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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Beiträge anderer Zeitschriften

Der Blogger Maikel Nabil in Haft! "Revolutionen verändern die Menschen"

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
20. September 2011
Matthias Küntzel
405 Zugriffe


Aufruf zum Protest gegen den Terror des antisemitischen ägyptischen Militärregimes gegen ägyptische Kriegsgegner
mit einem Interview mit Maikel Navil Sanad
(Februar 2011)

Maikel  Navi
l gehört zu den profilierten Intellektuellen, die der arabische Frühling hervorgebracht hat: Maikel Nabil Sanad. Der Name des 25-jährigen Bloggers geht derzeit um die Welt - nicht, weil er auf den Bühnen der arabischen Hauptstädte brilliert, sondern weil er in Ägypten in Einzelhaft sitzt und weil sein Leben an einem seidenen Faden hängt.

 

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Kommentare (1)

Stolz und Vorurteil

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
03. März 2011
Volker Weiss und Andreas Hartmann
242 Zugriffe
 

Freiherr Theodor von und zu Guttenberg und sein Volk

Als der Tom Cruise der deutschen Politik verströmte er aus jeder Pore die Gewissheit, zum Siegen geboren zu sein. Angesichts einer Gesamtperformance mit der Aussage »mir steht das zu« stellt sich die Frage, was Guttenberg mit dem Doktorgrad wollte. Normalerweise trachten Hochstapler danach, einen Status zu erreichen, der ihnen sonst verweigert wird. Dies traf auf den millionenschweren Franken nicht zu, denn wer bereits oben ist, muss sich nicht erst unter Vortäuschung falscher Tatsachen Zugang zur »Elite« verschaffen. Sicher wäre der Titel willkommener Zierrat für ihn gewesen. Doch war persönliche Eitelkeit alleine nicht der Grund, warum sich der Parlamentarier um jeden Preis einen akademischen Titel anheften wollte. Das Projekt »Dr. zu Guttenberg« entsprang politischer Rationalität.
Max Weber nennt in »Politik als Beruf« drei Legitimationsformen von Herrschaft: Tradition, Charisma und Legalität. Das Modell Guttenberg war der erfolgreichste Versuch der CDU/CSU, alle drei Rechtfertigungsgründe in einer Person zu vereinen. Für Tradition bürgten der eigene Adelstitel und die Einheirat in das Haus Bismarck; für das Charisma waren neben den Schauspielkünsten des Freiherrn selbst vor allem die Medien zuständig, die ihn aus dem Nichts zur nationalen »Lichtgestalt« (Franz Josef Wagner in der Bild-Zeitung) erhoben. Zur Legalität zählt Weber die Frage der Kompetenz, für sie sollte die Promotion ein Ausweis sein. Mit dem Prestige sämtlicher Titel sollte ein Überpolitiker konstruiert werden. Wohin so ein Erlöser-Zirkus führt, lässt sich ebenfalls bei Max Weber nachlesen: »Die Leitung der Parteien durch plebiszitäre Führer bedingt die ›Entseelung‹ der Gefolgschaft, ihre geistige Proletarisierung, könnte man sagen.« Das ist die vorsichtige Umschreibung des Soziologen Weber für »Totalverblödung« und trifft den Gehalt dessen, was die Guttenberg-Gefolgschaft ausmacht.
Volker Weiss

zum Typus der Guttenberg-Gefolgschaft  - s. auch schon das Vorwort von Heinz Gess zum Essay "vom Meinen und Sagen in der Politik" von Sylvia Debusmann - http://bit.ly/erHKGr

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Schönes Sperrholz zum Schüren des Feuers der Revolte.

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
22. Januar 2011
Klaus Bittermann, Rainer Trampert, Felix Klopotek
233 Zugriffe

Wie verhält es sich nun eigentlich mit dem derzeit kursierenden Manifest »Der kommende Aufstand«? Ist es tatsächlich das »wichtigste linke Theoriebuch unserer Zeit« (FAZ)? Verweist die Schrift auf den Beginn einer revolutionären Literatur der Gegenwart? Hat man es mit gespreizter Revoluzzer-Romantik zu tun? Oder handelt es sich bei den Schöpfern dieser neuen linken Gegenwartsliteratur um Leute, die sich ihre Utopie bei Pol Pot, Ernst Jünger, Kropotkin und den Amish People zusammengeklaut haben? Unsere Revolutionsexperten Klaus Bittermann, Rainer Trampert, Felix Klopotek haben sich Klarheit in dieser Angelegenheit verschafft und geben darüber Auskunft, was von dem Manifest des Unsichtbaren Komitees zu halten ist.

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Universelle Kritik!

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
13. Januar 2011
Udo Wolter
227 Zugriffe

 

Der Universalismus gehört niemandem, weil er nur als Kategorie der Kritik emanzipatorischen Sinn ergibt.

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"Geregele Isolvenz des Islam"

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
11. September 2010
Hamed Abdel-Samad mit Dietrich Alexander ("Die Welt")
343 Zugriffe
 

statt devoter Hinnahme seines Herrschaftsanspruchs

Interview von Dietrich Alexander ("Die Welt") mit Hamed Abdel-Samad, dem Autor einer einer polemischen Bilanz des islamischen Herrschafrsanspruchs. Sein neues Buch erscheint in der nächsten Woche
  
Abdel-Samad: Ich bin ein Häretiker im positiven Sinne. Wir brauchen mehr von den Menschen, die den Islam und den Koran privatisieren. Es wird eine Reform in der islamischen Welt erst dann geben, wenn muslimische Häretiker unbehelligt auf der Straße laufen können. In zwei Wochen erscheint mein Buch auch auf Arabisch, und zwar in meiner Heimat Ägypten. Mitte Oktober werde ich selbst nach Ägypten reisen und öffentlich Stellung beziehen.

DIE WELT: Das ist doch lebensgefährlich, haben Sie keine Angst?
Abdel-Samad:
Ich werde fahren, sonst macht das alles überhaupt keinen Sinn. Wenn man solche Thesen präsentiert, muss man auch bereit sein für die Diskussion danach. Nur so entsteht Dynamik, ein Buch allein kann das nicht leisten. Ich bekomme viele Mails von jungen Menschen, die meine Thesen mit mir diskutieren. Nur dadurch entsteht Diskurs, hart in der Sache, aber mit Respekt im Dialog. Ich sage klar und hart, was ich meine, aber ich nehme den Menschen, die ich kritisiere, nicht ihre Würde.

DIE WELT:
Haben Sie Hoffnung?
Abdel-Samad:
Sehen Sie, wenn ein Wald brennt, wachsen an der vom Feuer zerstörten Stelle wieder Bäume. Wenn der Wald so unübersichtlich, verkommen und heruntergewirtschaftet ist, vielleicht ist es dann keine schlechte Entwicklung, wenn er brennt. Ich sage: Lasst es brennen - und lasst uns neu anfangen. ...

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Die Gegenwut

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
08. September 2010
Mattussek (Der Spiegel)
350 Zugriffe

"Längst ist der Fall Sarrazin über Sarrazin hinaus. Viel größer als der Mann oder das Buch. Im Fall Sarrazin geht es um den Fall Merkel, um den Fall SPD, um das politische und publizistische Establishment in Deutschland. Sarrazin ist zur Chiffre geworden für die Empörung darüber, wie das juste milieu der Konsensgesellschaft den Saalschutz losschickt, um einen verstörenden Zwischenrufer nach draußen zu eskortieren. Und ihm auf dem Weg nach draußen zuzischelt: „Wir werden Dir Toleranz schon noch einbimsen.“...

 

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Jeffrey Herf im Gespräch über islamistische Formen des Antisemitismus

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
07. August 2010
Karl Pfeiffer
410 Zugriffe

  Jeffrey Herf ist Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität von Maryland, USA. Er forscht und publiziert zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, vor allem zu National­sozialismus und Holocaust sowie ihren Nachwirkungen. Als bisher einziger seiner Titel auf Deutsch erschienen ist »Zweierlei Erinnerung. Die NS-Vergangenheit im geteilten Deutschland« (Propyläen 1998). Zuletzt erschien sein Buch »Nazi Propaganda for the Arab World« (Yale Univer­sity Press 2009).

 

 


Interview: Karl Pfeiffer

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Feindbild Israel. Linksdeutsche Friedensfreunde im Pakt mit moslemischen Antisemiten

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
10. Juli 2010
Dorothea Jung
496 Zugriffe

Aus dem Artikel von Dorothea Jung:


"28. Mai 2010. Im Hafen von Antalya sticht die Mavi Marmara, das Flaggschiff der Gaza-Hilfsflotte, mit mehr als 500 Passagieren in See. Das Schiff, auf dem israelische Soldaten drei Tage später neun Menschen töten werden, gehört einer großen islamistischen Wohlfahrtsorganisation der Türkei: der IHH. Deren Vorsitzender heißt Bülent Yildirim. Er stimmt die Menschen an Deck auf die Reise nach Gaza ein:'Allah hat uns mit vielen Hilfsmitteln ausgestattet und seinen Segen gegeben. Wir treten nun in die Fußstapfen der Märtyrer, der gerechten und rechtgeleiteten.'

Bülent Yildirim ist ein prominentes Mitglied der islamistischen Milli-Görüs-Bewegung in der Türkei. 'Wir wollen in Allahs Buch nicht als Feiglinge eingetragen werden!"'ruft er. Und die Menge antwortet: 'Millionen von Märtyrern marschieren nach Gaza!' Und dann erklärt Bülent Yildirim seinen Sympathisanten, was er von ihnen erwartet, wenn die Israelis das Schiff aufbringen. 'Nun sagen sie uns, dass sie eine Flotte gegen uns einsetzen und Kommandos hier auf das Schiff schicken wollen. Und wir sagen: Wenn ihr die Kommandos schickt, dann werden wir euch vom Schiff herunterwerfen! Und ihr werdet vor der ganzen Welt beschämt!'
Diese Worte belegen, dass mit dem Gaza-Hilfskonvoi auch Passagiere unterwegs waren, die von vornherein beabsichtigten, den jüdischen Staat zu diskreditieren. Gewiss befanden sich an Bord einiger Schiffe auch Menschenrechtsaktivisten, die auf die unwürdige humanitäre Situation der Palästinenser im Gazastreifen aufmerksam machen wollten. Doch insbesondere auf der Mavi Marmara hatten nicht nur Friedensfreunde eingecheckt. Das beweise schon die Passagierliste, sagt Michael Kiefer.
Der Islamwissenschaftler aus Düsseldorf nennt Beispiele: 'Wir finden Autorinnen und Autoren von Milli Gazette, auf der Passagierliste. Dies ist eine Zeitschrift, die dem Umfeld der Milli-Görüs-Bewegung zuzurechnen ist. Und dann haben wir noch die Zeitschrift 'Vakit'; es sind Journalisten der Zeitschrift 'Vakit' an Bord gewesen; die 'Vakit' ist in der Vergangenheit mehrfach mit einer üblen antisemitischen Propaganda aufgefallen; und dieser Umstand führte auch dazu, dass die Zeitschrift in Deutschland vor einigen Jahren verboten wurde.'
"Ich bin gegen Juden. Weil die Juden keine Menschen sind.."

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Alles nur Fake. Zum Kommunismuskongress auf der Bühne des deutschen Volkes in Berlin

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
10. Juli 2010
Magnus Klaue
494 Zugriffe
"Je ferner sein Glücksversprechen rückt, umso emphatischer wird der Kommunismus
beschworen. "
Bis ins Innerste korrumpiert (ist) der hier propagierte Begriff von Kommunismus. Offenbar ist die »Idee des Kommunismus«, die der Kongress im Titel trug, selbst nur noch denkbar als autoritäres (Volks-)Gemeinschaftsprojekt auf der Grundlage des Ausschlusses jenes Nicht-Identischen, als dessen Repräsentanten seit jeher die Juden figurierten. Je illusorischer die vom Kommunismus avisierte freie Assoziation der Individuen, die bestimmte Negation jedes Begriffs von Gemeinschaft, heute erscheint, umso euphorischer werden ihre autoritären Substitute bejubelt. Wo immer die »Idee des Kommunismus« auch bewahrt sein mag, ihre Freunde erkennt man zunehmend nur noch daran, dass sie solchen Ereignissen fern bleiben." (Magnus Klaue)
So ist es.
Der  vorgebliche "Kommunismus", den Badiou, Zizek und andere gewiefte Wendehälse als allerneuestes Rettungsangebot auf den Markt werfen, ist wenig mehr als die Wiederkehr  des Volksgemeinschaftsozialismus des deutschen antijudaistischen  Christentums  bzw.  der Ideologie das  "wahren Sozialismus". Er wird von den linksvölkischen Feinden des Kritischen Denkens, die, gepägt vom autoritären  "Heimatsozialismus" der DDR und ihrem DKP -Pendant, die zwischen rechts und links nicht zu unterscheiden wissen, sondern sich als linke Variante der rechten Volksgemeinschaft in ihr eingerichtet haben,  unter Rückgriff auf den völkischen Antisemiten Wagner und "konservative Revolutionäre" in Deutschland (Heidegger, C. G. Jung, Ernst Jünger, Goebbels) neu wieder als Rettung  aus der Krise propagiert, obgleich die Maulhelden der politischen Reklame es besser  wissen müssten. Denn schon Karl Marx, auf den sie sich  u. a. auch glauben berufen zu können, hat eben jenes  ideologische Gespinst im kommunistischen Manifest als reaktionäre Volks-gemeinschaftsideologie im progressiv- emanzipatorischen Jargon enttarnt und verspottet  und die kritische Theorie der Gesellschaft  (insbesondere  Horkheimer, Adorno, Marcuse) hat über seine Unwahrheit und ideologische Funktion als konformistische Ersatzrevolte seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts so radikal und tiefgreifend aufgeklärt, dass derartige Konzeptionen mit ihren falschen Versprechungen und neu-alten Feindbildern für jeden, der an der Leitidee der individuellen und gesellschaftlichen Emanzipation von gesellschaftlicher Herrschaft und des wahren Allgemeinen festhält, ein - für allemal als erledigt gelten müssen. Ihrer Wiederkehr im Jargon des Kommunismus kann die emanzipatorische Kritik deshalb nur mit derselben scharfen und polemischen Kritik begegnen, wie seinerzeit Marx und die fälschlicherweise "alt" genannte kritische Theorie der Gesellschaft den Originalen begegnete.
In den auf der Volksbühne reklamierten  Konzeptionen von "Kommunismus" kündigt sich die ideologische Vorbereitung der neuerlichen negativen Aufhebung gesellschaftlicher Herrschaft auf ihrer eigenen Grundlage  als Reaktion auf die gesellschaftliche Krise an,  in deren Folge die kapitale Form der gesellschaftlichen Herrschaft sich aller zivilisatorischer Schranken entledigen und ihr all ihre zivilisatorische Power abhanden kommen wird. Sie kündigt sich an als die allumfassende, sowohl das Christentum, den Islam, das völkische Denken bzw. die völkische  Multitude, den "Antirassismus" (als Kulturrelativismus) einschließende Idee der weltweiten Volksgemeinschaft von Volksgemeinschaften, die nur eines oder einen ausschließt: das Judentum bzw "den Juden" als historisch gewordenen Archetyp des Nichtidentischen, das die Emanzipation von gesellschaftlicher Herrschaft, den Bund freier Produzenten, will und davon nicht ablässt.
Schuld an der Krise des "organischen Kapitalismus" soll wie ehedem nicht die  organische Volksmeinschaft von Kapital und Arbeit sein, in der die lebendige Arbeitskraft sich restlos darauf hat reduzieren lassen, als variables Element des Kapitals im Dienste seiner permanenten Verwertung und Akkumulation   zu fungieren  und seinen "Standort" zu behaupten, sondern schuld soll  sein, wer und was mit dieser internationalen Volksgemeinschaft nicht identisch ist und  sich der Herrschaft der Wenigen über die Vielen durch die Vielen widersetzt. Für eben diese Widersetzlichkeit aber steht seit alters her "der Jude" bzw. seit es Israel neu wieder gibt, der  'künstliche' jüdische Staat ohne 'echtes schaffendes Volk'  im Gegensatz zu den angeblich gewaltfrei, organisch gewordenen Staaten so genannter echter, heimischer Völker christlichen, islamischen, hinduistischen oder welchen Glaubens auch immer sonst.
 
"Gysi-Nachtigall. Ick hör Dir trapsen"    


Heinz Gess 

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Wolgang Benz und die Causa Karl Bosl. Loyalität und Reflexion

Kategorie: Beiträge anderer Zeitschriften
09. April 2010
Micha Brumlik
488 Zugriffe

"Durch die Recherchen von Clemens Heni ist jetzt bekannt geworden, dass der 1908 geborene Bosl nicht nur ab Mai 1933 Mitglied der NSDAP und des NS-Lehrerbundes, später wohl auch der SA war, sondern sich 1938 für eine Mitarbeit im Forschungsprojekt des SS-Instituts "Ahnenerbe" zum Thema "Wald und Baum in der arisch-germanischen Geistes- und Kultur­geschichte" bewarb und aufgenommen wurde.

Bosl referierte noch im Januar 1945 auf der letzten NS-Historikertagung in Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn zum Thema "Landesausbau im baierischen Raum". 1964, Bosl war weit über fünfzig Jahre alt, nahm er eine Einladung der rechtsextremen Vertriebenenorganisation "Witikobund" an und beschuldigte bei einem "Sudetendeutschen Tag" die Tschechoslowakei "einer radikalen Endlösung des deutschen ,Problems' nach hitlerischem Modell". (Brumlik)

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