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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Die "Kölner Klagemauer" - Antisemitismus im Schatten des Doms

Kategorie: Antizionismus und Antisemitismus
08. April 2008
MAD Köln
1675 Zugriffe

20 Quadratmeter amtlich bewilligter Stellfläche für Hasspropaganda gegen das jüdische Israel und die Befreiung des "islamischen Urvolks" von den Juden. Gegen Antisemitismus - die Stellfläche muss weg!
Fehlt es an Entschlossenheit im Kampf gegen den Antisemitismus der Kölner Behörden , die den antisemitischen Charakter der seit Jahren auf der Stellfläche der Domplatte betriebenen Hasspropaganda gegen Israel und der Aufrufe zur Solidarität mit Hisbollah und Hamas unter dem Vorwand der Verteidigung der deutschen Meinungsfreiheit als 'erlaubte Schmähung eines fremden Staates' wider besseres Wissen tatkräftig unterstützen?
Dass Hamas und Hisbollah Organisationen sind, deren Kernprogrammpunkt der antizionistische Vernichtungsantisemitismus ist, und ihr Pakt mit dem iranischen Regime der Realisierung dieser ihrer erklärten Vernichtungsabsicht dient, kann jeder wissen, der lesen kann.
Den Kölner Behörden sei hierzu die Lektüre der "Charta der Hamas" (im Kritiknetz) und der Beiträge über Ahamadinedjad und seine Verbündeten (im Kritiknetz) empfohlen. Dass die Aufforderung zur Vernichtung eines ganzen Staates und zur Ermordung oder Vertreibung der darin lebenden jüdischen Staatsbürger mitsamt der Unterstützung und Weiterverbreitung solcher Aufrufe Volksverhetzung und deshalb strafbar ist, dürfte ebenfalls zweifelsfrei sein. Behörden, die solchem Treiben jahrelang tatenlos zusehen und es unter dem Vorwand, die Meinungsfreiheit schützen zu wollen, unterstützen, machen sich der Beihilfe zur antisemitischen Volksverhetzung schuldig.
Doch weil die Behörden mächtig und bei Kasse sind und pfiffige Juristen sich deshalb bereitwillig in ihren Dienst stellen, um die tatkräftige Beihilfe zur Volksverhetzung durch das Schüren von hasserfüllten Ressentiments gegen den jüdischen Staat dem Volk als Schutz der Meinungsfreiheit zu verkaufen, und der Kölner Kardinal auch nicht gerade großen Eifer darin zeigt, die Stellwand für die Hasspropaganda auf Israel vor dem Dom entfernen zu lassen, blieb der Schandfleck des Hasses und des zum Antizionismus modernisierten christlichen Antijudaismus den Kölnern bisher erhalten. So können Millionen von Touristen sich darüber aufklären, wes Geistes Kind man in Köln - immer noch - ist.

Irgendwann aber wird ziviler Widerstand gegen Antisemitismus und Borniertheit in den Behörden zur Pflicht! Wie lange noch wollen wir, die dem Antisemitismus wehren, uns in Sonntagsreden vom Kölner Bürgermeister und anderen seinesgleichen sagen lassen : "Wehret den Anfängen", und zugleich tatenlos zuschauen, dass eben diese Leute neu wieder den "Anfängen" als Hass auf Israel, das am Elend im Nahen Osten und beinahe der ganzen Welt schuld sei, Sukkurs geben, wo immer sie Menschen durch ihre Macht mit der Propaganda vom 'Tabubruch für die Meinungsfreiheit' dumm machen können.

Also wehret den Anfängen und lasst Euch von der Macht nicht länger dumm machen - ganz gleich ob sie dazu einen links oder einen rechts gedrehten Jargon bemüht, die in Deutschland beide ohnehin kaum noch zu unterscheiden sind. Seid nicht Deutschland! Niemals wieder, - auch nicht, wenn es sich pseudodemokratisch und tabubrecherisch gibt!

Heinz Gess





Link zum Artikel (PDF): "Die "Kölner Klagemauer" - Antisemitismus im Schatten des Doms ". Klicken Sie bitte hier.
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