Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
ISSN 1866-4105
Faschismus
Hitlers Dschihad oder: Warum in Deutschland die Ideologie des Islam keine Gefahr sein kann.(Teil 2)
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Dienstag, 04. Mai 2010 18:56
- Geschrieben von Jeffrey Herf
- Zugriffe: 1700
Über altvertraute Bruderschaften und ein immer währendes (nicht nur) ideologisches Interessenbündnis (über Goebbels und Otto von Hentig zur Gräfin Marion von Dönhoff und Helmut Schmidt): Herfs Dokumente (Übersetzungen der Originale) und seine Interpretation des Materials
Zweiter Nachtrag zum demagogischen Aufruf: „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“
"Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden - in der Welt." (Jean Améry) - Zur Psychodynamik der Folter und ihren traumatischen Folgen
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 08. März 2009 11:14
- Geschrieben von Markus Brunner
- Zugriffe: 1781
Markus Brunner setzt sich im Text kritisch mit der offiziellen Traumaforschung und derjenigen Forschung über die psychischen Folgen von Krieg, Verfolgung, Genozid und Folter auseinander, die mit dem Begriff der "Posttraumatischen Belastungsstörung" arbeitet.
Er kritisiert den individualpsychologischen Zugriff dieser Forschung aus zwei Gründern:
Zweitens ist die Forschung durch die Entkontextualisierung auch entpolitisierend, weil sie den politischen und sozialen Kontext völlig ausblendet.
Fragwürdige Traditionslinien Stauffenberg und der 20. Juli 1944 im deutschen Erinnerungsdiskurs
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 11. Januar 2009 11:54
- Geschrieben von Nevergoinghome
- Zugriffe: 1641
Frank Stern, Wolfsschanze versus Auschwitz. Widerstand als deutsches Alibi?,
in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Jg. 42 (1994)
Erinnerungspolitik der evanglischen Kirche - Über den kollektiven Mythos der Deutschen von der Nazivergangenheit (Teil 3 -5)
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Mittwoch, 12. September 2007 12:55
- Geschrieben von Heinz Gess, Kristan Kossack
- Zugriffe: 3307
Des Freiherrn von Campenhausens Vergleich der antisemitischen Äußerungen des Landesbischofs Meiser (1926) mit der Islamkritik von Ralph Giordano
von Heinz Gess
"Auch der Leiter des kirchenrechtlichen Instituts der EKD scheut vor solchen Verkehrungen nicht zurück, um "seinen Bischof" - partem pro toto - zu verteidigen. Von wahrhaftigem Erinnern und Durcharbeiten der Schuld, die das deutsche Christentum seit Luther, aber noch viel mehr seit Fichte und Wagner an der Genese der Idee der Erlösung durch Vernichtung hat, die von Hitler in die Tat umgesetzt wurde, ohne zu Ende geführt werden zu können, findet sich bei ihm keine Spur. Stattdessen auch hier Schuldabwehr und Verleugnung. Weil Luther in die Kritik geraten könnte, dürfen die antisemitischen Äußerungen des lutherischen Landesbischofs nicht dem Vernichtungsantisemitismus des Nationalsozialismus zugearbeitet haben, sondern müssen (berechtigte?) "judenkritische Äußerungen" gewesen sein.
"Opa war kein Nazi." Über die "schönsten Jahre" des früheren Melittachefs Horst Benz
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Dienstag, 11. September 2007 10:07
- Geschrieben von Heinz Gess/Werner Dirks/Kristan Kossack
- Zugriffe: 4050
Ein Beitrag zur Kritik des kollektiven Nachkriegsmythos der Deutschen
Gliederung;
Teil 1
"Opa war kein Nazi". Über den kollektiven Mythos der Deutschen von der Nazivergangenheit
- Der kollektive Mythos und seine nachhaltigen Wirkungen auf die Generation der Enkel
- Rassismus damals - Kulturrelativismus heute.
Der Kulturrelativismus als modernisierte "tolerante" Variante des "heiligen Krieges" gegen die politische Emanzipation
Zuivilcourage unerwünscht? - Erinnerungspolitik der evangelischen Kirche (in Minden) - Teil 2
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Freitag, 31. August 2007 15:55
- Geschrieben von Kristan Kossack
- Zugriffe: 2178
Pfarrer Dr. jur. Hans Graff war ein wertkonservativer Mann, der zugleich mehrfach in seinem Leben in verschiedensten Funktionen politisches Rückgrat unter Beweis gestellt hat. Er erhielt in Berlin 1934 Berufsverbot, weil er das Hissen einer Hakenkreuzfahne auf dem Schöneberger Rathaus verhinderte. In Minden sollte er im April 1945 wegen judenfreundlicher Kanzelworte von der SS erschossen werden. Nach dem Krieg hatte er es wider den Zeitgeist abgelehnt, die Begnadigung eines Mindener Kriegsverbrechers zu befürworten.
Opa Bentz war kein Nazi. - Melitta - ein Musterbetrieb? - ein Beitrag zur Kritik des kollektiven Nachkriegmsmytos der Deutschen- Teil 2
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Samstag, 25. August 2007 12:02
- Geschrieben von Werner Dirks, Kristan Kossack mit einem Vorwort zum kollektiven Nachkriegsmythos der Deutschen von Heinz Gess
- Zugriffe: 1594
In der Werkzeitung des Melittawerkes (Minden, 8/1938 ) findet sich folgender Einschüchterungsversuch des "Unternehmers" Bentz während einer Betriebsversammlung im Juli 1938: "Wir haben neulich eine Arbeitskameradin erwischt, als sie ein jüdisches Geschäft betrat. Sie erzählte uns nachher, dass sie lediglich eine dort beschäftigte Verkäuferin besucht habe. Ob das stimmt, ist leider nicht nachprüfbar. In der Werkzeitung Nr. 5 dieses Jahres hatten wir bekannt gemacht, dass jeder, der beim Juden kauft fristlos entlassen wird. Wer künftig überhaupt noch in jüdischen Geschäften gesehen wird, einerlei ob er kauft oder nicht, gehört nicht zu uns und muss fristlos entlassen werden."
Erinnerungspolitik der Evangelischen Kirche (in Minden). - ein Beitrag zur Kritik des kollektiven Nachkriegsmythos der Deutschen - Teil 3
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Sonntag, 19. August 2007 13:08
- Geschrieben von Kristan Kossackmit einem Nachwort von Heinz Gess zu des Freiherrn von Campenhausen Vergleich der antisemitischen Äußerungen des Landesbischof Meiser (1926) mit der Islamkritik von Ralph Giordano
- Zugriffe: 2269
Schutz der Volksgemeinschaft - oder - Filbinger war ein Nazi
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Freitag, 27. April 2007 11:53
- Geschrieben von Clemens Heni
- Zugriffe: 2346
Vor wenigen Tagen starb der Gründer des ZDF, Karl Holzamer, im Alter von 100 Jahren. Ein echter Deutscher, ja ein "Neudeutscher" war er, was jedoch gern verschwiegen wird, ist doch der katholische Bund Neudeutschland eher Signum fanatischer Religiosität, dem auch Nazis wie Hans Filbinger die Treue schworen. Vielmehr wird so an Holzamer erinnert: "Während des Zweiten Weltkrieges kam er als Bordschütze der Luftwaffe und Hörfunk-Korrespondent in viele Länder. Das habe seinen Horizont sehr erweitert, sagte er selbst, aber auch: Was ist von einem Menschen zu halten, der den Zweiten Weltkrieg als "Bereicherung seines Horizonts" grotesk überhöht und affirmiert? Durch ein Zeltlager in Oranienstein 1931 wurde der "Zusammenhalt der Neudeutschen bestimmt und die Mitträger der Politik der Bundesrepublik direkt oder indirekt beeinflußt (Rainer Barzel, Bernhard Vogel, Hans Filbinger, Josef Jansen, Hans Puhl, Josef Stingl, Peter Nellen, Bruno Heck - wieder nur einige aus dem eigenen Erfahrungsbereich vor und nach dem Kriege).
"Glaube und Schönheit"
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Mittwoch, 08. März 2006 13:37
- Geschrieben von Karl Hörmann
- Zugriffe: 4542
Von der faschistischen Ideologie zum New Age. Ideologische Kontinuitäten
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Freitag, 06. Mai 2005 13:47
- Geschrieben von Heinz Gess
- Zugriffe: 4664
C.G. Jung und die ''faschistische Weltanschauung''
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Freitag, 11. März 2005 14:12
- Geschrieben von Heinz Gess (Erstveröffentlichung in: Widerspruch32/1996)
- Zugriffe: 8674
Vom Faschismus zum neuen Denken.
- Details
- Kategorie: Faschismus
- Veröffentlicht am Freitag, 11. März 2005 08:02
- Geschrieben von Heinz Gess
- Zugriffe: 6349
In der Literatur über Rechtsextremismus, die seit den Anschlägen auf Flüchtlinge und ausländische Arbeitnehmer in Rostock und anderswo anschwillt, ist die als Warnung gemeinte Feststellung, daß der Rechtsextremismus aus der "Mitte der Gesellschaft" komme, fast schon ein Gemeinplatz geworden. Wer aber angesichts dieser Warnung in den Sozialwissenschaften eine verstärkte kritische Auseinandersetzung mit ideologischen Konfigurationen aus der "Mitte der Gesellschaft" erwartet, wird eher enttäuscht. Um so notwendiger ist es, die Auseinandersetzung offensiv aufzunehmen. Das geschieht in meinem Buch »Vom Faschismus zum Neuen Denken« (Zu Klampen Verlag, Lüneburg 1994). Es ist eine Auseinandersetzung mit der ideologischen Konfiguration des »New Age«, die in der Absicht geführt wird, die rechtslastigen Implikationen dieses Denkens und seine Verbindung zur neu-rechten und faschistischen Ideologie zu demonstrieren und es dann zu demontieren.
Please wait...

