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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Faschismus

Hitlers Dschihad oder: Warum in Deutschland die Ideologie des Islam keine Gefahr sein kann.(Teil 2)

Kategorie: Faschismus
04. Mai 2010
Jeffrey Herf
1373 Zugriffe

Über altvertraute Bruderschaften und ein immer währendes (nicht nur) ideologisches Interessenbündnis  (über Goebbels und Otto von Hentig zur Gräfin Marion von Dönhoff und Helmut Schmidt): Herfs Dokumente (Übersetzungen der Originale) und  seine Interpretation des Materials

Zweiter Nachtrag zum demagogischen Aufruf: „Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“

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"Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden - in der Welt." (Jean Améry) - Zur Psychodynamik der Folter und ihren traumatischen Folgen

Kategorie: Faschismus
08. März 2009
Markus Brunner
1492 Zugriffe
Vortragstext. Der Vortrag wurde im Rahmen der Ausstellung "Innovative Methoden?" 26. - 30. Jan. 2009, in Hannover gehalten.

Markus Brunner setzt sich im Text kritisch mit der offiziellen Traumaforschung und derjenigen Forschung über die psychischen Folgen von Krieg, Verfolgung, Genozid und Folter auseinander, die mit dem Begriff der "Posttraumatischen Belastungsstörung" arbeitet.

Er kritisiert den individualpsychologischen Zugriff dieser Forschung aus zwei Gründern:
Erstens ist die Forschung pathologisierend, weil sie die psychische Struktur isoliert betrachtet und weder die soziale Situation des Ersttraumas berücksichtigt noch die aktuelle Situation derTraumatisierten später, die etwas mit dem Trauma selbst zu tun hat.
Zweitens ist die Forschung durch die Entkontextualisierung auch entpolitisierend, weil sie den politischen und sozialen Kontext völlig ausblendet.

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Fragwürdige Traditionslinien Stauffenberg und der 20. Juli 1944 im deutschen Erinnerungsdiskurs

Kategorie: Faschismus
11. Januar 2009
Nevergoinghome
1365 Zugriffe
"Allein die Bezeichnung ,Widerstand" für die Männer des 20. Juli erscheint mir vermessen. Es handelt sich wohl doch eher um schwankende Opposition. Die Partisanen in Polen und in der Sowjetunion, in Jugoslawien und Frankreich, die Haltung des Hofes und der Nazigegner in Dänemark, der Aufstand im Warschauer Ghetto, der Aufstand in Sobibor, der Widerstand in Auschwitz, Buchenwald und Mauthausen - das sind nur Beispiele für die europäische Geschichte des Widerstands gegen deutsche Besatzung, gegen den Nationalsozialismus und damit - und dies sei zu betonen - gegen die deutsche Wehrmacht, gegen preußisches Soldatentum und deutsche Militärtradition."
Frank Stern, Wolfsschanze versus Auschwitz. Widerstand als deutsches Alibi?,
in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Jg. 42 (1994)

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Erinnerungspolitik der evanglischen Kirche - Über den kollektiven Mythos der Deutschen von der Nazivergangenheit (Teil 3 -5)

Kategorie: Faschismus
12. September 2007
Heinz Gess, Kristan Kossack
3027 Zugriffe
Teil 3
Des Freiherrn von Campenhausens Vergleich der antisemitischen Äußerungen des Landesbischofs Meiser (1926) mit der Islamkritik von Ralph Giordano

von Heinz Gess


"Auch der Leiter des kirchenrechtlichen Instituts der EKD scheut vor solchen Verkehrungen nicht zurück, um "seinen Bischof" - partem pro toto - zu verteidigen. Von wahrhaftigem Erinnern und Durcharbeiten der Schuld, die das deutsche Christentum seit Luther, aber noch viel mehr seit Fichte und Wagner an der Genese der Idee der Erlösung durch Vernichtung hat, die von Hitler in die Tat umgesetzt wurde, ohne zu Ende geführt werden zu können, findet sich bei ihm keine Spur. Stattdessen auch hier Schuldabwehr und Verleugnung. Weil Luther in die Kritik geraten könnte, dürfen die antisemitischen Äußerungen des lutherischen Landesbischofs nicht dem Vernichtungsantisemitismus des Nationalsozialismus zugearbeitet haben, sondern müssen (berechtigte?) "judenkritische Äußerungen" gewesen sein.

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"Opa war kein Nazi." Über die "schönsten Jahre" des früheren Melittachefs Horst Benz

Kategorie: Faschismus
11. September 2007
Heinz Gess/Werner Dirks/Kristan Kossack
3494 Zugriffe
 


Ein Beitrag zur Kritik des kollektiven Nachkriegsmythos der Deutschen

Gliederung;

Teil 1

"Opa war kein Nazi". Über den kollektiven Mythos der Deutschen von der Nazivergangenheit

- Der kollektive Mythos und seine nachhaltigen Wirkungen auf die Generation der Enkel

- Rassismus damals - Kulturrelativismus heute.
Der Kulturrelativismus als modernisierte "tolerante" Variante des "heiligen Krieges" gegen die politische Emanzipation

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Zuivilcourage unerwünscht? - Erinnerungspolitik der evangelischen Kirche (in Minden) - Teil 2

Kategorie: Faschismus
31. August 2007
Kristan Kossack
1893 Zugriffe
Hitlergegner Pfarrer Graff von seiner Kirche totgeschwiegen
Pfarrer Dr. jur. Hans Graff war ein wertkonservativer Mann, der zugleich mehrfach in seinem Leben in verschiedensten Funktionen politisches Rückgrat unter Beweis gestellt hat. Er erhielt in Berlin 1934 Berufsverbot, weil er das Hissen einer Hakenkreuzfahne auf dem Schöneberger Rathaus verhinderte. In Minden sollte er im April 1945 wegen judenfreundlicher Kanzelworte von der SS erschossen werden. Nach dem Krieg hatte er es wider den Zeitgeist abgelehnt, die Begnadigung eines Mindener Kriegsverbrechers zu befürworten.


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Opa Bentz war kein Nazi. - Melitta - ein Musterbetrieb? - ein Beitrag zur Kritik des kollektiven Nachkriegmsmytos der Deutschen- Teil 2

Kategorie: Faschismus
25. August 2007
Werner Dirks, Kristan Kossack mit einem Vorwort zum kollektiven Nachkriegsmythos der Deutschen von Heinz Gess
1280 Zugriffe

In der Werkzeitung des Melittawerkes (Minden, 8/1938 ) findet sich folgender Einschüchterungsversuch des "Unternehmers" Bentz während einer Betriebsversammlung im Juli 1938: "Wir haben neulich eine Arbeitskameradin erwischt, als sie ein jüdisches Geschäft betrat. Sie erzählte uns nachher, dass sie lediglich eine dort beschäftigte Verkäuferin besucht habe. Ob das stimmt, ist leider nicht nachprüfbar. In der Werkzeitung Nr. 5 dieses Jahres hatten wir bekannt gemacht, dass jeder, der beim Juden kauft fristlos entlassen wird. …Wer künftig überhaupt noch in jüdischen Geschäften gesehen wird, einerlei ob er kauft oder nicht, gehört nicht zu uns und muss fristlos entlassen werden."
 

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Erinnerungspolitik der Evangelischen Kirche (in Minden). - ein Beitrag zur Kritik des kollektiven Nachkriegsmythos der Deutschen - Teil 3

Kategorie: Faschismus
19. August 2007
Kristan Kossackmit einem Nachwort von Heinz Gess zu des Freiherrn von Campenhausen Vergleich der antisemitischen Äußerungen des Landesbischof Meiser (1926) mit der Islamkritik von Ralph Giordano
2005 Zugriffe
In meinem Artikel "heiliger Krieg in Bielefeld", der in der Hauptsache eine Kritik der religiösen Ideologie der Besetzer der ehemaligen Paul Gerhardt Kirche und der antisemitischen Theologie des Archetypentheologen Eugen Drewermann ist, wies ich bereits mit Nachdruck darauf hin, dass die widerrechtliche Besetzung des Gebäudes, die den Zweck verfolgte, der jüdischen Gemeinde das Recht zu nehmen, das Gebäude zu kaufen, um es zur Synagoge umzuwandeln, nicht als Einzel- und Ausnahmefall gewertet werden darf, sondern Bestandteil einer vielköpfigen Konstellation ist, in der sich eine neuerliche "konservative Revolution" formiert, in der das antisemitische Ressentiment auf der Lauer liegt, um sich im inszenierten Protestgehabe und "heldenhaften Tabubruch" Anerkennung zu verschaffen. Zu jener Konstellation gehören  die Vorgänge in Minden, die Kristan Kossack in seinem Artikel beschreibt und kritisiert.

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Schutz der Volksgemeinschaft - oder - Filbinger war ein Nazi

Kategorie: Faschismus
27. April 2007
Clemens Heni
2033 Zugriffe
Wenig bekannte Quellen des katholischen BUNDES NEUDEUTSCHLAND
Vor wenigen Tagen starb der Gründer des ZDF, Karl Holzamer, im Alter von 100 Jahren. Ein echter Deutscher, ja ein "Neudeutscher" war er, was jedoch gern verschwiegen wird, ist doch der katholische Bund Neudeutschland eher Signum fanatischer Religiosität, dem auch Nazis wie Hans Filbinger die Treue schworen. Vielmehr wird so an Holzamer erinnert: "Während des Zweiten Weltkrieges kam er als Bordschütze der Luftwaffe und Hörfunk-Korrespondent in viele Länder. Das habe seinen Horizont sehr erweitert, sagte er selbst, aber auch: Was ist von einem Menschen zu halten, der den Zweiten Weltkrieg als "Bereicherung seines Horizonts" grotesk überhöht und affirmiert? Durch ein Zeltlager in Oranienstein 1931 wurde der "Zusammenhalt der Neudeutschen bestimmt und die Mitträger der Politik der Bundesrepublik direkt oder indirekt beeinflußt (Rainer Barzel, Bernhard Vogel, Hans Filbinger, Josef Jansen, Hans Puhl, Josef Stingl, Peter Nellen, Bruno Heck - wieder nur einige aus dem eigenen Erfahrungsbereich vor und nach dem Kriege).

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"Glaube und Schönheit"

Kategorie: Faschismus
08. März 2006
Karl Hörmann
4139 Zugriffe
Zur Ideologisierung des Tanzes und der Körperkultur

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Von der faschistischen Ideologie zum New Age. Ideologische Kontinuitäten

Kategorie: Faschismus
06. Mai 2005
Heinz Gess
4375 Zugriffe
Das Judentum (die jüdische monotheistische Religion) ist für Drewermann das schlechthin Andere der (eigenen) Natur, die selber zur zweiten Natur gewordene Gegennatur. Er hat zwar einen geschulten Intellekt, aber ihm fehlen die Eigenschaften, die zu einem Leben, das in Übereinstimmung mit der Ordnung der Natur geführt wird, wesentlich dazugehören: Die Bereitschaft, sich für das gemeinschaftliche Ganze zu opfern und für das Leben des Ganzen alle persönlichen Interessen zurückzustellen, die innerliche Zustimmung zum “ewigen Vorrecht der Kraft und Stärke” und die Anerkennung des Prinzips vom Fressen und Gefressen-werden im ewigen Kreislauf der Natur. Es ist der mit dem Verstand gegebenen Gefahr erlegen und hat die Gefühle der Angst und des Mitleids zu Ende gedacht und dadurch mit der “unerbittlichen Konsequenz” ausgestattet, “den Abstand der Menschen von der Natur immer weiter zu vergrößern”.(381)
 

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C.G. Jung und die ''faschistische Weltanschauung''

Kategorie: Faschismus
11. März 2005
Heinz Gess (Erstveröffentlichung in: Widerspruch32/1996)
7251 Zugriffe
Ich weise in diesem Aufsatz nach, daß Jungs Lehre in der kritischen historischen Phase um 1933 selbst als faschisierende Propaganda funktionierte. Nicht kommt im NS-Faschismus etwas An-Sich-Gutes zum Durchbruch, das von der sogenannten Hitlerei schrecklich mißbraucht wird, wie es manche Jungadepten heute wieder sehen wollen, sondern die Theorie, die das von ihrer Anlage her so sieht, ist und verbreitet notwendig falsches Bewußtsein und tendiert dazu, den möglichen Rückfall in barbarische Repression als Rettung und Heil zu verklären - damals wie heute. (s. Gess 1994; 1995a, b)

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Vom Faschismus zum neuen Denken.

Kategorie: Faschismus
11. März 2005
Heinz Gess
5640 Zugriffe
Über die C.Gung Renaissance im New Age

In der Literatur über Rechtsextremismus, die seit den Anschlägen auf Flüchtlinge und ausländische Arbeitnehmer in Rostock und anderswo anschwillt, ist die als Warnung gemeinte Feststellung, daß der Rechtsextremismus aus der "Mitte der Gesellschaft" komme, fast schon ein Gemeinplatz geworden. Wer aber angesichts dieser Warnung in den Sozialwissenschaften eine verstärkte kritische Auseinandersetzung mit ideologischen Konfigurationen aus der "Mitte der Gesellschaft" erwartet, wird eher enttäuscht. Um so notwendiger ist es, die Auseinandersetzung offensiv aufzunehmen. Das geschieht in meinem Buch »Vom Faschismus zum Neuen Denken« (Zu Klampen Verlag, Lüneburg 1994). Es ist eine Auseinandersetzung mit der ideologischen Konfiguration des »New Age«, die in der Absicht geführt wird, die rechtslastigen Implikationen dieses Denkens und seine Verbindung zur neu-rechten und faschistischen Ideologie zu demonstrieren und es dann zu demontieren.

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