ob nicht vielmehr schleichend eine neue Form der Gleichschaltung sich durchgesetzt hat, eine Gleichschaltung der Berichterstattung, die sich in der Form der Freiwilligkeit vollzieht, aber die darum nicht weniger, sondern sogar noch effektiver funktioniert als die vergangene. Wüsste man es nicht besser, man könnte fast den Eindruck haben, die Kommandozentrale habe eine Direktive erlassen, wie die Lage zu sehen sei, und alle beeilen sich, ihr zu folgen. Fast ließe sich von einer deutschen Einheitslinie sprechen, so uniform ist die Berichterstattung.
Ihre bestimmenden Merkmale sind eine stereotype antiisraelische Ausrichtung, die unter dem Deckmantel der Israelkritik nicht selten antisemitische Vorurteile bedient und ein platter Antiamerikanismus, der forciert wird, um in der Abgrenzung von den USA eine eigene "europäische Identität" zu etablieren und der sich doch zugleich, weil er sich gegen die USA als "Schaltzentrale des Finanzkapitalismus" richtet, als "links" versteht, in Wahrheit aber völkische "Argumentationsfiguren" wiederbelebt.


Notiz: Über die gezielte Tötung des Hamasführer Jassins durch die israelische Armee und die Berichterstattung der deutschen Mainstreampresse. Von Heinz Gess
Link zum Artikel (PDF): "Ist Goebbels entschuldigt, weil er behindert war?". Klicken Sie bitte hier.

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