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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Deutsche Zustände

Kategorie: Unsortierte Kommentare
30. November 1999
m.grote
397 Zugriffe

Eine ebenso nüchterne wie detaillierte Analyse dieser ganz anderen "Deutschen Zustände" und brillante Demaskierung der "Akteure (des) pro-islamischen Empörungskäfigs", denen sich umfassend-systematische Islamkritik heute ausgeliefert und mit dem Label "Islamophobie" denunziert sieht. Hartmut Krauss zeigt deutlich auf, welche Motivationen der penetranten und faktenresistenten Benennung dieses Phantoms "Islamophobie" durch ein Kartell von islam-apologetischen Manipulatoren des gesellschaftlichen Diskurses zugrunde liegen und deren Konsequenzen ein bedenklichliches Ausmaß angenommen haben. Allein: in die Büchse des Ayatollah, aus der dieser Begriff seinen Triumphzug um die Erde angetreten ist, wird er - wenn überhaupt - nur mit größter Anstrengung wieder zu verbannen sein. Zu groß ist die Perfidie seiner Anwender, zu verlockend der Mehrwert, der aus ihm zu ziehen ist; und zu mächtig ihr Verlangen, die ungeliebte, gar verhasste Kritik an einer ausdauernd erfolgreichen anti-emanzipatorischen Ideologie zu desavouieren und mit den möglichen Machthabern von übermorgen zu paktieren. Ich hoffe sehr, dass die Deutungshoheit über diesen so notwendigen ehrlichen islamkritischen Diskurs den Händen der Biedermänner und Steigbügelhalter in Medien, Wissenschaft und Politik entrissen werden kann.

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Das ist ein Kommentar von "Islamdebatte in Deutschland – Zur Anatomie einer komplexen Diskursverwirrung"
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