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Kritiknetz - Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft

Das deutsch-iranische Verhältnis. Ein Albtraum - Nun mit den passenden Cartoons

Kategorie: Antizionismus und Antisemitismus
31. Oktober 2005
Heinz Gess
4522 Zugriffe
 

Achtung: es werden unvermeidlich "religiöse" und "staatstragende, iranische und deutsche Gefühle" verletzt
Was für ein Frieden! Man stelle sich vor: Da wird von Lybien über den Iran bis nach Pakistan die Ausrottung des jüdischen Staates und seiner jüdischen Bürger propagiert, die erst gestern der Massenvernichtung durch Nazi-Deutschland entronnen sind, da wird "der Frieden", den Erler bewahren will, von der Führung einer Großmacht vor aller Welt als Vorbereitungsphase für eine Massenvernichtung von Juden erklärt, und keiner schert sich drum. Alle machen weiter, als sei nichts geschehen, allen voran die Erben Nazideutschlands.


Ergänzung am 10.02. 2008: I
Eine unpolitische Mission in der islamischen Republik?
In dieser Woche begibt sich der Theaterintendant Klaus Peymann mit seinem Ensemble, das das Erbe Brechts verwalten soll, es aber schon längst an den deutschen (Un-)Geist verraten hat, im Wissen darum, dass die vom deutschen Außenminister Steinmeier unterstützte deutsch-islamische Kultur und Ideologie des faschistischen Terrorregimes aus Mord, Folter, Steinigung, systematischer Realitätsverleugnung ("es gibt keine Homosexuellen im Iran", Ahmadinedjad in der Columbia Universität, New York) und pathischer Projektion besteht, auf die große Reise nach Teheran, um dem tapferen Regime des Ahmadinedjad seine Solidarität im Kampf gegen den ewigen "Hauptfeind", das Judentum - wiederauferstanden in Israel - und den Westen (Amerika) zu bekunden.

Schon einmal wurde er deswegen in Teheran vom Publikum ausgelacht, und es gab Unzufriedenheit unter den Schauspielerinnen, die sich an der politischen Niedertracht nicht beteiligen wollten. Auch dieses Mal gibt es wieder Unzufriedenheit unter den Schauspielerinnen, aber Peymann kann nicht aufhören. Das hat er mit seinem Bruder im Geiste gemeinsam.

Ich dokmentiere den Protest: s. Ergänzung S. 6




Notiz: s. auch Nasrin Amirsedghi. Gebt Ahamadinedschad den Nobelpreis 2006, im Kritiknetz
Link zum Artikel (PDF): "Das deutsch-iranische Verhältnis. Ein Albtraum - Nun mit den passenden Cartoons ". Klicken Sie bitte hier.
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