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Kategorie: Unsortierte Kommentare
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Veröffentlicht am Mittwoch, 30. November -0001 00:00
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Geschrieben von martin grote
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"Während man hierzulande an jeder Ecke die Fratze des 'neoliberalen' Ungeheuers an die Wand malt, dem irgendein 'neuer Faschismus' gewiss bald auf dem Fuße folgen werde, zeigt man sich gegenüber einem reaktionären, islamfaschistischen Terrorregime wie in Iran äußerst verständnisvoll, das alle Hoffnungen des eigenen Volkes, vor allem der Jugend, mit gnadenloser Gewalt erstickt." so Reinhard Mohr in seinem wirklich empfehlenswerten Artikel auf SPON. "Dass es in Teheran, Maschad, Isfahan und Tabris um genau jene Freiheit geht, die in Europa offenbar nur noch gelangweiltes Gähnen auslöst, scheint da ein Gedanke so fern wie der Mond."(ebda.) Wen wundert noch die in Europa grassierende "Schweigegrippe"(R.Mohr), wenn hier eine grosse Koalition der Unanständigen aus Politik und Wirtschaft um die gewohnt guten geschäftsbeziehungen zum Iran bangt, und dankbar zur Kenntnis nimmt, dass - haben sie es nicht immer gesagt? - eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates (wenn es nicht gerade Israel ist) kontraproduktiv sei? Sagt Obama doch auch! Time for change! Statt der "Achse des Bösen" jetzt die "Achse der Blöden", eine Deutsch-amerikanische Freundschaft der besonderen Art. Schade, dass J.Fischer, der ehem. Minister fürs Äusserste, da nicht mehr mittun kann! Aber Moment, da war doch was: "Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer ist zum politischen Berater des österreichischen Energiekonzerns OMV für das Nabucco-Gaspipeline-Projekt ernannt worden. Fischer soll sich dabei auf die Kontaktpflege und den Dialog mit der politischen Führungsebene der für die Umsetzung des Nabucco-Projekts relevanten Länder konzentrieren, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft(dpa/vs)." "Die OMV, das größte börsennotierte Unternehmen in Österreich, hat im April 2007 mit dem Iran einen Vorvertrag für ein Gasprojekt unterzeichnet, dessen Gesamtvolumen sich im zweistelligen Milliardenbereich bewegt. Zugleich ist der Öl- und Gasmulti, dessen Grundlagen durch die Deutsche Erdöl AG und den Einsatz von Zwangsarbeitern im Nationalsozialismus geschaffen wurden, gemeinsam mit weiteren Firmen wie RWE maßgeblich an Nabucco beteiligt, ein Pipeline-Projekt, das nach den bisherigen Planungen nur Sinn ergibt, wenn es mit Erdgas aus dem Iran gespeist wird. Schon 2006 freute sich der iranische Handelskammerpräsident Khamoushi: "Österreich ist für uns das Tor in die Europäische Union." Die österreichischen Ausfuhren in den Iran haben sich seit 2002 annähernd verdoppelt. Vergleicht man das Handelsvolumen von etwa 500 Millionen Euro allerdings mit den deutschen Exporten in den Iran, die sich schon lange im Milliardenbereich bewegen, wird deutlich, dass erst das anvisierte Geschäft der OMV Österreich zu einem langfristigen strategischen Partner der Mullah-Diktatur befördern würde (Tagesspiegel, 21.1.2009)." Chapeau! Manche Grüne teilen mit der islamischen Ideologie nicht nur die Farbe. Siehe auch:
http://de.stopthebomb.net/index.php?id=62&L=0
http://freeirannow.wordpress.com/