Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105
Neofaschismus und Rassismus
Gegenaufruf gegen den demagogischen Aufruf „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“.
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Donnerstag, 25. März 2010 19:57
- Geschrieben von Heinz Gess und Hartmut Krauss
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Feindbild Islamkritik.
Heinz Gess
Kürzlich veröffentlichten der „interkulturelle Rat in Deutschland“, „Pro Asyl" und die Abteilung „Migrations- und Antirassismuspolitik“ des DGB den Aufruf „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“. Der Aufruf ist aus mehreren Gründen demagogisch:
1. Er insinuiert durch die Gegenüberstellung „Rassisten, nicht Muslime..“, dass Muslime von vornherein keine Rassisten seien oder sein können. Das ist zweifelsohne falsch. Kulturalistischer Rassismus, Antisemitismus, Israelhass, autoritäre Verachtung anders Denkender, Angst vor der Freiheit, Rechtsextremismus, Emanzipationsabwehr und Xenophobie sind keine deutschen oder christlichen und erst recht keine der demokratischen Staatsform geschuldete Besonderheiten, die es bei Muslimen und in „islamischen Republiken“ nicht gibt, sondern sie sind unter Muslimen mindestens so weit verbreitet wie unter Christen, Juden und Andersgläubigen oder Nichtgläubigen. In „islamischen Republiken“ ist der kulturalistische Rassismus sogar ausdrückliche Staatsdoktrin, weil in ihnen, wie der Name schon kund tut, Nicht-Muslimen die vollen Staatsbürgerrechte verweigert werden.
Die Assoziation, die der Aufruf weckt, ist zwar falsch, aber die falsche Insinuation ist mehr als nur ein Irrtum. Denn es nicht anzunehmen, dass die „gelehrten Weisen“ des links-deutschen Mainstreams wie etwa Prof. Dr. Benz, Prof. Gesine Schwan und Prof. Dr. Micha Brumlik samt den vielen anderen Sprachrohren des deutschen Mainstreams das nicht wüssten und sie ferner nicht wüssten, dass emanzipatorische Islamkritiker in Europa von Vollstreckern islamischer Herrschaftspraktiken und fanatischen Gläubigen, die von polit-religiösen Verbänden darin ermuntert werden, bedroht und verfolgt werden. Wenn sie gleichwohl durch demagogischen Sprachgebrauch bei ihrem Publikum unbewusst falsche Assoziationen wecken und manipulieren, statt darüber aufzuklären, so geschieht das um der ideologischen Funktion der mit der Setzung „Rassisten, nicht Muslime“ geweckten unbewussten Assoziation willen. Durch diese Manipulation des Unbewussten erscheinen Muslime immer nur als Opfer des Rassismus oder Antisemitismus der Anderen, niemals aber selbst als rassistische oder antisemitische Täter, die sie sein können und vielfach auch wirklich sind (Hamas, islamischer Djihad, Hisbollah, Al Kaida, Ahmadinedschad). Weil Muslime per Dekret keine rassistischen und antisemitischen Täter sein können, kann auch die richtige Kritik von Wissenschaftlern oder kritischer Publizisten an rassistischen, antisemitischen, rechtsextremen, autoritären und xenophoben Einstellungen und rohen Herrschaftspraktiken, sofern ihre Kritik muslimische Gruppen und den Islam als Legitimationsideologie für üble Herrschaftspraktiken betrifft, mithin nur falsch sein, und muss der Kritiker als der rassistische Übeltäter an wehrlosen muslimischen Opfern entlarvt werden, der seinen angeblichen Rassismus und Antisemitismus hinter einer dem Anschein nach emanzipatorischen Kritik verbirgt. Der Kritiker des Islam als Legitimationsideologie für autoritäre, antidemokratische Herrschaftsformen und von antisemitischen oder kulturrassistischen Einstellungen von Muslimen wird vor jeder Erfahrung und jeder Prüfung seiner Argumente unter den Verdacht gestellt, ein antisemitischer oder rassistischer Übeltäter zu sein, der Moslems, ohne Ansehung ihrer wirklichen Einstellungen und Taten, also nur weil sie Moslems seien, und den Islam, nur weil er ein „fremder“ Glaube sei, ohne Ansehung seiner wirklichen Herrschaftsformen, Herrschaftspraktiken und politischen Ideologien zu kritisieren. Das ist der wohl auch gewollte Effekt der Manipulation des Unbewussten durch die demagogische Formel.
2. Die Manipulation des Unbewussten durch die Formel „Rassisten, nicht Muslime..“ wird durch eine zweite Komponente verstärkt.
Schuld und Abwehr. Bosl, Benz und das Schweigekartell deutscher Historiker
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Freitag, 05. Februar 2010 08:42
- Geschrieben von Harry Waibel
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Erst kürzlich habe ich davon erfahren, dass Ihr Doktorvater, der Historiker Karl Bosl (1908-1993), Mitglied in verschiedenen nationalsozialistischen Organisationen, z. B. in der NSDAP (seit 1933) und im NS-Lehrerbund war. Die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht. Es bleibt ein Gefühl der Bitterkeit zurück. Denn ich sehe mich von Ihnen getäuscht, komme mir wie ein Betrogener vor. Ich habe seinerzeit bei Ihnen studiert und promoviert, weil ich Sie für einen überzeugten Kämpfer gegen den Antisemitismus in jeder Form und einen kritischen Aufklärer hielt, der sich nicht scheut, die negative Wahrheit über die nationalsozialistischen Verbrechen, die dazu motivierende Ideologie und die gesellschaftlichen Verhältnisse zu sagen, die Menschen so zurichten, dass sie zu derartigen Untaten in der Lage sind. Selbstverständlich gehören zu einer derart unerschrockenen, kritischen Forschung der Wille und der Mut, die Täter und ihre bedingungslos mitmachenden Helfer, die in der Nachkriegszeit Profit aus dem Unrecht schlugen, beim Namen zu nennen.
Vermutlich können Sie sich gar nicht vorstellen, wie tief enttäuscht ich war, als ich nun erfahren musste, dass das alles vermutlich falsch war und Ihre Selbstdarstellung nur eine Jahrzehnte lange deutsche Inszenierung und Rationalisierung, die willigen Helfern und Mitmachern wie Bosl Schutz gewährte. Denn Bosl war offensichtlich ein überzeugter Nazi, der der verbrecherischen Sache von 1933 bis zu ihrer endgültigen Niederlage die Stange hielt.
Harry Waibel
Lichtung: Lechts und rings
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Samstag, 19. Dezember 2009 05:13
- Geschrieben von Heinz Gess
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Reflexionen über Kommentare aus dem deutschen Mainstream zur Kritik am Berliner
Gebetsraumurteil (Teil 1)
Gliederung:
Helm ab zum Gebet! (S. 1)
Rassismus, der "über muslimische Leichen geht" (S. 8)
Erdogan oder "Verbrechen wider die Menschheit" (S. 18)
"Die Verkehrung ist vollkommen. In der Nazizeit geschah gerade das Gegenteil von dem, wofür die Petition streitet. In der Nazi-Phase der deutschen Geschichte wurde die Trennung des politischen Gemeinwesens von der bürgerlichen Gesellschaft und Weltanschauung (in diesem Fall der NS Ideologie) völlig aufgehoben. Die Aufhebung dieser Trennung bei Beibehaltung der kapitalistischen Produktionsweise ist konstitutiv für den totalitären Nazifaschismus. Der Islamismus hat mit dieser totalitären Herrschaftsform gemeinsam, dass er diese Trennung ebenfalls und selbstverständlich auch unter Beibehaltung der kapitalistischen Produktionsweise abschaffen will. Es ist also genau umgekehrt als der Kritiker der Petition dem Leser suggerieren will: Nicht die Petition fällt in die Epoche des NS zurück, sondern wenn überhaupt jemand und irgendetwas zurückfällt, dann jene islamischen Kräfte, die dieses Urteil durchgesetzt haben, die deutsche Justiz, die, weil sie offensichtlich nicht weiß, was sie tut, nicht in der Lage ist, das Grundgesetz zu verteidigen, und „Linke“, die diese Entwicklung zur Wehrlosigkeit der Demokraten unterstützen, indem sie beherzten Demokraten vorwerfen, sie katapultierten sich in die Nazizeit zurück.
Metaphysische Holocaustleugnung
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Donnerstag, 13. August 2009 07:28
- Geschrieben von Vokmar Woelk, Heinz Gess
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Bundesverwaltungsgericht bestätigt Verbot von "Collegium Humanum" und "Bauernhilfe"
Gewiss werden Sie sich als Leser des Kritiknetzes an der FH daran erinnern, auf welche Widerstände meine Bemühungen gestoßen sind, über die Vorgänge, die zur Berufung des Alt- und Neo-Nazis Werner Haverbeck an die FH Bielefeld (1972), an der Haverbeck bis 1979 gelehrt hat, und in diesem Zusammenhang über sein politisches Netzwerk in den siebziger Jahren in Bielefeld, Ostwestfalen und darüberhinaus auf Landes- und Bundesebene aufzuklären, geführt haben. Jegliche wahreitsorientierte Aufklärung in dieser Sache wurde von der FH, dem zuständigen Ministerium in NRW, politischen Organisationen, Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Einrichtungen, die mit Haverbeck im Bunde waren, verhindert. Man mauert, deckt zu, verharmlost, rechtfertigt, nimmt aus vermeintlichem Selbstschutz den Neo-Nazi in Schutz, verschiebt, wehrt ab und verhindert aktiv jegliche Aufklärung, wie es schlimmer nicht geht, indes das betroffene Kollegium des Fachbereichs Sozialwesen, dem am meisten an der Aufklärung gelegen sein müsste, sich blind und taub stellt und die Sache konformistisch, der Richtlinie von oben folgend, als "Personalangelegenheit Gess" abtut.
Nun hat sich die Auseinandersetzung um die von Haverbeck gegründeten neofaschistischen "Vereine" und seine abgrundtiefe antisemitische, kulturrelativistische Ideologie mit unverkennbar eliminatorischen Zügen aber weiterentwickelt: Die Vereine wurden im Frühjahr verboten. In den letzten Wochen wurde die Klage gegen das Verbot der "Vereine" vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt. Sie ging verloren und Wetzel-Haverbeck und den von Haverbeck gegründeten "Vereinen" wurde vom Gericht höchst- richterlich nochmals bestätigt, dass sie verfasssungswidrig sind und nationalsozialistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet haben und das, unverbesserlich wie eh und je, immer noch tun.
Die deutsche Rechte: Mit Carl Schmitt für Allah und Ahmadinedschad
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Dienstag, 23. Juni 2009 07:45
- Geschrieben von Volker Weiß
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Esoterik und Rechtsextremismus
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- Veröffentlicht am Freitag, 12. Juni 2009 18:48
- Geschrieben von Herbert Rätz
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Durch die Mitte stramm Rechts
Die Ausstellung zu Esoterik und Rechtsextremismus "Religion der Reinheit" samt Begleittexten gibt es "hier (713.49 KB) ".
Die aktuelle Politik der Herbert Quandt Stiftung (BMW) und ihre historischen Wurzeln
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 09. März 2008 12:01
- Geschrieben von zusammengestellt von Heinz Gess
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Teil :1
Raddatz: Aus Dialog ist Kultur-Kolchose geworden
Interview von PI mit dem Orientalisten Raddatz über die vom Bundesinnenministerium und der Herbert-Quandt-Stiftung veranstaltete angebliche Fachkonferenz zum Thema
"Das Islambild in Deutschland: Alte Stereotype, neue Feindbilder?"
Raddatz: "Die gestrige Vorstellung (bildet) den Prototyp für die mediale Kulturpräsentation, die sich zu einer Art entspannter Polit-Dressur entwickelt hat. Was die Akteure "Dialog" nennen, stellt sich eher als Monolog dar, dessen Klischees nicht ohne Wirkung auf das öffentliche Bewusstsein geblieben sind. Schon das Motto "Islambild in Deutschland - alte Stereotype, neue Feindbilder" bildet für sich bereits eines der Super-Klischees, die sich in allerlei Varianten, aber deckungsgleich durch die letzten vier Jahrzehnte ziehen.
Die neue Barbarei
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Mittwoch, 20. Februar 2008 09:32
- Geschrieben von Heinz Gess
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Zu den von der neonazistischen Rechten ins Visier genommenen Dozenten gehört auch Donatella Di Cesare. Sie ist Professorin für Sprachphilosophie an der Sapienza, der größten Universität Europas in Rom. Außerdem lehrt sie Jüdische Philosophie am Collegio Rabbinico Italiana der Hebräischen Universität Jerusalem.
Die Ökologisch -Demokratische Partei (ÖDP)
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Januar 2008 12:17
- Geschrieben von Peter Bierl
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"Die ÖDP kooperiert mit dem französischen "Mouvement Ecologiste Independant" (MEI), dessen Vorsitzender Antoine Waechter ist.
Hans Filbinger und sein Kampf
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Freitag, 13. April 2007 11:23
- Geschrieben von Clemens Heni
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Adorno und Horkheimer sind laut Filbinger und seinem Ziehsohn, dem Burschenschaftler und Deutschchristen Oettinger für "Pornographie und Perversion" verantwortlich. Beide hätten sie die Forschung "beeinträchtigt" und zu "Exzessen" angeheizt.
Das hört sich nun wirklich an, als spräche die NPD oder irgendeine offen neonationalsozialistische oder auch neu-rechte Organisation! Filbinger möchte keine "Demokratisierung", er möchte lieber einen autoritären Staat wie damals den Nationalsozialismus, dem er so brav gedient hat als Jurist. Er hetzt im gleichen Duktus gegen Liberalität und Aufklärung, Juden und Kommunisten, wie es sein Bund Neudeutschland und viele andere schon zu Weimarer Zeiten getan haben, um dem Nationalsozialismus den Boden zu bereiten und die Demokratie zu zerstören.
Volksgemeinschaft gegen Neonazis
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Mittwoch, 04. Oktober 2006 09:37
- Geschrieben von Mario Möller
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Bitteres Bewusstsein ( 2. Teil)
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 01. Oktober 2006 16:33
- Geschrieben von Heinz Gess
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"Ihr gehört in den Ofen" und "Bomben auf Jerusalem!" - so bedroht ein Deutscher, der sich der "linken Szene" zurechnet, die Mitglieder der kommunistischen "Initiative, verteidigt Israel" (Kiel) Er droht mit Mord. In Frankreich wird derweil der Lehrer Robert Redeker, der in der Zeitung "le Figaro" einen islamkritischen Artikel veröffentlichte, von der antisemitischen islamischen Organisation Al Qaida mit dem Tode bedroht. Die französischen Medien finden das kaum noch der Rede wert. Sie neigen dazu, dem Autor selbst die Schuld an der Verfogung zu geben, die ihn trifft. Er wusste ja Bescheid und hätte den Mund halten können.
Mit beiden Vorfällen und den Reaktionen darauf setze ich mich in dem Aufsatz auseinander.
Heinz Gess
Bitteres Bewusstsein
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Dienstag, 26. September 2006 19:36
- Geschrieben von Liza
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typoskript.net war vielen Feinden der Freiheit ein Dorn im Auge: den Adepten einer Friedensmacht Deutschland, den Antiimperialisten von links und rechts, den Anhängern des Kritischen Dialogs mit dem Islamismus, den Terrorverstehern, den Palästinafreunden, den Bush-Hassern und den Antisemiten jedweder Couleur. Sie alle haben nun einen Grund zum Feiern: typoskript.net ist seit gestern offline - "um aktuelle wie ehemalige Autoren und insbesondere deren Freunde und Familien zu schützen, wo nur das Schweigen Schutz wenigstens suggeriert", wie die Betreiber des Projektes mitteilen. Es ist die bittere Konsequenz aus der Tatsache, dass es im postnazistischen Deutschland so etwas wie eine kritische Masse nicht gibt und die wenigen, die sich dem Kampf gegen die Feinde der Freiheit verschrieben haben, auf Unterstützung kaum zählen können - und auf so etwas wie Schutz, sei es intellektuellen, sei es ganz handfesten, schon gleich gar nicht.
Die Hartnäckigkeit der Dresdenlegende
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 05. März 2006 11:16
- Geschrieben von Martin Blumentritt
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Martin Blumentritt beginnt mit einem Erfahrungsbericht aus Dresden: "Als ich im Februar des Jahres 2004 in Dresden ein Vortrag zum Thema Dresden hielt, mußte ein halbes Dutzend Mannschaftswagen der Polizei die Veranstaltung schützen und nach der Hälfte mußte ich kurz den Vortrag unterbrechen, damit ein Teil des Publikums gegen Neonazis einige schlagkräftige Argumente anbringen konnten.
Islamismus, Faschismus und NS -Begrifflichkeiten und ihre Hintergründe
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Dienstag, 29. März 2005 08:21
- Geschrieben von Matthias Kuentzel
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''Die fehgeschlagene Gottsuche der Nazis''. Über Langhans ''besseren Fachismus''
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- Kategorie: Neofaschismus und Rassismus
- Veröffentlicht am Samstag, 12. März 2005 15:15
- Geschrieben von Heinz Gess
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